In einer Stadt vor unserer Zeit (Lübeck 1900-1908)

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  • Hallo EEP-Foristi,

    Wie schon unter dem Projekt „Heilix Blechle“ erwähnt, habe ich mittlerweile noch ein zweites neues Anlagenprojekt soweit abgeschlossen, dass ich Hoffnung habe, sie noch dieses Jahr in den Shop zu bekommen:

    Dieses, in der nächsten Zeit hier vorgestellte historische Projekt ist nicht nur das größere von beiden, sondern hat sich für mich fast zu einer „Lebensaufgabe“ entwickelt, ist es doch, nach der „Schellfischbahn“ nicht nur mein bisher aufwändigstes, sondern zugleich auch mit meinem höchsten inneren Engagement verbundenes Vorhaben.

    Mit diesem Anlagenprojekt: „In einer Stadt vor unserer Zeit“ versuche ich, meiner Geburts- und Heimatstadt, der alt-ehrwürdigen Hansestadt und UNESCO- Weltkulturerbe Lübeck ein kleines virtuelles Denkmal zu setzen.




    Die Stärke von EEP, sich nämlich mit Hilfe der virtuellen Realität in alte Zeiten „hineinbeamen“ zu können, wird hier voll ausgespielt, denn die Zeit, die ich darstelle, haben weder ich, noch sonst jemand der heute Lebenden je mit eigenen Augen gesehen. Ich war und bin also voll auf die fotografische, textliche und zeichnerisch- dokumentarische Quellenlage aus der Zeit in Lübeck um das Jahr 1900 bis 1908 angewiesen.

    Warum 1908? Nun, bis zu diesem Zeitpunkt war der alte Lübecker Bahnhof, der –als Heutiger glaubt man es glaubt kaum- direkt vor dem berühmten Holstentor lag, in Betrieb. Im Mai 1908 wurde der neue Hauptbahnhof eröffnet, der bis heute, inzwischen selbst vorbildlich restauriert und unter Denkmalsschutz stehend, in Betrieb ist.

    Zum Vergleich habe ich einmal das Heute mit dem Gestern verbunden (es zeigt die letzte Ausfahrt eines Hamburger Zuges aus dem alten Bahnhof im Mai 1908) und gleich dazu einen Screenshot von dieser Situation auf der Anlage beigegeben.









    Kaum eine Spur ist dagegen von den alten Gleisanlagen übrig geblieben.

    Umso herausfordernder war die Aufgabe, neben dem im Archiv der Hansestadt Lübeck bewahrtem fotografischen Erbe die alten Quellen zu nutzen, die sich seit der Wende vor allem im Mecklenburgischen Landesarchiv in Schwerin zum Thema auftaten.

    Zur besseren Einordnung nachstehend noch ein kleiner Übersichtsplan. Zum eigentlichen Bau der Anlage wurden natürlich viel detailreichere Lagepläne benutzt, die sich im Mecklenburgischen Landesarchiv fanden.




    Ob die Umsetzung einigermaßen gelungen ist, können ihr hoffentlich demnächst schon als User beurteilen, doch zuvor ist noch einiges an der Landschaftsgestaltung zu tun und auch das Fahrprogramm, das sich in etwa an den historischen Gegebenheiten der drei, Lübeck seinerzeit anfahrenden Bahngesellschaften orientiert (Lübeck- Büchener Eisenbahn LBE, Mecklenburgische Friedrich Franz Eisenbahn MFFE, und Eutin- Lübecker Eisenbahn ELE) muss noch ausgearbeitet werden.

    Über den Fortgang der Arbeiten werde ich hier in der nächsten Zeit immer mal wieder berichten sowie euch auch zusätzliche Detailinformationen mit Vorbild- und Modellvergleichen geben.

    Die auf den Modell-Screenshots verwendeten Modelle geben momentan natürlich noch nicht unbedingt den auch später in den Shop gelangenden Bestand wieder, da bis dahin noch viele Verwendungserlaubnisse einzuholen sind und auch manch ein Tester vielleicht wieder Protest z.B. gegen die Verwendung einzelner älterer Modelle erheben dürfte. Auch bedarf der aktuelle Anlagenzustand natürlich noch weiterer Detaillierung, z.B. mit mehr Grün, mit Straßen- und Schienenfahrzeugen und Personen.

