6.1 Landschaftselemente und Immobilien einfügen

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General questions to EEP , Splines, rolling stock, Structures in EEP, landscape elements, Signalling system and controlling, designers, Europe-wide EEP meetings , Gossip
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  • Nachdem Sie das Relief und die Oberfläche der Anlage modelliert haben, beginnt die Detailarbeit. Jetzt ist es Zeit, dass die noch leere Landschaft besiedelt wird, dass Bäume gepflanzt und Häuser errichtet werden. Ob Landschaftselemente oder Immobilien, für beides ist gesorgt, für beides gibt es jeweils einen Editor, der Modelle in großer Auswahl bereitstellt.

    Landschaftselemente platzieren:

    Anders als die Editoren für die Relief- und die Oberflächenmodellierung ist der Editor Landschaftselemente nicht mit einer Werkzeugpalette, dafür aber mit einem großen Katalog ausgerüstet, der nach Kategorien und Gattungen unterteilt ist. Ob Flora, Fauna oder Klangkulisse – hier finden Sie alles, was Sie für die Belebung Ihrer Eisenbahnlandschaft brauchen. Wie gelangen die Objekte aus dem Katalog in die Anlage?

    Die Übernahme ist ebenso einfach wie die Auswahl:

    • Rufen Sie in der 2D-Ansicht den Editor Landschaftselemente auf und öffnen Sie dort den gleichnamigen Katalog.
    • Wählen Sie die Kategorie und die Gattung, sehen Sie die Modelle durch, die nun im Auswahlfeld unten aufgelistet werden, und treffen Sie mit Hilfe der Vorschaufunktion Ihre Auswahl.

    • Wechseln Sie mit dem Mauscursor in den Anlagenplan, um das gewählte Objekt mit einem einfachen Mausklick einzusetzen.

    Ausgewählte Modelle werden im Vorschaufenster normalerweise in animierter 3D-Ansicht gezeigt. Wenn Sie die automatische Rotation anhalten wollen, klicken Sie den 3D-Bereich im Vorschaufenster an und drücken die Taste Einfg. In diesem Status kann das Vorschauobjekt mit der gedrückt gehaltenen rechten Maustaste in die gewünschte Position gebracht werden. Ebenso lässt sich die Entfernung in der Modellvorschau einstellen, indem das Mausrädchen nach vorne oder hinten gedreht wird. Um die automatische Rotation wieder einzuschalten, betätigen Sie erneut die Taste Einfg.


    Steuerdialog zum Einsetzen von Immobilien im 3D-Fenster

    Egal, ob Sie ein Grasbüschel setzen oder eine Kuh in die Landschaft stellen, das Verfahren ist das gleiche. Ebenso wie Objekte aus Fauna und Flora lassen sich auch Klangmodelle im Anlagenplan einfügen, die in der 3D-Ansicht zwar unsichtbar sind, dafür aber akustisch wahrgenommen werden können – vorausgesetzt, der Rechner ist mit einer Soundkarte ausgestattet.

    Um die Szenerien möglichst naturnah und lebendig zu gestalten, wird ein Sondermodell mit dem Namen „Laubfall (im Aktionsradius von 50m)“ angeboten, das herumfliegende Blätter simuliert. Das Modell, das sich in der Vorschau als Würfel präsentiert, in der Anlage aber als Laubfall in Erscheinung tritt, kann sowohl im 2D- wie auch im 3D-Modus platziert werden. Erzeugt wird die Simulation der fallenden Blätter in einem imaginären Zylinder, der 20 m hoch ist und einen Aktionsradius von 50 m aufweist. Innerhalb dieses Bereiches, der im Planfenster in Form eines schraffierten grünen Kreises erscheint, wird in unregelmäßigen Zeitabständen fallendes Laub eingeblendet, wobei Fallrichtung, Menge und Fallgeschwindigkeit von der Windstärke abhängen. Selbstverständlich können Sie den Laubfall nur dann betrachten, wenn sich die Kamera im 50 m großen Aktionsradius des Modells befindet.

