Preußische Drehscheibe mit 13 Meter Bühnenlänge

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  • Hallo liebe EEPler!


    Langsam werden die Forderungen nach meinem ersten Shopeinstieg lauter, nicht nur von Seiten der User. Da die Wagons und erst recht die Lokomotiven aber ihre Zeit brauchen werden, habe ich überlegt, etwas anderes fertigzustellen. Da fiel mir meine kleine Drehscheibe, die ich einmal für die Anlage Clausthal-Zellerfeld begonnen habe, wieder ein. Der ein oder andere erinnert sich vielleicht an die damalige Anlagenvorstellung. Da ich aber inzwischen ein wenig dazugelernt habe, kam die Überarbeitung einem Neubau gleich. Trotzdem denke ich, sie zeitnah fertigstellen zu können. Ich hoffe, der ein oder andere findet Spaß daran. Nun zum Modell:



    Es ist eine preußische Drehscheibe mit (annähernd) 13 Meter Bühnenlänge. Die Maßabweichung resultiert aus den damaligen "Normalien". Die Grube ist relativ flach gehalten,und mit gemauerten Seitenwänden und einem Betonboden versehen, dies war damals schlicht billig. An dem gezeigten Modell sind noch einige Details nicht fertig oder untexturiert.



    Es fehlen natürlich noch die Anschlussgleise, diese sind noch separat zu erstellen, und werden in einigen verschiedenen Ausführungen dazugelegt. Die Flachgrube war am Rand mit Kopfsteinen versehen, welche aber an den Gleisanschlüssen ausgespart waren, auch dies habe ich natürlcih berücksichtigt. Deshalb kommen sie als separate "Blindgleisanschlüsse" zum eigenen Anpassen. Zunächst wird die Drehscheibe auf 20 Grad Teilung gebaut, so sind überschneidungen der Gleise der recht kleinen Drehscheibe ausgeschlossen. Später plane ich aber noch eine 15 und 10 Grad Variante. Auf der Bühne finden auch wieder wesentlich längere Lokomotiven Platz, da sie für die großen Überhänge der frühen Lokomotiven ausgelegt ist. so kann alles gedreht werden, was mit dem Achsstand auf die Buhne passt. Da Gleis im Vordergrund ist an die Bühne "angeschlossen, die Lücke wird später durch die passenden Anschlussgleise ausgeglichen.


    Eine ganz eigene Idee hatte ich zur Abdeckung des Anlagenausschnittes: Die Abdeckung ist quadratisch und leicht nach aussen abfallend. Um sie dennoch gut an das Rasster anpassen zu können, ist die Abdeckung drehbar an der Grube angebracht, und kann per Slider beim Einbau an das Landschaftsraster angepasst werden.



    Unten in der Grube ist die gemauerte Drainage mit den Senkkästen zu sehen. Fein ausgearbeitete Streben werden von (Textur-) Nieten zusammengehalten. Die alten Ausführungen hatten noch längsgerichtete Bohlen, später plane ich auch die "modernere" Variante mit querliegenden Hölzern. Außerdem möchte ich diese Bauart noch in 16 und 18 Meter Variationen bauen, alle mit dieser Flachgrube und Handbedienung.



    Und die sieht so aus: (Die Kurbel ist noch untexturiert und nicht funktionsfähig) Die Kurbel wird sich bei der Drehung der Bühne mitbewegen, der dahinterliegende Hebel ist für die Verriegelung der Bühne. Auch diese wird dargestellt, und mit ihr das Sperrsignal gestellt.



    Ein letzter Blick über die unbesetzte Drehscheibe. Gut zu sehen, dass die Gleise auf dem Rand aufliegen werden, Die Abdecksteine werden dann etwa so hoch wie das Gleis jeweils rechts und links davon weitergeführt, während in der Gleismitte der Anschlussgleise nur ein Blech für den Riegel sein wird. Auch vorbildgerecht ist der Belag der Bühne in Gleismitte, er besteht aus Riffelblechen. In Bühnenmitte befindet sich die Befestigung der Bühne, mit dem Drehzapfen des Königsstuhles. Im dritten Bild ist er am linken Rand noch zu erkennen, samt dem vorbildlich sechseckigen Fundament desselben. An der Drehscheibe fehlen jetzt noch die Laufräderund ein paar kleinere Details, dann geht es an die Anschlüsse.