    Die meisten der hier zu sehenden Screenshots von der Anlage wurden aus annähernd derselben Perspektive wie mir vorliegende reale zeitgenössische Fotos aufgenommen. Um kein Risiko einer Urheberrechts-Verletzung einzugehen (was allerdings unwahrscheinlich scheint, denn die meisten Bildautoren dürften wahrscheinlich schon mehr als 70 Jahre tot sein) werde ich mich deshalb auf einige wenige historische Vergleichsfotos aus meiner Sammlung sowie auf gemeinfreie Fotos aus den von mir erstandenen Printausgaben der „Vaterstädtischen Blätter“ beschränken und ansonsten Foto-Vergleiche mit der heutigen Situation anstellen. Historisch Interessierte finden aber mit ein wenig Suche auch im Internet eine Reihe zeitgenössischer Fotos der Bahnanlagen um Alt-Lübeck.

    Jörg (JW3/ windbergbahn)

  • auch manch ein Tester vielleicht wieder Protest z.B. gegen die Verwendung einzelner älterer Modelle erheben dürfte.

    Sollte hier noch einmal öffentlich ein Angriff gegen die Tester, die sich in der Regel an die Vorgaben des Verlages halten, zu lesen sein, sehen wir uns gezwungen das zu tun, was wir eigentlich sehr ungern tun. Diese Aussage ist schon hart an der Grenze der Beleidigung und fördert ungemein das Zusammenarbeiten zwischen den Testern und Konstrukteuren. Dies betrifft auch den anderen Thread mit einer ähnlichen Aussage,


    Also bitte .. keine Aussagen die als Beleidigung angesehen werden könnten. Danke!

    Gruß icke


    Die Menschen müssen lernen, dass manchmal nicht nur das Herz, sondern auch der Kopf etwas verkraften kann!

    (Maria Mitchell)

    5438-banner-see-jpg

  • „Zu Lübeck auf der Brücken,

    Da steht der Gott Merkur. Er zeigt in allen Stücken, Olympische Figur. Er wusste nichts von Hemden, In seiner Götterruh', Drum kehrt er allen Fremden, Den bloßen Podex zu.“

    So reimte einst der bekannte Lyriker Emmanuel Geibel („Der Mai ist gekommen…“), über die wohl bekannteste Renaissance- Figur der Lübecker „Puppenbrücke“, den Gott Merkur.




    Damit möchte ich die heutige Beitragsfortsetzung über meine im Bau befindliche Shop-Anlage „In einer Stadt vor unserer Zeit“ fortsetzen und darüber hinaus diesen Beitrag gleichzeitig unserem verstorbenen EEP-Kollegen Edgar Bott widmen, der als vielleicht letzte Arbeit vor seinem Tod noch diese Figurenreihe der Lübecker Puppenbrücke für die Anlage vollenden konnte.




    Auch ein weiteres wichtiges Denkmal stammt von ihm, nämlich das Lübecker Bismarck- Denkmal.

    Als Tonio Kröger, die bekannte Romanfigur aus Thomas Manns gleichnamigem Roman, nach seiner Rückkehr in die Heimatstadt die „die schmale, so wunderlich vertraute (Bahnhofs-)Halle“ verließ und –innehaltend- „die schmalen Giebel und spitzen Türme, die über die nächsten Dächer herübergrüßten“, betrachtete, existierte dieses Denkmal des Eisernen Kanzlers freilich noch nicht, da es erst 1903 in der kleinen Parkanlage zwischen dem Bahnhofsausgang und dem Holstentor feierlich eingeweiht wurde.

    Da die Anlage aber in der Zeit zwischen 1900 und ca. 1908 „spielen“ soll, ist es natürlich ein wichtiges Gestaltungselement und Identifizierungsmerkmal.




    Das Denkmal existiert heute noch, wurde aber nach dem Abbruch des Bahnhofs in der Nähe des neuen Hauptbahnhofs aufgestellt.




    Wie bei aller Vegetation auf der Anlage habe ich auch an dieser Stelle versucht, geeignete Büsche und Bäume an denselben Stellen zu platzieren, wie sie auf den mir bekannten zeitgenössischen Fotos dargestellt sind. Das erweist sich in der Praxis als gar nicht so einfach, denn es gibt nur wenige, in kurzem Abstand hintereinander aufgenommene Fotos aus annähernd derselben Zeit. Insbesondere Winteraufnahmen, so informativ sie auch hinsichtlich der hinter dem Bewuchs „versteckten“ Bauten sein mögen, verfälschen den Eindruck der in den Sommermonaten vorhandenen Begrünung doch erheblich. So müssen Vegetationslücken zweckmäßiger Weise dort eingeplant werden, wo andernfalls zu viel von wesentlichen Teilen der Anlage verdeckt wird.

    Und ein paar Jahre später oder früher sieht alles schon wieder ganz anders aus, was allerdings auch für die Bebauung der damaligen Zeit gilt. Es war ja schließlich die „Gründerzeit“, in der die Städte geradezu „explodierten“.

