Ruckeln vermeiden - Bildrate und mehr

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  • Guten Abend,


    Ich wage es kaum, dieses Thema noch einmal auf die Tagesordnung zu bringen, aber ich versuche es trotzdem: einen systematischen Überblick darüber zu geben, was in EEP Züge zum ruckeln bringt und wie man das soweit wie möglich vermeiden kann. Der Hauptfaktor dabei ist die Bildrate (wie viele Bilder der aktuell aktiven Kamera EEP pro Sekunde erzeugen kann), die sich systematisch behandeln und testen lässt. Zusätzlich gibt es durch Windows und seine Programme verursachte irreguläre Probleme durch Wartungsfunktionen, Updateversuche, Datenklauversuche etc. Die lassen sich viel schwerer in den Griff kriegen; eine radikale Lösung dazu stelle ich am Schluss vor.


    Im Forum gibt es hierzu diverse Stränge, die aber m. W. keine systematische Übersicht über alle wesentlichen Stellschrauben für die Bildrate geben und zum Teil nicht mehr dem Stand typischer heutiger Rechner entsprechen. Nach einigen Frustrationen bei älteren Anlagen habe ich einen Neuanfang probiert, der von Anfang an auf eine hohe Bildrate gesetzt hat und ziemlich erfolgreich war: Bildrate bei meinem Mittelklasserechner mit Mittelklassegrafikkarte meistens bei 60 Hz (das ist die Frequenz meines Monitors), unter schlechtesten Bedingungen (110 Wagen auf der Anlage, die gesamte mittelgroße Anlage auf dem Kamerabild) immer noch 35 Hz mit kaum sichtbarem Ruckeln. Welche Lösungen ich für die einzelnen Probleme dabei gewählt habe, beschreibe ich im beigefügten pdf, wobei ich den Rechner in meiner Signatur auch mit einem viel leistungsfähigeren Rechner mit RTX 280 Ti Grafikkarte vergleiche, und hoffe, dass das sowohl für Anfänger als auch für alte Hasen interessant sein könnte.


    Ruckeln vermeiden - Bildrate und mehr.pdf


    Jens

  • Hallo Jens,

    Ich wage es kaum, dieses Thema noch einmal auf die Tagesordnung zu bringen

    warum nicht ...? Da kann man nicht genug diskutieren und so ein PDF als Zusammenfassung ist sicher eine prima Hilfe für viele fortgeschrittene Einsteiger.

    Gruß


    Paul


    Desktop
    AMD Ryzon5 2600 - 32GB RAM - Win10 Home - MSI GTX1060 6GB RAM - EEP15.1 Expert 64bit - EEP16.2 Patch4


    Laptop
    i7 9750 - 16GB RAM - Win10 Pro - NVIDIA Quadro RTX4000 - EEP16.2 Patch4


    EEP-Modellkatalog, Blender 2.79/2.82, HomeNos14/16, paint.net

  • Hallo Jens, ich finde Deine pdf-texte ausgesprochen lesenswert und gut geschrieben.



    Glück Auf aus Duisburg


    Stefan

    Betriebssystem: Windows 10 Home 64bit

    Prozessor: Intel Core i9-9980 HK @ 2,4 GHz (16CPUs)
    32GB RAM
    Grafik: NVIDIA GeForce RTX2070 8GB

    EEP 15, Patch 2

    EEP 16.2 Patch 3 , Plugin 1

  • Danke. Werde ich mal bei einer Tasse Kaffee in Ruhe lesen (du siehst: ich drucke noch aus!).


    Beim kurzen Überfliegen habe ich gesehen, dass du den Kamerawinkel und die Anzahl der dargestellten Modelle auch im Fokus hast.


    Meine eep5-Anlage auf Win7 ist ca. 5 MB groß (10x3 km, ca. 6000 Modelle, 800 Rollmaterialien), aber wie bekommt man heraus, wieviel RAM sie tatsächlich belegt? Ich habe im Task-Manager ca. 800 MB von eep benutzt angezeigt, aber wie aussagekräftig ist diese „zugesicherte Größe des Arbeitsspeichers“?

