Rhein-Neckar-Dreieck 1:1, vermutlich ein Lebenswerk

  • Ich muss mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen, bevor ich entscheide, wie ich das Problem löse. Immerhin sehe ich jetzt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Irgendwie würde es mich schon reizen, als erstes richtiges HomeNos-Projekt einen passenden Bahndamm zu bauen. Das scheint ja auch nicht soooo schwer zu sein und dürfte sich als Anfänger-Projekt eignen.


    Jetzt widme ich mich erst einmal weiter dem Streckenbau. Ich möchte jetzt endlich zum Hauptbahnhof Mannheim vordringen. Im Augenblick setze ich die Bodenplatten. Ich habe alle Platten von Heidelberg gelöscht, damit ich wieder genügend Reserven habe. Ich brauche sie ja eigentlich erst für den Ausbau wieder, aber meine Priorität liegt nun einmal beim Vervollständigen der Strecke.

  • Nicht weiter überraschend taucht die nächste Komplikation auf. Ich nähere mich mit der Hauptstrecke jetzt Mannheim Hbf. Ein paar Kilometer vor dem Bahnhof wird die ICE-Neubaustrecke über eine Reihe von Überwerfungsbauwerken in das Vorfeld eingefädelt. Dummerweise sind die Bauwerke aus dem Shop-Set zu breit. Die Splines lassen sich zwar problemlos schmaler skalieren (hier auf 75% mit überlappenden Seitenwänden), aber die Portale sind Gleisobjekte und können daher in der Breite nicht verändert werden.


    ma1.jpg


    Momentan sehe ich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich konstruiere neue schmalere Portale selbst oder ersetze es alles durch eine Brücke. Die ICE-Strecke geht sowieso hochbahnmäßig noch einige hundert Meter weiter, bis sie am anderen Ende des sich anschließenden Rangierbahnhofs über einen Bahndamm in den Tunnel geführt wird.

  • Danke für den Hinweis, aber wenn ich mir die Modelle ansehe, habe ich Zweifel, dass sie für diese Situation geeignet sind. Die Querung erfolgt in einen ziemlich spitzen Winkel und obendrein in einer leichten Kurve. Der Winkel ist so spitz, dass man sogar die 60-Meter-splines verlängern muss, damit man das Gleisbett obendrauf bekommmt. Die Modelle im Set sind offenbar nur 16 bzw. 23 Meter lang, und durch die verwendeten 45-Grad-Winkel sieht es nicht so aus, als könnte man da mehrere Bauwerke hintereinander setzen.

  • at klioli,

    ich hab es selbst noch nicht probiert, aber mit dem Tauschmanager von Jürgen

    Tauschmanager #6

    kannst du Gleisobjekte wieder zu Immobilien trennen.


    Wenn du (endlich) deine PC und SW-Daten hinterlegen würdest,

    wüßte man z.B., ob du ihn schon hast.:bn_1:

    Intel i3-540 3,2GHz 4GB, RAID10, HD 6570 1GB, W7/64 Prof., EEP 6.1, 10 - 13, HNos13, Modellkonverter, "Schiefe Ebene 6 + 8"

  • Guten Morgen,

    Dummerweise sind die Bauwerke aus dem Shop-Set zu breit. Die Splines lassen sich zwar problemlos schmaler skalieren (hier auf 75% mit überlappenden Seitenwänden), aber die Portale sind Gleisobjekte und können daher in der Breite nicht verändert werden.


    Momentan sehe ich nur zwei Möglichkeiten: [...]


    oder du nutzt die dritte Möglichkeit:

    Moderne Überführungsbauwerke (Erweiterung für ein- und dreigleisige Unterführungen)


    Manchmal fragt man sich, wofür man sich die Mühe macht, wenn die Artikel im Shop durch den User nicht vernünftig gefunden werden können...

    Wie gut, dass TREND schon dabei ist, den Shop zu überarbeiten, denn das ist dringend nötig.