    Der Lübecker Hafen bekam kurz vor der Jahrhundertwende sein heute noch zu erkennendes Gesicht. Verkehrstechnisch war der Boom, der natürlich auch die Zugbewegungen im Bahnhof in die Höhe schnellen ließ, eine Katastrophe. Die oft halbstundenlang geschlossenen Schranken an der südlichen Bahnhofsausfahrt zwischen Holstentorplatz und Puppenbrücke trieben so manchen braven Kutscher und Straßenbahnfahrer zur Verzweiflung, während Fußgängern in den letzten Jahren des Bahnhofs immerhin eine Gleisunterführung zur Verfügung stand.







    Es war deshalb kein Wunder, dass ab der Jahrhundertwende ein neuer Hauptbahnhof einige 100 Meter weiter stadtauswärts geplant und bis zum Mai 1908 in die Tat umgesetzt wurde. Er steht, wunderbar restauriert, noch heute.

    In den von mir dargestellten Zeitraum fiel also die Bauzeit, welche durch ein paar Bauzäune am Anlagenrand (Bau der neuen Bahnhofstraße am Rande des „Lindenplatzes“) sowie durch einen „Roh“-Bau einer neuen, breiteren „Puppenbrücke“ angedeutet wird, die auf dem Trockenen am Rande der alten Brücke gebaut wurde (anschließend wurde der hier durchfließende „Stadtgraben“, ein künstlich angelegter Nebenarm der Trave, umgeleitet und die alte Puppenbrücke abgerissen).

    So sind wir jetzt wie Tonio Kröger, der sich nach dem Verlassen des Bahnhofs in Richtung Lindenplatz aufmacht, wo sein Freund aus Jugendtagen wohnte, gleich hinter dem Bahnübergang wieder an der alten Puppenbrücke angelangt.

    Diese Überquerung des Stadtgrabens platzte vor der Eröffnung der neuen Brücke schon so aus den Nähten, dass der Fußweg auf ihrer Südseite ebenfalls um die Jahrhundertwende auf eine seitlich angebaute Holzkonstruktion verlegt worden war, um die Brücke notdürftig zu verbreitern.




    Die Puppenfiguren blieben übrigens auch nach dem Neubau erhalten und wurden nach kurzer Einlagerungszeit in die neue Brücke mit einbezogen, wo sie noch heute bewundert werden können.

    Tonio Kröger kannte auch kaum die elektrische Straßenbahn, allenfalls die Pferdebahn, die hier eingleisig die Brücke mitbenutzt und widmete daher, sicher anders als wir EEPler, seine Aufmerksamkeit eher der „Brücke, an deren Geländer mythologische Statuen standen“.







    Soweit soll es für heute reichen. Das nächste Mal geht es mit Tonio Kröger in die Stadt hinein, „durch das alte, untersetzte Tor, am Hafen entlang und die steile zugige Gasse hinauf, zum Haus seiner Eltern“.

    Jörg (JW3)

  • In die Stadt hinein

    Heute wollen wir den Weg Tonio Krögers, der bekannten Romanfigur aus Thomas Manns gleichnamiger Erzählung, weiter fortsetzen und mit ihm vom Lübecker Lindenplatz aus ein Stück stadteinwärts in Richtung auf sein Elternhaus in der Mengstraße wandern.

    Etwas Orientierung gibt vielleicht der nachstehende Stadtplanausschnitt von ca 1905. Der Lindenplatz befindet sich angeschnitten am oberen Bildrand, etwa mittig.




    Ein Foto in den „Vaterstädtischen Blättern“ zeigt im Hintergrund den Lindenplatz, ein von prächtigem altem Baumbestand und „hübschen Villen“ gesäumter Platz, an dessen stadtseitigem Eingang sich ein auffälliger Kandelaber befand, der nicht nur die Straßengabelung beschien, sondern auch der Haltestelle für die zwei, sich hier trennenden Straßenbahnlinien Licht spendete.

    Die hier gezeigte Aufnahme ist um das Jahr 1905 entstanden, als man gerade begonnen hatte, das Terrain für den Bau der neuen Puppenbrücke herzurichten.




    In meiner Anlage „In einer Stadt vor unserer Zeit“, die im Wesentlichen die alten Bahnanlagen der Hansestadt Lübeck um die Jahrhundertwende 1900 zum Thema hat, ist der Bau der Puppenbrücke schon etwas weiter fortgeschritten, so dass die Anlage eher auf das Jahr 1906 datiert werden kann.




    Wie im letzten Teil schon erwähnt, wurde die Brücke „auf dem Trockenen“ errichtet und das Wasser des Stadtgrabens nach der Fertigstellung des Brücken-Hauptteils umgeleitet. Nach der Fertigstellung der neuen Brücke 1907 wurde die alte Puppenbrücke alsbald abgebrochen.

