Der Pro-Großanlagen-Thread

  • :aq_1: Tach



    Teil 1


    Für wen und warum? :ac_1:

    Dieser Thread ist denen gewidmet, welche gerne größere Projekte bauen, bauen möchten. Er richtet sich auch an solche, die diesbezüglich zögern, weil ihnen davon abgeraten wird. Er spricht auch solche an, welche an solchen Projekten gescheitert sind. Dieses Thema ist so alt wie EEP und keimt immer wieder mal am Rande auf. Ich möchte in diesem aber mal einen eigenen Thread widmen, bei denen die erfolgreichen „Großbauer“ auch Tipps, Anregungen und ihre Erfahrungen loswerden können, sodass Großbau-Neulinge (nicht unbedingt EEP-Neulinge) in diesem Bereich eine Starthilfe bekommen. „Kleiner ist besser“ (eine gerne gewählte, typische Pauschal-Phrase) ist hier (in diesem Thread) fehl am Platz, denn weder klein noch groß ist besser – beides ist anders. Beides hat seine Reize, seine Vor- und Nachteile. Und hier soll es um das Große als Bauphilosophie gehen.


    Auf die Größe kommt es an :af_1:

    EEP ist dazu prädestiniert, Anlagen in einer Größe und in einem Umfang zu verwirklichen, die bei einer echten Modellbahn unmöglich umsetzbar sind. Und gerade dies möchten viele nutzen. Doch ab wann ist eine Anlage eigentlich groß? Das ist natürlich sehr relativ und auch subjektiv. Subjektiv weil abhängig von der Bauphilosophie des Erbauers. Für jemanden der bevorzugt auf 2 – 5 km² Fläche baut sind 10 – 20 km² schon fast riesig. Andere lachen darüber und geben sich mit unter 50 km² erst gar nicht ab. Deshalb werde ich mich auch nicht diesbezüglich festlegen, dies sollte jeder für sich selbst tun.


    Mit meinen zurzeit relativ bescheidenen 14 km² würde ich meine Anlage nicht als riesig bezeichnen. Größer wird sie aber nur deshalb nicht, weil ich leider bei gut 240 Knoten / Km das Limit von 800.000 Knoten erreicht habe. Gäbe es dieses Limit nicht bzw. wäre es deutlich höher, wäre meine Platte auch mindesten doppelt so groß und diese Fläche würde effektiv von mir genutzt. Ich zähle mich deshalb durchaus zum Typ „Großanlagenbauer“.


    Die pauschal ungesunden Großanlagen :as_1:

    Ich runzele mir immer die Stirn wund, wenn ich lese, wie regelmäßig bei dem Thema Anlagengröße pauschal von relativen Großprojekten abgeraten wird – und dies auch schon, wenn es erst mal nur um die Größe der Platte geht! Es wird pauschal davon abgeraten ohne den potenziellen Anlagenbauer zu kennen und auch nicht seine genaue Bauphilosophie und Themenauswahl. Und auch wider besseren Wissens, dass es faktisch etliche Leute gibt, die erfolgreich große Projekt bauen. Stattdessen wird dann auf „besser mehrere kleine“ Anlagen verwiesen, was aber unlogisch ist, denn digital-physikalisch sind mehrere kleine Anlagen nichts anderes als ein große. Diesbezüglich liegen keine anderen Gesetzmäßigkeiten vor als bei einer echten Modellbahn.


    Viele haben die leidliche Erfahrung machen müssen, dass Großprojekte zum Scheitern verdammt waren – so auch ich. Und so schimmeln viele Hundert Stunden Arbeit in nie vollendeten Anlagen, die ihr Dasein nun in einem Archiv-Ordner fristen. Außer Erfahrung kann man da nichts mehr rausziehen. Es ist sehr sinnig, darauf hinzuweisen und vor den möglichen Folgen zu warnen. Doch deshalb pauschal davon abzuraten, so etwas anzugehen, ist nicht sinnig. Doch immer wieder wird Letzteres gemacht (eine nicht böse gemeinte Feststellung).


    Das Gift :az_1:

    Hierbei sollte man aber die Ursache des Scheiterns ermitteln und erkennen – und dies hat in der Regel überhaupt gar nichts mit der Größe der Anlage zu tun. Es kann natürlich verschiedene Ursachen haben, die individuell sein können und dies jeder selbst für sich analysieren muss. Doch in den meisten Fällen, so behaupte ich, ist dieses Scheitern psychologischer Natur, was aus einer taktisch falschen Bauweise resultiert. Es ist dann der typische Standardfehler, gefühlte Tausend Ideen umsetzen zu wollen und dann nacheinender viele Baustellen zu eröffnen, ohne eine wirklich vorzeitig zu beenden. Es gibt auch die Ausnahmen , die dies können und nicht scheitern – aber für die meisten dürfte genau dies der Knackpunkt sein. Man hat dann eine riesige Baustelle vor Augen. Es wird einem bewusst, was noch an immenser Arbeit darin steckt und kein Ende ist in Sicht. Und man ist frustriert. Man gibt auf und eröffnet ein neues Projekt, kleiner und überschaubarer. Und das war es dann mit dem Großprojekt. Schade … man hätte so viel daraus machen können.


