Überlegungen zur Konstruktion einer Loren-Seilbahn

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  • Also hw1 : Ohne sicht-, hör- und spürbares "Hoppeln" kann man deine Seilbahn leider nicht akzeptieren! Scherz beiseite: einfach genial! Freu mich auf das Modell...!

    Grüße aus Mallorca
    Martin

    Intel Core i7 -7700, 3,6 GHz, 16 GB RAM, Win10 Home, 64bit, 256 GB SSD +2TB, Nvidia GeForce GTX 1060 6 GB - EEP 16 mit allen Patches und Plugin1

  • Moin,


    das gefällt mir sehr. Nutze aktuell die Bahn aus Schirkelberg. Eine solche Verbesserung wäre genial.

    Dampfende Grüße

    Thomas


    Mein System                                .........................................................................................................................................Wenn ich helfen konnte, freue ich mich über ein Like (Daumen hoch).


  • Unerwartete Hürden


    Damit das Seil zwischen den Stützen in sanft geschwungenen Bögen leicht durchhängt, müssen die Stützen als Gleisobjekte entsprechend angepasst werden. Anders als bei einer Freileitung, wo die Drähte punktuell am Isolator aufgehängt sind, sollte hier ein sanfter Übergang von Steigung zu Neigung erfolgen.

    Nach allerlei Versuchen und Beratungen mit erfahrenen Konstrukteurskollegen - Peter (PB1) und Christopher (CE1) sei Dank! - stelle ich fest, dass ein solcher gewünschter sanfter Übergang mit den derzeitigen Mitteln des NOS (einschließlich NOS 16) nicht möglich ist. Er unterstützt nämlich nicht die „Biegung“ des Fahrweges.


    Folglich muss man den Fahrweg stückeln. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn die einzelnen „Gleisstücke“ im Gleisobjekt sehr kurz sein dürften. Doch leider kommt hier die nächste Restriktion: Die Minimallänge für die Gleisabschnitte beträgt 1 m, was zur Folge hat, dass sich der nachstehend abgebildete Übergang von Steigung zu Neigung über 4 m erstreckt und dazu noch recht eckig verläuft.

    Das erste Bild zeigt die Stelle von weitem in deutlich überhöhter Biegung der Splines (der Einfachheit halber gibt es hier nur ein Doppelseil in der Mitte):



    Bei dieser Nahaufnahme ist der eckige Verlauf als störend zu erkennen. Die blauen Pfeile markieren die Enden des Gleisobjektes, die roten die einzelnen Binnen-Gleisabschnitte.



    Ein bisschen kaschieren (weniger steil, verstecken im auskonstruierten Seilschuh etc.) wird noch klappen, aber das Grundprinzip kann ich wohl kaum überlisten.


    Grüße von Uli


    Nachschlag [edit]:

    Ich kann und werde die Seile natürlich auskonstruieren und das Gleisobjekt mit dem unsichtbaren Spline hinterlegen. Dann sieht es besser aus. Die hoppelige Bewegung der Loren an den Übergängen wird damit jedoch nicht verbessert.

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    Eigene Modelle

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  • Die Minimallänge für die Gleisabschnitte beträgt 1 m, was zur Folgehat, dass sich der nachstehend abgebildete Übergang von Steigung zu Neigungüber 4 m erstreckt und dazu noch recht eckig verläuft.

    ... und der neue Nos 16 kann immer noch keine Biegung in der Höhe über die Referenzpunkte - geschweige denn die neuen Kurvenformen?


    Gruß

    ruetzi


    Edit: Übrigens, Uli, bewundere ich Dein ehrgeiziges Projekt gegen die Einschränkungen von Nos und EEP!

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    EEP - immerhin das Beste vom Schlechten - mit Tendenz zum Besseren!

  • ... hoppelige Bewegung der Loren an den Übergängen ...

    ... kann das nicht einen "natürlichen" Eindruck erwecken?


    Die "Echten" hoppeln doch auch. :as_1:


    :aq_1:

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  • Wenn der "Drehgestellabstand" groß genug ist, sollten dadurch alle Knicke "geglättet" werden.


    Nimm mal einen normalen Reisezugwagen und schiebe ihn über eine "Bergspitze" (nur zwei Gleise, eins steil bergauf, eins steil bergab). Bewegt sich die Wagenmitte nicht sanft genug? (Oder um Reinhards Frage zu wiederholen: Muss es überhaupt sanft sein?)


    Viele Grüße

    Benny

  • @Benny:

    Nein, es muss nicht sanft sein, aber es sähe schöner aus, weil ein gespanntes Seil halt keine Knicke hat.


    Die Drehgestellüberlegung ist originell. Du meinst vermutlich "virtuelle" Drehgestelle mit Drehzapfen weit außerhalb der Laufräder. Denn echte Drehgestelle wären für eine Lorenseilbahn ja etwas zu viel des Guten. Aber die Achsen _vRadsatz und _hRadsatz von den sichtbaren Rädern wegzubewegen, das hatte ich auch schon überlegt. Warum habe ich es verwerfen müssen? Deshalb:



    Dies ist die Vogelschau der Talstation ohne Dachgebälk und Dachhaut. Hier fahren die Laufräder der Loren in u-förmigen Schienen. Wären die "Drehzapfen" oder die Achsen weiter von den Laufrädern entfernt, würden die Räder im Kurveninnern in der Luft schweben.