    Ein zweites Bild, das die Straßenbahnlinien am Lindenplatz deutlicher zeigt, kann ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht vorstellen, deshalb muss leider das Modellbild reichen.




    Gehen wir nun mit Tonio Kröger zurück vom Lindenplatz, wieder über die Puppenbrücke, in Richtung Innenstadt:

    Zwischen der Brücke und den Bahngleisen zwängt sich links, an den Resten der mittelalterlichen Bastion „Rehbock“ und dem Stadtgraben vorbei, die Zufahrtstraße zum Güterbahnhof und zu den Liegeplätzen einiger Seeschiffe, die diesen Ast des Stadtgrabens vornehmlich als Winterquartier benutzten. Auch hiervon gibt es leider nur urheberrechtlich problematische Aufnahmen, so dass ein Modellfoto sowie eine Aufnahme, die die heutigen übriggebliebenen Reste der alten Straße zeigt, genügen müssen.






    An seinem Ende wird der Stadtgraben durch die „Eutiner Brücke“ der Strecken nach Kiel und Travemünde der Eutin-Lübecker, bzw. der Lübeck-Büchener Eisenbahn begrenzt. Das war seinerzeit noch eine Drehbrücke. Für Fußgänger und den Fuhrwerksverkehr gab es direkt daneben eine hölzerne Klappbrücke. Ein schönes Bild davon befindet sich in der Sammlung von Werner Altmann:







    Beide Brücken wurden nach Verlegung des Bahnhofs und der Aufgabe der Liegeplätze für die Seeschiffe in den 1920er Jahren durch eine feste kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke ersetzt, die heute noch existiert.

    Noch viel länger, nämlich bis in die 1980er Jahre hielt sich vor der Bahnbrücke ein alter Streckentelegraph mit je 1 Flügel für jede Fahrtrichtung, der nach Auflassung des Bahnhofs noch viele Jahrzehnte munter weiter durch die Lübecker Hafenbahn, die das alte Bahnhofsareal übernommen hatte, benutzt wurde.







    Natürlich musste dieses Signal wie auch die übrige Signalbestückung, die sich aus den Archivunterlagen im Mecklenburgischen Landesarchiv in Schwerin sehr gut rekonstruieren ließ, auch in diese Anlage einfließen, wenn auch die derzeit bei EEP erhältlichen Flügelsignale nur annähernd den damaligen Ausführungen nahe kommen. (Anmerkung: Signale, die den älteren Bauformen entsprechen, sind aber in Arbeit und werden hoffentlich schon demnächst den Weg in den Shop finden)





    Doch nun zurück zur Gegend bei der Puppenbrücke:

    In Sichtweite der Brücke befand sich dort zwischen der ehemaligen „Bastion Holstentor“ und der „Bastion Katz“, direkt am Ufer des Stadtgrabens, eine Pferdetränke, zu der damals die Kutscher ihre Fuhrwerke führten, um ihren Pferden etwas Erfrischung und Pause zu gönnen.




    Tonio Kröger beachtet dies aber alles nicht, sondern sieht, „unfern des Bahnhofes“ auf Höhe der Wallanlagen, „einen Zug mit plumper Eilfertigkeit vorüberpuffen (und) zählt zum Zeitvertreib die Wagen“.




    Wegen der Begrenzung der Bildanhänge mache ich hier kurz Schluss und melde mich gleich wieder mit den restlichen Bildern aus dieser Runde.

    Jörg (JW3)

  • So, nun gleich weiter in Text und Bild:

    Befindet sich die erwähnte „Eutiner Brücke“ am nördlichen Ausgang aus den alten Wallanlagen, so ist noch eine Besonderheit am Südrand des Befestigungswalles, unweit der Pferdetränke zu erwähnen, nämlich das sogenannte „Eisenbahntor“, kurz nachdem man vom erhöhten Standpunkt der Bastion „Katz“ oberhalb der Gleisanlagen den malerischen Blick auf den auch vor 110 Jahren schon alt- ehrwürdigen Lübecker Dom genossen hat.



    An dieser Stelle durchschnitten nämlich die von Mecklenburg, Büchen und Hamburg nach Lübeck einmündenden Strecken bei der ehemaligen Bastion „Commis“ (Buniamshof) die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts schon fast nutzlos gewordenen Schutzwälle.


