Fundgrube für Hobby-Architekten

  • Hallo Franz,


    dann lohnt es sich ja doch, ab und zu neue Quellen zu erwähnen.


    Vorhin meinte ich übrigens nicht "Liste", sondern Tabelle


    Und nebenher habe ich entdeckt, dass bei älteren Straßenbegrenzungen Profile durchaus auch krumm sein dürfen. Ob das richtig so ist, wurde heute zumindest angezweifelt



    Da die Bilder bei zenodot alle als gemeinfrei deklariert sind, gehe ich davon aus, dass man sie zeigen darf. Darin unterschied sich bereits die digitale Bibliiothek massiv von anderen Projekten, die versuchten, gemeinfreie Texte bloß wegen Digitalisierung unter neues Urherberrecht zu kriegen.

    Gruß aus Köln - Heiner


    "Pippi" ist kein Name!
    Und auch kein Getränk!


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  • ...sondern was für Freunde der Eisenbahnfarbfotografie, dazu gab es im dso HiFo einen Link auf eine britische Seite, wo Bilder eines Leo Schmid aus den Jahren 1959 bis 1975 gezeigt werden. Die einfachste Methode, sich die Sammlung zu erschließen, ist wohl das chronlogische Durchbättern

    Hier die ersten Jahre 59-62


    Unten angekommen gibt es dann immer den Link zum nächsten Jahrgang. Nun ein paar Links auf Postwagen der Jahre 1962-64

    "Zur alten Post" in München Hbf

    Dasselbe in 2-achsig

    Post im Hecht mit moderner Tür

    Türen wurden anscheinend öfter mal modernisiert


    Für mich interessant war unter anderem eine Fahrt mit der V 320 001 durchs Allgäu nach Lindau

    Die Wagengarnitur scheint nicht die reguläre zu sein


    In Lindau angekommen

    Gruß aus Köln - Heiner


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  • Okay, es gibt viele schöne eep-Anlagen, wo Fahren nach Plan keine Rolle spielt, und meinem Eindruck nach legt nur eine Minderheit irgendwie Wert auf diesen Aspekt von Eisenbahn.


    Eigentlich wollte ich abwarten, bis ich mehr zum Thema weiß, aber dieser Tage im Chat des ded bemerkte ich, dass


    diese Liste


    wohl recht unbekannt ist. Für die Zeit seit 1945 ist die Aufstellung wohl annähernd vollständig, und es fällt auf, dass kein einzigees DB-Kursbuch im web zu finden ist. Eine kleine Ergänzung zu Kursbüchern und ähnlichen Quellen der Eisenbahnfrühgeschichte lieferte der gleiche Sammler hier



    Gefunden in Wikipedia; Deutscher Zollverein
    Wollte man um 1845 oder 1855 von Köln nach Wien reisen, kam man mit der Bahn nur bis Bonn. Ab da gab es dann erst mal nur Dampfschiffe und für etliche andere Reiseziele musste abschnittsweise noch auf die Diligence (oder Postkutsche genannt) umgestiegen werden.


    Warum auch ich mich derzeit mit sehr frühen Kursbüchern beschäftige, ist hier nachzulesen.


    Hinweise und Anregungen zu einer "elektronisch historischen Reiseauskunftei" nehme ich natürlich auch hier gern entgegen.

    Gruß aus Köln - Heiner


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  • Was einmal als Hinweis für Hobby-Architekten anfing, ist ja längst zu einem Sammelsurium von www Fundstellen aller Art mutiert.


    Heute also Güterwagen, und da muss ich gleich sagen: Da kenn ich mich nicht gut aus. Was die Bildung glaubhafter Reisezüge angeht, kann ich mich fast immer auf mein "Gefühl" verlassen, ob dieser oder jener Wagen im Jahr xy so einigermaßen hinkommt und glaubhaft ist.


    Bei Güterwagen nicht. Lange Zeit hatte ich an "meiner Emslandstrecke um 1973 herum" einige Güterzüge laufen, die ich für "am Arlberg um 1988 herum" zusammengestellt hatte, und da liefen Wagen mit, die es in den 70ern im Leben nicht geben konnte. Z. B. hab ich sämtliche Eaos uind Eas aus den Anlagen, die in den frühen 70ern spielen, getilgt, weil es die offenen 4-achser definitiv erst seit 1978 gibt.


    Gestern im Hifo gab es etwas zu sehen, das ich ebenfalls vor Jahren aus allem, was sich "frühe 70er" nennt, entfernte:


    Rollmopswagen 1973 in Cochem


    Dybas ist meistens zu modern, um solche Fragen zu klären.


    Für eine erste grobe Übersicht, von wann bis wann ein bestimmter Wagentyp unterwegs war, scheint mir das hier geeigneter


    Und für alle Epoche III-IV-Freunde, die es zufälligerweise nicht kennen, verweise ich erneut auf die Modellbahnfrokler


    Hier kann man recht übersichtlich erfahren, welche Typen in Epoche III die Schienen bevölkerten


    Interessant finde ich auch die Güterzugbegleitwagenvielfalt früherer Zeiten.


    Als Anschauungsmaterial für den Waggonbau hätten diese 1:100 Zeichnungen in eep vor 10 Jahren sicher noch gelangt. Hier geht es nur um glaubhafte Zugbildung.