    Das Gegengift :ba_1:


    Dieses Problem lässt sich – zumindest theoretisch – einfach beheben. Wenn das Anlagenthema dies zulässt (von Einzelfällen abgesehen sollte dies so sein), lässt sich dieses Thema in etliche Einzelthemen aufteilen, die theoretisch unabhängig voneinander, als einzelne Bereiche (gewissermaßen kleine Anlagen) existieren könnten. Man betrachte diese einzelnen Bereiche erst mal quasi als einzelne Module, die man Stück für Stück baut. Man widmet sich max. 2 Modulen (2, um ggf. etwas Abwechslung zu haben, ich tendiere aber eher zu einem) und baut dies konsequent zu Ende! Die anderen Module sind solange tabu und man lässt die Finger davon. Eventuell kann dabei psychologisch auch die gern gegebene Empfehlung helfen, die Platte nicht direkt in voller Größe zu erstellen, sondern diese erst Stück für Stück (Modul für Modul) bei Bedarf zu erweitern. Dies verringert eventuell die Versuchung, doch vorschnell an anderer Stelle eine weitere Baustelle zu eröffnen (wobei dies auch kein Hinderungsgrund ist, wenn die Konsequenz verliert).


    Ich empfehle auch, so weit es denn machbar ist, diesen einzelnen Modulen dann auch einen, vielleicht sogar vollständigen Zugverkehr zu verpassen. Hat man so ein, respektive das erste Modul fertig, hat man es im Prinzip schon mit einer vollwertigen – und fertigen (!) – Anlage zu tun. Alles, was danach kommt, ist eine Erweiterung. Die Anlage kann weiter wachsen, Modul für Modul. Sie wird aber nie als unbrauchbar unvollendet enden, denn sie beinhaltet schon (mindestens) ein fertiges Modul und somit eine fertige Anlage. Und das Betrachten dieser fertigen Anlage, mit vollem Zugverkehr, kann dann sehr motivierend wirken, die anderen Module zu erbauen.


    Das funktioniert, auch hier spreche ich aus Erfahrung. Seit meinem „Großstadtbahnhof“ schaffe ich es so problemlos (seit dem zum ersten Mal!) „fertige“ Anlagen zu bauen, während ich früher chronisch an sämtlichen (8 Großanlagen) gescheitert bin. Und mit diesem Bewusstsein habe ich auch keine Bedenken mehr, große Projekte zu starten. Der einzige limitierende Faktor ist für mich hierbei die begrenzte Knotenzahl von 800.000, die ich immer voll nutze.


    Problematisch kann es ggf. werden, wenn ein einzelnes Modul schon so groß ist, dass Frust und Ungeduld auftreten, weil die Arbeit daran sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Man möchte endlich fertig werden, um sich den neuen Ideen des nächsten Moduls zu widmen. Da sollte man sich überlegen solche großen Module (mit großen Einzelthemen) einzubeziehen oder besser darauf zu verzichten. Oder man versucht, dieses Einzelthema auch wieder in verschiedene kleine aufzuteilen, diese Stück für Stück zu bauen und es offen lassen, ob man es dann wirklich komplett ausbaut oder es zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausbaut.

    Projekte: Großstadtrevier / Braunkohlerevier

    Tipps:  Der Bau von Großanlagen (und wie man nicht daran scheitert)


    EEP: 13 Exp.(vorher 6/7/9/11) - CPU: Core i5-3570K / 3,4 GHz - Graka: GTX 1060 / 6 GB - RAM: 16 GB - FP: SSD 128 GB - OS: Win7 Home - 64Bit - TFT: 2x 1080p

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  • Teil 2


    Der Mythos große Anlagen lassen keine dichte (detaillierte) Bebauung zu :ar_1:


    Gerne werden Großprojekte als nachteilig oder gar schlecht abgestempelt, da sie angeblich aus Performance-Gründen nicht dicht bebaut werden können. Sie wären allenfalls für lange Fahrstrecken gut und man könne nur sporadisch daneben Material verbauen, wird manchmal argumentiert. Natürlich fällt bei gleicher Bildrate die mögliche durchschnittliche Baudichte pro km/² um so niedriger aus, je größer die Platte ist. Aber dies ist eine zu einseitige und vorschnelle Argumentierung. Das genaue Gegenteil kann der Fall sein.