    Aber was wäre eine Verwaltung ohne „Wenn“ und „Aber“…


    Und so wurde just an diesem Durchstich ein „Eisenbahntor“ mit einer eigenen Wache errichtet, die nach Beginn der Sperrstunde das Tor verschloss und erst am Morgen vor dem ersten Zug wieder öffnete. Es kam wie es kommen musste: Als einmal das Tor nicht ganz offen stand, rammte ein Zug den schräg stehenden Torflügel und Aus war‘s mit der ganzen Herrlichkeit. Das Tor wurde abgebaut und mit dem Wegfall der Sperrstunde um 1865 auch die Torwache aufgegeben. Fortan diente das Wachhaus als Posten 1a für die Eisenbahn, die von hier aus offensichtlich die südliche Einfahrtsignalgruppe sowie die äußeren Richtungsweichen des Bahnhofs-Vorfeldes bediente.


    Auch von dieser Situation fand sich im mecklenburgischen Landesarchiv ein maßstäblicher Lageplan.



    Das Haus überlebte 1908 den Abbau der Strecke noch 50 Jahre als Wohnhaus. Als in den 1960er Jahren die auf dem alten Bahnterrain gebaute „Possehlstraße“ verbreitert wurde, fiel das Haus mit dem markanten lübschen Doppeladler auf der Stirnseite als letztes altes Lübecker Wachhaus leider ganz unsensibel der Spitzhacke zum Opfer.


    Der Lübecker Straßenbahn- Experte Werner Altmann fotografierte es noch in diesem letzten Bauzustand, das mir beim ungefähren Nachbau eine große Hilfe war.






    Folgen wir nun wieder Tonio Kröger, nachdem er die Bahngleise überquert hat, „weiter, durch das alte, untersetzte Tor“ in die Stadt hinein.


    Mit dem Tor ist natürlich eines der berühmtesten Stadttore Deutschlands, das Holstentor gemeint, durch dessen Bogen man, von Westen kommend, die Innenstadt betrat.


    Auch dieses Stadttor sollte 1864 eigentlich abgerissen werden, um mehr Fläche für den Bahnbau zu gewinnen. Mit einer Stimme Mehrheit entschied sich der Senat jedoch gegen den Abriss und für eine Freilegung und Sanierung, die dem völlig verbauten und heruntergekommenen Tor seine bis heute vorhandene Gestalt gab.


    Auch der Blick durch das Tor auf die Altstadt ist heute noch ähnlich.








    Den weiteren Teil des Weges von Tonio Kröger „am Hafen entlang… zum Haus seiner Eltern“ beschreibe ich demnächst und hoffe, dass euch die kleine Stadtführung durch meine Vaterstadt in Vorbild und Modell bis hierher ein wenig gefallen hat.



    Jörg (JW3)

  • Liebe EEPler,

    heute möchte ich meinen Bericht über meine in Arbeit befindliche Shop-Anlage „In einer Stadt vor unserer Zeit- Lübeck 1900“ fortsetzen.

    Da mittlerweile die Anlage dem Testergremium vorliegt, werden die beiden nun folgenden Teile wohl die letzten sein, bevor die Anlage –hoffentlich noch rechtzeitig, bevor das von Trend verwendete Verwendungsverbot LOD-loser Modelle für Shop-Anlagen in Kraft tritt- den Weg in den Shop findet.

    Folgen wir nun also endlich Tonio Kröger, der bekannten Romanfigur Thomas Manns, weiter auf seinem Weg „durch das alte, untersetzte Tor“ in die Stadt hinein:

    Wie ich im letzten Teil meines Beitrages schon schrieb, ist mit dem Tor natürlich das berühmte Holstentor, das Wahrzeichen der Stadt gemeint, durch dessen Bogen man, von Westen kommend, die Innenstadt betritt.




    Ein Blick aus luftiger Turmhöhe auf die Umgebung wird freilich vor über 100 Jahren nur wenigen vorbehalten geblieben sein, denn erst später wurde das Turm-Innere als Museum zugänglich gemacht.

    Eine Fotografie, die von dort oben einen Blick auf den Zollschuppen zeigt, ist jedoch erhalten geblieben. (Slg. Kloth)




    Hinter dem Schuppen, noch vor den Baum bestandenen Wallanlagen verlaufen die Streckengleise nach Hamburg, Büchen und Mecklenburg, auf denen sich gerade der D-Zug von Kiel nach Berlin nach seinem Zwischenhalt in Lübeck auf den Weg gemacht hat. Der in Doppeltraktion von zwei preußischen Loks der Baureihe P2 geführte Zug besteht schon aus den erst vor ein paar Jahren neu eingeführten 4-achsigen Waggons mit den „Harmonika-Verbindungen“ zwischen den Waggons.