    Es verschwinden nämlich zu viele Artikel dort in der Versenkung :aw_1:


    Grüße

    Sven

    Desktop: Windows 10 64-bit auf Asus P7P55D, Intel Core i7 860 2.80GHz, 8GB DDR3-RAM, PCS Radeon R9 380 2048MB

    Notebook: Windows 10 64-bit auf Asus X751, Intel Core i7 4500U, 4GB DDR3-RAM , NVIDIA GeForce 820M

  • Das passt dann natürlich perfekt. Danke!


    Ich will ja gar nicht ausschließen, dass ich dieses Erweiterungsset schlicht übersehen habe. Aber das Beispiel vom Bahndamm weiter oben zeigt, dass es wirklich nicht immer leicht ist, im Shop etwas zu finden.


    Wenn ich schon mal den Konstrukteur "an der Strippe" habe, wie wäre es mit einer Variante mit offenen Seiten. Im Original sieht die Stelle nämlich so aus:


    ma2.jpg


    Und auch in MA-Friedrichsfeld sind es keine komplett geschlossenen Röhren, wenn auch in älterer Bauweise:


    ma3.jpg

  • Hallo Kioli,


    diese Bauwerke kannst Du auch gut mit den Gleismauerbauteilen von BH2 erstellen, müssen aber erst noch durch den Konverter.


    Die Überführung der NBS vom Hbf Mannheim, das sogenannte "Containerbauwerk" hat von dort übrigens eine Steigung von 16 Promille auf ca. 460m, dann 3,4 Promille auf rund 800m und fällt dann wieder mit mit 12,5 Promille ab. Dann geht es mit einer kaum merklichen Steigung richtung Pfingstbergtunnel.


    Sonntagsgruß

    Andreas

    EEP6 - EEP11.30 - EEP 13 - Modellkonverter - TM
    win 8.1 64-bit * Intel Core i7-4710HQ CPU 2.50GHz - 8GB RAM - NVIDIA GTX 860M

  • So melde mich hier jetzt auch endlich mal, finde dein Projekt ganz toll. Verfolge es schon die ganze Zeit still und heimlich. So langsam kommst du meiner Haustür immer näher. Das Thema etwas direkt vor meiner Haustür nachzubauen reizt mich auch schon sehr, wenn ich aber an das verschalten denke, das lass ich es besser sein. Irgendwann werde ich mich mal an Neustadt wagen. Ist für mich auch sehr reizvoll mit dem Eisenbahnmuseum und dem alten BW im Gleisdreieck. Winden würde mich auch noch reizen.

    Hast fast schon den Eisenbahnverein erreicht. bzw. bist schon vorbei. Gestaltest Du das Museum aus oder ist für Dich nicht so wichtig.


    Zwischen Pfingsbergtunnel und Neckarauerübergang, wo sich die Schnellfahrstrecke ins Gleisvorfeld einfädelt, kannst du jedenfalls eine Brücke verwenden.



    Wenn ich Dir vielleicht mit dem einen oder anderen Foto helfen sage bescheid. Eventuell habe ich was passendes auf der Festplatte oder kann wenn das Wetter mit macht mal schnell vorbei gehen (fahren) und eins machen.


    In den Tempo in dem Du baust wird das aber kein Lebenswerk.

    Viele Grüße aus der Kurpfalz (Ma)


    Jürgen




    PC Win10x64, Mainboard: MSI A78M-E35, CPU: AMD A4-4000, Grafik: NVIDIA GT730 2GB GDDR5, Ram: 8GB DDR3 - Monitor: Telefunken 40 "TV 1920x1080 HDMI
    Laptop Win10x64, Intel Core i5- 4200U 1,6GHz, NVIDIA GT740m 1GB GDDR3, Ram: 8GB DDR3, Touchmonitor 1366x768
    EEP 12.1 Patch1, EEP 13.1

  • Hallo Jürgen, schön, dass es noch mehr EEP-ler aus meiner alten Heimat gibt. Der Eisenbahnverein ist mir neu, aber ich bin auch vor 15 Jahren weggezogen. Der wäre dann praktisch vor meiner alten Haustür, denn ich habe lange in Seckenheim gelebt. Da werde ich beim nächsten Heimaturlaub vielleicht mal vorbeischauen. Bisher war ich eigentlich auch kein "Hardcore"-Eisbahnfan, auch wenn mich die Bahn eigentlich schon immer interessiert hat.