    Große Anlagen lassen sehrwohl eine dichte (detaillierte) Bebauung zu :bn_1:


    Tipps und Tricks


    Gerade eine sehr große Platte kann ein dichtes Bebauen sehr unterstützen und sogar eine flüssige Bildrate begünstigen! Durch eine theoretisch überdimensionierte Platte lassen sich die einzelnen, relativ dicht bebauten Module nämlich wunderbar räumlich so weit voneinander trennen (ca. 1 – 1,5 km), sodass die Kamera nur immer ein Modul im Blickfeld hat. Im Optimalfall, wenn das Verhältnis von Leistung des Rechners, Größe der einzelnen Module und deren Baudichte passt, bekommt man so keine oder nur geringe Probleme mit der Bildrate - trotz einer, in ihrer Gesamtheit prinzipiell sehr großen Anlage. Dies gilt dann auch bezüglich der Fläche der Boden-Texturierung, die ja auch gut an der Bildrate ziehen kann.


    Insbesondere dann, wenn man die Anlage meist (wie nicht selten philosophiert) nur aus der tiefen Perspektive eines Zuges betrachtet, lassen sich die einzelnen Module durch ein entsprechendes Stück Fahrstrecke verbinden, welche nur als Kulisse auf beiden Seiten etwas bebaut ist – ansonsten ist dies Leerraum. Leerraum, der bei geschickter Bebauung und Landschaftsgestaltung aus der Zugeperspektive nicht als solcher zu erkennen sein muss. Es gibt noch andere simple Möglichkeiten solche Leerräume zu kaschieren. So z. B. durch einen großen See, über den eine Brücke führt. Oder einfach ein Tunnel, der ggf. durch einen angedeuteten großen Berg führt, der nur an den Flanken der Tunneleinfahrten dicht bebaut, ansonsten aber kahl ist. Weitere simple Alternativlösungen ergeben sich durch Schlechtwetterzonen, wo die Sichtweite deutlich reduziert wird und somit die Sicht auf die Leerräume kaschiert. Oder da, wo keine große Weitsicht erforderlich ist, wird einfach diese nur über die Wetterzonen deutlich reduziert (ohne deshalb schlechtes Wetter einbauen zu müssen). Bevorzugt man offene Schattenbahnhöfe, so lassen sich diese auch weit weg vom Geschehen der Anlage platzieren, statt wie so oft nah am Rand. Denn diese fressen auch stark an der Bildrate.


    Eine große, ggf. sehr große Platte muss also mitnichten bedeuten, dass auf dichte und detaillierte Bebauung verzichtet werden muss. Eine große Platte erfordert auch nicht zwangsläufig eine ebenso flächendeckende Bebauung, um eine qualitativ hochwertige Anlage bieten zu können.


    Weitere Tipps und Tricks


    Voraussetzung ist hier auch, dass man die Anlage überwiegend aus der Egoperspektive eines Zuges betrachtet. Die folgenden Tipps sind insbesondere für die interessant, welche zwar eine recht große Platte erstellen, diese aber dennoch kleiner als eigentlich gewünscht ausfallen muss, da man die Knotengröße / km nicht unschön niedrig wählen will. Wer großes und vieles bauen will, benötigt ggf. auch viel Leerfläche, was dann doch wieder Kompromisse erforderlich macht.

    Aus der tiefliegenden Kameraperspektive fallen unlogische Streckenverläufe nicht (so schnell) auf. Dadurch ist es möglich, eine längere Fahrstrecke auf einer kleineren Fläche unterzukriegen, in dem man diese Fläche mehrmals nutzt. Die Strecke wird dann (vergleichbar wie bei einer echten, kleinen Modellbahn, bei der man aus Platzgründen Kompromisse eingehen muss) etwas verschnörkelt und ein Bisschen kreuz und quer verlegt. Neben den Fahrstrecken wird nur direkt daneben detailliert als Kulisse gebaut, dazwischen nur sparsam. Aus den unterschiedlichen Perspektiven der Fahrstrecke eines fahrenden Zuges gesehen, entsteht so der Eindruck, als wenn man über eine längere Landschaft fährt. Tatsächlich fährt man aber (platzsparend) etliche Kilometer nur auf einer recht geringen Fläche rum. Einige wenige Quadratkilometer Plattenfläche können so nur für solche Fahrstrecken genutzt werden und viel an Fläche einsparen (die dann anders genutzt werden kann).


    Wer eine größere Stadt andeuten will und viele Häuser verbaut, kann diese Stadt doppelt oder gar dreifach für Bahnhöfe nutzen, statt 2 oder 3 Städte zu bauen bzw. anzudeuten. So kann man beispielsweise einen Bahnhof auf der einen Seite der Stadt bauen und einen weiteren auf der gegenüberliegenden Seite. Räumlich sind diese dann so weit durch die Häuser getrennt, dass es aus der Zugperspektive nicht sichtbar ist. So entsteht der Eindruck, dass der Zug zwei verschiedene große Städte ansteuert. Aber es ist nur eine, die man zweimal (oder mehr) nutzt. Und das ohne mehr Häuser zu verbauen und ebenso mehr Fläche zu benötigen.