    Ach ja, die Abdeckung ist Tauschtexturfähig, damit die Umgebung angepasst werden kann. Die Faben der Gleise sind auch noch nicht abschließend, ich experimentiere hier noch.


    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein

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    Hein vom Niederrhein


    Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.

    (Ernst Zacharias)


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo Hein


    Langsam werden die Forderungen nach meinem ersten Shopeinstieg lauter, nicht nur von Seiten der User.


    Ich hoffe, die Botschaft war deutlich genug :ae_1:


    Viele Grüße


    vom Nicci

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  • Die Abdeckung ist quadratisch und leicht nach aussen abfallend. Um sie dennoch gut an das Rasster anpassen zu können, ist die Abdeckung drehbar an der Grube angebracht, und kann per Slider beim Einbau an das Landschaftsraster angepasst werden.

    Ist doch eigentlich nicht nötig oder? Schließlich kann doch die gesamte Drehscheibe mit Abdeckung einfach in einem anderen Winkel eingebaut werden. Das würde dann die zusätzliche Achse sparen.


    Ansonsten schöne Drehscheibe. Wirst du sie so konstruieren, wie das erste Bild vermuten lässt, dass die Puffer überhängen dürfen, sprich eine technische Bühnenlänge von mehr als 13m?

  • Abdeckung drehbar an der Grube angebracht

    Du würdest den Renderaufwand in EEP deutlich verringern, wenn du die Abdeckplatte separat als Immobilie mitlieferst. Die Drehachse für die Abdeckung erfordert (nach meinem Verständnis) nämlich, dass die ganze, detaillierte Drehscheibe einmal mehr durch die Renderpipeline muss.

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  • Dazu würde eine Schwenkbühne passen, wie sie zu "Kaiser´s Zeiten" auf Endbahnhöfen vorhanden waren ...


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  • Tolles Modell! Das wird sicher 'ne Menge Fans finden!

    Die Kurbel wird sich bei der Drehung der Bühne mitbewegen,

    Dann fehlt ja nur noch ein animierter "Kurbelmann", falls es einen solchen nicht schon gibt.

    ...der dann vielleicht an anderer Stelle auch handbetriebene beschrankte Bahnübergänge bedienen könnte...

    Gruß Heiner


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  • Hallo,

    Dann fehlt ja nur noch ein animierter "Kurbelmann", falls es einen solchen nicht schon gibt.

    lasst doch den Hein erst mal die Drehscheibe fertig machen und in den Shop bringen, das Kurbelmännchen kann man ja dann immernoch irgendwann per Update nachschieben.


    Gruß Michael

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  • Hallo Hein


    Bring die Sache ins rollen / drehen , gib uns ein Paar von Deinen schönen Modellen .


    LG Lothar:aq_1:

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  • Hallo,

    Dann fehlt ja nur noch ein animierter "Kurbelmann", falls es einen solchen nicht schon gibt.

    lasst doch den Hein erst mal die Drehscheibe fertig machen und in den Shop bringen, das Kurbelmännchen kann man ja dann immernoch irgendwann per Update nachschieben.


    Gruß Michael

    Damit war NICHT gemeint, dass der "Kurbelmann" unbedingt Teil des Sets sein soll!

    Ich hatte nur kurz vorher eine Doku über eine Fahrt mit einer Dampflok gesehen, wo ein Schrankenwärter die Schranke heruntergekurbelt hat. Das passte einfach gerade...

    Gruß Heiner


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  • Dazu würde eine Schwenkbühne passen, wie sie zu "Kaiser´s Zeiten" auf Endbahnhöfen vorhanden waren ...

    Hast Du da Unterlagen? Ich konnte dazu nichts finden.



    Wirst du sie so konstruieren, wie das erste Bild vermuten lässt, dass die Puffer überhängen dürfen, sprich eine technische Bühnenlänge von mehr als 13m?