  • Hallo Bubikopf,

    wie viel EEP im Arbeitsspeicher benötigt ist eine Sache. Dazu kommt aber noch all die anderen Dinge, die da unter Windows mehr oder weniger versteckt laufen. Lange Rede, wenn der Arbeitsspeicher voll ist, fängt das Betriebssystem an, Arbeitsspeicher auf die Festplatte auszulagern. Verkürzt gesagt - dauert lange, ruckelt, nicht gut.


    Und ob EEP5 entsprechend den Angaben von Jens arbeitet, der das ja für EEP15 gemacht hat, sollte auch noch bestätigt werden. Ich hätte da erst einmal meine Zweifel.

    Gruß


    Paul


    Desktop
    AMD Ryzon5 2600 - 32GB RAM - Win10 Home - MSI GTX1060 6GB RAM - EEP15.1 Expert 64bit - EEP16.2 Patch4


    Laptop
    i7 9750 - 16GB RAM - Win10 Pro - NVIDIA Quadro RTX4000 - EEP16.2 Patch4


    EEP-Modellkatalog, Blender 2.79/2.82, HomeNos14/16, paint.net

  • Ja, ich glaube auch, dass die Framerate (auch bei eep5) nicht so sehr von der Dateigröße oder dem RAM abhängt, sondern von der Grafikkarte. Wenn ich noch Opera (frisst 4/5 des RAM) und andere Programme nebenher laufen lasse, dann ruckelt es natürlich sowieso. Aber nicht mehr oder weniger als vorher auch.


    Bei Windows7 habe ich eher die Befürchtung, dass der Arbeitsspeicher nicht optimal für das laufende Programm leergeräumt wird, was sich dadurch zeigt, dass die Auslagerungsdatei voll wird und voll bleibt, bis C: völlig zugebaggert ist. Und dann greift jedes Programm nach einigen Stunden immer auf die Platte zu.


    Da die Versionen nicht direkt vergleichbar sind, lässt sich das schwer einschätzen. Ich weiß nur soviel, dass die Detaillierung der Gleise und die Sichtweite bei eep5 eine große Rolle spielen. Das Antialiasing, das bei meinem 3D-Rendern bis zu 50% der Zeit kostet, scheint bei eep nicht so tief einzuschlagen. So wie ich das verstehe, betrifft das AA aber auch nur die Geländetextur und nicht die Modelle, oder?

  • Hallo Jens,

    besten Dank für deinen Beitrag und die PDF. Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv durch messen und testen mit den Thema beschäftigt und bin in allen Punkten zum gleichen Ergebnis gekommen. Eine schöne Bestätigung für mich - und sicher auch für dich.

    Viele Grüße

    hardy

    Windows 8.1 Pro, Intel i7 6700K, 16 GB RAM, Nvidia GTX 960, Samsung SSD 500 (System), Samsung SSD 250 (EEP),
    EEP 15, EEP 16, EEP 6 (nur für Konverter), Modell Konverter, Modell Katalog, Tauschmanager, Bodentextur-Tool

  • Hallo Bubikopf,


    EEP unter 7 ist eine ganz andere Welt, da kenne ich mich nur insofern aus, als ich Modelle in meine viel höheren Versionen konvertiert habe und mir die Ostkreuz-Anlage in EEP6.1 zugelegt habe. Sir Honny & Co haben sicher das letzte aus EEP6.1 herausgekitzelt, aber so nostalgisch das Ganze auch ist - es flimmert an allen Ecken. Ich schließe mich da Paul an und denke, dass sich meine Ergebnisse kaum auf EEP 5 oder EEP 6 übertragen lassen.


    Viele Grüße

    Jens

  • Hallo Hardy,


    wie schön, dass du bei deinen Vergleichen zu den gleichen Ergebnissen gekommen bist! Das ist ja angesichts der Unzahl von Einflussgrößen auf das Ruckeln gar nicht selbstverständlich. Ich denke aber, dass sich demnächst der eine oder die andere noch melden wird mit Punkten, an die wir beide noch gar nicht gedacht haben.


    Viele Grüße

    Jens