Meinheim - Symmetrie einer Großstadt

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  • Danke Wilfried WK-1 und Martin martin joachim für eure weiteren Tipps. Stimmt, man braucht die gemeinsame Nutzung eines Fahrweges nicht nur auf eine Brücke zu beziehen. Die Molli und auch die Frankfurter Hafenbahn sind sehr schöne Beispiele dafür. Ich denke, in meinem Layout oben werde ich jetzt mit der Lösung Andreaskreuz plus Schranke plus Verkehrsampel gehen und mich dann den weiteren Abschnitten des Projektes zuwenden.


    Aber eigentlich sind wir ja noch erst bei der Modellbahn "Norderlandbahn" der Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF), die wir uns jetzt noch ein wenig weiter ansehen wollen.


    Auf nach „Waldbruch“ also war die letzte Devise. Waldbruch: woher dieser kleine Haltepunkt seinen Namen hat, kann man sich ja noch gut erklären, aber warum gibt es ihn überhaupt? Warum hält die Gelberbahn hier mitten im Wald?




    Fast den ganzen Tag über liegt dieser Ort einsam und verlassen da. Man hört nur die Vögel des Waldes singen, ab und an einen Kuckuck rufen und wenn man Glück hat, schaut mal scheu ein Reh vorbei.



    Nur einmal pro Tag - um 15:00 Uhr - nähert sich mit seinem typischen Rasseln die "Gelberbahn" aus Richtung Peterburg. Eine kleine V 10 bewegt zwei Wagen durch den Wald, biegt kurz vor dem Bahnhof nach Rechts und hält wenig später auf Gleis 1. Manchmal!


  • Gleich hinter dem Haltepunkt "Waldbruch" zweigt von der Strecke nach Ahnerich ein Gleis ab, über das man nach einigen Kilometern die Burg Gernfels erreicht. Und genau dort hin ist Tender voraus 99 4625 unterwegs mit einer ganz besonderen Fracht.



    Auf Burg Gernfels finden in jedem Sommer die "Gernfelser Festspiele" statt, für die es natürlich weder an kulinarischen noch sonstigen Köstlichkeiten fehlen darf. Nur das Beste aus der Region ist gut genug für diese traditionelle Veranstaltung.



    Viele Landwirte, Einzelhändler und sonstige kleine Unternehmen, sowie Verbände und Vereine sind in irgendeiner Form an den Festspielen beteiligt. So natürlich selbstverständlich auch die Norderländer Kleinbahn. Während der Festwoche im August wird sie mit Sonderzügen die Besucherinnen und Besucher zum Fest bringen.


  • Aber das eben erst im August. Heute setzen wir erst einmal unsere Fahrt mit der "Gelberbahn" fort. Nach dem Haltepunkt "Waldbruch" und dem angesprochen Abzweig in Richtung Burg Gernfels geht es für unsere kleine Bahn zwischen Wiesen und Wald hindurch in die nächste größere Ortschaft. Es geht nach Ahnerich.



    Besonders abwechslungsreich ist die Strecke nicht. Viel zu sehen gibt es nicht. Lediglich ein kleiner offener Schuppen direkt am Gleis, in dem ein Landwirt ein paar Gerätschaften untergestellt hat, wirft bei einem aufmerksamen Fahrgast eine Frage auf.



    "Wäre es für den Bauern nicht praktischer, wenn sein Schuppen anders herum stehen würde?" Dieses kleine "Problem" kann aber schnell gelöst werden. Der Unterstand gehörte einst zum Bedarfshaltepunkt "Benwiese". Wie gesagt ... es ist nicht viel los auf der Fahrt nach Ahnerich.


  • Anfahrt der „Gelberbahn“ auf Ahnerich bei strahlend blauem Himmel. Gut, letzteren muss man sich dazudenken, die Decke der Ausstellungshalle wirkt eher grau und trübe. Wir dürfen ja nicht vergessen, die Norderlandbahn ist nur eine Modelleisenbahnanlage im Maßstab 0e der Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF).




