Blender 2.9 zu Nostruktor - mein Workflow

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  • Hallo zusammen,



    wegen einiger Nachfragen möchte ich euch hier meinen Workflow mit Blender 2.9x zu Nostructor via Blender 2.79 vorstellen.


    Da Blender ab Version 2.8 eine völlig neue Ergonomie als auch technische Verbesserungen bietet, habe ich mich entschlossen, dass Manko einer fehlenden Exportschnittstelle zum Nostructor in Kauf zu nehmen und den Umweg über Blender 2.79 zu akzeptieren. In diesem Fall überwiegen die Vorteile die Nachteile.


    Die gravierendste Neuerung für mich persönlich ist die Möglichkeit, "Collectionen" zu bilden. Diese Technik ist dem Erstellen von "Layern" bzw. "Gruppen" der älteren Versionen bei weitem überlegen. Es ermöglicht die bequeme Verwaltung aller Subbaugruppen in einem File, bei mir in der Regel eine zentrale "Montagedatei".



    Das erste Bild zeigt mein aktuelles Projekt im Blender 2.9 "3D-View". Ich befinde mich dabei im "Render-Mode" unter der neuen und seit Blender 2.8 integrierten "Eevee Engine". Diese Engine rendert in Echtzeit mit atemberaubendem Tempo. Mein "Standard-i7" hat damit keinerlei Probleme. Jede Bewegung um das Objekt wird direkt aktualisiert.




    In der Regel arbeite ich jedoch beim Modellieren im "Solid-Mode". Das folgende Bild zeigt diesen Mode. Wie man erkennen kann, "shaded" die Engine die Objekt auch schon in diesem Modus, was zu einem plastischeren Bild und somit zum besseren Erkennen der Teiledimensionen beiträgt.




    Wenn mein Projekt vollständig ist, sammle ich alle für mein Nos-Objekt erforderlichen Bauteile oder Gruppen in der schon erwähnten zentralen Montagedatei und exportiere sie. Dazu wird über das Menü "File - Export - Wavefront(.obj)" der Export angestoßen. Es öffnet sich der Exportdialog (siehe Bild)



    In dem Dialog gebe ich an, ob ich alle meine Bauteile oder nur selektierte exportieren möchte. Zusätzlich kann ich bei Bedarf die "Material Groups" aktivieren. Das bietet den Vorteil, dass bei Verwendung des gleichen "Texturpools" in Blender 2.9 und 2.7x das Material in der Version 2.7 nach dem Import direkt zur Verfügung steht.


    Bei mir befindet sich das "Texturpool" im Nostruktor-Paralles-Order, auf das beide Versionen zugreifen (konfiguriert in den "Preverences" unter (2.79) "Files - Textures" bzw. (2.9) "File Paths - Datas - Textures").


    Damit wären die Tätigkeiten in Blender 2.9 abgeschlossen. Nun wende ich mich der Version 2.79 zu. Über Menü "File - Import - Wavefront(.obj)" lade ich die zuvor mir Blender 2.9 exportierte Obj-Datei in meine aktive Oberfläche.


    Der Outliner zeigt jetzt die in der Datei enthaltenen Objekte an. Die Bezeichnung setzt sich aus dem Name des Bauteils, durch Tiefstrich getrennt das erste verwende "Mesh" und die integrierte Materialbezeichnung aus Blender 2.9 zusammen. Wurde kein Material zugewiesen, steht dort der Begriff "None".




    Nun ist Obacht geboten:


    Nach dem Import in Blender 2.79 muss ich den aktuell geöffneten 3d-View speichern.


    Dazu erzeugt Blender 2.79 eine Datei mit der Endung ".blend". Das Problem ist, öffne ich diese Datei in den neuen Blenderversionen > 2.79 und speichere sie, was ich ohne weiteres machen kann, ist sie für Blender 2.79 verloren. Ein erneutes öffnen der Datei durch Blender 2.79 führt unweigerlich zum Absturz des Programms.


    Deshalb habe ich mir angewöhnt, dem Namen der gespeicherten Files die Extension "_279" anzuhängen. Noch besser ist dann die Nutzung eines eigenen Verzeichnisses für die Importe und deren Sicherung.



    Der nächste Schritt ist der Export aus 2.79 via DirectX (.x) oder das Nostruktor-Panel (.n3d). Dieser Vorgang sollte allgemein bekannt sein.






    Das gleiche gilt für den Nostruktor mit seinem Importdialog.




    Ray