    Leerräume lassen sich in der Regel immer noch etwas nutzen, wenn man beispielsweise mittig darin eine kleine Fahrstrecke einbaut, die dann von einem unbebauten Rand zum andern führt, sodass die Kamera nicht die dicht bebauten Bereiche einfangen kann.



    Die Erkenntnis / Was tun? :bj_1:

    Die Frage ist immer: Was ist das Ziel und mit wem (welchen Typ Anlagenbauer) hat man es zu tun? Erst dann lassen sich explizite und brauchbare Tipps geben.


    Wer etwas Große bauen möchte, dem sei geraten, die möglichen Vor- und Nachteile zu beurteilen und gegeneinander abzuwägen. Er sollte sich aber nicht vorschnell davon abhalten lassen, seine großen Anlagenträume zu verwirklichen. Denn es geht, belegt durch Anlagenbauer, die es erfolgreich tun. Aber sich blind in das Geschehen zu stürzen ist auch selten der erfolgreiche Weg. Man muss konsequent die Fehler vermeiden, welche ein Scheitern begünstigen. Fehler, die man letztendlich aber nur für sich selbst herausfinden und analysieren muss, da es eben auch eine individuelle Sache sein kann. Wer aus Erfahrung weiß, dass er bei einem begonnenen Thema schnell die Geduld verliert und gedanklich immer wieder in neue Themen abdriftet, hat sowieso schlechte Karten, egal wie groß die Anlage werden soll. Es gibt auch Leute, die aus diesem Grund chronisch an relativ kleinen Anlagen scheitern und diese nie fertigbekommen, sondern ständig eine neue anfangen.


    Die einzigen Gründe, welche ich bei sehr großen Anlagen als nachteilig sehe, sind die irgendwann unschönen langen Lade- und Speicherzeiten (die Speicherzeiten die halten sich auch bei umfangreicher Bebauung lange Zeit im erträglichen Rahmen) und die begrenzte Knotenzahl, die dann eine ggf. zu geringe Knotengröße erfordert. Doch wer eine Knotenzahl von um die 200/km noch akzeptieren kann, der kann eine Platte von um die. 20 km² erstellen und sich überlegen, diese auch zu nutzen. Auch mit der Option, später eine bestehende Anlage noch erweitern zu können, auch wenn ich zuerst nicht so geplant war. Bei meinem „Großstadtrevier“ habe ich mich beispielsweise später geärgert, dass ich die Platte mit 300 Knoten/km gewählt habe. Nicht eingeplant ist später einiges hinzugekommen, wofür ich gerne mehr Platz gehabt hätte (auch für Leerräume). Es gibt also durchaus sinnige Gründe, große Anlagen anzugehen, ja sogar zu empfehlen. Und dies ohne, dass die Qualität leidet.


    Also: Anlagenfläche ist durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Anlagenfläche.* :ag_1: :an_1:



    :aq_1: Tschüss´n und Danke, für Euer Nichtaufgeben vor so einem langen Text.


    * Bevor da jetzt jemand vorschnell protestiert. Das ist natürlich ironisch gemeint. So manche Kleinanlage zieht genau durch ihre Kleinheit ihren Charme und ich mag auch solche philosophierten Projekte. :bg_1: 




    *edit* 28.02.17

    Text umstrukturiert bzw. neu geordnet.



    Projekte: Großstadtrevier / Braunkohlerevier

    Tipps:  Der Bau von Großanlagen (und wie man nicht daran scheitert)


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  • Bei dem Threadtitel ist Protest vollkommen ausgeschlossen. Das wäre ja dann Contra und nicht Pro und dann gibt's Mecker von den Forenchefs. :ao_1::ma_1:

    Gruß Holger (HG3)


    Desktop: EEP 6 - 13 (installiert 6 bis 13), HN8 + 10 + 11 +13, Intel i7 3770 3,5 GHz, 24 GB RAM, NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB Grafikspeicher, Windows 10
    Notebook: Windows 7 Home Premium 64Bit, Acer Travelmate 5760G, Intel i5 2540M 2501 MHz, 8 GB RAM, NVidia GeForce GT 630M 1GB

  • Also ich liebe es meine Züge fahren zu sehen. Da ich es mir mit dem Komplett-Neuaufbau von Anlgen eher schwer tue baue ich bestehendes gerne um, aktualisiere bzw. richte die Anlagen nach meinem Geschmack ein. Ein beliebtes Objekt hierfür ist z.B. die Gotthard Nordrampe. Auch dort ist viel Fahrstrecke zwischen den einzelnen Ausbaupunkten, so dass ich trotz Laptop bisher relativ gut zurechtkomme.

    Aber auch hier finde ich dass es Geschmackssache ist. Ich finde auch kleine Anlgen wie Crumbach wunderschön, nur leider passt da der IC nicht so gut rein..

