Die 10 Gebote für den Kon und für die, die es noch werden möchten.

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  • Hallo liebe EEP Gemeinde.

    Der Nicci53 hatte ja mal vor Urzeiten versprochen eine Liste mit den Kriterien für den Modellbau für EEP zu erstellen. Und da der Nicci hält was er verspricht, hat er in stundenlanger Nachtarbeit die 10 Gebote für den Modellbau für EEP erstellt und möchte euch diese hier und jetzt präsentieren und natürlich auch zum zum Download anbieten:

    10 Gebote für angehende Konstrukteure bzw. interessierte User

    I Datei-Name des Modells

    1. Prüfung der Dateikonformität
    Dateinamen sind inklusive der Dateierweiterung (also den Zeichen nach dem Punkt *.*)
    auf maximal 31 Zeichen begrenzt.

    2. Sonderzeichen
    Dateinamen dürfen keine Sonderzeichen, wie "Leerzeichen“, <, >, ?, ", :, |, \, /, *,oder &
    enthalten. Ebenso sind Ä, Ü, Ö, ä, ü, ö, sowie das "ß" nicht erlaubt.
    Das Sonderzeichen-Verbot gilt für ALLE Dateien, also auch für WAV-Dateien, Anlagen, abgespeicherte Blöcke usw.

    3. Pfade im Ressourcen-Ordner
    Auch für die Vergabe von neuen Ordner-Namen gelten die unter „Sonderzeichen“ vorgegebenen Regeln.
    Es handelt sich hierbei nicht um Regeln, die der Trend-Verlag erfunden hat.
    Es handelt sich vielmehr um allgemein gültige Regeln, die von der Computertechnik und Industrie aufgestellt wurden bzw. her rühren/stammen.

    II Texturen des Modells

    4. Texturieren der Modelle
    Der Aufbau des Modells sollte so detailliert wie möglich erfolgen.
    Der Konstrukteur sollte sich vor dem Bau seines Modells darüber im Klaren sein, welche Textur "am Günstigsten" ist.
    Eine Textur mit, oder eine ohne Billboarding.
    Wichtig:
    Gibt es im Modell Teile von beiden Arten, werden auch zwei Texturen erzeugt/generiert.
    Nicht vergessen!
    Die Anzahl der Texturen ist der Multiplikator der Rendering-Pipeline.
    Baue ich also zum Beispiel ein Signal und komme eigentlich ganz gut ohne Billboarding aus, so darf ich nicht vergessen, dass ich für die Flares auch eine Billboarding-Textur brauche. Günstig wäre es, diese in die Haupttextur aufzunehmen, nur dann muss auch die Haupttextur Billboarding (mit Alpha-Kanal) sein.

    5. Grundsätze
    Die Farbgebung von Modellen sollten grundsätzlich nach dem RAL-Farbschema der Originalmodelle erfolgen.

    Modelle sind grundsätzlich zu texturieren, das heißt im Klartext: Es müssen IMMER und ALLE Vertices texturiert sein!

    Einfärbungen oder Farbänderungen an Modellen durch Einfärben von Vertexen ist nicht gestattet.

    Als absolute Untergrenze bei der Texturierung sollte ein Wert von 50x50 Pixel pro 1 qm Modellfläche gelten. Ein guter Richtwert liegt bei 80-90 Pixel x 80-90 Pixel pro 1 qm Modellfläche.

    Die Texturen sollten, wenn möglich – insbesondere bei Immobilien - aus Originalbildern entstehen.

    Monotone RGB-Flächen ohne jegliche Oberflächenstruktur müssen vermieden werden.

    6. Tauschtexturen
    Bei Tauschtexturen ist zu beachten, dass die Tauschtexturen in den gleichen Ordner installiert werden sollen, in dem das Modell abgelegt wurde und der Anfang des Dateinamens dem Namen des Modells zu entsprechen hat.

    7. Texturgrößen
    Als Texturgrößen sollten folgende Standardformate verwendet werden:
    256x256; 512x512; 1024x1024; 1200x1200; 1600x1600; 1980x1980; 2048x2048.

    Es können durchaus andere Größen (Halbformate) verwendet werden. In diesem Fall ist jedoch zu beachten, dass dieses Halbformat dann auch stimmt.
    1024x512 ist ein Beispiel für ein richtiges Halbformat.
    1024x519 ist folglich falsch.


