Keine große Sache...

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  • Hallo und einen gesegneten Tag!


    Ich weiss, dass Ihr immer noch auf die Drehscheiben wartet, und auch auf die anderen Sets. Nachdem diese beiden mir in den letzten Wochen aber viel Frust gebracht haben, entschied ich mich dazu, endlich dorthin zu kommen, wo ich eigentlich hinwollte: zum Fahrzeugbau. Nicht dass die vorgenannten jetzt auf die lange Bank geschoben werden, oder sogar auf dem Müll landen, nein, ich muss erst einmal Abstand davon gewinnen. Zudem hat mich letzte Woche noch eine ausgewachsene "Männergrippe" erwischt. Aber jetzt erst einmal zurück zum Thema: "Keine große Sache".


    Es sind oft die kleinen Dinge, die es perfekt machen. Und hier habe ich mich jetzt dem Thema BW zugewandt, bin also nicht weit weggekommen von den Drehscheiben, im Gegenteil, das hier vorgestellte ist genau dafür gemacht worden. Ich beginne mit der ursprünglichen Version, und werde aber auch die Serie noch bauen, was nicht allzu kompliziert ist.


    Ich darf vorstellen: Das Gegenstück zum DR ASF, die Kleinstdiesellokomotiven (KDL) der DB!



    Dies ist die erste Ausführung, die KDL 01-01, welche heute noch bei der Eifelbahn Gerolstein vorhanden ist. Es sind sog. Rangierschlepper, welche die DB in erster Linie für die Arbeit im BW beschafft hat. Nachdem ein Prototyp, die hier vorgestellte Lok, zunächst nach Angaben der DB umgebaut wurde, ursprünglich hatte sie eine Art Zentrales Führerhaus in Bauweise einer Gartenlaube, testete die DB diese künftig kleinste ihrer Lokomotiven. Ursprünglich mit 15 Pferden, später dann mit 22 ausgerüstet, war ihre Aufgabe trotzdem nicht leicht. Sie schleppte große Lokomotiven auf die Drehscheibe, was aufgrund ihrer geringen Länge leicht möglich war, hatte sie doch auch noch Platz darauf. Dieses Kleinod im wahrsten Wortsinne ist nur 4 Meter über die Puffer lang. Der Achsstand der 50 cm Kleinen Räder misst gerade einmal 1,5 m. Trotzdem hat sie eine Besandungsanlage und eine Bremse mit sechs Bremsklötzen (vorne 4, hinten 2). Sie ist, wie ihre größeren Schwestern, die Köf, mit beidseitiger Bedienung ausgerüstet, und kann von Rangierlokführern gefahren werden.


    Bremsleitungen hat die Kleine jedoch nicht. Vorbildgerecht ist diese erste Ausführung nur mit einer Lampe je seite ausgerüstet, welche weiß (Rangiersignal) in beiden Richtungen, rot als vereinfachtes Schlusssignal und natürlich ausgeschaltet werden kann:




    Wer jetzt meint, das ist einlanweiliges Ding, der sollte sich dieses mal ansehen:


    Da die Lok keine Druckluftanlage besitzt, ist natürlich auch kein Horn vorhanden. Stattdessen behilft man sich mit einer einfachen Hupe:



    Diese ist an Vorder und Rückseite des großzügigen Führerhauses untergebracht. Zunächst habe ich sogar an einen interaktiven Führerstand gedacht, aber der Aufwand für den geringen und wenig genutzen Effekt schien mir dann doch zu hoch.


    Viele kleine Details sind auch an der restlichen Maschine zu entdecken.



    Vom Kabel der Lampe über die Beschriftung bis zu den Rangiergriffen an der Pufferbohle. Die Puffer sind übrigens lange Sparpuffer mit niedrigem Hub. Hier noch mal eine kleine Galerie mit Aufnahmen von verschiedenen Seiten:





    Sie wird bald den Shop bzw. den Testbereich erreichen, die LOD-Stufen sind bereits erstellt, das Modell an sich ist soweit fertig. Jetzt fehlt noch ein geeigneter Rangierlokführer, den ich dieser Tage erstelle, und das Feintuning der fahreigenschaften. Auch die Sounds sind noch nicht zu meiner Zufriedenheit.


