Es wird Spannend - Hochspannungsmasten-System

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  • Hallo zusammen,


    vor einiger Zeit ist ja schon einiges zu diesem Thema in anderen Beiträgen durchgesickert, jetzt möchte ich es euch offiziell vorstellen:


    Mein System von Freileitungen bzw. Hochspannungsmasten! :aa_1:


    Ich arbeite an dem System im Hintergrund schon seit zwei Jahren und möchte Euch zunächst einige grundlegende Dinge näherbringen. Das Gebiet ist recht speziell, aber mir macht das Basteln daran einfach so viel Spaß, dass es sich lohnt, selbst wenn vielleicht der Großteil der Community nur wenig damit anfangen kann.


    Die Idee:


    Deutschlandweit existieren einige Stromsysteme - von zweiphasigem Bahnstrom bis hin zu Dreiphasen-Drehstrom in 110kV-, 220kV- und 380kV-Ausführung ist alles dabei. Dazu kommen natürlich noch kleine Stromsysteme für Überland-Verbindungen, Ortsnetze etc, die aber an anderer Stelle und zu gegebener Zeit behandelt werden sollen.

    Die Vielfalt der verschiedenen Masten, verschieden langen Isolatoren, mehretagigen Masten und der eben verschiedenen Stromsysteme hat mich schon vor geraumer Zeit gefesselt und mir erste Ideen für eine Umsetzung in EEP gebracht.


    Inspiriert vom bewährten Oberleitungssystem von LW1 entstand die Vision eines flexiblen Systems in Kombination von Mast und Isolator

    Bedeutet:


    Man hat einen Mast und kann ihn mit Isolatoren behängen, wie man gerne möchte. Ob nur ein Drehstrom-Kreis auf einem Mast, der für zwei ausgelegt ist, ob eine Neubauleitung noch ohne Isolatoren, ob voll ausgestattet. - All das soll Euch überlassen sein.

    Zusätzlich dazu gibt es je nach Stromsystem verschieden viele Kabel, die aus elektrischen Gründen zu einem Leitungsbündel zusammengelegt werden. Beispielsweise werden bei 380kV-Leitungen allermeist Viererbündel genutzt.


    All das sollte so flexibel wie möglich sein. Damit kommen wir zur...


    Theorie:


    Was im Gegensatz zu allen bisherigen Modellen in dem Bereich neu ist, sind die Isolatoren für Abspann-Masten. Das sind Masten, die der Leitungstrasse einen Knick verleihen.

    Auf gerader Linie hängen die Isolatoren einfach nach unten und die Leitung wird auf einem Schlitten oder kleinen Rad am Isolator entlanggeführt. Die einzigen Kräfte wirken senkrecht auf den Mast.

    Bei Winkeländerungen kommen Querkräfte hinzu, weshalb die Isolatoren in Richtung der Leitung zeigen und die Überbrückung des Mastes durch ein kleines durchhängendes Zwischenstück realisiert wird.


     

    Quelle: Wikipedia (2x)


    Das sollte natürlich auch in EEP möglich sein.


    Entgegen erster Überlegungen habe ich die Masten dafür in folgende Teile gespalten:


    - Der Mast an sich, mit leeren Auslegern, aber komplett in einem Stück

    - Den Isolatoren, nach Belieben für gerade Stücke, Winkel und in verschiedenen Längen, verschieden vielen Kabeln und später auch mit der Option Keramik oder modern aus Glas.


    Das Ganze wird entsprechend zusammengebaut. Mast aufstellen, Isolatoren an den dafür vorgesehenen Splines andocken, fertig.

    Somit haben wir einen fertigen Mast. So weit so gut.


    Die nächste Frage ist nun: wie bekomme ich Leitungen zwischen die Masten?

    Zunächst einmal mit vier verschiedenen Splinestücken. Zusammen ergeben diese eine von Mast A zu Mast B durchhängende Leitung mit maximalem Mastmittenabstand von 396m.


    Den Rest könnte ich den User machen lassen - das stellte sich aber bei ersten Tests meiner Vortester als extrem umständlich heraus.

    Denn jetzt wird es mathematisch:


    Sobald man einen Mast für eine Winkeländerung dreht, verrutschen die Andockpunkte der Splines der verschiedenen Isolatoren seitlich:


         


    Das ergibt je nach Mastabstand einen Winkel der Leitung von unter einem Grad und teils auch einen geringen Höhenunterschied. Würde man diese nicht einhalten, entsteht mitten in der Leitung ein Knick. Da ich das aus optischen Gründen nicht schön fand, dem User aber auch nicht diesen extremen Rechenaufwand aufdrängen möchte, wird das gesamte System nicht nur aus den Modellen bestehen, sondern auch aus einem...


