Gebäude in Ziegelbauweise

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  • Ich habe am Wochenende wieder mal meiner Lust am Ziegel nachgegeben und dabei ist dies herausgekommen:



    Für die Texturen habe ich ein wenig mit Brick gezaubert. Da die Mauerwerkgröße letztendlich von der Ziegelgröße, Fugenbreite und der gewählten Verbundart abhängig ist, habe ich zuerst die Textur erstellt und dann das Gebäude(teil) konstruiert. Ein skalieren der einzelnen Texturteile kam bei dieser Fensterkonstruktion nicht in Frage, weil sonst die Ziegel nicht mehr korrekt zueinander passen würden.
    Als Anregung dienten mir Fenster in der Lauterbacher Brauerei, die zu einem großen Teil immer noch in einem herrlichen Ziegelbau residiert.


    Was ich daraus mache weiß ich noch nicht so genau, aber es bietet sich z.B. an ein Bürogebäude mit diesen Stielelementen zu bauen. Diese können im Erdgeschoß aufgrund der (fast) ebenerdigen Bauweise auch Läden enthalten und nicht zuletzt könnten daraus auch Wohngebäude entstehen.


    Wir werden sehen. Ich lasse mich selber überraschen.


    Viele

  • Wie wärs denn mal mit den Gewölbebögen der Berliner Stadtbahn, unten Gewerbe und Geschäfte, oben Fernbahn und S-Bahn und sowas hat es sicher nicht nur in Berlin gegeben bzw. gibt es heute noch, also in allen Epochen und landesweit ein sicher gefragtes Modell. Die Teile aus EEP 6 von der Wollankstraße und dem Ostkreuz sind leider recht veraltet.

  • Guten Morgen Frank,
    sieht gut aus.
    Welches Ziegelformat benutzt Du?

    Herzliche Grüße
    vom Ferkeltaxi


    PS. Lieber vormittags nichts tun, als nachmittags arbeiten.


    EEP 6.1 unter WIN 10 64bit Intel i7 2,3 GHz Turbu 3,3 GHz NVIDIA GT 650M

  • Hallo Maurer,


    das sieht schon sehr gut aus. Ich schließe mich der Meinung von Byronic (#2) voll an: Arkaden mit Geschäften, Kneipen und Werbeflächen sind immer noch weit verbreitet und wären für jede Anlage eine Bereicherung. Es gibt auch noch viele alte Bahnhöfe in Ziegelbauweise.


    Wünsche gutes Gelingen
    AbfahrtSignal

    Win10 Home (x64), Intel Core i7-7700HQ @ 2.80GHz, 16.0 GB RAM, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
    EEP 13.2 Expert (x64), Patch 1, Plugins 1,2

    EEP 14.0 Expert (x64), Patch 2

  • Hallo zusammen,


    Das Thema Arkaden möcht ich aktuell noch nicht weiter behandeln. Es natürlich nicht ausgeschlossen, dass ich da auch mal aktiv werde, aber ich glaube da gibt es bereits anderweitig Aktivitäten.
    Was aber mindestens genau so sehr fehlt sind städtische Bürogebäude älteren Datums und deren mehr oder weniger aktuelle Nachnutzung. Daher werde ich mich erst mal auf diese konzentrieren, auch im Zusammenhang mit meinen Fabrikbausätzen.


    Die Ziegelgröße beträgt 23x7x11 cm mit einer Fugenbreite von 1 cm (Das ergibt das Modul 23 cm).


    Als ich diese Wandfläche so vor mir sah, bin ich auf den Gedanken gekommen, dass es grundsätzlich möglich wäre mit solchen Teilstücken Module für den Gebäudebau in EEP zu konzipieren. Ob das Sinn macht werde ich in den nächsten Wochen mal ausbaldowern, aber auch gerne hier zur Diskussion stellen.