    Das Museum werde ich sicher mit aufnehmen, aber erst in der Ausbauphase. Und die wird wohl die weitaus meiste Zeit beanspruchen. Vielen Dank auch für das Angebot, eventuell für Bilder zu sorgen.


    Gruß zurück,

    Oliver


  • Museum war eigentlich eine falsche Formulierung, ist ein Verein. Hat keine Öffnungszeiten aber zweimal pro Jahr „Tag der offenen Tür“ (Vatertag+ 03.10.) und veranstalten Sonderfahrten hauptsächlich der den Hafen. Mittlerweile haben sie im Außengelände eine Feldbahnstrecke. Bietet sich geradezu als Hingucker direkt an der Strecke an. Das Gelände liegt genau gegenüber der Steinzeug( heute Friatec) und war früher ein Umspannwerk für Bahnstrom.


    Und das Angebot mit den Fotos, ich wohne im Gegensatz zu Dir immer noch hier. Keine 10 Min(zu Fuß) zum Bahnhof Ma. Habe auch das eine andere Bild von Rheinbrücke bis Ende Rangierbahnhof auf der Festplatte liegen.

    Zum Beispiel dieses von den alten, inzwischen nicht mehr vorhandenen Eisenbahnerwohnhäusern auf der Rückseite das Bhf Ma zwischen Fussgängersteg und Lokschuppen(ganz rechts noch zu erkennen).



    Und wenn ich dann auf deiner Anlage die Szene wieder entdecken würde fände ich das toll.

    Viele Grüße aus der Kurpfalz (Ma)


    Jürgen




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  • Leider muss ich einen Rückschlag vermelden, der mich einiges an Zeit kosten wird. Ich habe einen Fehler gemacht, auf den man erst einmal kommen muss....


    Ich baue in Mannheim munter vor mich hin, als ich merke, dass seltsamerweise die Gleisabstände nicht mehr hinkommen. Da ist praktisch alles im 4,50er-Abstand, aber die Abstände bei EEP sind größer als auf den Bodenplatten.


    ma4.jpg


    Nach einigem Überlegen bin ich dann auf den Trichter gekommen. Ich habe meine 100-Meter-Eichung der Bodenplatten in Heidelberg gemacht und die entsprechende Sichthöhe in Google Earth mit einem Bookmark gespeichert. Die Screenshots der Bodenplatten habe ich dann alle mit exakt dieser Sichthöhe gemacht.


    Nun gibt es aber eine kleine Höhendifferenz zwischen Heidelberg und Mannheim Hbf von ca. 10 Metern. Friedrichsfeld liegt aber nur gerinfügig niedriger als Heidelberg. Die Sichthöhe bei Google ist nun immer auf die Meereshöhe bezogen und nicht auf die Höhe über dem Boden. Also schaue ich in Mannheim aus einer 10 Meter größeren Enfernung auf den Boden, wodurch natürlich alles ein wenig kleiner erscheint.


    Fazit: Ich werde die Strecke nach Mannheim mit neuen Bodenplatten nochmals verlegen müssen. Dabei werde ich auch mindestens zweimal die Kalibrierung anpassen müssen. Glücklicherweise liegen der komplette Manheimer Bahnhof und auch große Teile des Rangierbahnhofs auf fast der gleichen Höhe. In Freidrichsfeld gibt es nur kleine Abweichungen, mit denen man leben kann. Da werde ich mir wohl nicht mehr die Mühe machen auch hier eine "Neuvermessung" durchzuführen.

  • Immer ruhig bleiben. Da die Abstände in EEP standardmäßig eben 4,5m sind, sind sie kaum realitätskonform.