    8. Verwendung der LOD-Technik
    Die Modelle sind grundsätzlich mit LOD-Stufen gemäß folgender Richtlinie auszuführen.

    LOD-Stufen - Richtlinie

    Anzahl Polygone Anzahl LOD Stufen Reduktion um mindestens
    Bis 500 1 - 2 LOD_0 bis LOD_1* 20 - 30 %*
    500 – 10.000 2 LOD_0 bis LOD_1 50 %
    10.000 – 30.000 3 LOD_0 bis LOD_2 70 %
    30.000 – 50.000 4 LOD_0 bis LOD_3 75 %
    über 50.000 5 LOD_0 bis LOD_4 85 %

    *soweit sinnvoll machbar - dabei dann in LOD_1 Reduktion um 20 - 30 %

    9. Achsen
    Beim Bau des Modells muss grundsätzlich auf nicht notwendige Achsen / Achsenschachtelungen verzichtet werden.
    Zusätzliche Achsen erhöhen die Rendering-Zeit erheblich.


    10. EEP - Normung der Modelle
    a) Rollmaterial Schiene
    Um einen einheitlichen Standard für Rollmaterialien zu gewährleisten, sind nachfolgende
    Anforderungen unumgänglich.
    - Strikte Einhaltung der Normen zu Puffern
    -> Pufferhöhe = 100 cm über Gleisoberkante
    -> Pufferabstand, mittig = 175 cm


    b) Rollmaterial Straße
    Um einen einheitlichen Standard für Rollmaterialien zu gewährleisten, sind nachfolgende
    Anforderungen unumgänglich.
    - Standardversatz 2 m/ 200 cm von Straßenmitte
    - Kupplungshöhe Fahrzeuge/ Anhänger (z.B. PKW, LKW, Traktoren) =
    -> einheitliche Kupplungshöhe für Fahrzeuge derselben Gattung (Pkw, kleine Lkw mit
    Anhänger / LKW mit Auflieger) Abstimmung unter Konstrukteuren notwendig!
    - keine Geisterfahrzeuge mehr (ohne Fahrer).
    - Ausführung mit Fahr-, Brems- und Blinklichtern

    c) Immobilien

    - Richtwert für Texturen: 80-90 Pixel x 80-90 Pixel pro 1 qm Modellfläche.

    Untergrenze 50x50 Pixel pro 1 qm Modellfläche (für sichtfeldferne Flächen etc.)

    - Vermeidung von monotonen RGB-Farbgebungen ohne jegliche Oberflächenstruktur
    - Gebäude-Sockel sollten bis unter die Nulllinie der Z-Achse (-x) reichen (-50 cm), da Häuser, die an einen Straßen-Spline mit Fußweg gesetzt werden, ansonsten in der Luft hängen.

    Anmerkung:

    Das Modell, welches mit der jeweiligen HomeNos/Mod!X Userversion erstellt wurde, muss nach dem Zustandekommen eines Konstrukteursvertrages nochmals mit der jeweiligen DEV Version des HomeNos/Mod!X erstellt werden. Grund hierfür ist die bereits erfolgte Signierung des Modells auf die jeweilige Seriennummer des Users.

    Nachtrag Betreffs der Lod - Stufen kann es noch zu einer Änderung kommen, da hier Unterschiede zwischen dem Basis- und Premiummodell zum Tragen kommen können!

    Gruß icke

  • Wenn ich die pdf-Datei runterladen will, kommt bei mir folgende Meldung:
    "Der Zutritt zu dieser Seite ist Ihnen leider verwehrt. Sie besitzen nicht die notwendigen Zugriffsrechte, um diese Seite aufrufen zu können."

    Laut Überschrift (... und für die, die es noch werden möchten) kann sie doch jeder runterladen oder nicht? :as_1:

  • gut gemacht
    nur 2 gebote fehlen

    tu niemals nie modell daten klauen und als deine eigen ausgeben

    und behaupte niemals nie das ein kon nicht selber konstruiert hat wenn du keine beweise hast

  • Besten Dank an Nicci53 und an icke für diese Informationen.

    Besonders die Informationen zu den Texturen und den LOD-Stufen sind für Anfänger wie mich interessant.

    Herzliche Grüße
    Edgar

  • Das sind sehr interessante und bestimmt nützliche Informationen. Danke für die Veröffentlichung. Ich gehöre zu denen, die darauf warten, dass der HomeNos für EEP 10 erscheint.

    Allerdings hätte ich dazu eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit Modellen aus, die keinen Vorbildbezug haben? Also wenn ich zum Beispiel eine Lok als Rollmateral gebaut habe und veröffentlichen wollen würde, die es in der Realität gar nicht gibt?
    Gibt es dafür besondere Regeln? Was gäbe es da zu beachten? Oder ist sowas schlicht nicht möglich?

