Stuttgart HBF um 1960

  • Ich habe versucht, bzw. bin noch dabei, dem Stuttgarter HBF in EEP ein Denkmal zu setzen.
    Mit Hilfe von Google-Maps, einem Gleisplan (Sporenplan von 1977) und einem Kursbuch von 1957 habe ich den Bahnhof mit seinen Ein- und Ausfahrtsgleisen nachgebaut. Auf einer Fläche von 4x3 Km können die wesentlichen Abläufe gezeigt werden (Ich habe den Ablauf von 1957 für Anfang 60 als Grundlage genommen).


    Ich habe den fast gleichen Beitrag schon im DEF veröffentlicht. Falls es auch hier von Interesse ist,
    zeige ich nocheinmal meinen Beitrag von Anfang (Mitte 2011). So ist es leicht möglich, die Fortschritte zu sehen.
    Ich fange einfach mal an und warte auf die Reaktion.


    Bild 1: Info


    Den Plan habe ich um 90° gedreht, damit die 800px ausgereitzt werden können



    Bild 2: Plan01



    Ursprünglich hatte ich damit begonnen, den Bahnhof Ende 80 anzusiedeln, habe mich jedoch dann im Laufe des Projekts für Anfang 60 entschieden. Wann der Wechsel erfogte, werde ich dann an passender Stelle im Beitrag zeigen.


    Bild 3: HBF01_ Querbau von der Innenstadt aus gesehen



    Bild 4: HBF02_ Blick auf Gleis 16



    Bild 5: HBF03_ Blick auf das Vorfeld



    Noch eine Anmerkung zu den Bildern: Die Anlage ist noch nicht fertig.
    Der Zugbetrieb läuft schon fast fehlerfrei vollautomatisch mit Ein- und Ausfahrten in allen 16 Gleisen, gesteuert über Fahrplan, Filter und "WENN-Funktion (OHNE SCHALTKREISE).


    Das Bahnhofsgebäude wurde von mir aus 4 verschiedenen eigenen Splines gebaut.
    Das wars für heute, ich warte erstmal auf Euere Reaktion.

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Hallo,


    schon deswegen, weil dies hier ja demnächst das offizielle Forum zu eep werden soll, wohin sich dann auch der ein oder andere gänzliche eep- Neuling verirren mag, glaube ich, solche Berichte sind von großem Interesse. Welcher HO TT oder N-Bahner hätte nicht schon mal einen großstädtischen Traum kultiviert...
    Dass es auch virtuell ein paar Jährchen dauern kann, den Traum so schön wie hier in Erfüllung zu bringen, wird dann ebenfalls deutlich.

    Gruß aus Köln - Heiner


    "Pippi" ist kein Name!
    Und auch kein Getränk!


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  • Danke Heiner,


    ich werde dann mal denächst die weiteren Beiträge einstellen

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Hallo Manfred,


    sieht doch schon mal gut aus. :) 
    Weitere Bilder wünschenswert. :rolleyes:


    Ciao

    Jürgen Bender aus Chemnitz :aq_1:
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  • Hallo,
    zum Einstieg will ich Euch nocheinmal den Gleisplan von Personenbahnhof, Abstellbahnhof, BW und Postbahnhof in größeren Masstab präsentieren.


    Bild 6: Plan02


    Im Kopfbahnhof habe ich etwas gemogelt. Die Lokomotiven werden abgekuppelt, und werden dann (nach Umschalten der Kamera) nach vorne unterirdisch weggefahren. Sie tauchen dann gewendet (wegen der Stromabnehmer) im BW oder den Aufstellgleisen wieder auf. Von dort aus werden sie wieder hinten an DENSELBEN Zug rangiert. So kann im Schattenbahnhof gewährleistet werden, daß der Zug wieder in SEINEM Abstellgleis landet (Auswahl über Filter).
    Jeder Zug hat bei mir eine eindeutige 3stellige Zugnummer, die nicht durchnumeriert ist, sondern nach Strecken, Zugtypen, Einfahrgleisen im Kopfbahnhof, usw. strukuriert ist. Bei geschickter Aufteilung, ist die Weichensteuerung (über Filter) dann verhältnismäßig einfach.
    Die Kamera wird bei mir immer über die Züge gesteuert. Damit ist sichegestellt, daß nur das gesehen wird, was ich geplant habe. Das gilt auch für die Ausgestaltung der Anlage; nur wo eine Kamera hinzeigt, wird auch was gebaut. So ist es möglich auch große Anlagen unter 10Mb zu halten.


