24.03.2020 Neues von UB2 im EEP Onlineshop

V11NUB20028


Jedes Bahnbetriebswerk verfügte über eine oder mehrere Bekohlungsanlagen (Kohlebansen), die folgende Aufgaben hatten: Sie war für die Zuführung und Entladung der Kohle zuständig. Außerdem musste sie den Brennstoff lagern und die Auffüllung der Brennstoffvorräte der Lokomotiven durchführen. Bekohlungsanlagen gab es in unterschiedlichen Bauarten und Größen, wobei diese beiden Kriterien von der täglichen Brennstoffabgabe an die Dampflokomotiven abhingen. Die Anlieferung des Brennstoffes erfolgte per Bahn, entweder mit normalen Güterwaggons oder mit speziellen Selbstentladewagen. Die Kohle wurde in großen Kohlebansen gelagert, diese hatten meistens Seitenwände aus Beton (bei kleineren Betriebswerken bestanden diese aus alten Schwellen und Gleisstücken). Jedes Bahnbetriebswerk lagerte den täglichen Brennstoffbedarf in einem Hauptbansen, die restliche Kohle lagerte in einem oder mehreren Reservebansen.