    Der kleine Zug wird aber schon erwartet. Und auch die Reisenden sind gespannt. Denn in Ahnerich wird umgestiegen in eine etwas ungewöhnliche Bahn, die sie dann weiter an die Küste und damit ihn ihren Urlaubsort bringt.



    Im Bahnhof des Ortes wird auch etwas gebracht. Per Flachwagen der weiterführende Meterspurbahn bekommt die „Gelberbahn“ ihren dritten Waggon geliefert. Jetzt wo es auf die Ferienzeit zugeht, muss die Bahn ihre Kapazität erhöhen.


  • Angang Juli. Eine Zeit im Jahr, in der bei den Meinheimer Modelleisenbahnfreunden (MMEF) eigentlich nicht gearbeitet und gefahren wird. Doch in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. So manche Reise oder Fahrt zu (Museums)eisenbahn-Events findet nicht statt, Besuche bei befreundetet Clubs sind verschoben worden und Treffen etwa auch im Ausland abgesagt.



    So ist dann eben doch Zeit, an der eigenen Anlage tätig zu sein, sich neue Bauabschnitte zu überlegen oder bestehende zu komplettieren. Hier sehen wir die schon erwähnte Ortschaft Ahnerich, an dessen Bahnhof die 750 mm Strecke der Norderlandbahn endet, der Meterspur-Abschnitt beginnt und die Bäderbahn in Richtung Küste startet.



    Und genau dorthin möchten unsere Reisenden, die mit der "Gelberbahn" angekommen sind. Die Überlandstraßenbahn fährt gerade ein und wird sie – nach dem Umsetzen – Richtung Küste bringen. Der nächste Abschnitt auf der Norderlandbahn: auf nach Fischers Darß.


  • Die Weiterfahrt für unsere Reisenden in Ahnerich an die Küste - nach Fischers Darß - verzögert sich leider auf unbestimmte Zeit. Es gibt unglücklicherweise technische Probleme an einem der Überlandstraßenbahnwagen.



    Für alle elektrischen und mechanischen Probleme an den Fahrzeugen des Vereins ist bei den Meinheimer Modelleisenbahnfreunden (MMEF) Wendy zuständig. Hier bei dem Zug der Überlandstraßenbahn eilt es nun ein wenig. Der kleine Küstenort hinterm Deich erwartet neue Feriengäste.



    Bisher konnten die MMEFler aber jedes technische wie auch gestalterische Problem lösen - dank gesunder Fantasie, frischer Kreativität und so manchem nötigen Kompromiss. Und so wird es auch in diesem Fall sein, wir werden in ein paar Tage unseren Ferienort Fischers Darß auf jeden Fall noch erreichen.


  • Volkmar Bauch , Danke dir. Ja genau, nur waren die kleinen Lampensockel ein wenig "rundlicher", was aber mit den GeoObjekten etwas schwierig hinzubekommen war.


    Etwas schwierig wieder hinzubekommen war dann doch auch der zweite Beiwagen unserer kleinen Überlandstraßenbahn, die die neuen Urlauber von Ahnerich nach Fischers Darß bringen soll. Aber der Service funktioniert natürlich auch mit einem reduzierten Angebot - wenn alle Beteiligten ein wenig Verständnis und Wohlwollen aufbringen und nicht immer nur an sich selber zu erst denken.



    Unter Umständen ist es nun zwar ein wenig enger in den Straßenbahnwagen, vor allem wenn der eine oder die andere gefühlt Reisegepäck für acht Wochen dabei hat. Diese Enge kann aber auch zur Folge haben, dass man schon einmal miteinander ins Gespräch kommt, ein paar Worte über des Wetter wechselt oder erste Urlaubstipps erhält oder weitergeben kann.



    Später im Ort wird man sich dann so oder so ständig über den Weg laufen, sich morgens beim Bäcker oder abends beim Sundowner treffen und seinen Urlaub ein Stück weit mit anderen gemeinsam verbringen - oder verbringen müssen, je nachdem. Fischer Darß ist eben ein kleiner Ferienort; auch wenn er - wie hier bei der Anreise schon zu erkenne ist - gerade dabei ist, zu wachsen und ein Stück weit moderner zu werden.



