Wie geht Betrieb auf der Schellfischbahn?

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General questions to EEP , Splines, rolling stock, Structures in EEP, landscape elements, Signalling system and controlling, designers, Europe-wide EEP meetings , Gossip
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  • Meine historische Anlage „Die Schellfischbahn“, die im Altonaer Fischereihafen in den frühen 1930er Jahren spielt, ist mittlerweile im Shop und einige von euch haben wohl schon erste, offensichtlich recht positive Erfahrungen mit dem manuellen Betrieb der Züge auf dieser Anlage sammeln können.

    Beim Thema „Automatik oder Handbetrieb“ von EEP-Anlagen scheiden sich ja bekanntlich die Geister. In der Real-Modellbahnszene gilt Vorbild-orientierter (Hand-)Betrieb zwar als die „Königsdisziplin“, doch scheint diese Form bei den EEPlern noch nicht so recht angekommen zu sein, was vielleicht auch an der (noch) fehlenden Möglichkeit liegt, die eigene gebaute EEP-Anlage mit Freunden zu „teilen“ und einzelne Abschnitte der Anlage, quasi im „Clubmodus“, von mehreren vernetzten Laptops aus gleichzeitig zu steuern.

    So habe ich einmal überlegt, was denn wenigstens für einen „Lonely Wolf“ an seinem Computer an Handbetrieb zumutbar und möglich ist und was für eine Anlagenform dazu passen könnte. Optimal geeignet erschien mir dafür ein Mischbetrieb aus (meist) manuell gesteuerten Rangierfahrten und automatisch ablaufendem Zugbetrieb auf der Strecke zu sein, wofür mir ein Rangierbahnhof mit einer Anzahl angeschlossener Ladestellen besonders geeignet erschien.

    Dadurch war die Idee der Nachbildung der Schellfischbahn, jenes ausgedehnten Gleisnetzes am Hafenrand des (Hamburg-)Altonaer Fischereihafens, des seinerzeit größten Fischereihafens in Deutschland, geboren.

    Fast überflüssig zu erwähnen, dass Straßen- und Schiffsverkehr weiterhin vollautomatisch ablaufen. Für die Abwicklung des Bahnverkehrs habe ich mir jedoch überlegt, ein Frachtkarten-System wie es ähnlich im FREMO (Freundeskreis europäischer Eisenbahnfreunde) benutzt wird, und ich es ebenfalls in ähnlicher Form bei meiner LGB-Kelleranlage einsetze, zu erstellen.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284628kt.jpg]

    Diese Frachtkarten, auf denen jeweils ein Fahrtauftrag für eine Rangierfahrt zu einer auf der Anlage befindlichen Ladestelle formuliert ist (bzw. ein Fahrtauftrag von einer Ladestelle zurück in den Rangierbahnhof), sind der Anlage in der Resourcen- Doc als „Spielregeln“ im .pdf- Format beigelegt und können heruntergeladen und ausgedruckt werden.

    Wer meiner Empfehlung, das Blatt mit den blauen (für vormittags), gelben (für mittags) und roten (für abends) Frachtkarten zu zerschneiden, nicht folgen möchte, muss dies natürlich nicht tun, sondern kann die dort genannten Fahrtziele auch lediglich als Anregung nutzen, die der Anlage beigegebenen Waggons sinnvoll einzusetzen.

    Einen ungefähren Überblick, wo sich welche Ladestellen auf der Anlage befinden, verschafft dabei die benummerte Übersichtszeichnung am Anfang der „Spielregeln“.

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    Wem selbst dies noch zu viel Aufwand ist, sollte wenigstens die nachfolgende, auf authentischen Unterlagen fußende Beschreibung des seinerzeitigen Betriebes verinnerlichen, um seine Züge noch halbwegs sinnvoll über die Anlage zu bewegen:

    „In den frühen Morgenstunden landete der Fisch an. Ein Großteil wurde sofort gewogen, verpackt und in die am Abend zuvor bereitgestellten Kühlwagen verladen. Am Vormittag müssen die Wagen vorsortiert und gruppenweise in Zügen mit maximal 10 Waggons nach oben befördert werden. Dort, im Norden Altonas werden die Fisch- Ganzzüge zusammengestellt und fahren rasch nach Süden ab.