    Schöne Grüße vom GleisRoller.

    PC-Konfiguration: Windows 10 Home 64-bit | CPU: AMD Ryzen 5 2600 3,9 GHz | GPU: AMD Radeon R9 280 (3 GB) | RAM: 16 GB | EEP-Version: EEP 10 Expert

  • "Einfärbungen oder Farbänderungen an Modellen durch Einfärben von Vertexen ist nicht gestattet."

    Lieber Icke,
    vielen Dank für diese Zusammenstellung.
    Ein kleines Problem bei der Einfärbung der Vertece.
    Der NOS bringt 200/200/200 beim Setzen des Vertex.
    Ist das als Einfärbung zu sehen?
    Welche Werte sind hier gewünscht?

    Herzliche Grüße
    vom Ferkeltaxi

    PS. Lieber vormittags nichts tun, als nachmittags arbeiten.

    EEP 6.1 und EEP 15 in Betrieb unter WIN 10 64bit Intel i7 2,3 GHz Turbu 3,3 GHz NVIDIA GT 650M

  • Hallo Ferkeltaxi

    Ich gebe Dir gerne die Antwort auf Deine Frage:

    Quote

    Der NOS bringt 200/200/200 beim Setzen des Vertex.
    Ist das als Einfärbung zu sehen?

    Nein, das ist nicht als Einfärbung zu sehen, das sind die Standartwerte für Vertexe, diese Werte dürfen nicht verändert werden.

    Viele Grüße vom Nicci

    Display Spoiler

    EEP 6.1, EEP Modellkonverter

    EEP 13 - 17 mit allen Plugins; HomeNos 17 (alle DEV und User)

    Windows 10 pro, AMD FX 8320E 8 x 2.50GHz, 16 GB Ram, NVidia GTX 960 - Pc - Steam

    Windows 11 Intel i9-11900H; 6 x 2,6 GHz; 32 GB RAM, NVIDIA GForce RTX 3070 - Laptop - Präsentation

    Windows 10 pro, AMD Ryzen 5 2600X, 3,6 GHz, 32 GB Ram, NVidia GeForce RTX 2060 - "Arbeits-Pc"

  • Hallo Gleisroller

    Auch Deine Frage möchte ich beantworten

    Quote

    Allerdings hätte ich dazu eine Frage: Wie sieht es eigentlich mit Modellen aus, die keinen Vorbildbezug haben? Also wenn ich zum Beispiel eine Lok als Rollmateral gebaut habe und veröffentlichen wollen würde, die es in der Realität gar nicht gibt?
    Gibt es dafür besondere Regeln? Was gäbe es da zu beachten? Oder ist sowas schlicht nicht möglich?

    Schau Dir im Shop einmal das Set V70NLW10007 an.

    Da hat der Konstrukteur Lothar Wilke eine Holzeisenbahn entworfen und bietet die als Shopset an.

    JE2 hat einmal ein Ufo und ein grünes Männchen für EEP 6 konstruiert, auch diese Teile haben den Weg auf meine Festplatte gefunden.

    Also im Grunde ist alles möglich.
    Du musst es nur nach den Richtliníen konstruieren, also mit LoD Stufen und korrekt texturieren, warum sollst Du ein Teil nicht anbieten können.

    Auf meiner Festplatte treibt auch eine Elfe, die ich mal gebastelt habe, ihr Unwesen, warum also nicht auch andere Kreationen.

    Viele Grüße

    vom Nicci

    Display Spoiler

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  • Auch von mir mal ein Dankeschön für die Arbeit!

    Quote

    einheitliche Kupplungshöhe für Fahrzeuge derselben Gattung


    da man nur selten mal ein Modell findet, das nicht kompatibel zum Zugfahrzeug ist, scheint es doch sicher "Richtwerte" zu geben. Aktuell ermittle ich das durch probieren und mir dünkt, das es da nicht auf den Zentimeter ankommt. Vielleicht lassen sich da doch noch ein paar Werte als Anhaltspunkt angeben.

    P.S.: ich wäre nicht böse, wenn zu den ersten 10 Geboten noch weitere hinzukommen würden ;)

  • Hallo Uwe

    Quote

    da man nur selten mal ein Modell findet, das nicht kompatibel zum Zugfahrzeug ist, scheint es doch sicher "Richtwerte" zu geben.

    Nein, das ist tatsächlich bisher durch Absprache unter den einzelnen Konstrukteuren geregelt worden.