  • erinnert mich an die Hallig Hooge Besuche. Da begnet man manchen Urlauber täglich :aa_1:. weil alles eben so "übersichtlich" ist.

    Waren gerade wieder da. Eine Urlaberin ist mit uns angekommen (begneten uns schon im Zug Richtung Hallig), und wir sind auch am gleichen Tag wiede nach Hause gefahren.

    Eine schöne Urlaubsgeschichte die Du da beschreibst.


    Gruss

    Peter

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  • wassermann50 Danke dir, Peter. Ich hoffe, ihr hattet wieder schöne Tage auf Hooge.

  • Hallo Michael, Michael S.


    auf der Hallig war es teilweise wieder stürmisch wie immer, aber auch viele Sonnentage.


    Peter

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  • Ohne Sturm bzw. Wind ist die Nordsee ja auch fast schon langweilig. Auf meiner letzten Helgolandtour war es absolut windstill, die hohe See spiegelglatt und das ganze Erlebnis daher irgendwie höchst surreal. Solange es nicht ununterbrochen regnet, Peter wassermann50 .

    In Meinheim dagegen regnet es heute ununterbrochen junge Meerkatzen. Grund genug für die Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF) sich spontan zu einem kleinen Urlaubsfahrtag zu treffen und zu schauen, ob unsere Feriengäste aus den letzten Folgen nun auch endlich gut an ihrem Ziel - in Fischers Darß - angekommen sind.



    Sind sie. Das Wetter ist prächtig, die Sonnenschirme auf der Terrasse aufgespannt, die Urlaubsstimmung entspannt. Mit dazu beitragen tun hier im Ort die kulinarischen Angebote, allen voran der "Fischkutter", der jeden Dienstag frischen Hochseefang zum Mitnehmen vor seinem Restaurant verkäuft.



    Die "Heerenhus-Siedlung" in Fischers Darß im Stil der Backsteinromantik. Etwas eng zusammengekauert stehen hier die Ferienhäuser hinterm Deich. Doch wozu benötigt man auch schon im Urlaub ein größeres Hausgrundstück, wenn man die salzigen Wiesen, den duftenden Kiefernwald und das weite Meer direkt vor der Tür hat?


  • Hey Michael ,

    das gefällt.

    Mal ganz was anderes.


    Schönen Abend noch

    Hummel :bm_1:

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  • Dann hoffe ich mal, dass der Regen in Meinheim noch wieder aufhört. Sonst wären die Regenschirme ja ganz umsonst zum Trocknen aufgespannt worden :am_1:

    Schönes "Detail am Rande" :be_1:

    Und die Haupt-Geschichte verdient natürlich auch nen Daumen :bp_1:


    Viele Grüße

    Benny

  • Danke elu , es freut mich, dass dir meine kleinen digitalen Ausflüge per virtueller Modellbahn gefallen. Wenn wir doch sonst z. Z. nicht so richtig unbeschwert unterwegs sein können ...


    Vielen Dank Hummel , es kommt ja immer wieder die Frage auf, ob eep nun einen Modell- oder eine Eisenbahnsimulation ist. Bei diesem Projekt habe ich mich jetzt einmal ganz konsequent (na ja, fast ganz) für Modelleisenbahn entschieden.


    Benny (BH2) , in Meinheim aka Bremen hat es tatsächlich gestern den kompletten Tag geregnet, da ergab sich die Rahmenhandlung von ganz alleine - und auch die Zeit, den Beitrag zu posten. Schön, dass dir das Zusammenspiel mit den beiden Regenschirmen aufgefallen ist!


    Als Ergänzung gibt es heute noch drei Detailbilder vom "Fischkutter", diesmal mit vorgezogener Fotokulisse, da der Blick in die "hässliche" Fabrikhalle ja doch ein wenig von der Modellbahnanlage ablenken kann.



    Wie erwähnt, der Fisch, den man im "Kutter" bekommt bzw. man sich Dienstags dort für zu Hause kaufen kann, ist wirklich vorzüglich. In Sachen Qualität macht da dem Kutterteam niemand etwas vor. Da darf man dann in Sachen Orignalität auch schon einmal Abstriche machen. Oder habt ihr noch nie von "Fischers Fritz" gehört, bzw. den alten Friese Nerz in seiner gelben Gummihaut gesehen?