    Auf dem Gelände des Zollschuppens befinden sich heute die 1926 errichtete Holsten-Halle (die momentan einem Kaufhaus-Neubau weichen soll), die Lübecker Tourismus- Information und ein großes öffentliches Parkhaus, das von der auf der Trasse der ehemaligen Streckengleise errichteten „Possehlstraße“ her zugänglich ist.

    Auch der Blick durch das Tor auf die Altstadt ist -wie schon erwähnt- heute noch ähnlich und zeigt den Hauptweg in die Stadt, die früher von 2 prächtigen wilhelminischen Eckhäusern flankierte Holstenstraße, von denen das linke bis heute erhalten geblieben ist. Ein Foto der heutigen Situation findet sich oben im vorigen Berichtsteil.







    Zwischen Tor und Holstenstraße überquert die Straße auf einer steinernen Brücke die Trave, die links der Brücke Untertrave, rechts der Brücke Obertrave genannt wird.

    Parallel zur Straßenbrücke gab es auf der Untertrave-Seite noch bis 1908 eine kleine, etwas tiefer liegende gusseiserne Brücke, die der Hafenbahn diente. Sie mündete auf der Stadtseite unmittelbar hinter der Brücke in eine kleine Wagendrehscheibe, von wo aus die bereitgestellten Waggons weiter zu den Lagerschuppen verteilt wurden. Seit dem Bau der heute noch existierenden Hafendrehbrücke 1894 war diese Drehscheibe aber eigentlich schon weitgehend überflüssig geworden, blieb aber bis zur Stilllegung des Bahnhofs noch „sicherheitshalber“ an Ort und Stelle liegen (Postkartenaufnahmen)








    Heute befindet sich genau an diesem Ort ein mittlerweile auch schon sehr historischer Eis-Kiosk, in dem seit 1949 das traditionelle Lübecker „Schaum-Eis“ (ein Vorläufer des Soft-Eises) verkauft wird.




    Auch ein Blick von der Brücke zur anderen Seite, der Obertrave, lohnt: Der stadtseitige Uferbereich, genau gegenüber den historischen Salzspeichern war um 1900 Verkaufsplatz der Schlutuper Fischer, die wöchentlich mit ihren kleinen Fischerbooten hier festmachten, um ihre Fänge direkt fangfrisch an die Bevölkerung zu verkaufen. (A aus Vaterstädtische Blätter)







    Alternativ wurde allerdings auch der 1903 eingeführte Personenzug genutzt, der den Lübecker Stadtteil Schlutup mit dem Bahnhof verband. Der Geruch nach Fisch soll in den mehrheitlich in den Zug eingestellten 4. Klasse Traglastenwaggons dem Vernehmen nach ziemlich heftig gewesen sein…

    Die Züge wurden von den T2- Tenderloks der LBE geführt. Auch in der Anlage wird dieser Zug ganz am Ende des Automatikprogramms natürlich vorgestellt.








    Folgt unser Blick von der Brücke noch ein wenig weiter der Obertrave, sehen wir links ein klassizistisches Gebäude, das heute Sitz der Lübecker Musikhochschule ist. Vor 100 Jahren befanden sich darin die Geschäftsräume der damals sehr bekannten „Eisenbahn-Zeitung“ des Reichstagsabgeordneten, Journalisten und Herausgebers Christoph Marquard Ed, Vater der Schriftstellerin Ida Boy-Ed, die 1865, nach dem Tod des Vaters, dem einflussreichen Blatt fortan sein geistiges Gepräge geben wird (u.a. durch den Abdruck der Arbeiten von Heinrich und Thomas Mann). Ehrensache, dass dieses traditionsreiche Gebäude, so gut es eben mit dem vorhandenen EEP-Material möglich war, auch auf der Anlage nachempfunden werden musste.

    Das Stichwort: Gebrüder Mann bringt uns jetzt aber wieder auf die Brücke zurück, von wo aus wir ja den Weg Tonio Krögers zum Haus seiner Eltern in der Mengstraße weiter fortsetzen wollen.

    Doch davon nachher noch ein wenig mehr, da hier mein Kontingent an Fotodownloads nahezu erreicht ist.

    Jörg (JW3)


  • So, jetzt gehts weiter:

    Ich habe eben noch schnell einen Screenshot des erwähnten Schlutuper "Fischzuges" angefertigt, wie er, am Lübecker "Eisenbahntor" vorbei, dem Bahnhof entgegenstrebt.




