Die Delitzscher Kleinbahn

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  • Es war so um 1534 als der Schwedenkönig Gustav Adolf sein Feldzug in die Leipziger Gegend führte. In Krostitz wurde sein Durst mit einem Bier gelöscht welches er so köstlich fand dass er zum Dank einen goldenen Ring in die Kanne warf... soweit die Legende.


    Die Brauerei in Kostitz besteht heute noch und um 1900 bekam sie einen Bahnanschluss. In Krensitz an der Hauptbahn Halle- Cottbus zweigte man ein Gleis ab und erreichte nach wenigen Kilometern Krostitz. Kurz danach baute man weiter- erst bis Rackwitz, dann bis nach Delitzsch.


    Das Verkehrsaufkommen der kleinen Bahn reichte immer gerade so zum Überleben. Und so endete 1968 der Personenverkehr, 1972 stellte man den Betrieb ganz ein.


    Selber gesehen habe ich den Betrieb nicht mehr. Ich habe aber noch die Erzählungen der Alten am "Lügentisch" im Ohr: über Personenzüge mit der Kö und ausgedienten Triebwagen und Güterzüge mit Halt an jeder Milchkanne. Grund genug also sich der Sache anzunehmen und in EEP auferstehen zu lassen.



    Also: wer möchte kommt mit zu einer Tour durch den Landkreis Leipzig in den 60ern. Wir starten in Krensitz- und Vorsicht- es wird überall gebaut!





  • Es war so um 1534 als der Schwedenkönig Gustav Adolf sein Feldzug in die Leipziger Gegend führte. In Krostitz wurde sein Durst mit einem Bier gelöscht...

    Seit 1534 wird in Krostitz Bier gebraut. Gustav II. Adolf kam erst 1632 in diese Gegend ... :ae_1:


    camyy

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  • um 1534 als der Schwedenkönig Gustav Adolf

    Gustav II. Adolf kam erst 1632 in diese Gegend

    Wann da, wer, wo, wann da war ist nicht so wichtig

    Das mag schon stimmen, Andreas. Wenn jemand aber schon solche Daten veröffentlicht, muss er sich nicht wundern, wenn jemand anders sie anzweifelt.


    Trotzdem

    Auch mir gefallen die Bilder. :bp_1:


    :aq_1:Gruss Jürg

    Keine EEP mehr in Betrieb. Ich spiele nur noch Forum. Dies aber mit Begeisterung:ap_1:

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  • Es war so um 1534 als der Schwedenkönig Gustav Adolf sein Feldzug in die Leipziger Gegend führte. In Krostitz wurde sein Durst mit einem Bier gelöscht...

    Seit 1534 wird in Krostitz Bier gebraut. Gustav II. Adolf kam erst 1632 in diese Gegend ... :ae_1:


    camyy

    Hast recht, das kommt davon wenn man zulange auf das Flaschenetikett schaut :ae_1::ao_1:

  • Also ich wundere mich da nicht. Er hat ja recht.

  • Zwischen Halle/S. und Falkenberg/E. geht es stellenweise kilometerweit schnurgeradeaus. Einige Abschnitte davon waren für 160km/h freigegeben damit sie die Versuchsanstalt für Test- und Messfahrten nutzen konnte.


    18 201 kehrt gerade mit einem Export- Reisezugwagen und dem Messwagen von einer solchen Fahrt zurück zur VES/M in Halle/S. .



  • Es ist kurz vor Mittag. Der Personenzug von Eilenburg hält und der aus Halle ist wieder mal verspätet.







  • Wir haben noch Zeit und gehen mal zur Laderampe. Vielleicht liegt ja was herum was man gebrauchen könnte.

    Ihr wisst schon- Hammer, Sichel, Ährenkranz und mause was du mausen kannst....




  • ..., das kommt davon wenn man zulange auf das Flaschenetikett schaut

    Wenn da mal nicht ein anderer Grund vorliegt (wer zulange auf das Etikett schaut hat vielleicht vorher zu tief in die Flasche geschaut?).