    Aber ich hatte ja verspochen, ein paar Bilder nach zu reichen.


    Bild 7: In der Bahnhofshalle (Ich weis, ist in Wirklichkeitkeit keine Halle)


    Jetzt wenden wir uns der Ausfahrt zu. Die ansteigenden Strecken führen Richtung Karlsruhe/Mannheim und Gäubahn, die abfallenden Richtung Ulm/München und zum BW/Postbahnhof.


    Bild 8: Alle Ausfahrgleise


    Auf dem nachfolgendend Bild kann man noch einmal sehr schön, die unterschiedlichen Strecken Richtung Karlsruhe/Mannheim sehen. Von links nach rechts:
    2 Gleise S-Bahn, 1 Gleis Güterstrecke, 2 Gleise Nahverkehr, 2 Gleise Gäubahn, 2 Gleise Fernverkehr.
    Ganz rechts sieht mann die ersten Gleise des Astellbahnhofs.


    Bild 9: Ausfahrgleise Richtung Karlsruhe/Mannheim und Gäubahn



    Bild 10: Abstellbahnhof und BW



    Bild 11: Postbahnhof


    Damit soll ersteinmal das Thema Stuttgart abgehandelt sein. In Stuttgart war damals BAUSTOPP.


    Bei mir war das schon zu Modellbahnzeiten so, wenn eine neue Idee im Kopf ist, muss diese auch umgesetzt werden.
    Das bedeutete damals Abriss und Neuanfang. Heute Dank EEP ist das alles ganz einfach; alte Anlage einfrieren und neue ZUSÄTZTLICH beginnen. Bei mir sind fast immer 5 - 10 Anlagen mehr oder weniger in Arbeit. Wenn bei einer Anlage das für mich wesentliche (Fahrbetrieb nach Fahrplan, Automatikschaltung) erledigt ist, tauchen bei mir meist "rein zufällig" Gedanken an ein neues Projekt auf (meist Epoche 3/4).
    Oft nach ein oder zwei Jahren überarbeite auch alte Anlagen mit jetzt neuen Erkentnissen (neues Material, neue eigene Fertigkeiten) und denke: Wie konntes du das damals nur so bauen!


    Danke für Euere Antworten und bis demnächst. An dieser Stelle erfolgt dann ein Zeitsprung.

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Hallo Manfred,


    den Werdegang einer Anlage verfolgen zu können, find ich immer interessant. Zurückstellen und ruhen lassen, bis man selber mehr Erfahrung und das Programm die nötigen Funktionen hat, ist oft eine prima Lösung. So ging es mir Anfang 2008, als ich Lindau und den Bodensee auf sich beruhen ließ und erst mal im Emsland werkelte. Hauptgrund: Bei eep5.0 stand zwar was von Abkuppeln im Handbuch, aber es gelang mir nicht.
    Zu dieser Zeit fragte dann meine Ex-Partnerin: "Wenn du schon so etwas machst, warum nicht Stuttgart? Das Thema S21 mit und ohne Umbau, zum Durchspielen im Vergleich - das wäre doch mal was!".
    Ein großstädtisdher Kopfbahnhof schien mir einfah als Projekt zu groß, wegen der Framerate und wegen der Schaltung. Vermutlich hätte ich dann auch lieber ein paar Kunstgriffe angewendet wie diesen:

    Quote

    Die Lokomotiven werden abgekuppelt, und werden dann (nach Umschalten der
    Kamera) nach vorne unterirdisch weggefahren. Sie tauchen dann gewendet
    (wegen der Stromabnehmer) im BW oder den Aufstellgleisen wieder auf.

    Andererseits machen echte Lokwechsel, Kurswagengruppen, Post- und Expressgut rangieren usw. bei einem solchen Bahnhof in früheren Epochen gerade das besondere Flair aus. Mit den gegebenen eep-Schaltmitteln ginge das vermutlich auch, aber man säße dann weit länger an Bau und Inbetriebnahme der Schaltung als am Rest der Anlage.

    Gruß aus Köln - Heiner


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  • Hallo Heiner,


    ich arbeite laufend daran, die Abläufe so real wie möglich (nach Fahrplan) darzustellen. Das Hauptproblem ist der dichte Zugverkehr und die damit verbundene Kameraführung (Sie kann halt zu einer Zeit nur an einem Ort sein). Ich bin im Gegesatz zu Dir ein verfechter der Vollautomatik.