    Bei der Platzierung von Natur- und Landschaftsobjekten mit der Maus bedarf es keiner besonderen Präzision. Solange ein Modell markiert ist, kann es nach Belieben in die gewünschte Position gebracht werden, und das nicht nur im Zeichenmodus in der 2D-, sondern auch „live“ in der 3D-Ansicht, sobald der 3D-Editor aktiv ist. Probieren Sie es aus:

    Schalten Sie in den 3D-Editor und wählen Sie das Modell mit der linken Maustaste aus. Der Gizmo (siehe Kapitel 2.3) wird eingeschaltet und Sie können das Modell damit verschieben, verdrehen und skalieren. Wenn Sie das Modell frei in allen Richtungen verschieben möchten, dann halten Sie die Shift-Taste gedrückt um den Gizmo temporär zu deaktivieren. Vier weiße Pfeile um das Modell herum zeigen Ihnen, dass Sie es jetzt frei positionieren können. Um es in der Höhe zu verschieben, halten Sie bitte zusätzliche die Strg-Taste gedrückt. Achten Sie beim Verschieben – egal, ob mit Gizmo oder frei – bitte auf die Option „Objekt an Untergrundhöhe anpassen“ im Menü „Einsetzen“. Ist diese aktiv, dann folgt das Modell den Konturen des Untergrunds. Und es wird auf Untergrund-Höhe zurück gesetzt, sobald man es verschiebt.

    Auch im Zeichenmodus der 2D-Ansicht können Sie markierte Modelle positionieren und drehen – am einfachsten mit der Maus oder, wenn es präzise sein soll, im Dialog, den Sie mit einem Rechtsklick auf das markierte Objekt öffnen, um die Position, die Drehung und gegebenenfalls auch die Skalierung durch Eingabe der entsprechenden Parameter exakt zu bestimmen.

    Nach dem Einsetzen von Menschen und Tieren als Immobilien können einzelne Animationen, sofern sie durch den Konstrukteur entsprechend vorgesehen wurden durch einen Rechtsklick auf die Figur im 3D Fenster ausgelöst, bzw. gezielt ausgesucht und abgespielt werden.

    Sowohl in der 3D-Ansicht als auch im Planfenster lassen sich Immobilien genau justieren



    Dialog zur Positionierung von Objekten in der 2D-Ansicht


    Blöcke einsetzen:

    Selbstverständlich brauchen Sie nicht jedes Grasbüschel und jeden Baum einzeln zu setzen, um Ihre Anlage zu begrünen. Mit Hilfe der Blockfunktionen lässt sich der Arbeitsaufwand rationalisieren. Ein Wald beispielsweise ist schneller angelegt, wenn die Bäume nicht einzeln, sondern blockweise eingefügt werden, denn Blöcke werden als Objekte behandelt, die wie jedes andere Objekt gespeichert, kopiert und erneut eingesetzt werden können.


    Das Verfahren ist einfach:

    • Platzieren und arrangieren Sie die Büsche und Bäume, aus denen Ihr Wald entstehen soll, im Anlagenplan so, dass sie gruppiert werden können.
    • Wählen Sie in der Werkzeugleiste das Werkzeug, das Blöcke markiert, und zeichnen Sie mit gedrückter linker Maustaste einen Markierungsrahmen, der die gesamte Gruppe umfasst.

    • Lassen Sie die Maustaste los. Die Objekte innerhalb der Markierung werden jetzt als ein Block behandelt, den Sie nun kopieren und an anderer Stelle einfügen können.
    • Durch wiederholtes Kopieren, Verschieben und Drehen kleiner Blöcke kann ein Wald viel schneller gebaut werden.
    • Sie können markierte Blöcke für eine spätere Verwendung speichern. Wählen Sie diese Option entweder aus dem Menü „Datei“ oder über das entsprechende Icon 70427-2-2-2-06-jpg in der Werkzeugleiste.

    Gut zu wissen: Mit gedrückter Strg-Taste können Sie einzelne Modelle aus dem markierten Block entfernen, bevor Sie diesen speichern oder kopieren.