    Weitere Varianten werden folgen, zunächst natürlich die Ausführung für Epoche IV, mit DB-Emblem als KDL 91-0001 (sie ist damit keine Lokomotive, sonder ein "Gerät"), später die Schöma-Versionen mit breiterem Motorvorbau und Detailänderungen. Natürlich werden auch die anderen Unterschiede, wie Lampen berücksichtigt werden.


    Ich weiss nicht ob sie Euch gefällt, aber ich musste jetzt einfach mal eine Lok machen.


    Noch einmal die Grunddaten des Vorbildes:


    LüP: 4.000 mm, Achsstand: 1.500 mm, Dieselmotor Leistung 22 PS, Breite über Fahrerhaus: 3.000 mm. Höhe über alles 3.150 mm.


    Später werden auch Versionen von Privaten Aufkäufern folgen, denn die Maschinchen hatten teilweise ein zweites Leben auf Werkseisenbahnen.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Die sieht aus, als könne sie bei Vorwärtsfahrt bei einer forschen BRemsung nach vorn umkippen. So ein um 90° gedrehter Elchtest.


    P.S.: Mercedeshändler mochten es seinerzeit überhaupt nicht, wenn man ihnen sagte, die A-Klasse gefalle einem, ob sie für später einen auf Seite legen könnten.

    Board: Asus Gigabyte P55-UD3, Intel Core i7 - 860 @ 2,8 GHz, 16GB DDR3 RAM Dual Channel,

    Geforce GTX 960 m. 4 GB RAM, Windows 7 - 64 Bit

    EEP 15 Patch 3, EEP Modellkatalog

  • Und es geht weiter mit der Kleinen. Heute habe ich unter anderem auch den zuständigen Herrn angetroffen:



    Ich darf vorstellen: Rangierlokführer Ralf (hier noch in MakeHuman), im Outfit der frühen 1960er Jahre: "So'n Schiet-Helm geht doch gliech kapott!". Dafür bekommt der Herr ganz zeitgemäß eine Zigarre von mir, natürlich die passende "Stahl und Eisen". Somit wird er wohl einer der wenigen Raucher auf den EEP-Anlagen sein (O Tempo, o mores!).



    Wie man sieht, freut sich der inzwischen etwas angegraute Herr darauf. Das Posing für beide Richtungen wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auch soll der Ralf noch einen Kollegen auf der Maschine bekommen, einen Rangierer, der eines der vorderen Trittbretter (auf Wunsch, sprich Slider) beleben wird, mit entsprechendem Zubehör = Hemmschuh.



    Hier die kleine bei einer ihrer Aufgaben: die flammneue E10.12 für den Rheingold geht auf Ausfahrt. Erstaunlich das ein solcher Zwerg ganz ohne Druckluftbremse eine solch große Maschine ziehen konnte.



    Damit die recht glatte Lok nicht zu langweilig wird, gehört die Ölkanne auf dem Umlauf dazu. Es waren heute allerdings einige Umbauten an der kleinen nötig geworden. Viel ist nämlich nicht über die "Geräte", wie sie offiziell geführt wurden, nicht im Detail zu bekommen. Also habe ich nicht bemerkt, dass die Vorserie, die hier abgebildet ist, deutlich von der Serie abweicht, z. B. im Bereich der hinteren Schürze. Diese ist bei der Vorserienlok abgeschrägt, und nicht waagerecht zum Gleis.



    Ein Anschauungsbeispiel, der Vergleich mit Kö I und Köf II. In der Tat ist die KDL 01 (3.150 mm) um 100 mm höher als die Kö I (3.050 mm) und sogar 450 mm als die Köf II (2.700 mm, jeweils max. Dachhöhe)!


    Parallel entsteht die Serienausführung der KDL. Hier erste blender Aufnahmen. Die Radsätze sind nur zur Anschauung und Kontrolle untergesetzt, aber man kann sehen, dass die einen mit rotem Rad, die anderen mit rostigem Rad daherkommen. Lediglich die späteren Museumsstücke bekommen auch schwarze Radkörper.



    Als erste die 91-0005 (UIC Nummer für "Geräte") macht den Anfang. erste Detailänderungen sind hier die E-Blitze und die anders gelagerte Hupe. Die Leuchten müssen für diese AUsführung neu erstellt werden, diese Lokomotive bekommt je Richtung 3 Lampen, die entsprechend geschaltet werden können. Auch werden noch Details an der "Lackierung" im Führerstand (Rückseite bis 1,2 m über SO Schwarz lackiert) und an anderen Stellen überarbeitet.