    Es gibt an diesem Punkt tatsächlich nur die allgemeine Vorgabe, die ich auch in meinen "10 Geboten" so zusammengeschrieben habe

    Quote

    - Kupplungshöhe Fahrzeuge/ Anhänger (z.B. PKW, LKW, Traktoren) =
    -> einheitliche Kupplungshöhe für Fahrzeuge derselben Gattung (Pkw, kleine Lkw mit
    Anhänger / LKW mit Auflieger) Abstimmung unter Konstrukteuren notwendig!

    Und bisher hat diese Vorgabe in aller Regel funktioniert

    Viele Grüße

    vom Nicci

    Display Spoiler

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  • Hallo Uwe,

    sei mir bitte nicht böse, aber so etwas von jemandem zu hören, der etwas konstruieren möchte, das sich in ein System einfügen soll, macht mich stutzig.
    Gerade solche Maße wie Pufferhöhen und -abstände können wohl kaum von der Gattung abhängen. Es sei denn, wir verstehen unter dem Begriff »Gattung« jeweils etwas anderes.
    Hier sollte überhaupt kein Pi-mal-Daumen oder was auch immer in Betracht gezogen werden, sondern einzig und allein das Vorbild! Ich hoffe, hier haben die Tester ein waches Auge.
    Es gibt leider schon solche Puffer-Beispiele bei an sich sehr gut aussehenden und noch gar nicht vor allzu langer Zeit erschienenen Modellen. Wenn sich jeder so ein Beispiel nimmt und eben mal nur den einen Zenti, auf den es vielleicht im Einzelfall optisch wirklich noch nicht ankommt, daneben liegt, haben wir im ungünstigsten Fall nach einiger Zeit und einigen Modellen ganz schnell einen deutlichen Unterschied.
    Weil wir einmal bei den Puffern sind: Selbst der Durchmesser ist eine empfindliche Größe - schon geringe Abweichungen lassen ein ansonsten erstklassiges Modell fremd bis unglaubwürdig erscheinen.
    Bitte so weit wie im jeweiligen Konstruktionsprogramm möglich an Vorbild bzw. Norm halten.
    Viele Grüße
    Thomas

    - - - - -
    MidiTower (i7 9700KF 3,6×3,6GHz, 16GB RAM, 4GB GeForce RTX2070 super, WIN 10)
    DELL-Notebook (Intel Core i7 3520M Quad Core, 2,9GHz, 8GB RAM, NVIDIA Quadro K1500M, WIN 10 Home;
    EEP von 4 bis 17.1

    »Nach diesem Jahrhundert der großen Sprüche und schlimmen Illusionen hoffe ich auf eine Zeit, in der die großen Sprüche nichts mehr gelten, sondern nur noch das, was man wirklich und greifbar getan hat.«

    Gerhard Richter, 1999

  • weiß nicht, ob du mich jetzt auch ansprechen wolltest, denn eigentlich meinte ich ja das Gleiche. ;(

    Es gibt keinen Grund für mich, Nicci's Worte anzuzweifeln. Das es trotzdem über all die Jahre dann doch nur ganz, ganz wenig Modelle gegeben hat, die nicht recht zusammen passen, zeugt doch eher für eine recht gute Zusammenarbeit. Dennoch wundert es mich ein bisschen, das es dort, im Gegensatz zu anderen Sachen keine Vorgaben gibt.
    Du hast sicher recht mit der Nähe zum Original, das nützt aber wenig, wenn das Original flexibel in den Maßen ist und ich nicht weiß, mit welchen Werten gearbeitet wurde. Nehme ich einen normalen modernen Traktor, hat der hinten mindestens 3 verschiedene Kupplungsmöglichkeiten im Original, die u.U auch schon mal einen Meter auseinanderliegen. Schau ich eines der Modelle meines Bestandes an, scheint nicht wirklich einen fixen Kupplungspunkt in Form eines einzelnen Verankerungspunktes auf Höhe X zu geben, sondern eher eine senkrechte Linie X cm hinter oder vor der jeweiligen Achse, das Gleiche am Anhängemodell. Diese Punkte müssen zum Verkuppeln nicht mal ausmodelliert sein, es reicht, sie anzugeben. Treffen die Linien aufeinander, können sie ankuppeln, egal, ob im Modell an dieser Stelle ein Bauteil oder Luft ist.
    Als Beispiel: koppel mal einen PKW-Anhänger an einen LKW ;)

