Rhein-Neckar-Dreieck 1:1, vermutlich ein Lebenswerk

  • Graiz di, klioli.


    Sehr schönes Video. Ich ziehe echt meinen Hut vor deiner erbauten OL. Wirklich realistischer geht´s nicht.

    MfG Matthias, der Ostberliner, der zum Lipper wurde. :af_1:


    EEP 6.1 Classic; EEP 9.1 Expert Patch 1; EEP 11.3 Patch 1; EEP 12.1 Expert, EEP 13


    Notebook Acer Aspire 7250G, 6GB RAM, Windows 7 64bit, Prozessor: AMD E-450 APU 1,65 GHz, Grafikkarte: AMD Radeon HD 7470M

  • Heute mal ein etwas anderes Update. Ich habe in den letzten Tagen eifrig Bodenplatten verlegt, um den nächsten größeren Bauabschnitt vorzubereiten, daher dachte ich, dass es vielleicht interessant sein könnte, einmal einen Überblick über den aktuellen Stand der Anlage zu geben. Hier ist das aktuelle 2D-Planfenster in der Gesamtansicht:


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    Links befindet sich der Hauptbahnhof Mannheim, rechts der Hauptbahnhof Heidelberg mit der nach Süden abnkickenden Strecke in Richtung Bruchsal. Das kleine Schwänzchen rechts ist der Abzweig in Richtung Königstuhl-Tunnel mit dem S-Bahnhof HD-Weststadt. Der senkrechte schwarze Balken rechts ist der Schattenbahnhof (unterirdisch), rechts unten habe ich das Stellpult aufgebaut. In der Mitte kann man gut den Knotenpunkt Mannheim-Friedrichsfeld erkennen.


    Nach Nordosten habe ich jetzt die Bodenplatten für die Main-Neckar-Bahn nach Weinheim verlegt. Die Strecke verläuft weitgehend gerade mit Zwischenhalten in Heddesheim und Lützelsachsen. Was ich bei der Anlagenplanung gar nicht mehr auf der Rechnung hatte, ist die in Weinheim abzweigende Nebenstrecke nach Fürth im Odenwald. Nicht, dass ich das nicht gewußt hätte, aber ich hatte schlichtweg nicht mehr an die Strecke gedacht. Viel Platz ist nicht mehr nach Osten. Außerdem wird es sofort bergig, was bei meiner niedrigen Knotenzahl von 37 natürlich Gift für die Landschaftsgestaltung ist. Zudem liegt der erste Halt in Birkenau direkt auf dem Anlagerand:


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    Ich werde die Strecke wohl nur andeuten und rechtzeitig in einem Tunnel verschwinden lassen. Die Strecke ist völlig autark, alle Züge enden in Weinheim. Daher bringt es auch nichts, sie mit dem Schattenbahnhof zu verbinden. Ein hin und her pendelnder Triebwagen reicht da bei einer effektiven Länge von 2 km vollkommen aus.


    Dann geht es weiter mit der Strecke von Mannheim-Hbf nach Schwetzingen im Süden über Neckarau und Rheinau. Auch hier gibt es eine lange Geradeaus-Passage. Am Südrand der Anlage hatte ich das gleiche Problem wie in Birkenau. Der Haltepunkt Oftersheim lag genau auf dem Rand. Aber es waren glücklicherweise noch ein paar Knoten übrig, so dass ich die Anlage im Süden um 200 Meter vergößern konnte. So ist nach dem Haltepunkt noch ein wenig Platz für die Einfahrt in den Schattenbahnhof.


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    In Schwetzingen trifft die Strecke mit der Verbindung nach Friedrichsfeld zusammen, die seit längerem regulär nur noch von Güterzügen befahren wird. Und beim Dreiecks-Lückenschluss über mehrere Kilometer ist das passiert, was ich schon befürchtet hatte: Es gibt eine Abweichung von über 100 Metern, sowohl in Nord-Süd als auch in Ost-West-Richtung:


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    Zum Großteil ist das sicher dem Problem geschuldet, das ich mit der Veränderung der Bodenhöhe zwischen Odenwald und Rhein hatte. Darüber hatte ich ja schon berichtet. Für den Mannheimer Teil musste ich daher eine etwas geringere Sichthöhe wählen, damit der Maßstab wieder stimmt. Streng genommen hätte man für jeden Meter Höhenunterschied die Eichung für die 100-Meter-Platten ändern müssen, und so haben sich dann eben die Abweichungen aufsummiert.


    Um das Problem zu lösen, habe ich den Winkel der schnurgeraden Verbindungsstrecke so verändert, dass sie sich wieder in die Friedrichsfelder Kreuzung einfädeln läßt:

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    Da wie gesagt auch Nord-Süd-Abmessungen nicht richtig passen, sind die Bodenplatten bestenfalls als Anhaltspunkt für die endgültige Streckenführung zu gebrauchen. Schließlich muss ich das Ganze ja um über 100 Meter zusammenstauchen. Zum Glück ist dieser Teil ds Gebietes nicht sonderlich dicht bebaut, hier gibt es fast nur Wald und Felder. Auf der fertigen Anlage wird man es daher nur schwer erkennen können. Natürlich wird hier auch die Oberleitung nicht mehr Mast für Mast originalgetreu sein können, aber bei einer rein zweigleisigen Strecke dürfte das auch nicht besonders ins Gewicht fallen.


    Der Streckenbau selbst ist keine besondere Herausforderung. Die paar Bahnhöfe haben überschaubare Gleisanlagen, der Rest ist zweigleisig. Erfahrungsgemäß muss man bei den langen schnurgeraden Passagen etwas herumexperimentieren, um mit "Trial and Error" den richtigen Winkel zu treffen, um die Strecke ohne Korrektur-Kurven verlegen zu können-