    Auch die Vorserienlok wird natürlich in Epoche IV-Outfit daherkommen:


    Hier hatte sie rote Schürzen.



    Auch ein schöner Rücken... Noch sind hier die Änderuingen nicht eingearbeitet. Aber diese werden natürlich auch angepasst.


    Jede Lok wird ein wenig anders, genau wie das Vorbild. So bekommt jede einen eigenen Lokführer, mit anderer Statur und Aussehen, teilweise sogar mit anderem Outfit, jede Lok bekommt Details wie Ölkanne oder Hemmschuh, die ein oder andere noch einen Rangierer oder ähnliches. So wird jedes Modell ein Unikat. Außerdem ist eine der Loks, die 91-0006 sogar in "Giftgrün" unterwegs gewesen. Mit rotem FAhrwerk, Frontschürze und schwarzen Rädern und Umlauf.


    Die 91-0004 besaß einen schwarz/gelben Warnanstrich auf den Frontschürzen. Ich plane für später auch Werkloks der Kühne und Nagel-Gruppe und von Thyssen Schulte. Also alles in Allem ein sehr interessantes Thema, nicht nur für BW-Bauer.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


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  • Übrigens habe ich heute erste Testfahrten unternommen. Vmax exakt 22 Km/h. Mit angehängter E10.12 wie auf dem Bild oben: 5 Km/h. Jetzt geht es an die passenden Sounds.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

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  • ganz nett deine figur.


    Aber: zähne, bart, augenbrauen ?

    Das plustert ihn doch nur unnötige dreiecke auf?!


    Bei figuren sollen wir uns ja in etwa an 10.000 dreiecke halten, das hat ja schon das gebiss :ad_1:


    Ansonsten könnt das auch einer sein der grade zur kneipe geht :af_1:


    Falls du noch ideen für ein neues figuren set brauchst :ae_1:


    Spaß :an_1:... aber denk an die 10.000 und den rest kann man prima dezimieren. Ich wünsch dir gutes gelingen für deine projekte :aq_1:

    Schöne Grüße Daniel | DL1 :aq_1:


    PC: Windows- 10- 64bit | Intel Core i5- 7500 CPU 4x 3.40GHz | 16,0GB Ram | NVidea GeForce GTX 1060 3GB | 3 Bildschirme |

    Software: EEP15 | HN15 | Blender 2.79 | Gimp 2.10| Meine Freemodelle | Skype: faustii87

    *Hinweis für Anlagenbauer: Alle meine Freemodelle die sich in der FileBase befinden, dürfen auch mit Shop - und Freeanlagen weitergegeben werden.

  • Den Eisenbahner noch eine Brille aufgesetzt und den Bart etwas angrauen und dann mal bei den Treffen die Bilder ansehen( Seedorf,Berlin, Lausitz):an_1:

    Grüße Bernd

    EEP14 und 15

    Konverter außer Betrieb
    Windos 7 64 Bit AMD Quat 3,40 GHz, GeForce GTX 960 2 Gb und 16 GB Ram :)

  • Aber: zähne, bart, augenbrauen ?

    Das plustert ihn doch nur unnötige dreiecke auf?!

    Da der Kerl eine Zigarre bekommt, sind nun mal Zähne zu sehen, aber keine Angst, die werden erst nach dem Posing zu einem einfachen Halbkreis mit Textur getauscht. Augenbrauen entfallen beim LOD, und alles in allem bekomme ich in der Regel die Figuren auf unter 7500 Dreiecke. Aber wie gesagt, alles erst nach dem posing, denn wenn ich vorher reduziere, gibt es Löcher.


    Ich weiss nicht ob mich da alles täuscht, aber kann es sein, dass es der erste Raucher ist? Hab noch nichts gefunden.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • Hallo Hein,


    es gab/gibt diverse Männer von BH1, die als Raucher dargestellt sind.

    Aber ab EEP+++ gibt es da glaube ich noch nichts.


    Gruß

    Uwe

    :aq_1:

    Gruß

    Uwe

    :aq_1:

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  • Hi, hi. Nicht dass ich das rauchen unterstützen würde, bin selbst seit über 30 Jahren "clean", aber es ist nun mal Zeitgeist, und gehört dazu. Aber Realismus ist mein Bestreben, deshalb bekommt er den Stumpen. Pfeife und Zigaretten sind für den ein oder anderen aber auch noch in Planung. Nicht gerade für das Tankstellenpersonal, aber anderes ist ja auch noch offen, z.B. Presslufthammer Bernhard (ist auch nicht vergessen).