    Mehrere Objekte mit dem Streuwerkzeug aufstellen:

    EEP kann Landschaftselemente und Immobilien in einem Block auch automatisch arrangieren. Aktivieren Sie zunächst den Editor für Immobilien oder Landschaftselemente, je nachdem, welche Objekte Sie aufstellen wollen. Wählen Sie anschließend aus dem Menü Bearbeiten die Option Streu-Werkzeug und markieren Sie mit der linken Maustaste den Bereich, in dem die Objekte platziert werden sollen. Der Bereich wird durch ein rot gepunktetes Rechteck angezeigt. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste in den markierten Bereich, um die Eigenschaften festzulegen.

    • Der Minimale Abstand ist der Abstand in Metern zwischen den Objekten innerhalb des Bereiches, einschließlich der Fahrwege.
    • Mit der Maximalen Objektanzahl bestimmen Sie, wie viele Objekte im markierten Bereich höchstens eingefügt werden.
    • Mit der Skalierung legen Sie fest, ob und um welchen Faktor die eingefügten Objekte skaliert werden.
    • Mit der Modellrotation bestimmen Sie, ob und um welchen Winkel die eingefügten Objekte gedreht werden.


    Klicken Sie auf OK, um die gewünschten Einstellungen anzuwenden. Um Modelle aufzustellen, wählen Sie das gewünschte Modell aus der Modellauswahl und klicken dann mit der linken Maustaste in den markierten Bereich. Das können Sie mit weiteren Modellen in gleicher Weise wiederholen. Selbstverständlich können Sie einen solchen Block wie oben beschrieben auch markieren und an anderer Stelle einfügen, oder zur späteren Verwendung speichern.


    Tipp: Bei unebenem Gelände kann es hilfreich und sinnvoll sein, die Option Objekt an Untergrundhöhe anpassen zu aktivieren, damit die gestreuten Elemente auf der unebenen Geländeoberfläche stehen und nicht teilweise darüber oder darunter. Anschließend können Sie die Option wieder deaktivieren.

    Blöcke einsetzen und speichern:

    Die Blockauswahl ist abhängig vom jeweiligen Editor. Befinden Sie sich im Landschaftseditor, dann können Sie nur Landschaftselemente auswählen. Im Immobilieneditor nur Gebäude und Ausstattungsgegenstände. Im Schieneneditor nur Gleise. Wählen Sie als Modus den blauen Würfel, um einen Block zu markieren, der Modelle aus allen Kategorien (außer Signalen, Kontaktpunkten und Rollmaterial) enthält. So können Sie beispielsweise Ihren kompletten Bahnhof samt Gleisen, Zufahrtswegen, Bahnsteigen etc. markieren, speichern und später an anderer Stelle einfügen.


    Beim Blockwerkzeug sind Sie nicht auf einen rechteckigen Rahmen beschränkt. Halten Sie die Shift-Taste gedrückt um freihändig eine geschlossene Form um alle Elemente zu zeichnen, welche Sie kopieren möchten.


    Lasso-Funktion im 2D-Plan

    In EEP ist es möglich, zusätzlich auch Layer-übergreifend Blöcke zu markieren und abzuspeichern. Dazu gehen Sie bitte folgen dermaßen vor: Wählen Sie zunächst in der 2D Ansicht die oberste Schaltfläche (blauer Würfel) aus.

    Anschließend können Sie wie gewohnt mit einem Rahmen sämtliche Modelle aus allen Kategorien erfassen und gemeinsam als Block speichern.

    Einzige Ausnahme: Rollmaterial, Signale und Kontakte.

    Zusätzlich können Sie bei jeder Blockauswahl – egal ob Sie die neue, Layerübergreifende Auswahl verwenden oder eine klassische Auswahl treffen – zum Beispiel im Gleissystem – jetzt anschließend einzelne Elemente, welche komplett innerhalb des gezogenen Rahmens liegen, per Strg-Klick aktivieren oder deaktivieren.