    Diesen nummernlosen SAS haben die Pächter des "Fischkutters" aus ihrer Heimat, aus Sassnitz, mitgebracht. Hier dient er nun nicht mehr dem Fisch- sondern dem Kundenfang. "Darf ich mal? Was haben Sie denn heute Schönes?". Und "Ach du, weg ...!". Ja *denk*, "Hoffentlich bekomme ich am Schluss auch noch ein wenig ab?"



    Dieses Hin und Her am Fischstand lässt die beiden Herren auf der Bank kalt. Sie lesen ihre Zeitung, essen ihre Banane und denken sich ihr Teil. Immerhin sind wir hier doch im Urlaub.

  • Fischers Darß, Sonntag, 24° - aber bedeckter Himmel. Der perfekte Tag für eine kleine Radtour durch den trockenen Kiefernwald, entlang der frischen Wiesen und Weiden sowie über den neuen Deich hinüber zum kleinen Hafen des Ferienortes.



    Fahrräder sind ja irgendwie gefühlt das Hauptverkehrsmittel in diesen Urlaubsgegenden an der Küste. Nicht nur das zu vielen Ferienwohnungen mindestens zwei Räder mit dazugehören, Fahrradverleihe finden sich an jeder Straßenecke. Hier in Fischers Darß gibt es einen direkt neben dem Bahnhof.



    Okay, holen wir uns hier bei Peter Topf also auch einen dieser knallroten Drahtesel und schauen uns ein wenig die nähere Umgebung von Fischers Darß an. Im Hafen soll es die besten Fish and Chips hier an der Küste geben. Auf geht's.


  • Zugegeben, besonders weit sind wir noch nicht gekommen, auf unserer kleinen Radtour rund um Fischers Darß. Peter Topf hat uns zwar ein schönes rotes Fahrrad ausgeliehen, für einen Tag, für 15,- € - aber irgendwie gibt es an jeder Ecke etwas zu sehen.



    Beim "Räucheraal" geht es z. B. auf besonderer Art und Weise international zu. Gäste von weit her haben scheinbar ihren Weg in den kleinen Nordseeort gefunden und ihren Wagen mitten auf der Straße abgestellt.



    Nur die Sache mit den weiter oben schon einmal erwähnten "kulinarischen Angeboten" dieser Urlaubsregion gleich hinter dem Deich, die hat man ihnen leider noch nicht so richtig klar machen können.


  • Die zwei "Rüpel" verschmähen nicht nur die lokalen Köstlichkeiten, auch beim Belauschen ihres Gespräches wird klar, für die Beiden dreht sich in diesem sommernachtstraumähnlichen Zwischenspiel alles nur um Altbekanntes aus ihrer Heimat - aus der Sierra Mevada.




  • Aber dazu kommen wir eventuell später noch. Im Augenblick sind wir im Küstenort Fischers Darß und machen Urlaub. Wir erinnern uns, wir hatten uns ein Fahrrad geliehen um uns die Umgebung unseres Feriendomizils anzusehen.



    Der Leuchtturm von Fischers Darß ... nein, natürlich nicht. Vielmehr eines dieser "Andenkengeschäfte" ohne die ein richtiger Urlaubsort gar kein richtiger solcher ist. Sandspielzeug für Kleinen, Stehrumches für die Großen, ein paar Artikel für die Ferienwohnung, falls dort Abwaschbürste, Servietten oder Schnapsgläser fehlen sollten.



    Auch Muschelkästchen sind immer sehr beliebt. Oder soll es doch ein mini Friese Nerz sein? Ein Ball für den Strand? Ein Segelboot? Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres heißt es und wir neigen dazu, diese immer ein Stück zu verlängern, indem wir einen kleinen Teil aus ihm mit nach Hause nehmen. Aber genug davon. Auf's Rad geschwungen und durch das Kiefernwäldchen in Richtung Deich und Hafen. Wir sehen uns in Kürze dort.