    Ich versuche deshalb während der Einfahrt eines Zuges (Kamara) z.B. die Lok umzusetzen (keine Kamera). Ich werde auch Rangierfahrten zu Abstellbahnhof und das Bereitstellen neuer Garnituren einstreuen. Lediglich für die "normale Abwicklung" der durchgehenden Züge ist der Trick vorgesehen.


    Übrigens Dein Lindau ist ganz hervorragend. Mir ist vollkommen unklar, wie Du bei dieser Anlage nach einer längeren Pause noch manuell eingreifen kannst. Dafür bewundere ich Dich. Ich muß mir schon alles aufschreiben, um nach einer längeren Pause noch zu wissen, was eigentlich abläuft.


    Aber Du weist ja schon mein Motto, nichts ist für die Ewigkeit. Vielleicht stelle ich irgentwann den ganzen Zugverkehr um; jedoch erst nach Fertigstellung der Baulichkeiten.

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Hallo Manfred,


    weil hier dein Stuttgart dran ist, zu der Frage

    Quote

    Mir ist vollkommen unklar, wie Du bei dieser Anlage nach einer längeren Pause noch manuell eingreifen kannst.

    nur soviel:


    Die Möglichkeit, manuell richtig mitzuspielen, habe ich erst später auf die Vollautomatik gleichsam aufgesattelt. Dazu muss die Automatik in ihrer Konzeption natürlich entsprechend robust und flexibel sein und so etwas hätte ich ohne langjährige Beschäftigung mit der Steuerung von HO Anlagen wohl kaum hinbekommen.
    Weil Lindau nur 8 Bahnsteiggleise hat und in der jetzigen Epoche (ca. 90er Jahre) viele Wendezüge unterwegs sind, mussten nicht alle Gleise voll dafür ausgebaut werden. So etwas, übertragen auf Stuttgart oder gar Frankfurt, München oder Leipzig, das würde auch mir zu viel Schaltkringelei.
    Weil ich Lindau aber irgendwann gern auch in den 60ern (S 3/6) und 70ern (letzte 03er, 50er, SBB Ram, V320, Kurswagen, Heckneilzüge usw) spielen lassen möchte, ist die nötige Struktur be allen Gleisen bereits angelegt.

    Gruß aus Köln - Heiner


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  • Hallo Heiner,


    alles klar. Denächst folgen auch meine nächsten Bilder.

    Grüße aus Bad Sachsa


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  • Hallo,
    der Baustopp in Stuttgart ist aufgehoben, es wird weiter gebaut.


    Den letzten Stand der Anlage geöffnet und eine Runde Betrieb gemacht. Dabei haben mir die "modernen Züge" von 1990 irgentwie nicht mehr gefallen. Bei meinen üblichen Ausflügen ins WEB ist mir bei DSO (Drehscheibe Online) ein interessanter Artikel über die Stellwerke im Stuttgarter HBF um 1960 (Plus/minus 5 Jahre) aufgefallen. Es waren auch Gleisplanteile und Bilder aus dieser Zeit vorhanden und deshalb der RÜCKBAU auf 1960, meiner geliebten EPIII, in Stuttgart beschlossen.


    Bei der Überarbeitung der Anlage (Rückbau ca. 1960) sind mir wie immer einige Verbesserungen aufgefallen, die bei dieser Gelegenheit mit geändert werden (Schaltung noch einfacher, Beamen zum Schattenbahnhof, Überwerfungsbauwerk, usw.).


    Ich fange mal mit den größten Änderungen im BW an. Falls ihr euch über die FPS wundert; diese Bilder wurden auf meinem 6 Jahre alten Acer Notebook mit 512MB und Intel M740 gemacht. Ich war selbst überrascht, daß das überhaupt noch funktioniert hat.


    Bild 12: Überblick des gesamten BW


    Bild 13: Drehscheibe



    Bild 14: Dampflok BW mit Bekohlungs- und Besandungsbrücke


    Bild 15: E- und Diesellok BW


    Weitere Bilder folgen demnächst.

    Grüße aus Bad Sachsa


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  • Eine Herausforderung gekonnt umgesetzt!
    Fast schon eine historische Aufgabe, im Hinblick auf die Stuttgart 21 Abrissbirne, diesen Bahnhof wenigstens virtuell zu erhalten.


    Respekt :aq_1: und Glückwunsch :thumbup: 
    vom
    Spielkind

    _________________________________________
    EEP6.1Classic/EEP8.3 Expert/EEP9.1 Expert/HOME-NOS/Notebook Samsung 730 S05 Intel Core i7-2630QM, 8GB RAM (2,9Boost)GHz/8GB/00GB/NVIDIA GF GT540M 1024MB/Windows 7 Home Premium 64Bit

    Oh Herr, bitte hilf mir meinen Verstand einzuschalten bevor ich etwas poste!