    Also bleibt es bei der Hoppel-Lösung. Tests haben ergeben: Bis 5 Grad Neigung ist es ganz gut zu kaschieren. Ich baue aber doch noch einen Stützenkopf mit beidseitig 10 Grad für die freie Landschaft; den muss man ja nicht mit der Lupe untersuchen.

    Grüße von Uli

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  • Hallo Uli hw1


    Schöne Umlenk - Entleerstation .


    Immer wieder spannend Dein Bauvorhaben zu verfolgen !


    LG Lothar :aq_1:

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  • Hallo Uli

    weil ein gespanntes Seil halt keine Knicke hat.


    wenn in #45 im zweiten Bild deine 3 roten Pfeile 3 Umlenkrollen entsprechen


    hat das Seil dann doch sehr wohl 3 "Knicke" . :as_1: Jeweils "gerade" von Rolle zu Rolle.


    :aq_1:

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  • Hallo eep_gogo,

    Quote


    hat das Seil dann doch sehr wohl 3 Knicke...


    ja, du hast ja völlig Recht! Wenn ich die Seile auskonstruiere, kann ich die Knicke jedoch verbergen, und zwar soweit, wie es der Radius des Laufrades an den Loren zulässt. Ich kann das konstruierte Seil hinter den Spurkränzen des Tragschuhs verstecken. Dann sieht man nicht, dass die Laufräder dem Seil nicht präzise folgen.


    Das größere Problem wird die glaubwürdige Abbildung des Zugseils sein. Das bildet jetzt an der Stütze einen Bogen und schwebt frei in der Landschaft, als ob der Konstrukteur nicht mehr alle Newtons im Schrank hätte. Hier muss ich einen dezenten Siemens-Lufthaken einbauen, damit das ganze Arrangement nicht lächerlich wirkt. Der Haken, der irgendwo am Mast befestigt sein wird, kann mit 1 oder 3 kleinen Laufrollen versehen sein, wie es ein anderer Vorschlag hier kürzlich (wurde der gelöscht?) fürs Tragseil geschildert hat.



    Hätte ich auf die beiden ehrgeizigen Endstationen samt ihren sichtbaren Funktionsabläufen verzichtet, könnte ich das Zugseil auch als Rollmaterial ausführen und an die Hälse der Loren kuppeln. Die Loren hätten dann eine logische Länge (FrontBumper) von nur wenigen Zentimetern. Das sähe optisch fabelhaft aus, scheidet aber wegen meiner Prioritätensetzung aus.


    Grüße von Uli

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  • Hallo Uli,


    wenn Du die Stütze mit einem unsichtbaren Spline versehen würdest und Trag- und Zugseil daher ausmodellieren würdest, hättest Du auch die Möglichkeit, das Zugseil über eine einzige Rolle am Mast zu führen. Aus Sicht der Lore würde das Zugseil ein bisschen am Hals hoch- und runterwandern, während sie die Stütze passiert. Und wenn die Art der Aufhängung das zulässt, könnte das ganz plausibel aussehen.


    Bange Frage am Rande: Wird man die Selibahn auch an einem Hang verbauen können, oder muss sie zwingend horizontal verlegt werden?


    Gruß

    Christopher

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  • Moin, Moin Uli,


    Quote

    Bange Frage am Rande: Wird man die Selibahn auch an einem Hang verbauen können, oder muss sie zwingend horizontal verlegt werden?

    Interessiert mich auch.

    Gruß aus Essen

    Arnoldfan

    (Roland B. aus E.)

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  • Zur bangen Frage vorab: Auf jeden Fall soll es bis ca 10 Grad am Mast und mittels Biegung des Seil-Splines auch weit steiler im Gebirge rauf und runter gehen können.

    Die Seile sind übrigens auf dem Bild in #52 schon ausmodelliert.

    Was nicht geht: s-förmiger ausmodellierter Verlauf des Zugseils im Bereich des Gleisobjekts an der Stütze. Dazu ist horizontal zu wenig Länge vorhanden (4m). Solange der Spline regiert, beträgt der Abstand von Zug- und Tragseil konstant 60cm. Das ist ein Kompromisswert, damit die Loren auch in steileren Abschnitten noch mit dem Hals und nicht mit der Mulde am Zugseil hängen. Diesen Abstand am Mast stark zu verkürzen und beide Seile über eine einzige Rolle zu führen, sähe für mich etwas gewagt aus.

    Uli

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  • Diesen Abstand am Mast stark zu verkürzen und beide Seile über eine einzige Rolle zu führen, sähe für mich etwas gewagt aus.

    Ich meinte nicht, beide Seile über eine einzige Rolle zu führen, sondern das Tragseil über einen "Schuh" (wie Du es gezeigt hast), das Zugseil aber nur mit einer Rolle am Mast (= ein mittiger Knick anstelle der beiden, die ich in Deinem Bild sehe).


    Gruß

    Christopher

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  • Das Leben besteht aus Kompromissen...


    Als Abschluss meines "Echtzeitprotokolls" noch drei Bilder mit der Umsetzung und Anpassung eurer wertvollen Vorschläge:

    Tatsächlich ist der Siemens-Lufthaken jetzt eine Seilrolle geworden. Um aber nicht jeden Stützenkopf mit drei Achsen beglücken zu müssen, wird diese kleine Rolle, obwohl sich ihr imaginäres Vorbild (es kann nicht plausibel existieren) drehen würde, nicht rotieren. Aber immerhin - so soll es bleiben.


    Von weitem:



    Nahansicht:



    Detail mit dem Greifer:



    Das nächste Teilprojekt wird die Bergstation sein.



    Grüße von Uli

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