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


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  • Ich weiss nicht ob mich da alles täuscht, aber kann es sein, dass es der erste Raucher ist?

    Kann sein, dass Du für FSK0 die Lucky Luke Modifikation anwenden musst, :bj_1:


    :aq_1:Gruss Jürg

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    Nur die Geduld nicht hängen lassen. (A. Uchich)

  • Heute mal ein paar Vergleiche, und einen Ausblick auf Kommendes.



    Die KDL 01-01 bei der Arbeit, links im Bild. Sie ist derzeit in der Epoche III Version auf der Zielgeraden. Einachscheinwerfer in "Fahrradbauweise", entweder weiß oder rot zu beleuchten oder einfach abzuschalten. Mehr war seinerzeit nicht nötig. Die Hupe, eine einfache elektrische wie beim Auto, sitzt knapp unter dem Mittelfenster. Weiße Ringe am Puffer gehören zum "Chic" der Zeit. Die Serienausführung rechts dient dem Vergleich, ist aber noch lange nicht soweit. Auch hier sind noch einige Anderungen aufgrund besserer Hintergrundinfos einzubringen. Deshalb sitzen auch die Fenster noch nicht richtig. Aber mann kann schon einmal sehen, wie unterschiedlich die Zwerge untereinander sind.



    Der direkte Vergleich zeigt die Vorserie, so nannte man bei der DB die Prototypen, mit dem schmaleren Vorbau (ursprünglich mit 15 PS-Motor), und Kühlergrill mit auf der Spitze stehenden Quadraten. Die Serie hat dagegen einen breiteren Vorbau für den jetzt 22 PS leistenden Kleindiesel, und an dessen Oberkante prangt jetzt ein Schild des Herstellers. Die Lampen sind jetzt Standardbauteile, wie sie auch an Kleinloks oder Bahndienstfahrzeugen zu finden sind. Die 91-0005 ist übrigens in der Epoche IV Version hier zu sehen.



    Nicht nur die Lampen sind andere, auch die Position und die Befestigung ist änders. Die KDL 01-01 hat die Leuchten direkt über den Puffern, in Schlusscheibenhaltern eingesteckt. Die 91-0005 dagegen hat vorn weiter auseinanderstehende Lampen, hinten ebenfalls über den Puffern, aber etwas höher am Führerhaus angeschraubt. Nicht korrekt ist auf dem Bild noch die Hupe, die bei der 91-0005 zwischen den Fenstern rechts montiert sein müsste, aber das wird noch. Die 91-0005 hat natürlich lange die Ringe auf den Puffertellern eingebüßt.



    Von der Seite sieht man, dass die 91-0005 noch im Bereich der Tritte und des Führerhausbodens angepasst werden muss. Bei ihr habe ich mal schwarze Räder montiert, sie kommt gerade aus dem AW. Auch die Kupplung wird noch schwarz. Die Umläufe der 91-0005 sind lackiert. Die Radbauform unterscheidet sich ebenfalls. Die Serienmaschinen haben spezielle Räder bekommen, während die Räder der Vorserie von Schmalspurlokomotiven (Grubenloks) stammen.



    Der direkte Vergleich der beiden Loks. Links, die Serie, hat eine Doppelflügelige Tür im Vorbau, die Vorserie nur eine einfache. Hinter dieser Türe war ursprünglich das Laubenartige Führerhaus der Urversion. Dahinter war noch etwas Platz, der Lokführer war also fast in der Mitte des Fahrzeuges. Die DB ließ dann aber das ganze Fahrzeug nach ihren Vorstellungen umbauen, die Lok erhielt ihr großes Führerhaus, welches nun an das Fahrzeugende wanderte, und rundum weiter geschlossen war. Die Laube war seitlich offen, und die Stirnseiten gerade ein paar Zentimeter breiter als der Vorbau, ähnlich wie bei den Kö-Prototypen oder der Niederländischen Ur-Sik.