    In den übrigen Zeiten werden die Rangierfahrten zu den anderen Ladestellen abgewickelt.

    Bei Fahrten von Altona nach dem Kai muss die Lokomotive sich stets vorne befinden, bei Fahrten vom Kai nach Altona wird stets geschoben.“

    Der elektrische Fahrdraht hing nur über einem Teil des Rangierbahnhofs, weshalb die elektrischen Zuglokomotiven nur abschnittsweise für Rangieraufgaben benutzt werden konnten.

    In der Anlage sollte die Ellok also bis zur nächsten Zugfahrt in einem Stumpfgleis in der Nähe von „Hedrichs Dampfmühle“ abgestellt werden.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284630qq.jpg]

    Hierzu ist allerdings noch ein beschrankter Bahnübergang zu überqueren, dessen Schranken sich zwar automatisch senken und heben, dies aber vorbildgetreu (da hier nur Rangierabteilungen durchkommen) erst nach einiger Zeit geschieht. Deshalb sollten alle, diesen Bahnübergang passierenden Loks und Rangierabteilungen kurz anhalten und warten, bis die Schranken vollständig geschlossen sind.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284631iq.jpg]

    Wird in der Anlage im Rangierbahnhof rangiert, sollte dies nicht in den zur Steigung und zum Schellfischtunnel hin zeigenden, über den beschrankten Bahnübergang am Stellwerk Aho vorbei führenden Gleisen geschehen, da hier die benötigten Automatik-Kontakte verbaut sind. Da alle Rangiergleise aber auch mit den zum Hafen führenden Gleisen verbunden sind, in denen keine störenden Kontakte liegen, können hier nach Herzenslust alle erforderlichen Rangierbewegungen manuell gesteuert ausgeführt werden.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284632an.jpg]

    Alle Ladegleise an den Kaianlagen und bis hin zur alten Fischauktionshalle an der Stadtteilgrenze zu St. Pauli sollten (wie auch in der Wirklichkeit bis ca. 1960) den Dampfloks der BR 74 und 94 vorbehalten bleiben, die bis 1949 noch von den kleinen elektrischen Schlepplokomotiven der Altonaer Hafenschleppbahn unterstützt wurden, deren Oberleitungsnetz aber nicht mit dem Netz der Reichsbahn verbunden war.

    Umgekehrt wurde wegen der Rauchgase der Schellfischtunnel meist nur von mit den Elloks geschobenen oder gezogenen Zügen befahren, während die Dampfloks im Hafenbereich verblieben und lediglich zum Bekohlen ins Betriebswerk (Altona oder Eidelstedt) durch den Tunnel fahren mussten.

    Wenn 8-10 Waggons in den (elektrifizierten) Ausfahrtgleisen des Rangierbahnhofs zusammengekommen sind, sollten diese von der Ellok übernommen und alsbald die Rampenstrecke hochgedrückt werden.

    In der Anlage mitgegeben wurde die E73 05. Ihre etwas anders aussehende Schwesterlok E73 06, die hier in Altona ebenfalls eingesetzt war, ist im Shop erhältlich (JW30057) und eine gute Ergänzung des Lokbestandes der Anlage.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284633yu.jpg]

    In der Anlage wird dazu die am Ausfahrtstellwerk Aho lehnende rechteckige rote Halt-Scheibe (Sh2-Signal) mit der Maustaste angeklickt, die hier die Schrankenautomatik auslöst. Sind die Schranken geschlossen (und natürlich die Weichen richtig gestellt), sollte der Zug im Automatikmodus etwas beschleunigt werden (auf etwa 10 km/h).

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30284635an.jpg]

    Den Rest übernimmt die automatische Steuerung, die auch dafür sorgt, dass die Lok nach kurzer Zeit mit einer anderen Wagengarnitur zurückkehrt, die nach dem Anhalten im Rangierbahnhof, dem Abkuppeln der Ellok und ihrem Vorrücken ins Stumpfgleis von den Dampfloks im nicht elektrifizierten Teil auseinander rangiert und gruppiert und nach einiger Zeit gemäß den Angaben auf den Frachtkarten zu den einzelnen Ladestellen rangiert werden können.

