Preußische Drehscheibe mit 13 Meter Bühnenlänge

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  • Man verzeih mir die wackelige Qualität, aber ich habe noch wenig Übung mit dem Erstellen von Videos. Trotzdem hier ein kleines Funktionsdemo:

    pr 13m Drehscheibe auf Youtube

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.

    (Ernst Zacharias)


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo hein,


    ganz großes Kino -auch wenn es vielleicht keinen Oscar dafür geben wird!

    Ich finde, dass Du hier ganz schön viel Öffentlichkeitsarbeit anbietest. Kommt da nicht bald das Konstruieren zu kurz? :ae_1:


    Auch wenn ich für meine Anlagen anktuell keine Einsatzmöglichkeit für eine 13/16m Drehscheibe sehe, hoffe und wünsche ich für dich einen großen Erfolg für dein erstes Shopmodell.


    Gruß

    Andreas

    EEP6 / EEP 13.2 / EEP 14 - Modellkonverter - TM14.3.2.1.4 - MK 2.03.006
    win 8.1 64-bit * Intel Core i7-4710HQ CPU 2.50GHz - 8GB RAM - NVIDIA GTX 860M

  • Wieder ein wenig weiter: Kleineisen und Druckluftschlauch für die zweite Version. Da die Nachfrage besteht, habe ich kurzerhand noch eine weitere Variante für das BW dazugelegt, einziger Unterschied ist das Schild "Drehscheibe langsam befahren" in jeweils passender Schrift.



    Die KPEV-Version (auch später so weiter verwendet, nur so genannt wegen des vereinfachten Sperrsignals und dessen Anbringung in der MItte), hier als einfache Ausführung mit reinem Handantrieb,



    und hier mit Schild für das BW.



    Hier ist der nachgerüstete Druckluftantrieb, jetzt mit Schlauch zum Anschließen an die Bremsleitung der Lok.



    Hier die DRG-Version, also die schwarz gestrichene mit Druckluftantrieb und neuerem Sperrsignal an der Bedienbühne,



    und die zweite Version des Schildes, diesmal wieder als reine Handbetriebsbühne. Passt auch sehr gut zu den LBE-Loks hier im Bild.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.

    (Ernst Zacharias)


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo Hein,
    ich freue mich schon riesig auf Deine Drehscheiben. Dann kann ich den "Görlitzer Bahnhof" in Berlin mit einer Scheibe in der Halle bauen.......

    LG - Harald

    Intel Core i5-3570K - 3,4GHz, 8GB RAM, ASUS 4GB STRIX-GTX970-DC2OC, SSD 1TB, Monitor: 4K - 40 Zoll, Windows 10, EEP: 6-14, YouTube

  • ...ich freue mich schon riesig auf Deine Drehscheiben....

    Ich bin ebenfalls völlig aus dem Häuschen ... :co_k:


    camyy

    Intel Core i3-6100 CPU @ 3.70GHz, ASUS STRIX GTX 960 4GB, 16GB DDR4-2132, Win7prof64
    EEP 5, 6.1, 8.3, 10, 11.3, 12.1, 13.2, 14.1 patch 2 plugin 1
    Modellkatalog, Modellkonverter, Anlagenverbinder, Res-Swi ...


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  • Heute eine kleine Geschichte zumr Anschauung, wozu die kleine Scheibe dienen kann:


    An vielen Endbahnhöfen zu Beginn der Eisenbahnzeit bis in die Zeit der DRG wurden die Drehscheiben am Ende von Kopfgleisen eingebaut, um den Platz für eine Weichenstrasse einzusparen. Dies geschah nicht nur in reinen Kopfbahnhöfen, sondern besonders an Durchgangsbahnhöfen, welche über solche Kopfgleise verfügten, weil hier z. B. eine Nebenbahn endete.


    Schauen wir und den Betriebsablauf bei Einfahrt eines solchen Nebenbahnzuges einmal an:



    Mit einem kurzen Personenzug ist die 64er in unseren kleinen Bahnhof eingefahren. Kurz zuvor hat auch ein D-Zug den Bahnhof auf dem Hausbahnsteig erreicht. Der Personenzug ist an der H-Tafel planmäßig zum stehen gekommen.