    Die Bilder sind toll - und ich freue mich schon auf mehr.

    Das Gras auf der Rampe stört ein wenig - aber sonst ...!



    Viele Grüße
    Klaus Keuer - KK1 - WBF



    13693-wbfbanner1-jpg

  • Ähm... waren das nicht Hammer, Zirkel, Ährenkranz? Grübel... Hammer und Sichel das war doch der große Waffenbruder.

    EEP 6.1
    System: Vivobook Asus Laptop X513EA_K513EA, Intel core i5
    Arbeitsspeicher: 16GB DDR4
    Grafik: Intel Iris XE Graphics 7685 96C

    Betriebssystem: Windows 10 64 Bit

  • Das Gras auf der Rampe stört ein wenig - aber sonst ...!


    Mangelnde Rampenpflege halt, man wollte nicht unbedingt Schönster Bahnhof der Rbd werden. Ich hab`s noch bissel aufgehübscht.



  • Egal ob Sichel oder Zirkel, es lag nichts herum was man hätte sozialistisch umlagern können.

    Eine V36 sieht man auch Mitte der 60er nicht mehr so oft. Die hier ist im Arbeitszugdienst. Der Lokführer ist ein bissel maulfaul aber wir erfahren doch das die Strecke derzeit hinter Krostitz endet und weitergebaut wird.

    Wenn der Personenzug eingefahren ist soll es losgehen.




  • Inzwischen ist der Personenzug angekommen. Üblicherweise verdienen sich hier Bitterfelder ELNAs der BR 91.64 ihr Gnadenbrot aber deren Stern ist im Sinken und so muss die Leipziger 80 024 aushelfen.


    Fotografieren ist natürlich streng verboten aber wir sind hier auf dem Dorf und da regt sich niemand darüber auf.





  • Der Bahnhof Krensitz- Süd liegt nur einen Steinwurf entfernt vom Stationsgebäude der Staatsbahn. Für den Stückguttransport zwischen beiden hatte man ein paar Meter Feldbahngleis verlegt und eine Plattformlore darauf gestellt.

    Das Stationsgebäude ist inzwischen Wohnhaus und die Baulichkeiten des Kleinbahnteils dienen noch als Nebengebäude. Der Eigentümer- der mich bei der Spurensuch wirklich nett unterstützte und gucken ließ- war übrigens fest davon überzeugt dass das Feldbahngleis die Kleinbahn gewesen sein musste....


    Die Lok setzt derweil um, es geht bald los.





  • Nach der Ausfahrt wird die B2 welche damals die F2 war überquert. Dann schwenkt das Gleis im weiten Bogen nach Süden.






  • Vor jedem Wegübergang wird ausgiebigst gepfiffen. In Niederossig wäre Bedarfshalt, aber heute ist kein Beförderungsfall zu sehen. Der Regler fliegt auf und unsere 80 macht den Staubsauger an der Bahnsteigkante.









  • "Mutti warum ist der Rauch so schwarz?"

    "Weil die Kohle nun mal schwarz ist Junge!"


    In Lehelitz wird gehalten. Verbremsen ist nicht, der Bahnsteig ist nur 32m kurz.





  • Der Bahnhof Tanne gehört schon zu Krostitz und hat seinen Namen von der Gaststätte "Zur Tanne" gegenüber erhalten. In den ersten Jahren befand sich hier der Betriebsmittelpunkt mit Werkstatt und Lokschuppen für zwei kleine Dreikuppler. Die Gaststätte war zugleich Warteraum für die Reisenden. Sie existiert noch heute. Der Lokschuppen ist zwar nicht mehr zu erkennen besteht aber auch noch und wird von einem Handwerksbetrieb sowie einem griechichen Restaurant genutzt.


    Hier treffen wir auf eine ELNA welche sich auf den Güterzugdienst vorbereitet. Irgendein Spaßvogel hat wohl die Nummernschilder geklaut...

    (Ernsthaft, DIE Lok mit DR- Nummer, das wäre mal was...!)