    Wer zu all diesem immer noch keine Lust hat, kann aber auch den am Ende des 10-minütigen Automatikbetriebes eingefahrenen Zug einfach rückwärts wieder die Rampe zum Schellfischtunnel hochdrücken (Das Einschalten des Automatikmodus sowie das Schließen der Schranke nicht vergessen) und einfach abwarten, bis der nächste Zug aus dem Schellfischtunnel erscheint und in den Rangierbahnhof einfährt, u.s.w.

    Umgekehrt kann jeder aber auch über die mitgegebenen Rangiermöglichkeiten hinausgehen und zusätzliche oder gänzlich eigene „Aufträge“ entwickeln, die dann erledigt werden können. Neue Fahrzeuge sollten so aufgegleist werden, dass ihre Vorderseite stets Richtung „Neumühlen“ zeigt, dann geht das Entkuppeln auch mit der Tastatur und gänzlich ohne eingeblendete Arbeitsfenster leichter von der Hand.

    Auch der Schattenbahnhof „Tu“ am hinteren Anlagenrand lässt sich natürlich auch manuell betreiben, wenn man die Kontakte, die bei der Einfahrt eines Zuges in sein Abstellgleis die Ausfahrt aus einem anderen Abstellgleis freigeben, entfernt.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30323073fk.jpg]

    „Tu“ hieß übrigens der Aufsichtsbezirk neben dem Bahnhof (Hamburg-) Altona, der für die Strecke durch den Schellfischtunnel bis hin zum Stellwerk Aho verantwortlich war.

    Wer seine Anlage ganz wie eine Modellbahn betreiben will, kann aber diesen Bahnhof auch als reinen „FiddleYard“ benutzen, hier lediglich die Waggons ohne Lok abstellen und wie beim Vorbild je nach Bedarf die E73 05 oder E 73 06 heranrangieren, um die benötigten Waggons zum Hafen zu befördern.

    [Blocked Image: http://up.picr.de/30323075rt.jpg]

    Mit der Herausgabe dieser Anlage sind nunmehr eineinhalb Jahre Recherche- und Bautätigkeit zu einem hoffentlich akzeptablen Abschluss gelangt, und ich freue mich schon auf die nächste größere Herausforderung einer weiteren geplanten historischen Anlage, die den alten, direkt vor dem Holstentor gelegenen Hauptbahnhof der Hansestadt Lübeck um 1900 zum Thema hat.

    Doch dazu zu gegebener Zeit mehr…

    Jörg (JW3)

  • Hallo Jörg,

    zunächst mal Danke für Deine historischen Anlagen, denn die erforden ja einen großen Aufwand

    an Vorarbeit.

    Zu diesem Thread hätte ich eine Bitte, sie in pdf ausdrucken zu können.

    Denn nicht jeder hat einen zweiten PC um im Handbetrieb den Rangiervorgang auszuführen.


    MfG

    Günter ( Pilker )

    Eigenbauten:

    Asus M5A97 R2.0 mit AMD FX8350 4,2GHz,32 GB 1866 DDR3,nVidia 960-4GB DDR5

    Win 10 Home 64,,NT Enermax 1KW.

    MSI 88XM-E35 V2,AMD A4-880-4,4GHz,16 GB DDR3 2133,MSI nVidia 1060-6GB, NT Corsair 750W, Win 7-64 .

    EEP-Versionen 2,43 bis 6.1, V7 bis 15, PlugIn`s, Tool`s, div.Anlagen,Modellkatalog, Converter usw.

  • Ich glaube ein einfaches Daumen hoch reicht hier nicht aus.

    Super Anlage, toll von A bis Z ausgearbeitet, die beabsichtigte fischige Hafenatmosphäre kommt richtig gut zur Geltung.


    Der mitgelieferte Modellbestand lässt sich wirklich sehen.