    Blöcke in 3D kopieren, verschieben oder drehen

    Im Gegensatz zum 2D-Editor können Sie im 3D-Bearbeitungsmodus einen Block mit verschiedenen Objekttypen, darunter z.B. Immobilien, sowie Fahrwege inklusive der darauf befindlichen Signale, Kontaktpunkte und Rollmaterialien markieren und bearbeiten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

    1. Aktivieren Sie in 3D den Objekt-Editiermodus und klicken Sie zum Markieren auf das Icon 70428-2-2-2-07-jpg in der Werkzeugleiste.
    2. Ziehen Sie im Radarfenster mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, den Sie markieren möchten. Evtl. müssen Sie dabei zur gewünschten Stelle navigieren und/oder den Zoom-Faktor passend einstellen.
    3. Sobald Sie die Maustaste loslassen, blinken die markierten Objekte im 3D-Fenster.
    4. Falls gewünscht können Sie im 3D-Fenster mit Alt + linke Maustaste weitere Objekte der Markierung hinzufügen oder aus der Markierung entfernen.
    5. Klicken Sie dann im 3D-Fenster mit der rechten Maustaste in den markierten (blinkenden) Bereich. Sie erhalten ein Kontextmenü mit den möglichen Block Operationen, darunter Kopieren, Verschieben und Drehen.
    6. Wählen Sie die gewünschte Operation.



    Bitte beachten Sie, dass Signale, Kontaktpunkte und Rollmaterialien nur verschoben und gedreht, aber nicht kopiert oder gespeichert werden können.


    Gut zu wissen: Einen markierten Block können Sie auch über das entsprechende Symbol in der Werkzeugleiste (siehe Kapitel 2.2.2) speichern und später wieder z.B. in eine andere Anlage einfügen.


    Wenn Sie den Block verschieben, können Sie dazu auf eine beliebige Stelle des blinkenden Bereichs klicken und den Block bei gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle ziehen. Wenn Sie jedoch den Block durch das Verschieben an einen anderen Spline anschließen möchten, müssen Sie beim Ziehen denjenigen Spline anklicken, den Sie anschließen möchten. Sobald Sie beim Ziehen in die Nähe des gewünschten Splines kommen, erscheint das bekannte Kettensymbol, das anzeigt, dass Sie den Spline hier anschließen können.

    Gut zu wissen: Dieses Verfahren können Sie z.B. auch nutzen, wenn Sie den Block an eine ganz bestimmte definierte Stelle verschieben möchten. Platzieren Sie dazu zunächst an der Zielposition und gegebenenfalls im Block einen Hilfsspline und schließen Sie diese wie oben beschrieben an. Anschließend können Sie die Hilfssplines wieder löschen.


    Immobilien aufstellen:

    Ebenso wie mit Natur- und Landschaftselementen können Sie Ihre Anlage mit Architekturobjekten bestücken, die Sie im Editor Immobilien finden. Der Immobilien-Katalog ist breiter gefächert, ansonsten aber genauso aufgebaut wie der Katalog des Landschaftseditors.

    In EEP gibt es unter anderem auch Uhren mit individuellen Zeigern und flüssiger Bewegung des Sekundenzeigers (sogar mit anhaltendem Minutensprung). Bei diesen Uhren, die im Katalog des Immobilien-Editors im Ordner Verkehr\Bahnsteigsysteme\ zu finden sind, wurde der starre Mechanismus eines Computerzeitgebers, der lediglich einen Sekundentakt zulässt, durch einen Algorithmus ersetzt, der die aktuelle Framerate im Bezug zur ablaufenden Zeit umrechnet, was eine flüssige Bewegung des Sekundenzeigers und den sogenannten Minutensprung ermöglicht.

    Ansonsten finden Sie in den Ordnern des Immobilien-Editors nicht nur Bauwerke, sondern auch Mauern, Türen und Ausstattungsobjekte aller Art. Die Modellauswahl und die Platzierung im Anlagenplan erfolgt genauso wie bei den Landschaftselementen. Ob Landschaftselemente oder Immobilien: Die Platzierung wie auch die Bearbeitung im Konstruktionsmodus ist zwar einfach, klar und präzise, zeigt die Objekte aber immer nur in der abstrakten Plan- oder Zeichenansicht. Der 3D-Editor bietet daher viel bessere Möglichkeiten.