    Meine ersten Gedanken dazu:
    Das Konzept sähe so aus, dass es unterschiedliche Quaderförmige Gebäudemodule gibt (Eckmodule, Fenstermodule, Wandmodule, Türmodule, .... für EG, Zwischengeschosse und Dach, soweit sinnvoll), die nach dem Baukasten Prinzip zu unterschiedlichen Gebäuden zusammengesetzt werden können. Damit diese universell einsatzfähig bleiben sind individuelle Merkmale an den Quadern schon mal nicht möglich. Auch Fallrohre und andere Strukturen, die sich über mehrere Quader hinziehen unterliegen starken Einschränkungen. Diese Module würden als Gleisobjekte oder als Immobilien ausgeführt sein....


    Viele

  • Wenn die Arkadenbögen anderweitig in Arbeit wären - wo auch immer - wäre das natürlich auch gut.
    Schade nur, wenn da gar nichts käme.
    Bürogebäude in Ziegelbauweise wären natürlich sehr schön für den Städtebau. Schinkel wäre da wohl ein guter Lehrmeister.
    In Berlin gibt es massenhaft Beispiele, angefangen mit dem Roten Rathaus und der Schinkelschen Bauakademie, die ja wieder aufgebaut werden soll.
    Und zum Beispiel auch viele alte Schulen und Kirchen und Krankenhäuser in der ganzen Stadt.
    Zur Modulbauweise gibt es als Beispiel vlt schon mal den Rundschuppenbausatz von GK3, den muss man auch Wand für Wand wie einen Modellbausatz zusammensetzen.
    Nur dass man keine Fläschchen mit Klebstoff braucht.
    LG Klaus

  • Moin Frank,


    erst einmal alles Gute zum neuen Jahr, ich denke, in diesen Tagen kann man diesen Wunsch noch loswerden. Dein erstes Backsteinbauteil hat mich sehr begeistert und bei der Frage, was nun damit anfangen, habe ich sofort an die Speicherstadt in Hamburg, den "Speicher XI" hier in Bremen oder z. B. an Lübeck und dort an das Heiligen-Geist-Hospital denken müssen. Oder natürlich ganz allgemein an die Backsteingotik (gut, da passt der Bogen nicht ganz) und so manchen alten Sakralbau.


    Und natürlich - ich wusste nur nicht so genau, ob ich es sagen sollte - kann ich mir auch wunderbar einen Baukasten vorstellen, so wie du ihn jetzt erwähnt hast. Das wäre wirklich großartig! Und, mit den "Bürogebäuden älteren Datums und deren mehr oder weniger aktuelle Nachnutzung" sprichst du mir aus der Seele.


    Unterdessen habe ich mich ja auch an Gebäudeteile als GOs gewöhnt, auch wenn ich Immos nach wie vor sympathischer finde. Für einen reibungslosen Aufbau müssten sie dann aber reibungslos in ein einheitliches Raster im 2D-Editor passen: z. B. in des "4,5-er Raster" (so nenne ich das), sprich die Einzelteile hätten Maße wie 1,125 - 2,25 - 3,375 - 4,5 - ... - 9 - usw. oder ins "5-er Raster" (wie z. B. die Modelle von Peter). Sie wären dann 1,25 - 2,5 - 5 - 6,25 - 7,5 - usw. groß. Wobei natürlich die Frage ist, ob diese Maße für ein Modell passen bzw. andersherum, sich ein Modell in diese Maße pressen lässt.


    Soweit dazu meine ersten Gedanken. Schöne Grüße, Michael S.

  • 7 von 10 Unterschieden habe ich schon gefunden

    • An der rechten Hand ist ein Finger zuviel
    • der linken Wolke fehlt oben eine Ausbuchtung
    • der kleine Baum hat keinen Schatten
    • in der Obstschale liegt statt der Birne ein Apfel
    • das Foto im Regal steht auf dem Kopf
    • am Telefonhörer ist kein Kabel
    • und der Knopf am Hemdkragen fehlt (der war schwer!)