    Weil der Kunde früher noch mitgedacht und gelesen hat, war sich die DB nicht zu schade, umfangreiche Info in Kundenbriefen kund zu tun.


    Mit dem Briefchen ist es also möglich, auch an eep-Güterhallen stets einen passenden Waggon heran zu bringen, damit die Fracht auch ihr Ziel ohne Störung erreicht. :af_1:

    Gruß aus Köln - Heiner


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  • Die Freien Grunder Eisenbahn war eine Nebenbahn, die hauptsächlich gebaut wurde, um einige Erzgruben an das Staatsbahnnetz anzuschließen. Teile davon sind bis heute im Betrieb und Teil der Siegener Kreisbahn. Weil das Terrain sehr bucklig ist, waren bzw. sind die Anschließer oft nur über Spitzkehren und ungewöhnlich steile Stichstrecken zu erreichen.


    Neulich, als ich im web stöberte, um zu sehen, was es aktuell zur Region online gibt, stieß ich auf eine .pdf, die einen der Bahnhöfe der FGE zeigt:


    Der Bahnhof Unterwilden


    In die "Fundgrube" stecke ich den Link deswegen, weil Empfangsgebäude, Lokschuppen, Spurplan usw. hübsch versammelt sind. Eben ein typisches Ensemble einer privaten Nebenbahn mit vereinfachtem Betrieb.

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  • Im dso Alpenlandforum gab es einen Link auf eine rein Schweizer Bilderseite.


    Bahnbilder von Max_CH


    Die Sammlung ist erst etwa zur Hälfte eingescannt, wie der Betreiber mitteilte.


    Keine Riesengalerie, aber dafür zumeist hochertige Bilder aus den 50er bis 2000er Jahren. Ziemliche Klopper sind z. B. die TEE Aufnahmen. Da ist manxches, was ich sonst noch nie gesehen habe.

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  • Hallo Heiner,
    es ist schon überwältigend solch schöne und hochwertige Bilder zu sehen.
    Vielen Dank das du uns daran teilhaben lässt.
    Schöne Grüße vom Harz
    Mario

    eep3,6 Professional,8,9, X Expert, eep 11,12 und 13 Expert,Konverter,Homenostruktor8,Modellkatalog und Bilderscanner
    Asus A88XM-A 4X4000MHz - Graphic Ge Force GT730 2048MB - 8GB DDR3 Ramk Windows 7 Ultimate 64

    Laptop Asus Asprie E5-774G NVIDIA GeForce940MX

  • Keine Ahnung, ob es den Link hier schon mal gab, aber falls ja, kann eine Wiederholung nicht schaden.


    Vorhin im HiFo gab es einen Hinweis zum Ruhrgebiet 1952, und als ich dem folgte, kam ich auf die


    Luftbildseite des Geoportal.ruhr


    Die Benutzung ist super einfach. Am besten beginnt man mit der Ansicht "Stadtplan" und zoomt mit Scrollrad bzw. schiebt das Bild, bis man dort ist, wo man hin möchte. Dann erst der Wechsel auf "Luftbilder". Die von 1952 und 1969 sind meist die besten, teilweise ist auch 1926 erstaunlich scharf.


    Einziger Wermutstropfen: Nicht alles, was es als Landkarte gibt, ist auch im Luftbild dabei. "Ruhrgebiet" ist leider exakt eingegrenzt.

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  • Mindestens drei Jahre war ich nicht dort, und seitdem hat sich viel getan.


    Begrüßt wird man vom "Geokatalog".
    Hier sind bereits "Wanderwege" ausgeixtund durch wichtigeres ersetzt.



    Zum Layer "Schienennetz" passt die 1959er Karte natürlich besser:



    Nimmt man links die Karten weg, erscheinen die Hintergründe (Menü rechts unten)



    "Kein Hintergrund" geht auch



    "Güterverkehr Schiene" stellt offenbar das Aufkommen dar.



    "Thema wechseln": Vom "Geokatalog zu den Luftbildern. Die Zahlen geben das Jahr in 19xx an



    Klickt man drauf, erscheint ein Thumb mit den Links:



    Gegenwärtig geilstes Geoportal global, glaub ich.


    Den Link, der mich dran erinnerte, fand ich im HiFo

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  • Heute ein Fundort aus der Frühzeit der Eisenbahn.


    Bau-Anlagen der Ruhr-Sieg Eisenbahn; Düsseldorf 1864


    Die ersten 34 Seiten enthalten Text, nach den Karten geht es dann los mit Zeichnungen zu den Bauten und am Schluss auch zu den Fahrzeugen.


    Entdeckt im HiFo beim Thema Lokstation Plettenberg


    p. s.: Da es sich um eine Sammlung zur Wirtschaftsgeschichte handelt, sind unter dem Stichwort Esenbahn nur wenige andere Werke mit vielenn Abbildungen enthalten.

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  • In anderem Zusammenhang geriet ich vorhin noch auf eine größere Sammlung von Nachlässen diverser Architekten.


    Beispiel Gustav Lüdecke

    mit immerhin 716 Blatt.


    Übersichtsseite


    zu den benachbarten Archiven kann ich noch nichts sagen, aber für enige dürfte die Bergbausammlung von Interesse sein.

    Gruß aus Köln - Heiner


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