    Tool:


    Ich habe für das System ein Programm geschrieben, mit dem es dem User möglich ist, nur durch die Angabe des Anfangs- und Endmastes einer Hochspannungstrasse sämtliche Leitungen aufzuhängen.

    Grob gesagt setzt der User dafür einen Mast, legt in der Mitte des Mastes an einen dafür ausgelegten Andock-Spline vier Gleisstücke in die gewünschte Richtung, dockt den nächsten Mast an usw.

    Danach stattet er jeden Mast mit den benötigten Isolatoren aus, wie er es wünscht, öffnet dann das Tool:



    Darin muss der User die Immobilien-ID (z.B. "#43") des Anfangs- und Endmastes der Trasse angeben, drückt auf "Verbinde!" und sämtliche Isolatoren werden miteinander verbunden - undzwar im passenden Winkel und bis auf ein paar Zentimeter genau.

    Optional können für die Erdleitung Warnbälle z.B. für die Einflugsschneise von Flughäfen ausgewählt werden.

    Alles funktioniert automatisch! Der User öffnet die Anlage danach neu - fertig ist die Leitung.



    Praxis:


    Soweit die Theorie, jetzt gehts ans Eingemachte..


    Sämtliche Mastteile und Isolatoren sind wie üblich als Gleisobjekte - Wasserwege ausgeführt. Aktuell habe ich drei Masten und eine Palette an einstöckigen (110kV) Isolatoren fertig.

    Die Masten besitzen jeweils in der Mitte ein ganz kurzes Gleisstück und für jeden Platz auf den Auslegern ein Endgleis als Andockpunkte für die Isolatoren.


    Die Gleisstücke in der Mitte werden für die Verbindung zu anderen Masten genutzt, dazu gleich mehr.


    Die Isolatoren gibt es wie oben beschrieben in verschiedenen Ausführungen, je nach Isolator mit verschiedenen Gleisstücken verbaut, die aber das Tool alle erkennen und nutzen kann.

    Einziges Problem sind die kurzen Gleisstücke. Durch das neue System in EEP16 können Gleisobjekte mit Splines unter 1m Länge - genauso wie die Oberleitungen von LW1 - nicht mehr richtig eingesetzt werden.

    Das betrifft die in folgender Grafik markierten Gleisstücke - eben auch den Mittelpunkt der Masten.


     


    Speziell dieser Mittelpunkt muss so kurz sein, da man ihn bei Eckmasten dafür nutzt, zum den Mast an die bisherige Trasse zu stellen, ihn um die Hälfte des gewünschten Winkels um seinen Mittelpunkt zu drehen und dann die Trasse von der Mastmitte aus weiterzuführen.

    Wäre dieser "Hilfsspline" jetzt 1m lang, würde der Andockpunkt nicht mehr auf der Mastmitte liegen und der Mast selber von der Trasse etwas herunterrutschen, was vielleicht nicht schlimm, aber unter Umständen ein optisches Manko wäre.


    Ich bin aktuell mit anderen Konstrukteuren und den Programmierern von EEP im Gespräch, in wiefern sich dafür eine Lösung finden lässt. Sollte das nicht der Fall sein, schwebt mir schon eine zwar etwas umständlichere, aber ähnliche Idee vor, wie ich die kleinen Gleisstücke gegen selbige von 1m Länge ersetzen kann, ohne dass die gerade genannten Probleme auftreten.


    Ergebnis:


    Noch sind die Möglichkeiten begrenzt, aber die ersten Ergebnisse können sich meiner Meinung nach schon sehen lassen:


     

    Bitte beachtet, dass das ganze System aktuell noch alles andere als shopreif ist. Aber der Grundstamm steht und ich habe eine Basis, auf der ich weiter aufbauen kann.


    Ich weiß, dass das jetzt erstmal viel Text war. Alles klingt im ersten Moment deutlich komplizierter, als es im Endeffekt sein wird. Ich habe viel Theorie erklärt, die man eigentlich garnicht wissen muss, um das System später nutzen zu können.