    Sehr deutlich sind hier auch die unterschiedlichen Lampen, welche natürlich bei den Loks vorbildgerecht zu beschalten sind. Ein Slider je Seite zeigt für die KDL 01-01 einmal einen ausgeschalteten, ein weiß leuchtenden und ein rot leuchtenden Scheinwerfer. Die 91-0005 (und später die 91-0001 mit drei "Fahrradlampen") kann neben ausgeschalteten Leuchten das Rangiersignal (unterer recher Scheinwerfer, vom Lokführer aus gesehen) jeweils weiß beleuchtet, das konventionelle A-Signal, also drei Lampen in A-Form weiß und zwei rote Schlusslichter (mit aufgesteckten roten Scheiben) schalten.



    Die Räder der 91-0005 sind noch nicht mit Reflektionen belegt. Der Lokführer der KDL 01-01 ist das nächste was jetzt ansteht.



    Die Ölkanne auf der 01-01 hat inzwischen auch eine gescheite Zink-Textur und einen Henkel zum Tragen und kippen bekommen. Und bevor die Frage aufkommt, das Zubehör zu den Loks, also Ölkanne, Hemmschuhe etc. wird den jeweiligen Loks auch lose beigelegt.


    Die KDL 01 bzw. 91 ist übrigens, auch wenn sie oft als "kleinste Diesellok" der DB bezeichnet wird, gar keine Lokomotive im DB-Sinne, sondern als "Rangierschlepper" läuft sie unter der Bezeichnung "Geräte". Deshalb hat sie auch keine Loknummer wie die Kö I oder die Köf II bekommen, die ja in der Epoche IV als 311 ff. oder 321 ff. liefen, sondern eine Gerätenummer, eben 91-????.


    Der Ausblick: Zunächst werde ich die beiden oben gezeigten mal in Epoche III und IV Ausführung fertigstellen. Die Epoche III Versionen bekommen dabei Rangierlokführer mit "alter" Mütze wie der oben vorgestellte Ralf, und die einfachen derben Arbeiteranzüge in schwarz. In der Epoche IV Variante sind dann Rangierlokführer mit gelben Helmen und Anzügen mit DB-Logo im Einsatz. Jede Lok bekommt dabei individuelles Zubehör, z. B. zusätzlichen einen Rangierer oder Kleinteile, welche im Betrieb benötigt wurden. Auch Ausgestaltungsmaterial für das Umfeld wird im kleinen Umfang dabei sein.


    So erscheinen also zunächst die KDL 01-01, im Anschluss kurz darauf auch die KDL 91-0001. Es folgt zunächst die KDL 91-0005, die darauf als KDL 91-05 folgen wird, die Bezeichnung von jAnfang der 1960er bis 1968. Auch die KDL 91-01 wird dann noch folgen, und die KDL 01-05 bekommt auch ihre Ursprungsbezeichnung. Das entspricht den Epoche-Versionen IIIa, IIIIb und IV.


    Später ist dann noch die grüne 91-0006 und die 91-0004 mit Warnanstrich, sowie die privaten Loks der Kühne und Nagel-Gruppe und von Thyssen Schulte angedacht.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


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  • Neue Arbeit!


    Und nicht wenig. :ma_1: Aber der Vergleich mit dem Original sah immer sehr seltsam aus. Jetzt habe ich den Grund gefunden, die mir vorliegenden Zeichnungen waren grundweg falsch. Also habe ich noch mal neu angesetzt, und alles korrigiert. Am Ende war klar, warum es nicht gelingen wollte. Bilder der "neuen" Version folgen in Kürze.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


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  • Hallo Hein,

    wie Du schriebst, hast Du schon die ersten Fahrversuche hinter Dir.
    Bitte prüfe auch mal, ob sich das kleine Ding im Automatikbetrieb per Umkehr-KP vor einem Vorsignal »einfangen« lässt. Das ASF als DR-Pendant schafft es bei mir einfach nicht in den Signalbereich, sondern kehrt immer sofort um, auch mit Vmax.


    Viele Grüße
    Thomas

    - - - - -
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    DELL-Notebook (Intel Core i7 3520M Quad Core, 2,9GHz, 8GB RAM, NVIDIA Quadro K1500M, WIN 10 Home Premium 64bit;
    EEP von 4 bis 14.1+P1; 15.1

    »Nach diesem Jahrhundert der großen Sprüche und schlimmen Illusionen hoffe ich auf eine Zeit, in der die großen Sprüche nichts mehr gelten, sondern nur noch das, was man wirklich und greifbar getan hat.«

    Gerhard Richter, 1999

  • Das ASF als DR-Pendant schafft es bei mir einfach nicht in den Signalbereich, sondern kehrt immer sofort um, auch mit Vmax.

