Zwei Jahre Bauzeit für eine Minute kürzere Fahrzeit

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  • Hallo :)

    Eine Minute früher soll der japanische Schnellzug Shinkansen künftig am Bahnhof Ueno ankommen. Und JR East, die ostjapanische Bahn, nimmt dafür viel Arbeit auf sich. Sie hat diese Woche mit einem zweijährigen Ausbau der 26 Kilometer langen Strecke von Omiya begonnen, einem Vorort von Tokio.

    Quelle: Zwei Jahre Bauzeit, eine Minute kürzere Fahrzeit


    Gruß Ingo

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  • Ach, würde man doch auch in Deutschland so auf die Bahn setzen!

    Aber, ob die Fehler der Vergangenheit, vor allem der Rückzug aus der Fläche, überhaupt noch rückgängig zu machen wären?

    Gruß Heiner


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  • Quote
    Zwei Jahre Bauzeit für eine Minute kürzere Fahrzeit

    Das ist etwas, was "wir" mit "unseren" Steuergeldern den Japanern sicherlich n i c h t (!!) nachmachen sollten.

    Im Zeitalter moderner Fernkommunikationsmittel sollten überhaupt jegliche umweltbelastenden und kostenintensiven Fernreisen völlig entbehrlich sein. Das kann man auch alles per Skype erledigen.

    Wohnen sollte man in der Nähe der Arbeitsstätte, wenn man nicht vom Homeoffice aus arbeiten kann. Fernreisen zur Erforschung der Welt sind entbehrlich, da der Planet vollständig erforscht ist.

    Urlaub kann man auch in der Reichweite des eigenen E-Mobils machen. Und wer künftig vom bedingungslosen Grundeigentum lebt und nur noch aus Spass an der Freude zur eigenen Selbstverwirklichung ein paar Stunden monatlich arbeitet, oder aktuell noch Transferleistungen erhält, kann sich einen Urlaub nicht leisten und braucht ihn sowieso auch nicht.

    Und in der Ruhe liegt die Kraft. Diese ganze Hektik (nervöse Betriebsamkeit; aufgeregte Eile, mit der etwas geschieht) schadet nur der Gesundheit.

  • Ich glaube kaum, dass sich die private Mobilität in einer freien Gesellschaft noch verhindern lässt, egal wie wünschenswert das wäre.

    Denn Freiheit bedeutet eben auch, sich dorthin begeben zu können wohin man mag.

    Und da wäre mir die Bahn langfristig lieber (und vermutlich auch leistungsfähiger), als immer noch mehr Straßen zu bauen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass es ja nicht nur um private Mobilität, sondern vor allem auch um die Versorgung mit Gütern jeder Art geht. Gerade auf längeren Strecken dürfte die Bahn hier am effektivsten sein, die entsprechende Infrastruktur vorausgesetzt. Die Frage ist aber zuerst, ob sich diese Infrastruktur in einem Autoland wie Deutschland durchsetzen ließe.

    Wenn ich z.B. lese, dass in Florida die neue Regionaleisenbahnlinie seitens einiger Politiker als sinnlose Steuerverschwendung angesehen wird, habe ich die Befürchtung, dass das einige Politiker hier genauso sehen.

    Gruß Heiner


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  • Hallo die Runde,

    kleine Anmerkung zur "privaten Mobilität".

    Früher hat der Meister A im Ort A gewohnt und auch dort gearbeitet.

    Dem Meister B erging es im Ort B genauso.

    Mit Übernahme durch die neuen Eigentümer wird alles anders.

    Meister A wird nach Ort B versetzt und Meister B nach Ort A.

    Unterwegs auf dem Arbeitsweg können sie sich jetzt immer zuwinken, früher wurde nur telefoniert - ist doch auch schön.

    Herzliche Grüße
    vom Ferkeltaxi


    PS. Lieber vormittags nichts tun, als nachmittags arbeiten.


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    EEP 14.1 in den Anfängen

  • Das ist auch schon Schnee von vorgestern: Inzwischen wurde der Meisterzwang für die meisten Berufe aufgehoben. Heute begegnen sich zwischen den beiden Orten ein Bulgare und ein Rumäne.

  • Hallo Leute,

    beim Thema Bahn und Pünktlichkeit ticken die Japaner eben ganz anders als wir.
    - der Shinkansen fährt deutlich langsamer als er könnte und die Strecke es hergibt, dafür hat extrem viel Luft um Verspätungen herauszufahren.
    - wenn ich es richtig weiß gilt da ein Zug als verspätet, wenn er mehr als 20 Sekunden nach der Planzeit ankommt. Die Verspätungslage wird teilweise sogar im Radio angegeben.
    - der Shinkansen fährt mehrfach pro Stunde und ist sehr hoch ausgelastet
    - Japaner verdrecken als Fahrgäste ihre Züge nicht!

    Ich denke die eine Minute ist ein Nebenprodukt der Baumaßnahme, aufgrund der hohen Taktfrequenz und der Tatsache, dass die Japaner das schon lange so betreiben laufen auch dort die Instandsetzungsmaßnahmen... und wenn die zwei Jahre dafür brauchen, dann bauen sie fast so langsam wie wir in Deutschland.

    Ansonsen kann man Japan und Europa nur sehr bedingt vergleichen, was Arbeit, Pendlerverhalten und Notwendigkeiten angeht.

    Liebe Grüße,

    Kuno

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  • Das ist etwas, was "wir" mit "unseren" Steuergeldern den Japanern sicherlich n i c h t (!!) nachmachen sollten

    Da stimme ich zu, aber nicht aus den von Dir genannten (sicher nicht falschen) eher philosophischen Gründen. Die Bahn hat schlicht mehr als genug drängendere Infrastrukturprobleme,als Fahrzeiten in mikroskopischen Dosen zu kürzen.