    Auch das Spielprinzip mit den Ereignis- und Aufgabenkarten gefällt mir ausgesprochen gut.
    Es bietet immer wiederkehrenden Spielspaß mit der Anlage.
    Und als krönender Abschluss, jetzt auch noch diese klasse online Anleitung dazu.

    Also vielen herzlichen Dank an alle die zu diesem gelungenen Werk beigetragen haben.

    Liebe und hanseatische Grüße, Lili

    PS.: Der Blick die Elbe hinauf, Richtung Landungsbrücken bis Blohm & Voss ist so gut gelungen,
    dass man sich wirklich auf den Fluss versetzt fühlt.

    Liebe Grüße, Lili

    Win 10 Pro
    EEP 14.1 Plug-In 1 :af_1:

  • Zu diesem Thread hätte ich eine Bitte, sie in pdf ausdrucken zu können.

    Hallo Günter

    Mit ein wenig Eigeninitiative schaffst Du das auch selbst.

    - Kopier den Text in ein Textsystem Deiner Wahl (Word, Libre Office, Open Office usw.)

    - Kopier die Bilder dazu (evtl. vorher lokal Speichern)

    Voila. Deine ganz persönliche, erweiterbare Anleitung.


    :aq_1:Gruss Jürg

    Samsung Series 9 Laptop / Lenovo Z50 - 70 Laptop
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    1. offizielller Wanderpokal für besonders herausragende Telefonleitungen

  • Zu diesem Thread hätte ich eine Bitte, sie in pdf ausdrucken zu können.

    Hallo Günter :)


    als Alternative zu juemei könntest Du einfach die Drucken-Funktion Deines Browsers benutzen und dabei einen PDF-Drucker auswählen. In Windows 10 wäre dafür Microsoft Print To PDF bereits enthalten. Laut Signatur hast Du Windows 8, also müsstest Du einen virtuellen Drucker nachinstallieren.


    Gruß Ingo

    Win 10x64 Professional, Gigabyte B360M AORUS, Intel Core i7-8700K, 32GB RAM, NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti 4GB, 1920x1200 auf 26" TFT

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  • Hab das gerade mal probiert, im FF mit "STRG + P" die PDF direkt zu kriegen. Leider reißt der erste Beitrag dort nach dem 1. Bild ab.


    Mein adroid-Telefon hingegen hat unter Seite - "Seite als PDF speichern" eine sehr hübsche PDF mit allen Bildern gemacht.

  • Hab das gerade mal probiert, im FF mit "STRG + P" die PDF direkt zu kriegen. Leider reißt der erste Beitrag dort nach dem 1. Bild ab.

    Hallo Heiner :)


    das kann ich bestätigen (FF 54.0.1 mit dem 7-PDF Printer). Es lässt sich zwar umgehen, wenn ich die Papiergröße entsprechend größer wähle. Allerdings ist der Text dann höchstens mit der Lupe lesbar.


    Edit: mit dem MSIE 11 (den ich sonst nie verwende) sieht das Ganze schon viel besser aus: Wie geht Betrieb auf der Schellfischbahn.pdf. Die Datei ist mit 635kB sogar ca. 100kB kleiner.


    Gruß Ingo

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    The post was edited 1 time, last by schlingo: Ergebnis mit MSIE ().

  • Mein Vorschlag ist zwar etwas umständlicher ... hat aber den nicht unwesentlichen Vorteil der Erweiterbarkeit. Vielleicht schreibt Jörg noch was dazu. Vielleicht schreibt Günter selbst noch was dazu.


    :aq_1:Gruss Jürg

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  • juemei ,

    Jupp, wenn auch verspätet ( mein Frau ist an Knochenkrebs erkrank und da hat EEP im Hintergrund zu stehen ),

    schreibe ich dazu.

    Habe den Link in Beitrag 7 von Schlingo genutzt, vielen Dank dafür, so konnte alles ausgedruckt werden.

    Mal sehen wie sich alles entwickelt, sehe mich schon im Winter mit einem Aktenordner auf den Beinen vor dem

    PC sitzen und das Rangieren in der Schellfischbahn üben.