    Begleiten wir nun aber Tonio Kröger noch ein kleines Stück an der Untertrave entlang. Um die Jahrhundertwende legten zwar schon immer mehr Dampfschiffe im Lübecker Hafen an, jedoch bot sich dem Betrachter auch weiterhin noch ein unüberschaubares Gewirr von Masten der Segelschiffe. Dies kann heute wieder sehr gut nachempfunden werden, da dieser Teil des Hafens inzwischen zahlreichen Traditionsseglern vorbehalten ist, die hier ihre Liegeplätze gefunden haben.
    Die historische Postkarte (Slg Windberg) sowie die Anlage vermitteln hier noch einmal einen (Rück-)Blick über die Untertrave in Richtung alter Bahnhof.







    Die elektrische Straßenbahn verkehrte hier ab etwa 1905. Ihr Gleis war bis 1908 zunächst nicht mit dem der städtischen Straßenbahn, die am Bahnhof vorbei die Holstenstraße hinauf fuhr, verknüpft, sondern wurde eingleisig parallel zu ihr über die Brücke geführt. Es endete direkt vor dem Eingang des alten Bahnhofs.

    Auch hiervon ist eine schöne Aufnahme in der Sammlung Werner Altmanns erhalten. Das Fabrikgebäude rechts fungiert heute als „Marzipan-Kontor“ eines zur Firma Niederegger konkurrierenden Marzipan Herstellers. Links, auf der anderen Traveseite ist noch der alte Lokschuppen der LBE, der sich im Bereich des nördlichen Gleisvorfeldes befand, zu erkennen.





    Die Situation lässt sich natürlich auch auf der Anlage gut nachempfinden.




    Wir wollen nun Tonio Kröger an der Ecke der bekannten Mengstraße verlassen, die sich in EEP leider nur auf das Eckhaus der Weinhandlung Carl Tesdorpf, des ältesten deutschen Weinhandelshauses beschränken muss, während der Rest in der Kulisse verschwindet.




    Das Weinkontor lag sehr günstig am Trave Ufer, so dass die Segler mit ihrer wertvollen Fracht, meist Bordeaux- Wein aus Frankreich, der als „Lübecker Rotspon“ berühmt ist, hier bequem entladen werden konnten.




    Wie die Mengstraße durch Thomas Manns Romane berühmt wurde, gab es weiter Trave abwärts noch eine kleine, unscheinbare Gasse, durch die sein Bruder Heinrich Mann seinen Weltruhm erlangte, die Clemensstraße. Für jeden „ehrbaren“ Lübecker war und ist diese Straße angesichts der hier gebotenen und auf der Anlage natürlich angedeuteten Vergnüglichkeiten noch heute eine „NoGo-Area“.




    Heinrich Mann ließ aber genau hier in einer kleinen Kneipe namens „Der Blaue Engel“ seinen 1905 entstandenen Roman „Professor Unrat“ spielen, der vor allem durch die Verfilmung 1929 mit Emil Jannings und der „feschen Lola“ Marlene Dietrich bekannt wurde.

    Werfen wir von dieser Straßenecke jetzt noch einen kurzen Blick auf die 1892 gebaute Hafendrehbrücke, die in der Anlage ebenfalls als voll funktionsfähiges Modell von Wilfried Degering vorhanden ist (hist. Foto gemeinfrei)










    Beenden wir unseren Rundgang mit einem vergleichenden Blick über die Stadt zwischen der im Modell dargestellten Situation um 1900 und der heutigen Situation.




    Während man bis etwa 1890 diese Stadtansicht von einem Rest der ehemaligen Wallanlagen, dem sogenannten „Chimborasso“-Hügel betrachten konnte (Foto Slg Windberg), ist dies heute ähnlich vom östlichen Brückenkopf der in den 1930er Jahren errichteten Marienbrücke möglich.







    Das im Modell am rechten Bildrand sichtbare Bahnhofsareal ist freilich inzwischen bis zur Unkenntlichkeit überbaut. Anstelle des Bahnhofsgebäudes steht heute das Radisson Hotel und anstelle der Güter- Umladehalle findet sich die Lübecker MuK, die Musik- und Kongresshalle (angeschnitten, ganz rechts im Bild). Großparkplätze belegen die meisten Flächen der früheren Gleisanlagen und des Bw.

    Ich hoffe, dass euch auch heute wieder die kleine Stadtführung durch meine Vaterstadt in Vorbi ld und Modell ein wenig gefallen hat und bin nun gespannt auf das Erscheinen der Anlage im Shop.

    (Alle heutigen Vergleichsaufnahmen stammen, soweit nicht anders angegeben, von mir)

    Jörg (JW3)

  • Ich freu mich drauf! :be_1:


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    Suche Modelle Epoche II:
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    - LKW/PKW mit Beschriftung Reichsbahn, Reichspost, sowie zeitgenössischer Unternehmen
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  • Hallo Jörg - JW3


    vielen Dank für die schöne Anlage, die jetzt im Shop erschienen ist. Gerne mehr davon.