    Mein Profilbild: Schwarzwaldbahn, Oktober 2017, Ausfahrt aus dem Hohnentunnel von Triberg kommend in Richtung St. Georgen

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    EEP 14.0 Expert Patch 1 (vorher 6, X, 12, 13)
    Intel(R) Core(TM) i3-4000M CPU @ 2.40GHz 2.39 GHz; 8,00 GB RAM ; 64 Bit (Laptop mit EEP auf externer 1-TB-Festplatte)

  • Bei dem Threadtitel ist Protest vollkommen ausgeschlossen. Das wäre ja dann Contra und nicht Pro und dann gibt's Mecker von den Forenchefs. :ao_1::ma_1:

    Ist dies ironisch gemeint oder hättetst Du wirklich "Protest" auf Lager? Wenn Letzteres, gegen was?

  • Mein Senf dazu


    Mein "Testgelände" ist auch eine Großanlage, von daher unterstütze ich diese Anlagenform

    Was ist für mich der Reiz einer Großanlage?

    Ich kann verschiedene Modelltypen nebeneinander verbauen, so habe ich auf dieser Anlage eine eher mittelalterliche Stadt mit Stadtmauer, ein paar kleine Dörfer, viel Feld und Wald, ein BW, habe längere Strecken, auf denen Loks und Wagen fahren können, außerdem Platz, die ganzen "Schätze von EEP" auszubreiten, um sie mir immer mal wieder anzuschauen.

    Vor allem, diese Anlage wird nie fertig


    Viele Grüße


    vom Nicci

    EEP 6.1,
    EEP 13 Pl 2 und 2 DEV, EEP 14 User, HomeNos 13 User
    Windows 10 pro, AMD FX 8320E 8 x 3,2 GHz, 16 GB Ram, NVidia GTX 960 - Pc
    Windows 10 Intel i7-6700 HQ; 8 x 2,6 GHz; 8 GB RAM, NVIDIA GForce GTX 970M - Laptop

  • Das war ironisch gemeint. :bg_1:


    Ich bin eher ein Fan von den kleineren Anlagen, was aber eher daran liegt, dass ich die dann auch mal zu Ende bekomme.

    Gruß Holger (HG3)


    Desktop: EEP 6 - 13 (installiert 6 bis 13), HN8 + 10 + 11 +13, Intel i7 3770 3,5 GHz, 24 GB RAM, NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB Grafikspeicher, Windows 10
    Notebook: Windows 7 Home Premium 64Bit, Acer Travelmate 5760G, Intel i5 2540M 2501 MHz, 8 GB RAM, NVidia GeForce GT 630M 1GB

  • Hallo von meiner Seite,

    auch ich bin ein Fan von großen Anlagen und freue mich über jeden Tipp, der mich davor bewahrt, an EEP Grenzen zu stoßen. Wenn man diese vorab kennt, kann man probieren, diese zu umschiffen, wie ja oben schon ausführlich dargestellt wurde.


    Mein Problem könnte in Zukunft der Arbeitsspeicher sein. Von 16GB sind 10GB von EEP belegt, wenn ich meine große Anlage (10km x 5km) geladen habe. Falls da noch jemand mehr Licht ins Dunkel bringen könnte? Es gibt ja den Arbeitsspeicher vom PC, von der GK und virtuellen auf der HD. Weiß jemand wann was wo geladen wird (den virtuellen der HD, wenn Arbeitsspeicher vom PC voll, können wir aus Performance Gründen gleich auslassen).


    Hoffe auf weitere konstruktive Beiträge ...


    Gruß


    Paul

    Desktop
    i5 3570 mit 3.4 GHz und 16GB RAM, Win7 Home Premium, Asus GTX 660 2GB RAM, EEP14 Expert 64bit Patch2


    Laptop
    i7 6820 mit 2.7 GHz und 16GB RAM, Win10 Pro, NVIDIA Quadro M3000M, EEP14 Expert 64bit Patch2

  • Hallo Runners High,


    eine sehr gute Abhandlung des Themas hast Du da geschrieben, der ich grundsätzlich zustimmen kann.


    Allerdings sollte meines Erachtens ein Neuling wirklich erst mit kleinen Anlagen anfangen - nicht mal unbedingt mit dem Anspruch die Anlagen fertig zu bauen, sondern um eigene Erfahrungen zu sammeln. Dabei kann man sich selbst schon einschätzen lernen, ob man die Geduld für ein großes Projekt hat, was einem am wichtigsten ist und dann entscheiden, wie man weitermacht. Der eine interessiert sich mehr für den Fahrbetrieb mit naturgetreuer Darstellung als wenn er selber im Führerstand oder als Fahrgast im Zug sitzt, und ist von daher vielleicht mit einer kleineren Anlage besser bedient. Andere wiederum - wozu ich mich auch zähle - haben mehr Spaß am Bau einer Anlage, zu sehen wie die selbst bei einer Großanlage immer noch recht kleine Welt entsteht und sich entwickelt. Da ist die Framerate gar nicht so immens wichtig - solange die Anlage nicht schon beim Bau hängt.