    Die Maximale Länge über Puffer liegt bei 18 m! Damit dürften auch lange Überhänge abgedeckt sein. Getestet habe ich mit verschiedenen Loks. Die 55 (G8.1) passt nicht mehr, aber eine 93 (T14.1), auch eine der "Innerste"-Lokomotiven, passt:



    ebenso, bei besonders geschicktem Lokführer eine T18 bzw. 78:



    diese kratzt allerdings am Limit. Die von vielen genutzte Standardlok für die Nebenbahn dürfte die 86 sein, auch die passt:



    Somit sollten die gängigen Loks auf dieser kleinen Version einer Drehscheibe unterzubringen sein. Eine 16 m Variante, wie sie in Preußen gängig war, soll ja noch folgen, ebenso die "Modernisierte" Version mit Druckluftbetrieb. Hier war ein Druckluftmotor mit einer Seite der Kurbel gekoppelt. Die Druckluft kam aus der Lokomotive.


    Noch ein paar Details zu der Drehscheibe und dem Fortschitt bisher:



    Die im Vordergrund zu sehende Schachtabdeckung ist ein getarnter Schalter. Mit diesem lässt sich das Signal auf der Bühne zusammen mit der Verriegelung der Bühne (Bolzen) und dem Stellhebel dazu (rechts von der Kurbel) stellen. Feinarbeit ist noch an den Gleisen und auch der Textur zu leisten, hier bin ich noch nicht zufrieden. Kurbel, Drehung und wie gesagt, Signal mit Verriegelung funktionieren tadellos,ebenso wie das befahren der Bühne. Die Räder unter der Bühne sind starr, sie zu animieren lohnt nicht . Die Abdeckung habe ich mittlerweile mit dem Anschlussgleis verbunden. Auf der Abbildung sieht man, wie der Kranz der Abdecksteine zwischen den Gleisen unterbrochen ist, genau wie beim Vorbild.




    Die Gleisanschlüsse und die Abdeckungen habe ich als einseitige Anschlüsse mit Abschlussgleisen gegenüber und als zweiseitige Anschlüsse, mit gegenüberliegenden Gleisstummeln konzipiert. so sind die Drehscheiben schnell und individuell aufzubauen.


    Soviel zum heutigen Stand. Wenn ich mich derzeit nicht oft hier und anderswo melde, bitte ich um Verständnis, ich arbeite, wenn ich denn an den Computer komme, intensiv an der Drehscheibe weiter. Mit den hier gefertigten Einzelteilen werde ich parellel auch an der 16 m Version arbeiten, eine weiter Version beider kommt dann anschließend in schwarzer Farbe, also dem Zustand bei DRG und DB (DR) hinzu. Auch kommt eine weiter Version mit einem Würfel-Sperrsignal (nur in Schwarz) an der Bedienbühne (mit Druckluftantrieb der Bühne).


    Es folgen hier noch die Einsteckhülse und der (ausblendbare) Baum für den Handbetieb der Bühne sowie Kleineisen und Schotter für die Gleise. Evtl. könnte ich auch (bei Bedarf) noch eine Version mit abgedekter Drainage (Gitter) nachlegen.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


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  • Gib's zu, Du hast noch irgendwo ein Original entdeckt und nur fotografiert...:an_1:

    Der Realismus ist kaum zu überbieten!:aa_1:

    Gruß Heiner


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  • Noch zwei zum Nachreichen: kleine Textureinblicke und das "Rad", da als einfaches Scheibenrad ohne Animation. Man wird wohl selten so unter die Bühen kriechen.



    Schön zu sehen sind hier die Stützstreben des Bühnengeländers und des Bohlenbelages.



    Diese Drehscheiben hatten in erster Linie eines zu sein: billig! Aber trotzdem hat auch diese Bauart ihren Charme, auch ohne Speichenräder und Schnörkel. Einfache Winkeleisen als Geländer, kein Bedienhäuschen und auch keine komplette Grubenabdeckung (wie bis in die 1870er Jahre noch üblich). Ein passendes Fabrikschild für den Kurbelbock suche ich noch, im Zweifel stricke ich selbst etwas nach Vorlage.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


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