  • Neues aus Stuttgart.


    Bild 16: Einfahrt D75 aus Richtung Bad Cannstatt


    Es ist 19:42 Uhr. Der D75 von Lindau hat den Tunnel von Bad Canstatt verlassen und strebt dem HBF Gleis 9 entgegen, wo er 19:45 erwartet wird. Er wird wohl heute etwas früher sein, da die Fahrzeit von hier nur noch 2 Minuten beträgt.


    Bild 17: P1291 begegnet D75


    Es ist immer noch 19:42. P1291 auf den Nahverkehrsgleisen, der den HBF 19:40 auf Gleis 1 verlassen hat, begegnet den auf den Fernverkehrsgleisen einfahrenden D75. D75 wird nach Lokwechsel den HBF pünktlich um 20:02 Richtung Kiel verlassen.


    Bild 18: Einfahrt F252 aus Richtung Feuerbach/Pragtunnel


    Mein Fahrplanspiel geht weiter. Es ist 4:22 Uhr. Der F252 - Austria-Express - Hoek van Holland nach Klagenfurt bespannt mit E10 105 hat Einfahrt. Er wird um 4:23 Uhr in Gleis 16 erwartet und verlässt Stuttgart um 4:32 Uhr mit neuer E-Lok Richtung Bad Cannstadt


    Bild 19: F252 passiert das Bahnhofsvorfeld


    In den Aufstellgleise wartet E63 02 mit einer Garnitur Eilzugwagen und einem Silberling


    Bild 20: F252 hat Gleis 16 erreicht


    In Gleis 10 stehen die Wagen für E4883 nach Heidelberg Abfahrt 7:27 Uhr bereit. Die Zuglok ist noch nicht angekuppelt.
    In Gleis 11 stehen die Wagen für E553 nach Frankfurt Abfahrt 5:47 Uhr bereit. Auch hier wird noch auf die Zuglok gewartet.


    Bild 21: F252 aus anderer Sicht am Gleis 16.


    Bei der Post ist auch schon reichlich Betrieb. Der Gepäckwagen im Postgleis muß abgefertigt werden.


    Bild 22: F252 ist angekommen


    Die Zuglok ist abgekuppelt. Die neue (alte) wird in Kürze im Bahnhofsvorfeld auftauchen. Anmerkung: Um den Ablauf nicht zu Aufwendig zu machen, wird immer dieselbe Zuglok verwendet. Das war ein weiterer kleiner Ausschnitt aus meinem Betrieb nach Original Fahrplan von 1957.


    Weitere Bilder folgen demnächst.

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Das Neue aus Stuttgart hat ein wenig gedauert (nur ein 3/4 Jahr!). Solange hat das damals gedauert.


    Wie ich Euch ja schon berichtet habe, neige ich eben dazu, mehrere Projekte parallel zu bearbeiten. Nach Stuttgart sollte es ja an sich etwas "Kleines" werden. Aber wie bei mir üblich ist es wieder größer geworden als geplant. Ich mußte, wie bei Bahnknoten üblich, wieder Überführungsbauwerke bauen. Dabei ist mir aufgefallen, daß es es mit eigenen Splines und Bennys Mauer wesentlich besser geht. Herzlichen Dank an Benny für seine Mauern. Bei der Gelegenheit habe ich auch meine Bahndämme zur leichteren Verlegung umgestellt (Abstand jetzt immer rechts 2.5 m in Fahrtrichtung).


    Seit 1 Monat arbeite ich wieder an Stuttgart, um diese Änderungen vorzunehmen. Außerdem sind mir wie immer nach längerer Pause, natürlich einige Dinge aufgefallen, die geändert werden mußten. Auch am weiteren Ausbau wurden gearbeitet. Einige Neuerungen möchte ich Euch heute vorstellen. Ich arbeite generell mit festen statische Kamerapositionen, die von den Zügen an entsprechender Stelle geschaltet werden. So erspare ich mir eine vollständige Durchgestaltung meiner Anlage und halte Framerate hoch und Größe gering.


    Zwei dieser Bilder und einige zusätzliche Ausschnitte seht Ihr anscließend.