    :an_1:


  • Ist das ein Irrläufer im Forum? :at_1:

  • Die Fenster, die oberen 3 Reihen sowie der vorstehende
    Mauerbogen über den Fenstern.


    Wie dem auch sei, es sieht prima aus.


    Gruß Axel

    NVIDIA GeForce GTX 970, ASUS M5A97 R2.0


    EEP6/7/8/9/11/12/14


    Darüber, wer die Welt erschaffen hat, lässt sich streiten.

    Sicher ist nur, wer sie vernichten wird.

    George Adamson

  • Hallo Frank,


    die mit der Kante nach vorn eingesetzten Steine in der mittleren der oberen 3 Reihen hast Du aber so ausmodelliert und nicht nur durch Textur und bump so wirken lassen, oder?
    Sieht wirklich klasse aus und habe ich erst vor wenigen Tagen am Bahnhof Mirke in Wuppertal so gesehen.


    Gruß
    ruetzi

    EEP 5 Patch 2 PlugIn 1-5, HomeNos 5/8/13, EEP 8.3, 10.2 Expert Update 2 Patch 1, EEP 11.3, EEP 13.2, EEP 14 Patch 2
    PC Intel Core i5-4460 QUAD-Core 3.2 GHz, 16 GB PC1600 DDR3-RAM, 250 GB SSD, nVidia GeForce GTX 750Ti - 2 GB DDR5, Windows 8.1
    Notebook Pentium Dual Core 2 GHz, 4 GB DDR3-RAM, Intel GMA3000 Grafik


    EEP - immerhin das Beste vom Schlechten!

  • Hallo ruetzi


    die Steine im Fries sind auskonstruiert und haben eine Textur, die einen leichten Schattenverlauf enthält, der die 3D-Wirkung unterstützt indem diffuse Schatten abgebildet werden.
    Dies trifft aber im Grunde auf alle Flächen, die in einem Winkel zueinander stehen oder nach unten zeigen etc... zu. Das kommt insbesondere in EEP der plastischen Wirkung sehr entgegen, da EEP nur Schlagschatten erzeugt. Im Grunde ist das ja nichts anderes als wenn man bei bedecktem Himmel ein Photo von einem Gebäude macht. (Wegen der diffusen Schatten wirken die auf Photos basierenden Texturen ja auch so realistisch.)


    Die von einigen Kons, zu Beginn der Entwicklung von Brick, geäußerten Zweifel an der realistischen Wirkung synthetischer Texturen beruhen nicht zuletzt auf diesem Aspekt. Leider sieht man immer wieder wunderschön auskonstruierte Gebäude mit (synthetischen) Texturen, bei denen dies nicht beachtet wurde. Wenn dann nicht gerade die Sonne knallt, sieht man von den konstruierten Details schlicht nichts mehr, weil alle Flächen gleich hell sind, was natürlich auch kein realistischer Zustand ist. Leider hat die leichte Verfügbarkeit von Texturen im Internet dazu verführt, dass diese einfach mal so eingesetzt werden. Meiner Meinung nach können diese, wie auch in Brick erzeugte Texturen aber nur als Grundlage dienen. Ich habe jedenfalls noch nie solche Texturen so wie sie sind nutzen können.


    Für mich gehört dieser Aufwand bei der Texturerstellung einfach dazu. Bumpmapping kann diesen Effekt nur partiell innerhalb der jeweiligen Fläche nachbilden und wird bisher meist nicht dezent genug eingesetzt. Es wirkt dann meiner Meinung nach viel zu plakativ. Ich mag den "Plastikmodell"-Touch der dadurch entsteht nicht.


    Ich weiß, dass ich zwar nicht alleine mit dieser Meinung dastehe, damit aber offensichtlich einer absoluten Minderheit angehöre.
    Kein Wunder, denn vielen (Kon´s, wie Usern) ist es ja z.B. auch völlig egal wie eine Backsteintextur überhaupt aussieht, ob das ein realistischer Verbund ist und ob die Steine an der Ecke richtig aufeinander treffen. :ad_1: (Es ist halt eine Schweine Arbeit solche Texturen zu erstellen.)