    Achtung: Modelle, die Sie zusätzlich erwerben, werden automatisch in die Kategorie Neue Modelle / zuletzt installiert aufgenommen. Mit dem Datei-Befehl Modelle scannen werden diese in die jeweils vorgesehenen Ordner einsortiert.


    Landschaftsobjekte und Immobilien mit dem 3D-Objekteditor einfügen und editieren:

    Der 3D-Editor wird mit einem Klick auf die abgebildete Schaltfläche im Steuerdialog aufgerufen. Der blinkende Hinweis im 3D-Fenster signalisiert, dass der 3D-Editiermodus aktiv ist. Da in diesem Modus nicht nur bereits platzierte Objekte bearbeitet, sondern auch neue Objekte eingefügt und editiert werden können, werden im Steuerdialog die Auswahllisten der einzelnen Editoren eingeblendet, so dass Sie Ihre Modelle in der 3D-Ansicht auswählen, in der Vorschau begutachten und in der Anlage platzieren können.


    Einsetz- und Eigenschaftendialog in der 3D-Ansicht

    Die Funktionen für die Bearbeitung von Objekten im 3D-Modus werden – wie im 2D-Modus – über das Kontext- oder Objektmenü aufgerufen, das Sie wie gewohnt mit einem Rechtsklick auf das selektierte Objekt öffnen. Mit den Befehlen dieses Menüs können Sie Ihr Modell nun in der 3D-Ansicht verschieben, skalieren und drehen oder auch entfernen. Wenn Sie die Objektposition festlegen wollen, wählen Sie im Objektmenü die Option Modelleigenschaften, um im folgenden Dialog die Werte einzugeben, die sowohl die Position als auch die Drehung und die Skalierung definieren. Wie auch immer Sie ein zur Bearbeitung selektiertes Objekt drehen oder wenden, wird sich dieses automatisch der Oberfläche und dem Niveau der Landschaft anpassen. Gelegentlich kann es freilich sinnvoll sein, die jeweilige Höhe oder Tiefe zu korrigieren. Um dies zu bewerkstelligen, halten Sie die linke Maustaste und gleichzeitig die Taste Strg gedrückt und ziehen das selektierte Objekt in vertikaler Richtung nach oben oder unten.


    Verschieben von Objekten mit gehaltener linker Maustaste, Höhe mit zusätzlich gedruckter Strg-Taste

    Objekte sperren:

    Um ein unbeabsichtigtes Verschieben von eingesetzten Modellen zu verhindern, kann jedes Objekt mit „Objekt sperren“ verriegelt werden. Außerdem ist es für Mausklicks "durchsichtig". Das erleichtert die Auswahl anderer Objekte, die in unmittelbarer Nähe stehen. Diese Modelle sind dann nur noch mit Strg + Shift + Rechtsklick anwählbar. Es öffnet sich ein kleines Kontextmenü mit "Objekt entsperren".

    Wichtiger Hinweis: Die Sperre wirkt sich auch auf das Planfenster aus! Hier können gesperrte Objekte nur noch mit Strg + Shift + Linksklick ausgewählt werden. Sie lassen sich dann ohne Aufhebung der Sperre wie gewohnt manipulieren.


    Beleuchtung von Immobilien:

    Auch wenn Landschaftsobjekte und Immobilien auf ein und dieselbe Art und Weise ausgewählt, platziert und bearbeitet werden, gibt es doch Unterschiede, die auf die unterschiedlichen Eigenschaften zurückzuführen sind und die sich sowohl in der Funktionalität als auch im Erscheinungsbild bemerkbar machen können. Ein Beispiel für besondere Objekteigenschaften von Immobilien ist die Beleuchtungsfunktion, die dafür sorgt, dass die Lichter nicht auszugehen brauchen, wenn es in Ihrer Anlage Nacht wird. Wie bei den Landschaftselementen gibt es auch bei den Immobilien einen Objektdialog, den Sie mit einem Rechtsklick auf das markierte Objekt im 2D-Fenster öffnen.