    Leider findet sich eben nichts in den Unterlagen, ob diese flexible Kupplungshöhe auch gewollt ist. Wenn es aber nicht drauf ankommt, wozu muß ich sie dann angeben?
    Es liegt dann am jeweiligen Kon, die Kupplung so zu gestalten, als wäre es aus einem Guß

    Es gibt leider schon solche Puffer-Beispiele bei an sich sehr gut aussehenden und noch gar nicht vor allzu langer Zeit erschienenen Modellen. Wenn sich jeder so ein Beispiel nimmt und eben mal nur den einen Zenti, auf den es vielleicht im Einzelfall optisch wirklich noch nicht ankommt, daneben liegt, haben wir im ungünstigsten Fall nach einiger Zeit und einigen Modellen ganz schnell einen deutlichen Unterschied.


    bei Puffern gibt es fixe Maße in der Realität und auch hier, von daher recht einfach

  • Guten Morgen Nicci,
    vielen Dank für Deine Antwort. Kann ich beruhigt weiter bauen.

    Herzliche Grüße
    vom Ferkeltaxi

    PS. Lieber vormittags nichts tun, als nachmittags arbeiten.

    EEP 6.1 und EEP 15 in Betrieb unter WIN 10 64bit Intel i7 2,3 GHz Turbu 3,3 GHz NVIDIA GT 650M

  • Hallo zusammen,
    Vorgaben/Normen hinsichtlich des Baues von Modellen sind gut und ermöglichen die Kompatibilität untereinander.
    Hinsichtlich der Vorgabe einer einheitlichen Kupplungshöhe bei Straßenfahrzeugen ist aber "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet"!
    - Bei Pkw scheint es noch sinnvoll, obwohl moderne Geländewagen (Off-Road-Pkw) bereits fahrwerkbedingt eine höher liegende Anhängerkupplung haben.
    - Traktoren, insbesondere ältere, verfügen oft über höhenverstellbare Kupplungen, da dies abhängig vom anzuhängenden landwirtschaftlichen Gerät benötigt wird (großer/kleiner Anhänger, Walze, Pflug, Egge etc.);
    - Lkw, auch hier insbesondere ältere, haben ebenfalls unterschiedliche Höhen, wie z.B. aus meinen Originalplänen von Magirus-Deutz oder Büssing ersichtlich ist, abhängig von Reifengröße, Aufbau oder Funktion.
    Anhänger haben auch aus diesen Grunden eine höhenbewegliche Deichsel/Gabel. Ergo sollte dies auch stets bei diesen gefordert werden.
    Es ist somit kontraproduktiv, bei Anhängerkupplungen von Straßenfahrzeugen eine "Normhöhe" vorzugeben: "europäische Überreglementierung lässt grüßen!"
    Gruß
    Bernie

  • Pufferhöhe = 100 cm über Gleisoberkante


    Um mal wieder die Realität mit einzubeziehen:
    Rein aus der praktischen Arbeit mit Güterwagen kann man gleich sagen, dass dieser Punkt dem realen Fuhrpark widerspricht. Es gibt von Gattung zu Gattung verschiedene Pufferhöhen, das ist völlig normal.
    Erst bei der Zugbildung muss darauf geachtet werden, dass die Puffer nicht mehr als 30cm auseinander sind. Ansonsten kann es durchaus vorkommen, dass ein geschlossener Güterwagen (G) eine andere Pufferhöhe hat, als ein Flachwagen (K).

    Viele Grüße
    Roman (RI1)

    ___________________

    Lieber 8min später zuhause, als 5min früher im Krankenhaus.

    ___________________

    (Meist) Unwichtige Daten

    MacBook Pro - 10-Core M2 Pro - 16-Core GPU - 16GB RAM

    Eisenbahn Exe Professional Version 17.1

  • @Bernie: alles richtig, was die Realität betrifft, nur schaut das in EEP ein bisschen anders aus. Wenn du in der Realität einen kleinen PKW-Anhänger an einen Offroader hängt, steht der Anhänger meist ziemlich schräg, weil die Kupplung des Offroaders gut 20 cm höher ist als bei üblichen PKW, für die es sogar eine DIN dafür gibt. Dieses Verhalten findest du in EEP überhaupt nicht. Ein Wohnwagen wird immer gerade stehen, egal, wie das Zugfahrzeug dazu ausschaut. Das hat auch seine Vorteile, weil man bei bauen freier ist. Am Ende ist entscheidend, das es stimmig aussieht.
    Mein Problem ist wohl, das ich in keiner der mir zugänglichen Dokumentationen über diese Sache auch nur ein Wort dazu finde.