    Jetzt ist erstmal wieder eine CT Untersuchung angesagt.


    MfG

    Günter ( Pilker )

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  • Hallo Jörg,


    da meine bescheidenen Äuglein immer wieder versuchen, die roten Ziffern auf den gelben Kreisen zu entziffern (ich kann mir einfach nicht merken wo sich was befindet :ao_1:), wäre es möglich, den Übersichtsplan einmal in einer besseren/höreren Qualität zur Verfügung zu stellen, so dass man ihn z.B. auf ein DIN A4 Blatt drucken kann ohne gleich eine Klötzchengrafik zu bekommen? :bj_1:

    Viele Grüße Ralf

    -----------------------

    EEC, EEP 2.43 - 6, EEP 9 - 13, EEP 14, EEP 15.1, EEP 16 + Patch 3 (im privaten Beta-Test)

    Hugo + Tauschmanager + Modellkatalog + Modellkonverter + Bilderscanner

  • Hallo liebe EEP Gemeinde,

    ich würde mich auch sehr freuen wenn es so einen Übersichtsplan in A4 geben würde!

    RAM = 32 Gb/

    Grakik = NVIDIA GEFORCE GTX 1050Ti 4Gb

    SSD 1 = 480Gb Windows 10 Pro 64 Bit/Version 1909/ Build 18363.476

    SSD 2 = 480Gb EEP und andere EEP - Programme/EEP 6.1 nur zum konvertieren/EEP 12 Expert / Update 1 / PlugIn 1/EEP13 mit allen Plugin und Patches/EEP14 mit allen Plugin und Patches/EEP15.1 mit allen Patches und PlugIn 1/EEP16 mit Patch 3

    Tauschmanager/Modellkatalog/Modellkonverter 1.4/Bilder-Scanner/Modell-Explorer/Ressourcen-Switch


  • Hallo pfq615 und kauti


    Habe mir soeben den Übersichtsplan in DIN A 4 ausgedruckt,

    habe mit Win Paint dieses erreicht.

    Auch meine Augen mit 75 Lenzen wollen nicht mehr so recht,

    trotz Nasenfahrad.

    Nun ist das erkennen der Daten verbessert.

    MfG

    Pilker

    Eigenbauten:

    Asus M5A97 R2.0 mit AMD FX8350 4,2GHz,32 GB 1866 DDR3,nVidia 960-4GB DDR5

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    MSI 88XM-E35 V2,AMD A4-880-4,4GHz,16 GB DDR3 2133,MSI nVidia 1060-6GB, NT Corsair 750W, Win 7-64 .

    EEP-Versionen 2,43 bis 6.1, V7 bis 15, PlugIn`s, Tool`s, div.Anlagen,Modellkatalog, Converter usw.

  • Rangierbefehle auf der Schellfischbahn

    Hallo zusammen,


    als die Anlage »Schellfischbahn« heraus kam, war ich sofort begeistert. Sie ist, auch wenn das hier vermutlich jeder weiß, bis Ende des Monats im 10%-Angebot.

    Neben den Industrie- und Hafenanlagen, ein Thema, das ich eh sehr mag, fand ich die Spielidee mit den Rangieraufgaben interessant.

    Sonst nahezu ausschließlich ein 24/7-Automatik-Fan, freute ich mich hier auf's Hobeln und ich wollte dabei endlich mal die Game-Controlergeschichte testen.


    Die Kärtchen mit den Anweisungen und den Gleisplan hatte ich ausgedruckt, aber schon beim ersten Lesen der Karten fehlte mir etwas. Das kam mir zu sparsam vor und beim Blick auf den Gleisplan auch irgendwie ungenau. Was macht man, wenn der Kartenstapel abgearbeitet ist? Passen die Anweisungen zu den aktuellen Gleisbelegungen?...

    Sofort begannen meine Gedanken zu kreiseln, ob man die ausgeschnittenen Kärtchen nicht von Lua mischen und ausgeben könnte.


    Ich stellte mir Anweisungen vor wie:

    - Bringe 4 leere G-Wagen zum Union-Kai (Gleis 7).