    Trotzdem würde ich mich sehr über Feedback, weitere Ideen, Anregungen und gerne auch Lob freuen. :aa_1:

    Mir macht das Projekt sehr viel Spaß, weil es eine echte Herausforderung für mich ist und ich freue mich, wenn ich damit eventuell das eine oder andere Interesse geweckt habe! :av_1:


    Viele Grüße

    Tobi

    Viele Grüße
    Tobi


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    EEP Versionen: 6.0, 9.1-Expert, EEPX u. EEP11 (Plugins komplett)

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  • Hallo TobiBahn (TU1) Ich finde dein Projekt sehr Intressant und werde diese Diskussion weiter verfolgen. Aber eine Frage hätte ich , ist Dein System dann auch komplitabel mit dem Shopartikel Hochspannung-Freileitungsmaste und Umspannwerk mit Zubehör V10NMS70009.

    Intel (R) Core (TM) i7 - 45104 CPU 2.60 GHz 12.0 GB Ram 64 - Bit- Betriebssystem Windows 10

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  • Hallo Peter,


    vielen Dank :aa_1:


    Nein, das Set wird nicht damit kompatibel sein.

    Grund dafür ist einfach, dass dieses Set nur wenig mit dem deutschen Hochspannungsnetz zu tun hat und das Set anders aufgebaut ist. Das würde einfach nicht mit meiner Idee zusammenpassen.

    Viele Grüße
    Tobi


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  • Alles klar, mir ging es ja weniger um die Masten im Set sondern eher um das Umspannwerk selber. Aber trotzdem finde ich deine Idee mit dem neuen Mastensystem sehr intressant.

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  • Passende Umspannwerke hat der gute eep_gogo in Arbeit. Wir wollen uns da bei gegebener Zeit zusammensetzen und das Problem der Kompatibilität gemeinsam lösen :aa_1:

    Viele Grüße
    Tobi


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  • Mit dieser Antwort bin ich sehr zufrieden. Danke nochmal und gutes gelingen. Ist bei mir schon auf den Merkzettel.

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  • Hallo Tobi,


    es freut mich sehr, dass du dich "endlich traust", mit deinem echt toll durchdachten Freileitungssystem an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Du hast mir davon ja bereits vor fast 2 Jahren berichtet und daher freue ich mich sehr, dass da bald ein Licht am Ende des Tunnels zu erahnen ist.

    Auch freut es mich sehr, dass eep_gogo mit den Umspannwerken oder Stationen bzw Trafos mitmachen wird.


    Ich wünsche euch Beiden dafür tolle Zusammenarbeit und viel Erfolg.


    Beste Grüße aus Blomberg.

    MfG Matthias, der Ostberliner, der zum Lipper wurde. :af_1:
    EEP 13.2, Patch 2; EEP 15.1, Patch 2; EEP 16.4; Plugin 1, 2, 3 & 4
    PC: hp Pavilion, WIN 10 Pro, Intel (R) Core(TM) i7; 3,4 GHz; 12 GB RAM, Grafikkarte: NVIDIA GeForce GT 545

    NB: Acer Aspire 7250G, 6GB RAM, WIN 10, PZ: AMD E-450 APU 1,65 GHz, Graka: AMD Radeon HD 7470M

  • Hallo Tobi,

    ich freue mich sehr, dass es hier weiter geht, nachdem ich ja auch schon Bilder in der Galerie von, gonz , glaube ich, sehen konnte und ich dich bei den WKAs drauf angesprochen hatte.

    Dieses ausgeklügelte System, sogar mit eigenem "Leitungsrechner", finde ich super durchdacht und hoffe, dass es bald in der Praxis (also bei mir am Rechner) zum Einsatz kommen kann und die softwareseitigen Hürden genommen werden können.


    Und bestimmt hast du in Zukunft auch noch vor einen Einebenen-Mast für die 110kV zu bauen...:ay_1:


    Grüße aus der knisternden Lausitz, ein Mekka für (Hoch-)Spannungsfetischisten :aq_1:

    Grüße, Nils


    ACER ASPIRE V17 Nitro Black Edition (VN7-793G-7868), Intel i7-7700HQ, NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB, 16 GB RAM, 256 GB SSD + 1 TB HDD (WIN 10)

    EEP 15 & EEP 16


    - Wo der Wahnsinn zur Methode wird, ist der Irre Spezialist. -

  • Das System ist eine der Besten Ideen überhaupt. Kommt sofort in meine Budgetplanung :be_1:

    Viele Grüße,
    Peter

    __________

    eep16, eep13 expert, eep6 (hat sich aufgehängt), Modellkonverter

    Notebook Medion Erazer P7647 Core(TM) i5-7200 U CPU @ 2.50GHz, 8GB RAM, NVidia Geforce GTX 950M, Windows 10, 64bit