    Ich finde Deine Tipps bezüglich des (nicht ganz so) leeren Raums sehr hilfreich, zumal ich mich selbst an eine Anlage mit 10 x 2 km bei 200 Knoten/km gewagt habe. Im wesentlichen habe ich erst mal den gesamten Schienenbau erledigt - arbeite also nicht modular sondern eher thematisch-funktionell. Inzwischen liegen über 450 km Bahngleise, und bis auf kleine Industrieabzweige oder Korrekturen kommt da auch nichts mehr zu. Die Schienen liegen bis zu einer Höhe von über 250 m. Die größte "Runde" fährt natürlich der ICE mit einer Gesamtstrecke von 180 km vom großen Hauptbahnhof bis er wieder in diesen Bahnhof einläuft. Wie man sich vielleicht denken kann, gibt es viele steile Hänge - die (siehe Dein Tipp) die einzelnen Orte (Module) voneinander trennen.


    Für mich als Anlagenbauer kommt keine Langeweile auf, denn es gibt so viele Themen, die bearbeitet werden wollen. Wenn ich mal keine Lust zum Schienenlegen hatte, dann habe ich begonnen die Landschaft zu formen - oder arbeite an meiner zweiten - kleineren - Anlage (Altenburg - 2 km²) weiter. Naja - und außerdem konstruiere ich ja auch noch mit dem HomeNOS.


    Ich gebe aber gerne zu, dass ich früher wohl nicht die Geduld für eine so große Anlage gehabt hätte. Denn ich habe keine Ahnung und auch kein Limit bezüglich der Fertigstellung. Frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" lasse ich mich einfach treiben, eine Ruhe, die mir früher fremd war.

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Dieter :bm_1: (DB2)


    24.11. bis 5.1. große Modellbahnausstellung in Senden 

    auf 2.000 qm, während der Öffnungszeiten (9:30 - 19:30) bei Möbel Inhofer
    Wir freuen uns auf jeden Besucher !


    MET - Meine EEP Tools: met.db-eep.de

    Software: Win10, EEP 14 Expert, HomeNOS , MET, TM ..., Corel-Suite X5, VS2017, MS SQL etc.

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  • Serpentiner ...


    obwohl ich meinen Beitrag gefühlte 100 Mal gelesen und editiert habe, eine unpräzise Äußerung meinerseits. Mit "Neuling" meinte ich nicht generell EEP-Neulinge, sondern vor allem Neulinge bezüglich Großprojekten. Habe dies entsprechend korregiert. :au_1:

    Völlige EEP-Neulinge dürften wohl besonders "gefährdet" bei großen Projekten sein. Deshalb würde ich da auch grundsätzlich erst mal etwas Kleineres empfehlen.


    Das Du nicht modular baust, zeigt wieder schön, wie individeuell die Leute sind und Pauschalen eiine große Allgemeingültigheit haben können, aber kein Dogma sein müssen. Deine Art von Bauweise ist für Dich ideal, weil sie den Vorteil bietet, bei Unlust mal den Arbeitsplatz zu wechseln und somit generell Abwechslung hineinzubringen. Für mich war dies auch schön - aber letztendlich langfristig immer das Todesurteil für meine Anlagen.


    Wobei ich gestehen muss, dass ich natürlich nur spekuliere, dass dies für die meisten anderen auch der Scheiterungsgrund ist, weil er einfach naheliegend ist. Und mit meiner Vorgehensweise wird es ab dem ersten fertigen Modul eben nie ein völlig unfertig geben.

  • Nichts gegen Grossanlagen. Aber sie sind nicht mein Ding.

    EEP habe ich, weil ich nicht das Geld und den Platz für eine "richtige" Modellbahn habe.


    2 Dinge sprechen bei mir gegen eine Grossanlage

    - Ich mag keine Kamerawechsel, aber die Züge rasen dauernd aus dem Bild. Also muss doch die Kamera umgeschaltet werden.

    - Ich brauche viel zu viele Trafos bei Grossanlagen. Für jeden benötigten Blickwinkel wieder. Das kostet zwar nichts, ist aber umständlich.


    Naja. Der eine mag Bier, der andere mag grüne Seife. Was solls :bj_1:


    :aq_1:Gruss Jürg


    Hier ein Beispiel. Da reicht eine einzige Kameraposition um den gesamten Gleisplan zu überblicken.

