Rhein-Neckar-Dreieck 1:1, vermutlich ein Lebenswerk

  • Es ist schon eine rechte Detektivarbeit....

    Davon kann ich ein Lied singen... es macht aber auch Spaß, wenn ein Rätsel gelöst ist.


    Selbst wenn man einen Originalplan hat, auf dem die Maststandorte eingezeichnet sind, muss man die Mastbauart recherchieren.

    Oberleitungsfestpunkt funktioniert am einfachsten mit dem Spline "...Spann" der dann irgendwie am Zielmast aufhört und dann noch zwei Isolatoren als Immobilien ranfummeln.


    Gruß

    Andreas

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  • Ergänzende Information: "Bei Weichenstraßen, Rangier- und Abstellgleisen - wenn nicht länger als 750 m - wird nur einseitig nachgespannt." (L. Weigel, Elektrische Fahrleitungen, MIBA verlag 1987)

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  • Hier ist auch schon die nächste Kuriosität von der Bahnhofseinfahrt aus Richtung Heidelberg-Weststadt. Die Kreativität der Oberleitungsbauer überrascht mich immer wieder. Mit Google Earth sieht das aus wie ein kleines Quertragwerk, aber es sind 2 große Masten mit Auslegern, und in der Mitte scheint ein Aufhänger zu schweben.


    hd6.jpg


    Ein Querseil scheint es nicht zu geben. Es bleibt eigenrlich keine andere Möglichkeit als eine Aufhängung über ein schräges Seil am linken Mast.

  • Ist ja an sich eindeutig :


    1 links - Isolator

    2 - Abspannseil

    3 - Aufhänger, wirkt wie ein Bogenabzug

    4 - normale Weiterführung am nächsten Mast

    :av_1: weiterhin viel Spass

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  • Das leuchtet ein. Die Frage ist nur, wie man das mit dem LW1-Set hinbekommt. Aufhänger gibt es meines Wissens nur mit Halterung für das Querseil, und ein Bogenabzug ist an dieser Stelle eigentlich nicht nötig, und dann wäre auch der Abstand zwischen den Masten ziemlich groß. Vorerst habe ich einen konventionellen Querträger hingesetzt.

  • 1 mit Sternchen

    Ich hatte es von Norden her mal Versucht (Darmstadt - Ma-Friedrichsfeld) habe es aber aufgegeben unter EEP6.

    Macht mir Hoffnung für meine Anlage 28,5 x 6 km leider Rasterpunkteetwas zu viel

  • So wie eep_gogo das geschrieben hat ist es schon richtig.

    Du positionierst einfach einen Bogenabzug (ohne Isolator) an der Stelle. Ergänzt um die passenden Fahrleistungssplines (_Ende) und setzt dann das Bogenabzugseil einfach zum Turmmast; irgendwie ohne jetzt da tatsächliche eine Befestigung zu haben. Da dann noch einen Isolator (immobilie) hin.


    Das jetzt nicht alle Situationen im LW1 Fahrleistungsset vorgesehen sind, muss man eben ein bisschen improvisieren. Wer kann, baut sich fehlende Bauteile selbst.


    Gruß

    Andreas

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  • oder (wie ich es gerne mache)

    man stellt zwei Masten "ineinander"



    im "Original" ist ja auch einiges an Rohren/Material im/am Mast verbaut.


    Achtung !! Schwerer Fehler !! (Jetzt ist auch Andreas' Bemerkung (ohne Isolator) klar!):ae_1:

    Der Isolator muss natürlich direkt am Mast sitzen !:ma_1::ma_1::ma_1:

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  • Ich habe mittlerweile auch Gleisfeldleuchten aufgestellt und zu besseren Orientierung die Brücke an der Hebelstraße über den Gleistrog angedeutet. Mit Google Earth und Mitfahr-Videos klappt eine weitgehend originalgetreue Verlegung der Oberleitung inklusiver diverser Bogenabzüge im Kurvenbereich eigentlich ganz gut. Mittlerweile hat sich schon etwas Routine im Querträgerbau eingestellt, und ich muss deutlich weniger fluchen als früher. :az_1:


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    Die Fahrdrahthalter (oder wie immer diese schrägen Dinger zwischen dem Fahrdraht und dem unteren Quertragseil heißen) sind meines Wissens immer auf Zug belastet.

    Insofern passt die Aufhängung am 2. Gleis von links nicht so ganz. Ich würde die umgekehrte Aufhängung wählen, und das, obwohl sich dann zwei Fahrdrahthalter in die Quere kommen werden.

    Verstehe das bitte nur als kleinen Tipp eines "Nietenzählers". :aw_1: Denn im Großen und Ganzen bewunder ich Dein Werk und Deine Ausdauer dabei. :be_1:


    Gruß

    Christopher

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