    Das scheint aber eher ein Problem der Höchstgeschwindigkeit. Das ASF schafft, wenn ich mich recht erinnere, 5 Km/h (?). Die KDL schafft max. 22, im Schleppgang aber ebenfalls "nur" 5 - 7 Km/h. Ich werde es aber einmal austesten, dafür habe ich ja meine "Marterstrecke". Also werde ich eine solche Situation mal einbauen.


    Zu meinem vorigen Beitrag: Die Dimensionen des Führerhauses waren schlicht zu kurz. Das Original geht genau bis zur Fahrzeugmitte. Auf der Zeichnung aber ist es statt 1.350 mm nur 1.150 mm, also 200mm zur kurz. Jetzt passen auch die Steuerpultdimensionen in das Bild. Ich habe außerdem einen rudimentären Motor installiert, und die Gitter durchbrochen, der Effekt ist deutlich.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


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    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"

  • It so reminds me of the rangier traktor from "Olsen-Banden På Sporet" ;-)

    Gooooorgious umsetzung Hein..!

    <3G
    Dennis

    Win 10 Home 64bit - i5 6600K CPU 3,5GHz - 32Gb Ram - NVIDIA GeForce 1060 6Gb

    EEP 13 Expert (ENG Steam edition) Update2 - EEP 14 Expert (DE Trend edition)

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  • Hallo Hein,


    Was hältst du davon, die Innenwände etwas dunkler zu machen und im oberen Viertel zusätzlich einen Verlauf nach noch dunkler reinzubringen?

    Das würde das Modell gleich realistischer wirken lassen, denn dort ist immer weniger Licht.

    Überall wo etwas übersteht und in EEP einen Schlagschatten wirft, macht sich ein in der Textur eingearbeiteter diffuser Schatten richtig gut und lässt das ganze Modell auch ohne grelle Sonne viel plastischer wirken. Aber nicht übertreiben...


    Wenn du Fragen hast, ich bin da...(nur manchmal meist sehr beschäftigt:ae_1:)


    Viele

  • Die Überschrift dieses Threads wird immer mehr ad absurdum geführt. Die Kleinigkeit artet in Arbeit aus. Aber es lohnt. Der Fallstrick war, dass die Skizze, welche dem ersten Entwurf der KDL 01-01 bzw. 91-01 oder 91-0001 zugrunde lag, war ein Gemisch aus der Vorserie und der Serienausführung der Lokomotive. Das brachte viele Umbauten der Vorserienmaschine mit sich, aber die Serienlok ist weitgehend richtig.



    Hier erst einmal der Stein des Anstosses: Die Vorserie (rechts) hatte ein deutlich längeres Führerhaus, welches bis zur Fahrzeugmitte reichte. Dies habe ich, wie zu sehen ist, jetzt korrigiert.



    Zuwachs hat die "Familie dabei auch bekommen, und es ist absehbar, dass es auch noch mehr werden. Die grüne war tatsächlich so in Rheydt (Mönchengladbach) unterwegs. Deutlich die vielen kleinen Unterschiede, angefangen bei den Lampen und deren Bauart, den Elektro-Warnblitzen bis hin zu den Rädern.



    Hier noch mal die ungewöhnlich lackierte KDL 910006, welche auch ohne Bindestrich oder Zwischenraum so beschriftet war. Sie hat auch einen Ruhehaken für die Kupplung.



    Die Krefelder 91-0005 dagegen hat in der Beschriftung vorbildgemäß auch kein "KDL" mehr. Sie hat Lampen mit Steckscheibenhalter für das rote Schlusslicht, interessanterweise bei allen drei Laternen.



    Die Vorserein bzw. Prototyplok, die aber die Nummer KDL 01-01 in zweiter Besetzung bekam. Bis dahin hörte sie auf "KDL-15-01". Die erste 01 wurde schon vor 1968 ausgemustert.



    Ein schöner Rücken... Die KDL 910006 hat auffällig eng zusammenstehende untere Leuchten älterer Bauart (ich nenn sie immer "Fahrradlampe"). Die Dachleuchte ist an einem Rohrhalter montiert. Auch auf den Vorbildfotos ist sie mit rot lackierer Schraubenkupplung zu sehen.