    Freunde kommen und gehen, aber ein richtiger Feind bleibt Dir ein Leben lang erhalten. (Hägar der Schreckliche)

  • Hallo zusammen,


    danke Euch!


    der senftenberger Klar, die Kommen auch noch. Sowohl für Bahnstrom, als auch für drei Phasen. Gerade die ostdeutschen Bauarten sind ja meist Einebenenmasten :aa_1:

    Viele Grüße
    Tobi


    PC-Ausstattung:


    EEP Versionen: 6.0, 9.1-Expert, EEPX u. EEP11 (Plugins komplett)

    Meine Webseite ===> E.F.E.M | Mein YouTube-Kanal ===> Tobi's Fotografie NRW

  • Hallo Tobi,


    als Du mir Dein ausgefeiltes Projekt in Wildemann 2019 gezeigt hast, war ich sehr beeindruckt. Es freut mich, dass Du nun so weit gekommen bist, und wünsche Dir viel Erfolg bei den abschließenden Arbeiten!


    Beste Grüße :aq_1:
    Der Freak

  • Hallo Tobi,

    auch ich interessiere mich sehr für Dein Projekt, da Freileitungen ja fast überall ins Blickfeld kommen. Dein Tool zum Erstellen dieser Freileitungen hört sich auch sehr hilfreich und nützlich an.

    Gruß


    Paul


  • Gerade die ostdeutschen Bauarten sind ja meist Einebenenmasten :aa_1:

    Genau, die und dann gibts noch die Tonnenmasten in der 110kV (auf dem Bild müssten es 220kV sein, hab da kein passenderes gefunden :ae_1:). Bei höheren Spannungen hat man sich hier ja meist auf die Tannenbäume beschränkt. :bd_1:

    Grüße, Nils


    ACER ASPIRE V17 Nitro Black Edition (VN7-793G-7868), Intel i7-7700HQ, NVIDIA GeForce GTX 1060 6GB, 16 GB RAM, 256 GB SSD + 1 TB HDD (WIN 10)

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    - Wo der Wahnsinn zur Methode wird, ist der Irre Spezialist. -

  • Super projekt Tobi. Sehr interessant :-)

    //Denn

    Win 10 Home 64bit - i9 10.9KCPU 10-Core 5.2GHz - 64Gb Ram - NVIDIA GeForce 1650 4Gb

    EEP 13.2 Expert (ENG Steam edition) - EEP 15.1 Expert (ENG Trend edition)

    EEP Bodentextur-Tool, EEP TSPCalc, EEP Texture Multiplier, EEP Model Multiplier,

    EEP Model Files Converter, EEP HomeNOS15, Blender v2.78b, Adobe Photoshop

  • Hi,

    das ist ein echt tolles Projekt!


    Dazu jedoch habe ich eine Frage.


    Ist es möglich die Masten in der Höhe zu skalieren?


    Ich frage das, weil es in unserer Gegend eine grosse Menge solcher Verbindungen; Hochspannungen in16kV, 50kV, 100kV und 500kV gibt, welche in oder an Berghängen montiert sind. Dies müssen z.T grosse Höhendifferenzen überwinden und so werden oft die Tal-seitigen Masten überhöht und die Berg-seitigen verkürzt bebaut. Der Zweck liegt darin, dass so die Steigung bez. das Gefälle reduziert wird und dadurch die Abstände der Masten grösser ausfallen können; d.H. es braucht weniger Masten.

    Andererseits liegen viel Leitungen direkt in Schutzwälder, wo die hohen Bäume nicht einfach ausgeholzt werden dürfen. Das führt dazu, dass die Masten z.T. höher ausfallen damit der Baumwipfel nicht den minimal-Abstand zur Leitung unterschreitet.

    Masten in Berghängen sind ja echt schwierig zu platzieren, da neben dem Max. Mast-Abstand eben auch der Untergrund passend sein muss. Das betrifft insbesondere die Untergrund-Tragfähig, die Felsabbruchsicherheit und das Steinschlagaufkommen. Jeder Mast welcher in einem solchen Gelände gebaut wird bedarf daher immer eines geologischen Gutachtens! also eine echt teure Geschichte.

    Die Höchstspannungsleitungen >= 1000kV betreffen in der Schweiz nur die Internationalen Verbindungen, eine davon kreuzt auch unser Gebiet.