    Bild 23: Pragtunnel bei Nacht


    Hier verschwindet die Strecke Richtung Feuerbach. Im Vordergrund hat ein ET65 als Vorortzug Einfahrt nach Stuttgart-Nord.
    Im Hintergrund rauscht ein Eil-Zug aus Saarbrücken auf den Fern-Gleisen durch Stuttgart-Nord.


    Bild 24: Pragtunnel bei Tag


    Damit Ihr alles besser erkennen könnt, das Ganze nocheinmal bei Tag.


    Bild 25: Stuttgart-Nord


    Der ET65 hat in Stuttgart-Nord gehalten. Es ist später Vormittag, deshalb steigt auch nur eine Reisende zu.
    Der Eil-Zug mit seiner BR41 hat den Bahnhof schon passiert.


    Bild 26: Wohnblock Stuttgart-Nord


    Es wird anscheinend ein schöner Sommertag; die ersten Sonnenschirme sind schon aufgestellt.
    Andere putzen Fenster.


    Bild 27: Strassenkreuzung Stuttgart-Nord


    Ein Büssing mit Hänger gefolgt von einem alten "Brezel-Käfer" nähert sich der Kreuzung. Im Hintergrund wartet ein Güterzug auf Ausfahrt. Übrigens die Kilometertafel stimmt zufällig genau, Stuttgart-Nord liegt laut Kursbuch 1957 bei Km 126,2 nach HBF steigend.


    Ich hoffe die Bilder haben Euch gefallen.
    Weitere Bilder folgen demnächst.

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Ich finde Dein Projekt absolut toll. Ich kenne den "alten" Bahnhof aus Kindertagen, eine Tante wohnte in Stuttgart, Falls Du diese Seite noch nicht kennst, sie hilft Dir vielleicht bei der Ausgestaltung: http://www.freymodell.de/1.html. Darüberhinaus gibt es da einen Film, einer Modellbahnanlage im Netz, ich habe jedoch leider den Link nicht mehr.


    schöne Grüße aus Duisburg, sacht der Wuvkoch

    n9w9n53m.png

    EEP-Stammtisch/Duisburg
    Stammtisch- Pressestelle

  • Hallo Wuvkoch,
    ich danke Dir für den Link. War leider(Gott sei Dank) schon bekannt. Leider, weil es die moderne Zeit spiegelt; Gott sei Dank, weil ich aus diesen Bildern auch viel für 1960 herausziehen konnte.
    Gruß Manfred

    Grüße aus Bad Sachsa


    Manfred


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  • Was Neues aus Stuttgart - Bennys Mauer sind eingebaut


    Seit 3 Wochen arbeite ich wieder an Stuttgart. Das 3-fach Überwerfungsbauwerk habe ich mit Bennys Mauern und eigenen Splines neu erstellt. Es ist eine schwierige Stelle, da sich hier viel Spline kreuzen und es dadurch sehr unübersichtlich wird. Zur Verdeutlichung habe ich ein 2D-Bild von dieser Stelle gemacht.


    Bild 27: Ueberwerfung in 2D


    Die nächsten beiden Bilder zeigen das neugestaltete Überwerfungsbauwerk. Die Stelle ist noch nicht ganz fertig durchgestaltet. Einge Kleinigkeiten fehlen noch. Speziell in Bild 29 ändert sich noch der Hintergrund, da die Häuser an der Güterstrecke Nord noch fehlen.


    Bild 28: Ueberwerfung mit Blick auf ABHF und Stellwerk 6


    Bild 29: Ueberwerfung mit Blick Richtung GBHF



    Die E60 ist mit einer gemischten Garnitur in Richtung HBF unterwegs. Es muß ein Personenzug in Gleis2 bereitgestellt werden.


    Bild 30: Ueberwerfung mit Blick Richtung GBHF


    Zum Abschluß noch einmal ein neuer Übersichtsplan. Oben seht Ihr HBF und den neuen GBHF, unten ABHF und die Strecke nach Bad Canstatt.


    Bild 31: Plan HBF/GHBF - ABHF/Bad Canstatt


    Ich hoffe die Bilder haben Euch gefallen.
    Weitere Bilder folgen demnächst. Stuttgart wird weitergebaut.


    Gruß Manfred

    Grüße aus Bad Sachsa


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  • Ich kenne Stuttgart nur mit der großen Halle drüber. Gefällt mir aber was du da baust.


    Sieht der Bahnhof noch gut aus.

    Grüße Bernd

    EEP12 und 13
    Windos 7 64 Bit AMD Quat 3,40 GHz, GeForce GTX 960 2 Gb und 16 GB Ram :)