    Die Rückansicht der KDL 91-0005 zeigt den Unterschied der Lampen. Bei ihr waren die DB Standardleuchten, wie man sie auch an Gleisbaggern oder SKL findet, direkt auf das Gehäuse geschraubt. Unterschiedlich auch bei allen dreien ist die Montage der Hupe. Die Dachleuchten der 91 0005 sind an Winkeleisen montiert.



    Die KDL 01-01 ist noch in der Epoche III unterwegs (Epoche IV wird folgen). Damals besaß sie in jede Richtung nur eine Lampe (bis ca. Mitte der 1960er Jahre. Überhaupt wurden diese "Geräte" immer wieder anders bezeichnet. Anders als bei den "richtigen" Lokomotiven wurden sie nicht 1968 umgezeichnet, sondern erhielten bereits um 1965 die Bezeichnung KDL 91-01, und erst zu Beginn der 1970er, etwa zwischen 1972 und 1974, die Bezeichnung 91-0001.



    Hier mal an der Drehscheibe aufgereiht, zeigen die drei das "Rangiersignal", beidseitig (vorne und hinten) nur eine weisse Lampe. Auch hier kann man wieder die Unterschiede der Bauarten bemerken.



    Sie Rückansicht offenbart einen der größeren Unterschiede zwischen Vorserie (links) und Serie: die hintere Schürze ist bei der Vorserie abgeschrägt, bei der Serie waagerecht zum Gleis. Hier haben alle Schlusslicht gesetzt, die mittlere durch aufgestckte Blendscheiben.


    Inspiriert durch Klaus Keuers Spielplatzlokomotiven fiel mir dann ein, dass auch viele Klein- und Industrieloks auf Spielplätzen ihr letztes Gnadenbrot erhielten. Also habe ich mir gedacht, Ihr könntet so etwas vielleicht auch gebrauchen. Was haltet Ihr davon?



    Die Lok wird allerdings noch ihre Lampen verlieren, und auch das Schoema-Schild. Dieses Teil ist natürlich eine einfache Immobilie.

    Gruß und Freundschaft,

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  • Gefällt mir.

    Die heutigen Sicherheitsvorschriften würden das vermutlich verhindern aber meine Anlagen gehen niemanden was an. :an_1:


    Als ich Kind war (ja war!) gab es auf den Spielplätzen sogar ausrangierte Flugzeuge. Wir waren begeistert.


    :aq_1:Gruss Jürg

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    Nur die Geduld nicht hängen lassen. (A. Uchich)

  • Bitte prüfe auch mal, ob sich das kleine Ding im Automatikbetrieb per Umkehr-KP vor einem Vorsignal »einfangen« lässt. Das ASF als DR-Pendant schafft es bei mir einfach nicht in den Signalbereich, sondern kehrt immer sofort um, auch mit Vmax.

    Welche Schaltung muss ich hier anwenden? Ich habe mich damit noch nicht befasst. Ich denke aber, wenn es so ist wie ich mir das denke, dass es nicht an der Geschwidigkeit (auch beim ASF) liegen könnte, sondern schlicht an der fehlenden "Masseträgheit" dieser recht kleinen Maschinen. Auch die KDL fährt selten schneller als 5 - 7 Km/h. 22 Km/h erreichen diese Schienenflöhe nur bei Leerfahrt. Auch beim Vorbild ist die KDL ein Fliegengewicht, sie bringt gerade einmal 5,8t auf die Waage. Wenn Du mir aber mal ein Beispiel für den Aufbau zeigen könntest, dann würde ich mich der Sache auf meiner "Marterstrecke" mal annehmen, und auch für künftige Entwicklungen (möchte mich bald wieder dem Skl widmen, da ich jetzt auch die PhysX-Geschichte weitgehend kapiert habe).


    Wenn Du mir also vielleicht hier mal einen Screenshot vom 3D-Editor mit den Kontakten und Signalen zeigst, und was dabei einzutragen ist, baue ich die Situation mal nach und probiere ein wenig herum, ob sich das Problem doch noch lösen lässt. Könnte einige hier interessieren, denke ich.

    Gruß und Freundschaft,

    Hein vom Niederrhein


    Ein echter Freund spricht nicht zu Dir von oben herab, wenn Du am Boden liegst. Er legt sich neben Dich, und sagt:" Was für eine bescheidene Aussicht! Lass uns aufstehen."

    Autor unbekannt.


    "Man darf mir auch mal auf die Füsse treten. Man darf nur nicht darauf stehenbleiben!"