    Marino

    EEP 15.1 [x64] Patch 2

    hat ein klein wenig Ahnung von System-Programmierung :bn_1:

    https://abload.de/img/zglbrckqhkzh.jpg

    Windows 10 Pro 64-Bit

    HP Compaq 8100 Elite CMT PC / Intel(R) Core(TM) i5 CPU 760 @ 2.93GHz RAM 12GB

    GeForce GTX 1050 Ti / LCD Monitor 2*HDMI 3440 * 1440

    HP Z230 - CPU Intel® Xenon® E3-1225 v3 3.2GHz 64Bit (Win10 & Debian 10.3)

  • Hallo zusammen,


    es freut mich sehr, dass Ihr Euch so zahlreich an meinem Projekt interessiert. Das gibt echt Motivation, dran weiterzuarbeiten! :aa_1:


    Die Frage der Mastwahl kann ich in soweit beantworten, dass ich verschiedenste Mastarten in Planung habe.


    Die jetzt gezeigten Donaumasten und die kleinen Masten für einen Stromkreis sind lediglich zum Test gebaut.


    Geplant sind tatsächlich einerseits Masten einer Art in verschiedenen Höhen - dabei habe ich zum Beispiel auch an Flusskreuzungen ähnlich den Elbekreuzungen gedacht - andererseits natürlich auch die verschiedenstens Mastarten.

    Die Masten an sich sind völlig unproblematisch in der Konstruktion. Das einzige Manko was Stahlgittermasten an sich haben, ist die sich verjüngende Form zur Mastspitze hin. Dadurch muss ich zwingend jede Querstrebe von Hand setzen. Ich tüfel schon seit einiger Zeit an einer Idee, wie ich diese Prozedur vereinfachen kann.


    Das System ist ansonsten extrem flexibel. Ich kann in der Theorie sämtliche denkbare Mastarten umsetzen und das Tool wird (oder sollte zumindest) damit klarkommen.

    Es ist genau darauf ausgelegt, dass ich beliebige Bauarten nutzen kann. Wichtig ist nur die Unterscheidung zwischen symmetrischen und asymmetrischen Masten. Bei ersteren ist die Ausrichtung auf der Anlage logischerweise egal, das Tool erkennt selbsttätig den Winkel. Bei zweiteren wird dies ignoriert und der User muss die Masten richtig herum aufstellen.

    Bedeutet:


    Sowohl verschiedene Höhen als auch alle denkbaren Kombinationen an Auslegern werden machbar sein.

    Ich werde erstmal mit einer Grundpalette anfangen und dann schauen, welche Ideen und Wünsche Ihr dazu noch habt.


    Das aber alles zu einem späteren Zeitpunkt, erstmal muss ich das System endgültig zum Laufen bekommen. Denn, Ihr redet schon von Endspurt, doch so weit bin ich noch garnicht. :ay_1:


    Das Tool selber habe ich vor ca. einem Jahr "fertiggestellt". Fertig bedeutet allerdings nur, dass es, wenn man die Masten richtig setzt, korrekt verbindet und keine falschen Eingaben macht, nicht abstürzt. Beispielhaft habe ich feststellen müssen, dass das Tool abstürzt, wenn auf der Anlage keine Immobilie vorhanden ist. Warum? (Noch) keine Ahnung :bo_1:

    Kurz gesagt: Es ist erstmal straight forward programmiert und es wurden keine potentiellen Fehlerquellen seitens User, EEP etc. bedacht. Das würde dann jetzt in der nächsten Phase anstehen.

    Dazu kommt, dass ich abhängig von der Version, mit der die Anlage erstellt bzw gespeichert wurde, anderen Programmcode nutzen muss. EEP 16 besitzt durch die neue Spline-Bibliothek einen anderen Syntax für selbige, weshalb ich den Code dafür zwingend umschreiben muss.

    Begonnen habe ich damals mit LUA und habe dann den fertigen Quelltext in eine grafische Umgebung eingebettet. Im Zuge weiterer Arbeiten - und da ich mich seitdem viel besser mit objektorientierter Programmierung zurechtfinde - werde ich sowieso nochmal einiges umstricken und vereinfachen müssen und wollen.


    Das Jahr über, seit dem das Tool quasi unangetastet blieb, habe ich viel für andere Projekte und nur kleine Tests des Systems genutzt - sowie für erste Einblicke auf Treffen und auf privaten Kanälen. Ich wollte mich erstmal vergewissern, dass ich auf dem richtigen Weg bin, bevor ich Euch Vorfreude bereite, die ich später vielleicht wegen einem vergessenen Aspekt nicht erfüllen kann. Vor allem aber hat mich die Ungewissheit durch EEP16 teils ordentlich demotiviert.