    Dort können Sie nicht nur die Parameter eingeben, die die Position bestimmen, sondern auch mit Licht und Rauch schalten und walten: Wählen Sie die Option Licht ein, wird es hell, entscheiden Sie sich für Licht aus, bleibt es dunkel. Ebenso verhält es sich mit dem Rauch. Wenn Sie die Option Rauch ein aktivieren, wird der Schornstein rauchen, vorausgesetzt, die Immobilie ist mit einem Kamin ausgestattet. Die Beleuchtungsfunktion wird noch dadurch erweitert, dass das Licht in Immobilien auch automatisch nach dem Zufallsprinzip ein- und ausgeschaltet werden kann. Der automatische Wechsel, der willkürlich in einem Rhythmus von 30 bis 60 Sekunden erfolgt, obliegt einem internen Zufallsgenerator, der – wie die manuelle Beleuchtung – für jede Immobilie einzeln im Objektdialog aktiviert werden muss. Um den Zufallsgenerator einzuschalten, müssen Sie die Option Licht an/aus/auto mehrmals anklicken. Der automatische Beleuchtungswechsel tritt in Kraft, wenn im Optionsfeld statt des Häkchens ein X ist.


    Für die Lichteinstellung gibt es drei Zustände: ein, aus, automatisch

    Feuer in Immobilien:

    Spektakulärer noch als die zufallsgesteuerten Beleuchtungseffekte ist der Ausbruch von Feuer, den Sie manuell oder automatisch über einen Kontaktpunkt einschalten können. Diese Funktion, die erstmals in der Modellbahnanlage Knuffingen zu bewundern war, ist allerdings nur bei den entsprechenden Funktionsmodellen verfügbar, die eigens zu diesem Zweck konstruiert wurden und die mit Hilfe des Immobilien-Editors ausgewählt und platziert werden können. Soll das Feuer in einem dieser Gebäude manuell ausgelöst werden, markieren Sie die Immobilie im 2D-Fenster, um per Rechtsklick mit der Maus den Eigenschaftendialog zu öffnen und die Option Feuer an/aus einzuschalten. Ist diese Option aktiviert, vergehen nur noch wenige Sekunden, bis das Gebäude tatsächlich lichterloh brennt. Setzen Sie das Häkchen, welches die Funktion aktiviert hat, zurück, wird der Brand ebenso schnell auch wieder gelöscht.

    Um einen komplexen Feuerwehreinsatz zu simulieren, kann der Brand auch automatisch über mehrere Kontaktpunkte gesteuert werden. Im Unterschied zur manuellen ist die automatische Steuerung über Kontaktpunkte aber dem Editor Signalsteuerung zugeordnet, so dass Sie vom Immobilien-Editor zur Signalsteuerung umschalten müssen. Hier wählen Sie in der Kontaktpunktliste den Kontaktpunkt für Immobilien, um dann in das Planfenster zu wechseln und die Kontaktpunkte für die automatische Steuerung des Einsatzes an dem dafür vorgesehenen Ver kehrsweg in der gewünschten Anzahl per Mausklick zu setzen.


    Sind die Kontaktpunkte, die den Ablauf des Ereignisses steuern sollen, platziert, klicken Sie die Punkte der Reihe nach mit der rechten Maustaste an, um den Steuerdialog des jeweiligen Kontaktpunkts zu öffnen. Dort wählen Sie die Rollmaterialien, die das Feuer auslösen, und bestimmen die Intensität von Feuer und Rauch und gegebenenfalls auch die Einstellungen, die sich auf einzelne Achsen, die Fahrtrichtung und die Route beziehen. Je mehr Kontaktpunkte Sie setzen, desto mehr


    Auch Kontaktpunkte für Immobilien werden im

    Signaleditor gesetzt

    Löschfahrzeuge können teilnehmen, sodass auch verschiedene Brandherde mit einer gewissen Zeitverzögerung gleichzeitig bekämpft werden können. Gelöscht wird das Feuer schließlich wie es ausgelöst wurde, nämlich wiederum über einen Kontaktpunkt, nur dass Sie im Eigenschafts-Dialog jetzt die Intensität des Feuers auf Null stellen müssen. Zum Löschen von Großbränden müssen natürlich Fahrzeuge mit Löschwasser und Wasserkanone eingesetzt werden. Dies soll hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, ausführlich aber im Zusammenhang mit der Signalsteuerung behandelt werden, die in einem eigenen Kapitel dokumentiert wird.


