Die 10 Gebote für den Kon und für die, die es noch werden möchten.

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  • Zu den 10 Geboten fallen mir 4 Anmerkungen ein:

    1) Für Tauschtexturen gibt es inzwischen den Ordner ...Resourcen\Tauschtexturen, in dem Unterordner erlaubt sind (z.B. KON-Kürzel oder Themenbereiche).

    Tauschtextur ins gleiche Verzeichnis wie das Modell stimmt somit nicht (mehr).

    2) Es spricht Nichts gegen das Einfärben der Vertecies. Allerdings sollen alle Vertecies einer KON-Datei die gleiche Farbe bekommen. Die 200/200/200 (helles Grau) führen dazu, daß die Farbe der Textur gut dargestellt wird und das Programm die Möglichkeit des Abdunkelns oder des Aushellens hat.

    3) Normen für Pufferhöhen erscheinen mir als absolut unnötig, da Modelle so Originalgetreu wie möglich gebaut werden sollen.

    Wer ein Modell der Badischen Staatsbahnen baut, wird demnach auch die Puffermaße dieser Bahn nehmen, die sich gewaltig von den heute bei der Bahn üblichen Werten unterscheiden.

    Ein solches Modell mit den Normmaßen Höhe 100 cm SO und 175 cm Pufferabstand wird nie und nimmer den Gesamteindruck für so einen "Oldtimer" wiedergeben.

    4) LODs:

    Bei den angegebenen Reduktionen handelt es sich um Mindestwerte.

    Wenn größere Reduzierung erreicht werden kann, ist das von Vorteil.

    Bei kleineren Werten stellt sich die Frage, ob so eine LOD-Stufe noch sinnvoll ist.

    Letztlich gilt: So früh (Entfernung) wie möglich so klein (Dreiecke) wie möglich. Und um das zu erreichen hilft nur Testen, denn was für ein Modell gilt, kann bei einem ähnlichen anderen Modell wieder ganz anders aussehen.

    Dazu gibt es seit 2018 noch die Obergrenzen, daß ein Modell max. 300.000 Dreiecke in LOD0 haben darf und die Summe aller LODs die 500.000 Marke nicht übersteigen darf.

    Mit den heutigen Konstruktionsprogrammen lassen sich wunderbare Modelle erzeugen, aber sie verführen auch dazu, mit den Polygonen sehr verschwenderisch um zu gehen. Es gibt 3D-Menschenmodelle (natürlich nicht in EEP), die die 300.000 Dreiecke bei weitem überschreiten.

    Eine Zigarette mit 36 oder mehr Punkten für den Umfang ist schnell gebaut, macht aber kaum Sinn, da sie in EEP so klein wird, daß die meisten Monitore sie nur noch mit 3 oder 4 punkten darstellen können. Also ist man mit 8 Punkten schon sehr gut dabei. Natürlich kann man auch hier kaum einen für jede mögliche Situation greifenden Werte geben, aber meist ist weniger mehr.

    Viele Grüße
    Klaus Keuer - KK1 - WBF


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  • Beispiel: Kugel in Blender:

    Hier sieht man in der Mitte eine Kugel mit den Vorgaben von Blender (32 Segmente, 16 Ringe, Größe 1,0), rechts mit halbierten Werten (16 Segmente, 8 Ringe Größe 1.0) und links eine gleichgroße Kugel mit 360 Segmenten und Ringen.

    Ganz klar: Der Qualitätsunterschied ist auf den ersten Blick erkennbar.

    Nochmal die gleiche Reihe im Objektmode und darunter die gleichen Kugeln mit Shading: Weich.

    Da sind dann die Unterschiede schon wesentlich geringer.

    In der untersten Reihe wieder die gleichen Kugeln auf die Größe 0.05 reduziert. Wer da noch Unterschiede erkennen will, der muß schon ganz schön nah rann gehen.

    Wenn man sich nun mal die Faces ansieht: die mittlere Kugel hat 512 Faces, die rechte 128 und die linke: ???? - sagenhafte 129600.

    So eine Kugel ist bestimmt nicht geeignet, um einen Kinderball für EEP zu erstellen, läßt sich aber in Blender mit dem Eintrag von sechs Zahlen problemlos erzeugen (aber selbst in Blender merkt man schon, daß die Berechnung erheblich länger dauert).

    Man sollte sich also durchaus überlegen, für was so eine Kugel benötigt wird.

    Ein Türgriff ließe sich wahrscheinlich mit noch weniger als 128 Faces recht realistisch darstellen, aber mehrere Tausend Dreiecke nur für einen Türgriff ist mit Sicherheit nicht nötig (in EEP).

    Viele Grüße
    Klaus Keuer - KK1 - WBF


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    Edited 2 times, last by wbf (KK1) (November 17, 2023 at 10:26 AM).