    VG Klaus

  • Natürlich für mich ein"must have". Ist wirklich toll geworden, und ich freue mich natürlich sehr, dass auch meine Klappbrücke eine bescheidene Rolle darauf spielen darf. Diese Anlage ist die erste, die ich sofort nach der Installation in voller Länge genossen habe. Schon die Strassenbahn Mitfahrt zu Beginn, die Schiffskulisse im Hafen und, und,und. Man gerät ins Schwärmen. Ich bin bekennender Epoche I Fan, normalerweise K.P.E.V., und das was hier gezeigt wird, ist eine echte Zeitreise. Dabei wird auch gezeigt, was aus "alten" Modellen noch herauszuholen ist. Danke für diese exzellente Arbeit.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo Jörg,

    vielen Dank für die herrliche Hintergrundinfo und Geschichte zu deiner Anlage. Freue mich schon auf die baldige Installation derselben.

    mfg

    Tom

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  • Eine sehr liebevoll gestaltete Anlage! Meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht.


    Vielen Dank, JW3!


    camyy

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  • Hallo Hans Jörg,

    allen Befürchtungen zum trotz ist die Anlage nun doch noch vor Weihnachten erschienen

    und es ist wieder eine tolle Anlage von Dir geworden.

    Man fühlt sich wirklich in die Zeit zurückversetzt, wenn man sich mit der Straßenbahn durch die Anlage schuckeln lässt.

    Wie Hein bin ich auch ein Fan der Epochen I und II, da kommt man um konvertierte Modelle nicht herum.

    Das tut der Anlage aber keinen Abbruch.


    Einen kleinen Fehler habe aber entdeckt, meine Drehbrücke hebt sich nicht bevor sie sich dreht.

    Da hast Du den Kontaktpunkt für das Heben vergessen. Aber wer es nicht weis dem fällt es nicht auf.

    Man kann sich den auch selber setzen.


    Ich kann mich wirklich nur wiederholen eine wunderschöne Anlage.


    Grüße aus dem Siebengebirge


    Wilfried





    IntelCore i7 CPU Q960 3,20 GHz - RAM 24 GB - NVIDIA Geforce GTX 970

    Windows 7 HP 64bit SP1

    EEP Versionen: EEP15 und alle Vorgänger seit 1999

    Tools: Home-Nostruktor 14, Modell-Converter, Blender 2.79

  • Hallo Wilfried,

    ja, das vorherige Anheben der Drehbrücke habe ich mir beim Bau bewusst "geschenkt". Auch an anderen Stellen "könnte" noch etwas mehr Bewegung in die Anlage gebracht werden. Vor allem habe ich diesmal auch keine animierten Fußgänger unter das stehende Volk gejubelt, was eigentlich auch nicht mehr mein Standard ist. Und auch das ursprünglich vorgesehene Rangierspiel z.B. mit ab den Einfahrtsignalen manuell in den Bahnhof gefahrenen Zügen, deren Lokwechsel und die danach zu erfolgende Übergabe des neu zusammengestellten Zuges an die Automatik, musste aus Zeitgründen unterbleiben. Denn vor allem musste die Anlage fertig werden, da der Ukas der neuen Konstruktionsrichtlinien am 1. Januar wahrscheinlich erbarmungslos zuschlagen wird.

    Aber jeder User darf ja diese und andere Shop- Anlagen gerne nach eigenem Gusto verändern (wie es gerade ein User mit meiner US- Anlage "American Dream" in vorbildlicher Weise praktiziert), da wir Anlagenbauer dagegen in, wie ich meine, guter Tradition keine Urheber- Bedenken äußern.

    Jörg (JW3)

  • Hallo Jörg,

    danke für diese gelungene Anlage. Dadurch sehe ich manche Ecken in meiner neuen Heimatstadt Lübeck (seit 2012) mit den von Dir sehr schön in Szene gesetzten Bildern und Informationen mit anderen Augen.


    Viele Grüße aus Lübeck


    Rudolf (RT1)

    EEP12/13 - Intel(R) Core(TM) i7-4790 CPU 750 @ 3,60GHz 3,60GHz , 12GB RAM, NVIDIA Geforce 750, WIN 10 64 Bit

  • Hallo Rudolf,

    danke für deinen freundlichen Kommentar.

    Gerne hätte ich ja auch deine "Gorch Fock" in der Anlage untergebracht, doch die Gallions- Möwe am Bug macht sie dann doch zu unverwechselbar, aber vielleicht hättest du sie ja dafür auch ein wenig "neutralisiert" angepasst? Das nächste Mal frage ich dich einfach mal ;-))

    Viele Grüße in die Heimat,

    Jörg