    Also betrachte es einfach als mein Markenzeichen, denn ich baue vor allem für meine eigenen Ansprüche. :ae_1:


    Viele

  • Moin Frank, mit deinem Satz

    Quote

    Bumpmapping kann diesen Effekt nur partiell innerhalb der jeweiligen Fläche nachbilden und wird bisher meist nicht dezent genug eingesetzt. Es wirkt dann meiner Meinung nach viel zu plakativ. Ich mag den "Plastikmodell"-Touch der dadurch entsteht nicht.

    sprichst du mir aus dem Herzen. Im Shop ließt man neuerdings oft den Hinweis: " ... Modelle verwenden Bump-Mapping in der Textur." und ich weiß immer nicht, ob das so etwas wie "besonders wertvoll" bedeuten soll oder doch eher ein Warnhinweis ist.


    Aus meiner Sicht wirken alle Modelle, die mit dieser "Texturtechnik" erstellt wurden, wie aus einem Mainstream-PC-Game - eine Optik, die ich in eep nicht haben möchte und die auch nicht zu diesem Programm passt.


    Deine Modelle / Texturen sind da sehr wohltuend anders. Aber auch Kons, die Fototexturen verwenden, konstruieren schöne Modelle - mal etwas günstiger, wie der von mir geschätzte Peter (+) mal aufwendiger wie Roland.


    Ich bin gespannt, wie deine Arbeiten weiter gehen und was am Ende dabei für ein Modell herauskommt.


    Schöne Grüße, Michael S.

  • Hallo Frank,


    auch mir gefällt Deine Technik besonders gut. Auch das Teil, was schon fertig ist, sieht ganz toll aus.


    Gruß
    Peter

    Betriebsystemname: Microsoft Windows 10 Pro Education

    Prozessor: AMD Ryzen 5 1600 Six-Core Processor, 3200 MHz, 6 Kern(e), 12 logische(r) Prozessor(en)

    PC:RAM 16 GB

    Grafik Karte: Name NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB


    EEP6 mit allen Plugins und Patches
    EEP7 bis11 mit allen Patches und Plugins
    EEP 13 und EEP 14
    Modelkonverter
    PlanEx 3.0
    Home-Nostruktor 13.0
    Modellkatalog
    Bodentextur Tool


    Mein Projekt Bernstadt 

  • Hallo Frank,


    mal gleich vorweg: Ich weiß zwar noch was ein diffuser Schatten ist, aber mit Begriffen wie "Brick" oder "Bumpmapping" kann ich leider garnix anfangen :as_1:


    Was ich aber sehr wohl weiß ist, das mir das gezeigte absolut gefällt! Ich liebe solche Bauten...vor allem wenn alte, geklinkerte Gebäudestrukturen wie hier gezeigt
    mit modernen (z.B. Glasfassaden) verbunden werden. Von daher ist der Gedanke, so etwas als "Baukasten" anzubieten, schon bald revolutionär!
    Entdecke die Möglichkeiten



    Thorsten

  • Bump-Mapping (...) ich weiß immer nicht, ob das so etwas wie "besonders wertvoll" bedeuten soll

    Es bedeutet "besonders detailliert ohne übermäßig hohe Polygonzahl".


    Einzelne Erhebungen (englisch: Bump) werden durch ein zusätzliches Schwarzweißbild erzeugt, in dem wie auf einer Karte (englisch: Map) eingezeichnet ist, welche Stellen um wieviel nach außen oder innen versetzt dargestellt werden sollen. So kann man z.B. die Fugen zwischen Mauersteinen ein wenig zurück setzen, ohne sie mit einer Vielzahl von Polygonen ausmodellieren zu müssen.