  • Hallo Ingo


    Sehr schöner Beitrag , hat mich sehr gefreut .


    Nichts - wirklich gar nichts ist Betreff Land - Menschen - Verkehrspolitik mit unserem vergleichbar .

    Und die Bahn ist dort aller ein " Heiligtum " , auf die alle dort wiederum sehr Stolz sind .


    LG Lothar:aq_1:

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  • Wobei Bahnreisen noch halbwegs vernünftig wären. Das Herumgefliege (oder das ganze Kreuzgefahre), oft nur aus reinem Vergnügen (Tourismus) ist schon eher ein Problem.


    Aber das Beispiel zeigt, dass man alles, aber auch alles, übertreiben kann.

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    "Give me convenience OR give me death" (Jello Biafra/Dead Kennedys)

  • Ich bin früher auch mit der Bahn zur Arbeit gefahren. 10 Min. zum Bahnhof, 12 Min. Fahrt und 9Min, zum Arbeitsplatz. Zuüge meistens gut ausgelastet. Nur wenn mal ein Zug ausfiel stand man wie ein hering im Zug. Einmal war es so voll, das ich erst eine Station nach meinem Ziel aus dem zug raus kam und ich 20 Minuten zurück zum ArbeitsplTZ Lufen musste .


    In Japan sind die Züge regelmäßig überfüllt, sodass es am Bahnhof den "Pusher" braucht um die Leute in die Bahn zu schieben, damit die Türen zu gehen und der Zug abfahren kann. Daher verstehe ich die Baumaßnahmen.

    Gruß, j.krae

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  • Stimmt, die japanische "Drückerkolonne" haben wir hier im Forum noch nicht gewürdigt (oder doch?).


    Ein Phänomen, das ich mir in Europa nicht vorstellen kann. Aber, wer weiß?


    People stuffed onto a train in Tokyo, Japan (train stuffing Tokyo)

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  • Das Herumgefliege (oder das ganze Kreuzgefahre), oft nur aus reinem Vergnügen (Tourismus) ist schon eher ein Problem.

    Achtung: Wer etwas gegen teilweise drastische Formulierungen hat, sollte besser nicht weiterlesen. Es könnte Unbehagen und Widerwillen auslösen. Lebensgefährlich ist es aber sicher wahrscheinlich nicht.


    Das Motiv darin (Zitat s.o.), dabei, dafür dürfte nach meiner unmaßgeblichen Vermutung nur allzu häufig auch in purer Angeberei gegenüber Arbeitskollegen und Familienmitgliedern liegen. Häufig dürften gerade Fernreisen auch schlichte Statussymbole sein. Seht her, ich kann mir so eine (unverhältnismäßig teure und an sich völlig überflüssige) Fernreise/Kreuzfahrt leisten. Das ist wie mit SUVs: Umweltschädlich, unnötig, unsinnig und reine Angeberei in Folge Testosteron-Überschuss und/oder Minderwertigkeitskomplex, (je kleiner der Schniedel, desto größer das Auto), oder auch gerne zur Geldwäsche, wobei ich mich immer wieder frage, wie sich Ausländer solche Autos überhaupt leisten können. Irgendwie bekommen zu viele Leute für zu wenig Arbeit zu viel Geld in die Finger. Alles, was man sich nicht von Transferleistungen und Mindestrenten leisten kann, oder nicht zu den Leistungen gesetzlicher Krankenkassen gehört, (IGEL-Leistungen), gehört per Definition nicht zum Existenzminimum und ist deshalb nach Meinung der Mehrheit der Wahlbürger, (Regierungsmehrheit) per Gesetz entbehrlich, ganz abgesehen davon, dass es im Falle von Umweltverschmutzung auch gemeinschädlich ist. Ebenso überflüssig und entbehrlich ist der ganze staatlich finanzierte (semi-)professionelle Kunstbetrieb mit Farbklecksereien und unverständlichem Gejodele und Gehopse in Opernhäusern, wo eh nur die reichen "Bildungsbürger" hingehen, deren Eintrittskartenpreise dann noch staatlich aus Steuergeldern subventioniert werden. Da gibt dann der Staat an: Seht her, sowas kann sich dieser Staat aus Steuergeldern leisten. In Berlin werden so allein drei Opernhäuser finanziert. Aber für Pflegedienste, Krankenschwestern, Feuerwehrleute und Eisenbahnbrückensanierung fehlt das Geld. Damit wäre ich dann wieder beim Stichwort "Eisenbahn".

  • Wenn es um einen integralen Taktfahrplan geht, ist es durchaus sinnvoll, Geld auszugeben, um eine Minute zu gewinnen. Das ist in der Schweiz ja kaum anders als in Japan.


    Fahrpläne taugen halt nur dann was, wenn die Anschlüsse auch zuverlässig erreicht werden.

  • Hallo

    die japanische "Drückerkolonne" haben wir hier im Forum noch nicht gewürdigt

    Nein - die Morgentliche und zur Abendzeit anstehenden Berufs-Rush Hour ist dort brutal - zu viele Menschen wollen zum gleichen Zeitpunkt ( der ungefähr 2 Std. anhält ) bewegt werden . Aber Sie lassen es über sich ergehen und nehmen es mit Geduld und Ruhe - trotzdem irgendwie zivilisiert - keiner " dreht durch " deswegen .


    LG Lothar:aq_1:

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