    Etwas problematisch ist die Ausgestaltung. Kaum beginne ich auszugestalten... fange ich an zu spielen :as_1:


    :aq_1:Gruss Jürg

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    Intel i5 1.7 Ghz / Intel i7 2.0 Ghz
    4 Gb Speicher / 8 Gb Speicher
    Intel HD Graphics 4000 / Intel HD Graphic und NVIDIA Geforce 840M
    Sandisk SSD U100 SMG2 / ST1000M014-SSHD-8GB
    Windows 10 64 /Windows 10 64
    EEP14 / EEP13, EEP14
    AnlagenBau / AnlagenLaufLass

  • Ich mag weder Bier noch grüne Seife :af_1:

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Dieter :bm_1: (DB2)


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  • Der eine mag Bier, der andere mag grüne Seife. Was solls

    .........also ich mag Bier, hab' aber auch nichts gegen grüne Seife........ ( nur vom Geschmack her nicht so sehr das Wahre )

    Freundliche EEP-Grüsse, Volker. : :aq_1:.


    PC : Win10Pro (64) - 1709_Build IP 17046.1000 - 8GB AS - i7-3770K 3,5 Ghz / 4 GB NVIDIA 960 GT

    NB : Win10Pro (64) - 1709_Build 16299.88 - 16GB AS - i7-4720HQ Turbo: 3,5 Ghz / 3 GB NVIDIA 970M
    EEP : ( Alle ab 4.0 ) - in Gebrauch: 14 Expert, Patch 2

    Viele Probleme erledigen sich von selbst, wenn man sie nicht dabei stört.
    (Coffin)

  • Prima, weil ausführlicher Beitrag, um sich mit dem Für und Wider von Großanlagen auseinanderzusetzen. Im Wesentlichen ist schon alles gesagt, Jedoch möchte ich zwei Aspekte herausgreifen.


    1. In einem anderen Beitrag verfolgte ich mal, dass es sehr verschiedene Typen von EEP-Spielern gibt: Den Modell-Erbauer, den Anlagen-Erbauer, den Fahrbetriebs-Menschen, den Automatisierer (mit Freude an der lua-Programmierung), in jedem Bereich dazu den Perfektionisten und den Anfänger und die nicht angeführten anderen Typen ... Und dann gibt es eben den Typ Spieler, der Freude an der Größe einer Anlage und deren Vielfältigkeit hat. Ich habe mich auch deshalb für EEP entschieden, weil ich hier virtuell viel Platz habe und alles Reale für meinen Geschmack zu klein wäre. Wobei ich durchaus die Anlagenbauer bewundere, die in Kleinanlagen unheimlich viel zeigen können. Nicht für jeden dieser verschiedenen Spielertypen ist eine große Anlage empfehlenswert.


    2. Als ich mit der großen Anlage begann, habe ich mich selbst unter Druck gesetzt, um fertig zu werden, bis ich bemerkte, dass ich mir das antue. Sodann stellte ich mir die Frage, warum ich überhaupt "fertig" werden will. Ich stellte für mich fest, dass ich gar nicht fertig werden kann und und das auch "eigentlich" nicht anstrebe. Der Weg ist das Ziel. Fast täglich erscheinen neue schöne und interessante Modelle, die irgendwann verbaut werden wollen und irgendwo auf der großen Anlage ihren Platz finden werden; die nächste Version von EEP bringt neue Funktionen, die genutzt werden könnten; die Rechner werden immer leistungsfähiger usw. Immer wieder einzelne Szenen anzufangen, diese bei Gelegenheit ziemlich fertigzustellen und sie zu verbinden ist mir genug.


    Ich gehöre übrigens zu jenen, die alles an EEP spannend finden und daher nichts richtig können werden ... und sich dessen bewusst sind.

    Und ich habe Freude an meiner großen unfertigen Anlage, bei der immer wieder unfertiges Neues entsteht. Mit dieser Einstellung muss man aber leben können; kann nicht jeder. :ae_1:

    Grüße aus Brandenburg

    :aq_1:

    Michael


    EEP: v14 x64 Patch 2; v 13.2 (Update 2); seit v11 und dazu v6, V8. Rechner: MS Windows 10 Professional 64bit // Prozessor Intel(R) Core i5-4690K CPU@3,5GHz // RAM: 16GB // SSD 250 GB // Grafikkarte: NVidia GeForce GTX 750 2GB

  • Michael - dem kann ich beipflichten und ergänzend dazu bemerken, dass unsere reale Umwelt auch nie "fertig" ist, sondern sich immer weiter entwickelt.

    Wo früher einfach nur Wald war, sind heute Städte.

    Wo einst die Bisons auf Wiesen die Rehe jagten, jagen jetzt die Autos auf der Autobahn die Züge auf der parallel verlaufenden Schienenstrecke .... :ae_1:

    Grüße aus dem Schwabenland,

    Dieter :bm_1: (DB2)


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  • Das letzte Mal wo Scheitern erlaubt ist, ist wenn wir Menschen laufen lernen, danach ist es gesellschaftlich unerwünscht.
    Warum eigentlich? Der Lerneffekt ist durch vermeintliches Scheitern sehr hoch, also ein Hoch auf das Scheitern.

    Als EEP Neuling finde vor allen Dingen das interessant, und der Umgang mit Projekten dieser Art ist eine wirkliche Bereicherung in meinem Leben.