    Da gilt es: um in EEP dennoch realistisch und auch eepgrecht zu bauen, müssen Kompromisse her.

    Überlege doch mal, du baust die Gleisabstände wirklich realitätsgetreu, dann würde keine OL mehr passen...

    Du musst wissen, ob sich der Aufwand lohnt.

    MfG Matthias, der Ostberliner, der zum Lipper wurde. :af_1:


    EEP 6.1 Classic; EEP 9.1 Expert Patch 1; EEP 11.3 Patch 1; EEP 12.1 Expert, EEP 13


    Notebook Acer Aspire 7250G, 6GB RAM, Windows 7 64bit, Prozessor: AMD E-450 APU 1,65 GHz, Grafikkarte: AMD Radeon HD 7470M

  • Die 4,50 stimmen in der Realität exakt. Das kann man mit Google Earth fast auf den Zentimeter genau ausmessen. Ich will ja gar nicht erst vom Rangierbahnhof anfangen, aber auch im Bereich des Hauptbahnhofs Mannheim gibt es sehr breite Gleisfelder von ca. 30 weitgehend parallel verlaufenden Gleisen.


    Einerseits kann ich die Gleise ja nicht einfach mit 4 Metern Abstand verlegen, denn da kommen sich die Züge gefährlich nahe, mal ganz abgesehen davon, dass es so unmöglich ist, mehrere DKW hintereinander zu schalten.


    Aber einfach bei den "EEP 4,50" zu bleiben geht auch nicht, weil ja auch die Längen nicht stimmen. Ich habe ja zuerst versucht, ob es auch so klappt, aber hier sind die Gleisfelder sehr eng, und es gibt viele DKWs und EKWs. Da kommt man unweigerlich in Situationen, wo entweder gar nichts mehr geht, oder man Weichenradien von 100 m oder weniger in Kauf nehmen muss.

  • Hallo,

    also grundsätzlich sind die Gleisabstände in einem Bahnhof größer oder gleich 4,50m.

    Die Einfahrtgleise aus Richtung Heidelberg sind alle im 4,50m Abstand, sonst könnten da auch nicht die ganze Reihe einfahrtsignale stehen. Bei den Güter- und Abstellgleisen daneben ist das etwas durcheinander, da ist von 4,20m bis 5,00m fast alles dabei.

    Die Bahnsteig Gleise 1-2,3-4,5-6 haben 4,75m Abstand.

    Kann dir gerne mal den originalplan einscannen. Da stehen auch die weichenradien und Winkel dabei.


    Gruß

    Andreas

    EEP6 - EEP11.30 - EEP 13 - Modellkonverter - TM
    win 8.1 64-bit * Intel Core i7-4710HQ CPU 2.50GHz - 8GB RAM - NVIDIA GTX 860M

  • Kann dir gerne mal den originalplan einscannen. Da stehen auch die weichenradien und Winkel dabei.


    Gruß

    Andreas

    Das Angebot weiß ich zu schätzen, aber so genau will ich das gar nicht betreiben, zumindest was die Weichenradien angeht. Ich habe gerademeine Screenshot-Paramenter für den Bahnhofsbeirich neu kalibriert, da bekomme ich die wesentlichen Abstände schon hin. 10 Zentimeter hin oder her fallen da auch nicht weiter ins Gewicht.


    Für die Weichen verwende ich im Allgemeinen "Gleislücke schließen". Das ist zwar nicht die reine
    Lehre, aber für kurze Lückenschlüsse auf flachem Grund arbeitet die Funktion recht zuverlässig und hackt die Gleise auch nicht klein. Und wenn dann bei einer Parallelverbindung ein Ast 280 und der andere 320 m Radius hat ist mir das egal. Da müsste man schon sehr genau hinsehen, umetwas zu erkennen.


    Ich will bei dieser Anlage - vor allem wegen der Größe - bewußt einen Kompromiss zwischen Originaltreue und Pragmatik suchen. Genauso wie ich im richtigen Leben wahrlich kein Pedant bin, aber wenn es sein muss auch mal Perfektionist sein kann.