    Da so langsam ein Lichtblick in diese Angelegenheiten kommt, habe ich mich an die Community gewagt und freue mich sehr über das so positive Feedback! :bb_1:

    Ohne mir selber Druck machen zu wollen, würde ich dem Projekt aber sicherlich noch 6 bis 12 Monate weiterer Entwicklungszeit zurechnen wollen. :ae_1:


    Unabhängig davon werde ich bei Zeiten mal Bilder zu weiteren Mast-Ideen zusammensammeln und hier vorstellen.

    Viele Grüße
    Tobi


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  • Hallo zusammen,


    es gibt neue Fortschritte zu vermelden :aa_1:


    Ich habe mich nochmal an elementare Funktionen des Tools gesetzt und sie umgebaut. Alles zu erläutern wäre hier zu viel, allgemein gesagt habe ich den Umbau aber in Angriff genommen, um die Drehung der Masten einfacher zu vergleichen, die Verbindung von Masten mit unterschiedlichen Erdleitungen zu ermöglichen und die Möglichkeit für Leitungszweige und -kreuzungen zu eröffnen.

    Zusätzlich habe ich eine erste Liste an möglichen userseitigen Fehlern abgearbeitet und gefiltert.


    Ein Auszug aus dem Changelog erzählt die "Umbaugeschichte" ganz grob:


    Erste Tests mit einem provisorischen Kreuzungsmasten haben bereits funktioniert:



    Aussehen könnte das später in etwa so:


    Quelle: Wikipedia


    Die nächstens Tests gelten dann den Abzweigmasten :ae_1:

    Viele Grüße
    Tobi


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  • Hallo zusammen,


    lange war es wieder still um das Projekt, weil ich den Winter über nicht die Zeit aufbringen konnte, daran weiterzuarbeiten.


    Ich habe mich gestern mal wieder drangesetzt und den einen oder anderen Fehler ausprogrammiert.


    Das essentiellste Problem ist aber leider bis heute nicht geklärt worden. Die kurzen Gleisstücke unter 1m Länge können weiterhin nicht eingesetzt werden.

    Bis heute kam weder vom Verlag noch von den Programmierern irgendeine weiterführende Information über dieses Problem, weswegen ich diese Kommunikation als gescheitert sehe.

    Zwar schade, aber es war ehrlich gesagt abzusehen.


    Das bedeutet allerdings nicht das Ende des Projekts, im Gegenteil. Ich werde die Masten EEP16-kompatibel umbauen und das Tool anpassen. Wenn die Verantwortlichen den Fehler nicht beheben können oder wollen, dann wird eben drumherum gearbeitet. Ich mache mir die Arbeit gerne, um Euch ein funktionierendes System zu liefern :aa_1:


    Die nächsten Anpassungen werden also den Umbau der Masten und die daraus resultierende veränderte Verrechnung der Koordinaten betreffen.


    Abzweigmasten sind nun auch funktional und warten auf ihre finalen Anpassungen:


    Viele Grüße
    Tobi


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  • Hallo TobiBahn (TU1) ,


    solche Modelle tun wirklich Not, weil das, was es bislang dazu gibt, nicht dem in unseren Breitengraden gewohnten Bild entspricht oder einfach zu sehr in die Jahre gekommen ist und nicht mehr den heutigen Qualitätsansprüchen gerecht wird.


    Dir und uns EEP-lern wünsche ich, dass Du Erfolg mit diesem Projekt haben wirst, denn diese Modelle würden jeder Anlage noch mehr Realität einhauchen!


    In diesem Sinne viele Grüße

    vom Trambahnfahrer

    Seit EEP 3 dabei, aktuell: EEP16.4 + PlugIn 1, 2, 3 und 4. Diverse Tools (Trend und andere), wie ME etc. HomeNOS16
    HW: CPU Intel(R) Core(TM) i7-9750H (= 9. Gen. / 6 Kerne / 12 Threads); 32GB RAM; 1TB SSD + 2TB HDD; Windows 10 Home
    Grafik: NVIDIA GeForce RTX2060, 6GB RAM; Monitore: 2x TFT 1920x1080.

    Meine Anlagenbilder befinden sich in der Galerie Bilder vom Trambahnfahrer