    - Hole 2 beladene Flachwagen vom Holzhafen (Gleis 43).

    - Stelle 2 volle Kohlewaggons Kraftwerk Unterelbe zu (Gleis 13).


    Ich fragte mich, wie sollen die statischen Anweisungen auf den Kärtchen sicher und langfristig mit den Gegebenheiten auf der Anlage korrespondieren - vor allem, wenn neu gemischt wird?


    Die Anweisungen sollten auf jeden Fall zur jeweiligen Situation passen, d.h.


    - Abholbefehle nur dann, wenn auch Waggons dort stehen und

    - Bereitstellungen nur, wenn das Gleis leer ist.

    - für Be- u. Entladung die passende(n) Wagengattung(en) und Befehle, d.h.

    z.B. am Kraftwerk nur volle O-Wagen Kohle hin und bevor die Anweisung das nächste Mal kommt,

    sollte ein Befehl die Leerwagen herausbeordern und der Vorgang bereits eine bestimmte zeitlang abgeschlossen sein.

    - nur soviel Waggons abholen lassen, wie dort tatsächlich stehen und

    - höchstens so viele bestellen, wie dort hinpassen.

    Das schien mir noch nicht alles, was sich später bestätigte.


    Als mir einigermaßen klar war, dass ich das mit Lua hinbekommen könnte, musste zuerst noch ein anderer Punkt abgehakt sein:

    Jede Anlage, mit der ich mich nur etwas intensiver, als »nur mal fahren lassen« beschäftige, muss »richtige« Weichen haben.

    Also ran an die Buletten! Als ich den ersten Abschnitt hinter mir hatte, waren jegliche Zweifel, es nicht durchzuhalten, verflogen. Zwei, drei Fotos hatte ich damals hier eingestellt. Jeder, der wie ich Blut geleckt hat, kennt das bestimmt. Es geht einfach nicht mehr

    ohne. So wurden knapp 20 DKW und ca. 50 Weichen getauscht bzw. neu eingebaut.

    Hier und da habe ich die Gleisführung etwas angepasst und einen 3er Lokschuppen für die Rangierloks gebaut.


    Da sich hier gerade etwas zum Einfügen von Bildern ändert, bin ich damit so kurz vor Ultimo noch etwas sparsamer, als sonst.

    Falls Interesse besteht, lade ich gern ein paar direkt hier nach, sobald das technisch geht (und ich das gebacken kriege).


    Ebenfalls für mich unerlässlich ist für derlei Vorhaben ein möglichst exakter Gleisplan mit Weichen-/Signal-/Gleis[abschnitts]-Nr. und was jeweils sonst noch wichtig ist (hier z.B. Ladestellenbezeichnungen und -IDs). Ohne dem geht gar nix. Den pinne ich über meine 1 1/2 Monitore an die Wand, damit ich Überblick habe. Ein Viertelchen davon:



    Und so sieht's nach Start im Ereignisfenster aus:


    Ich hoffe, das war mit den Bildern per Dateianhänge jetzt ok (es sieht erstmal danach aus).


    Um hier nicht zu lang zu werden, mach' ich erstmal einen Cut. Falls Interesse auf die Fortsetzung meines Erfahrungsberichtes besteht, werde ich das hier gern fortführen.


    Viele Grüße

    Thomas

    - - - - -
    MidiTower (i7 4790K 4×4GHz, 16GB RAM, AsusZ97, 4GB Zotac-GeForce GTX970 AMP! Omega, WIN 8.1prof)
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    EEP von 4 bis 14.1+P1; 15.1

    »Nach diesem Jahrhundert der großen Sprüche und schlimmen Illusionen hoffe ich auf eine Zeit, in der die großen Sprüche nichts mehr gelten, sondern nur noch das, was man wirklich und greifbar getan hat.«

    Gerhard Richter, 1999

    The post was edited 1 time, last by thoflo ().

  • Hallo zusammen,


    Danke Euch für die Likes.

    Hätte gedacht, dass ein Rangierthema etwas mehr Resonanz hat, aber ich deute das mal als
    'Ja, könnte noch'n Beitrag nachkommen.'