    Durch Rechtsklick auf den Kontaktpunkt öffnen Sie den Einstellungsdialog

    Immobilien mit beweglichen Achsen:

    Zu den Architekturobjekten mit erweiterter Funktionalität gehören beispielsweise auch Immobilien mit beweglichen Teilen wie Kräne, Windräder oder Mühlen, um nur einige Beispiele anzuführen. Die entsprechenden Objekte können im Immobilien-Editor in der 2D-Ansicht ausgewählt und in der 3D-Ansicht manuell in Bewegung gesetzt werden. Dabei wird sowohl die Art wie auch die Intensität der Bewegung durch den kombinierten Einsatz von Maus und Tastatur gesteuert.

    So produziert ein...

    erster Linksklick ➝ eine kurze Bewegung bzw. Bewegung bis zum nächsten Winkelraster (Drehscheiben)
    zweiter Linksklick ➝ einen Halt
    Linksklick + Shift ➝ eine kontinuierliche Bewegung bis zum möglichen Ende
    Linksklick + Strg ➝ eine Umkehr der kontinuierlichen Bewegung bis zum nächsten Winkelraster
    Rechtsklick + Shift ➝ eine Beschleunigung
    Rechtsklick + Strg ➝ eine Verlangsamung der Bewegung

    Einmal in Gang gesetzt, bleiben die Bewegungen, die auf diese Art und Weise ausgelöst werden, erhalten, auch wenn die Anlage geschlossen und später wieder geöffnet wird. Alle beweglichen Teile in interaktiven Immobilien können über Kontaktpunkte gesteuert werden, die in die Fahrwege eingebettet werden, um die Bewegung der jeweiligen Achsen ein- und auszuschalten, oder auch Achsen auf eine vom Anwender vordefinierte Position zu bewegen. Auf diese Weise können z.B. die Lokschuppen-Tore von einer sich nähernden Lokomotive automatisch geöffnet und geschlossen werden. Entsprechend kann die Position der Drehscheibe nun so ansteuert werden, dass

    diese sich automatisch dem Stand der Lok anpasst. Und ebenso lassen sich nun auch die beweglichen Teile in anderen Immobilien wie etwa die Ladevorrichtung einer Bekohlungsanlage oder das Füllrohr eines Wasserkrans automatisch über Kontaktpunkte steuern.

    Wie beim Feuer in Immobilien wird auch die automatische Steuerung der beweglichen Achsen über die Signalsteuerung abgewickelt. Um die Kontaktpunkte an dem gewünschten Verkehrsweg im Anlagenplan zu verlegen, muss wiederum der Kontaktpunkt für Immobilien im Editor Signalsteuerung aktiv und die jeweilige Immobilie im Anlagenplan markiert sein. Sind alle Kontaktpunkte gesetzt, öffnen Sie wie inzwischen schon gewohnt das Konfigurationsmenü des jeweiligen Kontakts, um für jeden einzelnen Kontaktpunkt das Fahrzeug, die entsprechende Achse und deren Bewegung über das Auswahlmenü Aktion zu konfigurieren.

    Anpassung von Immobilien- und Landschaftselementen an die Neigung

    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Objekt und wählen Sie die entsprechende Option ➝


    Das Objekt passt sich automatisch an, wenn die Funktion zur Geländeanpassung aktiviert ist ➝


    Diese Geländeanpassung beim Verschieben des Objekts bleibt so lange aktiv, bis Sie den Bearbeitungsmodus wechseln oder die Auswahl des Objekts aufheben.