Signal-Stellhebel

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  • in mechanischen Stellwerken Einheitsbauform stehen die Signale bei umgelegten Signalhebel (unten) auf Fahrt. Grundstellung Hebel oben auf Halt.



    der Signalwerker kann sich auch mal vertun und es Falsch anbinden. es sollte aber beim ablaufen der Übertragung auffallen.

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    The post was edited 2 times, last by Andreas 70 ().

  • Wenn der Hebel nach unten gezogen wurde ist das Kabel, welches Hebel und Signal verbindet ja gespannt. Durch die Spannung wird der Flügel des Signals nach oben gezogen und dies zeigt somit Fahrt an. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

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  • Das Seil ist immer gespannt durch das Spannwerk in diesen Fall Außenspannwerk. Es muß so gebaut sein das bei Seilbruch das Signal durch das Spannwerk auf halt gestellt wird.

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  • Till Eulenspiegel


    die Aussagen zu den Hebelstellungen sind mit etwas Vorsicht zu genießen.


    Ob die Hebel im mechanischen Stw. in Grundstellung nach oben oder unten zeigen, ist abhängig von der Bauart.


    Hier zeige ich mal eine Eigenaufnahme aus dem Jahr 1985 des kleinen Siemens&Halske S-Bahn-Stellwerks Berlin-Wilhelmsruh (übrigens Baujahr 1907).

    wo alle Hebel in Grundstellung nach unten zeigen, somit wurden Signale hier also mit Hebel nach oben auf Fahrt gestellt:



    Grüße, Jobst

  • Till Eulenspiegel


    Der "Kasten" über den Hebeln enthält die Blockeinrichtung mit dem durch Induktorkurbel rechts erzeugten Strom für den (Wechselstrom-) Streckenblock, erkennbar durch Anfangs- End- und Erlaubnisfelder. Hinter dem zweiten runden Fenster von rechts befindet sich ein (batteriegestütztes) Gleichstromblockfeld zur elektrischen Fahrstraßenfestlegung. Es gehört sozusagen zum "Bahnhofsblock", der hier aber ansonsten nicht in Erscheinung tritt.

    Die mechanische Fahrstraßenfestlegung erfolgte hier durch sogenannte "Fahrstraßenknebel", die sich über den Stellhebeln befinden und jeweils nach rechts und links bewegt werden konnten.


    Hier noch ein Bild, es zeigt links den Riegelhebel, der die Weiche 1 in Grundstellung verriegelt, sowie zwei in Fahrtstellung befindliche Signalhebel, die mechanische Fahrstraßenfestlegung ist hier durch den zwischen den Stellhebeln sichtbaren Knebel in umgelegter Stellung nach links wahrnehmbar:



    Gruß, Jobst

  • Danke für deine Ergänzung diese Bauart war mir nicht bekannt. Hast du Infos ob diese Bauart auch auf den netz der DR Eingesetzt wurde?

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  • Hier zeige ich mal eine Eigenaufnahme aus dem Jahr 1985

    Diese Aufnahme stammt zwar aus dem Jahr 1985, aber da wurde die S-Bahn etwa erst seit einem Jahr von der BVG betrieben. Bis 1984 war die S-Bahn im Besitz und Betrieb der DR der DDR und somit dürfte das System hier, auch wenn es von Siemens&Halske stammt, auch bei der DR genutzt werden. Auch wenn es aus dem..

    (übrigens Baujahr 1907).

    stammt, so kann man sicherlich davon ausgehen, dass auch andere Stellwerke rund um Berlin damit ausgestattet waren. Aber da wird Nordbahn1 sicherlich genauer Auskunft geben können.

  • Andreas 70


    dieses abgebildete Stellwerk wurde von der preußischen Staatsbahn geordert und unterstand später der DR bis 1984. Erst danach wurde es von der Berliner BVG mitsamt der Westberliner S-Bahn übernommen. Zwischen 1968 und 1984 wurde damit nicht nur S-Bahn-, sondern auch ein (bescheidener) Güterverkehr geregelt, es war eine Gemeinschaftsstrecke.


    Eine weitere Signalbauanstalt stellte sehr ähnliche Anlagen her, nämlich die Firma Hein, Lehmann & Co.

    Diese bauten die Hebel ursprünglich auch in Grundstellungsanordnung unten. Später ging man dort aber auch zu der umgekehrten Anordnung wie bei den Einheitsbauarten über.

    Ein bestes Beispiel ist das frühere Fdl-Stw des Bhfs Berlin-Tegel. Dort gab es sogar eine Zwitterform aus beiden Hebelanordnungen.

    Infos dazu gibt es mit mehreren Bildern auf folgendem Link:


    https://www.berliner-stellwerk…tegel/tgl-mechanisch.html


    Gruß,

    Jobst