    Um die max. Anzahl Waggons pro Gleis/Ladestelle festlegen u. nutzen zu können,

    müsste man eigentlich mit Gleisnutzlängen und LüP eines jeden Waggons arbeiten.

    Das ist mir bis heute aber einfach zu aufwändig - man möchte ja auch mal fertig werden und

    endlich zum Rangieren kommen.

    So bin ich auf die Größe »Wageneinheit« (WE) gekommen. Eine WE ist einfach

    ein typischer zweiachsiger Güterwagen. Wenn die Anweisung nun »4 WE Rungenwagen«

    lautet, kann ich je nach Vorrat und einfacherer Erreichbarkeit statt 4 Zwei- auch zwei

    Vierachser o.a. mögliche Kombinationen bereitstellen.


    Länger hat mich die Frage nach dem Rhythmus, den auslösenden Ereignissen

    beschäftigt. Sind es die ankommenden Güterzüge, die aufgeteilt werden sollen,

    vielleicht sogar entsprechend der mitgeführten Wagengattungen? Auch das war mir

    zu aufwändig, denn das hieße, dass die abgehenden Züge inhaltlich gespeichert oder

    sogar im Schatten konkret zusammengestellt bzw. bezügl. des Inhalts gezielt aus

    einem Riesendepot abgerufen werden müssten.

    Das System allerdings, dass nur nach Ausfahrt in Richtg Eidelstädt erst wieder

    ein Zug kommt, war in sich geschlossen, permanent und passte so.

    Der ankommende Zug fährt immer auf »Gleis 1«, im Plan oben noch 501, ein.

    Hier muss der Rangleiter selbst aufpassen, dass nix mehr herumsteht, nachdem ein

    Zug ausgefahren ist. Allerdings kann kaum etwas passieren, denn der Zug hält am

    »Einfahrsignal«, das ich manuell schalte.

    Die Nachbargleise 2 u. 3 sind für die Ausfahrt (Zugbildung nach Eidelstädt)

    bestimmt. Bei zwei Gleisen hat man mehr Freiheit, denn die Zuglänge ist durch

    die relativ kurzen Abstellgleise im Schatten (in real durch den Anstieg) auf 10

    Wagen begrenzt. Hier muss man wieder selbst aufpassen - zehn Vierachser machen

    »oben« Ärger. Die Abstellgleise sollte ich vllt. doch noch mal verlängern.


    Nachdem ein Zug eingefahren ist, koppelt die Zuglok automatisch ab und fährt, wie

    vorgesehen, in das kurze Wartegleis neben der Waggondrehscheibe zum KW Unterelbe.

    Ist ein Zug nach Eidelstedt fertiggestellt, muss die wartende Zuglok über ein

    unsichtb. Sig in Bewegung gesetzt, an den Zug geleitet u. der Zug abgelassen

    werden (dafür war die Automatik inkl. Waggonzählung im Kopf schon fertig, aber mir

    ging schon langsam die Lust aus - schließlich war die Anweisungserstellung als

    Kern das Spannende). Letztlich ist das Manuelle ist hier sogar vorteilhaft, weil

    Ein- u. Ausfahrten nicht überraschend od. unpassend kommen können, wenn man weit

    entfernt rangiert.


    Wie gestaltet man nun die Ausgabe der Anweisungen? Das Ereignisfenster liegt

    auf der Hand: Pro Anweisung eine Zeile - kein Problem (siehe oben).

    Ich hatte mir eine Liste von Befehlen vorgestellt, die nach einstellbarer Zeit

    ins Lua-Fenster gedruckt wird. Ist die Zeit abgelaufen, wird die Liste

    aktualisiert erneut ins Fenster geschrieben. Wenn aber auch andere Ausgaben

    benötigt werden, wird es schnell unübersichtlich und die Liste gerät aus dem sichtbaren

    Bereich. Schließlich brauchen die Bewegungen Zeit und Konzentration (holla, weit mehr als ich dachte!).