    Nachdem die Lok vom Zug abgekuppelt wurde, und die Drehscheibe auf das Gleis ausgerichtet und verriegelt wurde, wird das Rangiersignal gegeben. Die Lok zieht langsam auf die Drehscheibe vor. Hier gab es viele Alternativen: Statt der H-Tabel hatten einige Bahnhöfe, vor allem im preußischen Raum hier feste Hauptsignale, weil ja eine Zugfahrt begrenzt wurde. Diese Hauptsignale hatten feste Flügel, nur mit roter Scheibe bzw. Licht. Teilweise wurden davor dann Gleissperrsignale aufgestellt, teiweise erfolgte die Durchfahrt zur Scheibe auch nur auf Anweisung. Auch standen an einigen Bahnhöfen auch Gleissperrsignale vor der Scheibe, bei vielen war auch das mittige Umsetzgleis ohne Signal, da die Scheibe von hier nur selten angefahren wurde.



    Die Scheibe ist verriegelt, das Signal auf der Scheibe erlaubt die Rangierfahrt. Vorsichtig zentriert der Meister seine Lok auf der Scheibe.



    Der Meister hat Zeit, und die Druckluft der Lok übernimmt den Scheibenantrieb. Also lässt er die Lok heute ganz wenden. Tenderloks wurden dann auch schon einmal nur zum Umsetzgleis gedreht, ohne die Lok zu wenden. Aber der Zug an Gleis 1 wartet auf einen verspäteten Anschluss, und der P wird deshalb auch später ausfahren.


    Die Schiebe ist jetzt entriegelt (der Bolzen vorne vor der Lok ist zurückgezogen), und das Sperrsignal auf der Bühne zeigt natürlich Halt.




    Nachdem das Gleis erreicht ist, wird die Bühne wieder verriegelt, und das Umsetzen kann beginnen. Der Meister gibt Dampf, und setzt auf das Andere Ende des Bahnsteiges.



    Hier ist bereits die Rangierfahrt freigegeben, und natürlich wird vor dem Bohlenübergang kurz gepfiffen.



    Nach dem kurzen Zwischenstopp auf dem Stumpfgleis im Hintergrund kehrt die 64 an den Zug zurück. Behutsam setzt der Meister die Lok an die Puffer des Zuges, wo er wieder angekuppelt werden kann.



    Während der verspätete D-Zug Fahrt aufnimmt, wartet der Personenzug auf sein Abfahtsignal.


    Die Drehscheiben sind jetzt in der LOD 0 fertig, jetzt kommt die Lodderei. Die Anschlussstücke sind ebenfals zum Lodden bereit. Ich hoffe, in ein bis zwei Wochen alles in den Testbereich geben zu können. Es werden allerdings ob der Varianten mehrere Sets werden, so kommen die Drehscheiben, wie angekündigt mit 15° und 10° Teilung, die zunächst geplante 7,5° Variante für den Bahnsteig habe ich wieder verworfen, da hier die 10° Scheibe, wie oben zu sehen vollkommen ausreicht. Wenn die 13m Scheibe fertig ist, werde ich möglichst Zeitnah die 16m Scheiben angehen. Um den Betrieb auf solchen Kleinbahnhöfen dann noch zu perfektionieren habe ich mir auch schon Unterlagen besorgt, ein wenig Zubehör zu schaffen. Dazu gehört z. B. eine Überladebrücke für den Stückgut-Schnellverkehr, für den ich auch Leig-Einheiten und evtl. sogar den Triebwagen plane, wie sie im Bahnhof Ochtrupzu sehen war. Auch andere Versionen habe ich mir angesehen. Eine Gleiswaage nach altem Vorbild ist auch dabei, ebenso wie ein altes Bahnsteigdach für die Standard Gleisabstände. Hier richte ich mich nach den "alten" Bahnsteigen von Norbert Popp, da sie meiner Meinung am besten zu meinem Thema passen. (s. Bilder oben)

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe.

    (Ernst Zacharias)


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo Hein,
    um die Wartezeit auf die Drehscheibe zu verkürzen habe ich mal provisorisch eine Stellprobe mit einer 16m Scheibe versucht.



    Ich hoffe ich werde bald Deine einbauen können....

    LG - Harald

    Intel Core i5-3570K - 3,4GHz, 8GB RAM, ASUS 4GB STRIX-GTX970-DC2OC, SSD 1TB, Monitor: 4K - 40 Zoll, Windows 10, EEP: 6-14, YouTube