    Was Runners High schreibt ist für mich in erster Linie philosophisch von Interesse. Das finde ich gut. Mehr davon in diesem Forum. :bn_1:
    (Wenn ich überhaupt als Grünschnabel meine Meinung dazu abgeben darf). :bj_1:

    Vielen Dank ::aq_1:


    PC: Win 7 (64Bit), 8.00 GB (RAM), AMD A4-6300 (3.7 GHz), NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti
    EEP: 6, 13, 14, Modell-Konverter, Modell-Katalog

  • Hallo grüner Schnabel. :aa_1:


    Natürlich ist Scheitern erlaubt. Ja es ist sogar eine fundamentale Notwendigkeit für einen Entwicklungsprozess. Und man kann auch aus unvollendeten Anlagen Positives herausziehen. Doch irgendwie bleibt da immer dieser Beigeschmack, dass man Juwelen zurücklässt, aus denen ja etwas ganz tolles entstehen sollte und auch entstanden wäre. Es ist halt schade. Für mich ist es ärgerlich, dass ich erst nach 8 Anlagen kapiert habe, wo mein Fehler lag. Das hätte ich schneller lernen können. :af_1:


    Aber vielleicht war das auch ein Vorteil, denn vielleicht habe ich auch dadurch eine gewisse Gelassenheit dabei gelernt, auch nicht ständig ein möglichst schnelles Vorwärtskommen vor Augen zu haben. Es müssen nicht ständig deutliche Baufortschritte zu erkennen sein und wenn mal temporär die Lust an der einen Baustelle fehlt, dann lasse ich EEP halt einfach mal ein paar Tage in Ruhe.


    Zitat MiRo: "... habe ich mich selbst unter Druck gesetzt, um fertig zu werden ..."


    Diesen Punkt habe ich inzwischen auch hinter mir gelassen.


    Inzwischen hat sich da bei mir auch die Philosophie entwickelt gar nicht fertig werden zu wollen. Ich finde es schön, wenn ich möglichst lange die Option habe, mein Projekt weiter ausbauen zu können. Auch dies spricht für mich für große Anlagen. Nur funktioniert dies bei mir halt nur, wenn ich durchaus, psychologisch betrachtet, Teile der Anlage als fertige Bereiche sehe, die eigenständig funktionieren (quasi als eigene Anlage). Ich kann diese stolz betrachten und mich auf die nächste Aufgabe freuen. Und der Gedanke, dass ein Projekt nie wieder als ungenutzter Müll im Archiv verschwinden wird / kann nimmt mir maßgeblich einen gewissen "Erfolgsdruck".

  • Aber vielleicht war das auch ein Vorteil, denn vielleicht habe ich auch dadurch eine gewisse Gelassenheit dabei gelernt, auch nicht ständig ein möglichst schnelles Vorwärtskommen vor Augen zu haben.


    Das kommt Möglicherweise vom „Laufen“. :aw_1:


    Es müssen nicht ständig deutliche Baufortschritte zu erkennen sein und wenn mal temporär die Lust an der einen Baustelle fehlt, dann lasse ich EEP halt einfach mal ein paar Tage in Ruhe.

    Daran arbeite ich noch. Zurzeit kann ich nicht die Finger davon lassen. :bf_1:

    Vielen Dank ::aq_1:


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  • Ich mache eine Anlage zumindestrelativ schnell in so weit bereit, dass ein Zug fahren kann. Wenn sich dann etwas bewegt habe ich alle Zeit der Welt mich der Ausgestaltung zu widmen, der Signalisation etc.

    Manchmal lasse ich EEP auch mal eine ganze Woche liegen. Dann wieder wird viel gebaut. Ab und an baue ich bestimmte Dinge nicht (um), weil ich noch auf passende Modelle oder Ideen warte. Und dann wird doch wieder bestehendes über den Haufen geworfen weil etwas ganz anderes neu kommt..


    Ich habe jetzt bestimmt das fünfte mal angefangen die Nordrampe neu zu gestalten, fertig war sie aber noch nie. Und mit jedem mal lerne ich etwas neues, erarbeite mir Pläne und versuche sie umzusetzen. Ob Gleisplan, Stadt- und Straßenbau oder Schaltungen. DAS macht für mich persönlich den Spaß an EEP aus. Und da die Anlage groß genug ist finde ich immer eine Ecke die gerade spannend und im Interesse liegt..

    Mein Profilbild: Schwarzwaldbahn, Oktober 2017, Ausfahrt aus dem Hohnentunnel von Triberg kommend in Richtung St. Georgen

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    EEP 14.0 Expert Patch 1 (vorher 6, X, 12, 13)
    Intel(R) Core(TM) i3-4000M CPU @ 2.40GHz 2.39 GHz; 8,00 GB RAM ; 64 Bit (Laptop mit EEP auf externer 1-TB-Festplatte)