    Um nicht auch noch permanent ein Auge auf die sich ständig vermehrenden Zeilen

    haben zu müssen, wär's doch schön, kämen die Rangieraufgaben regelmäßig direkt

    für ein Weilchen auf den Schirm. Optimal wäre: Bei Bedarf abrufbar. Das geht ohne weiteres, ist aktuell aber nicht implementiert.


    Nach Erledigung (dazu sag ich noch was):



    Mittlerweile hatten sich die noch unklaren Dinge in meinem Kopf vervollständigt

    und sortiert. Nach welchem System also sollten Zeitpunkt und Menge der Befehle

    bestimmt werden, was ist der Auslöser?

    Nicht zu viel und nicht zu wenig sollte es sein. Das konnte ich nun überhaupt

    nicht abschätzen, was anfangs auch direkt deutlich wurde: Ich kam überhaupt nicht

    mit dem Abarbeiten hinterher und hatte bald mehr Schrift als Bild auf dem Schirm ;-)

    Ich bin jetzt noch dabei, den Überfällig-Stapel abzuarbeiten...

    Es musste also konfigurierbar gestaltet werden.


    Aus meiner Sicht ist es nicht nötig, im Minutentakt zu arbeiten. Es reicht aus,

    wenn nach einer gewissen Zeitspanne eine überschaubare Anzahl Befehle erteilt wird.

    Dazwischen braucht nichts zu passieren - ich hab ja reichlich zu tun.


    Nach Ablauf der eingestellten Zeit:

    Viel rot, wenn man nur einen Waggon an die Butterrampe geschafft hat und nicht aus'm Knick kommt...

    ... und ein neuer Befehl dazu: Vier leere G zum Auktionskai-2 - gut dass die Reihenfolge nicht zwingend einzuhalten ist!



    Ich habe jetzt zwei allgemeine Rädchen im Script, an denen ich drehen kann:


    a) die »Zeiteinheit« ZE in Minuten (derzeit 20), nach der diesbez. überhaupt etwas passiert

    und mithilfe dieser sich weitere Zeitparameter codemäßig einfacher behandeln lassen.

    b) Anzahl der Befehle, die (nach einem ZE-Zyklus) bei Bedarf neu erstellt werden.


    Über die ZE regelt man also die Frequenz, in der man Stress zugewiesen bekommt ;-)

    Mithilfe dieses Wertes kann ich außerdem auf einfachste Weise die anderen nötigen Zeitangaben steuern:

    Die Ladestelle - mittlerweile als d a s zentrale, bestimmende Element erkannt,

    hat zwei Zeitspannen, die für den Ablauf relevant sind:

    1. Die Dauer des BE-/Entladens

    2. Die Dauer bis zur nächsten Bedienung der Ladestelle (so überhaupt eine feste zugewiesen ist).

    Diese beiden Werte habe ich pro Ladestelle als Konstanten hinterlegt. Aber nicht als absolute

    Werte, sondern als Faktoren, die mit der ZE multipliziert werden. So ergibt sich momenten bei einer »Ladeprozesszahl« von 9 eine Dauer von 3 Std. (9×20min).

    Das ergibt genügend Spielraum in jede zeitliche Richtung.


    Das muss erstmal wieder reichen - schönes Wetter draußen ;-)


    Viele Grüße
    Thomas

    - - - - -
    MidiTower (i7 4790K 4×4GHz, 16GB RAM, AsusZ97, 4GB Zotac-GeForce GTX970 AMP! Omega, WIN 8.1prof)
    DELL-Notebook (Intel Core i7 3520M Quad Core, 2,9GHz, 8GB RAM, NVIDIA Quadro K1500M, WIN 10 Home Premium 64bit;
    EEP von 4 bis 14.1+P1; 15.1

    »Nach diesem Jahrhundert der großen Sprüche und schlimmen Illusionen hoffe ich auf eine Zeit, in der die großen Sprüche nichts mehr gelten, sondern nur noch das, was man wirklich und greifbar getan hat.«

    Gerhard Richter, 1999

  • Sehr fein ausgesponnen! Das ist das Salz in der Suppe. Fast wie echte Bahn.


    Grüße

    Joe

    EEP 16
    PlanEx 3.1
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