Metzack - zwischen Fantasie und Vorbild

  • Bevor ich den dreißigsten Speicherstand meiner Anlage erreiche, will ich doch mal etwas davon zeigen...


    Zuerst aber mal ein Bild vom aktuellen Stand, damit niemand denkt: "Ah, mal wieder die üblichen paar Gleise in grüner Landschaft..."

    Ist natürlich bei weitem noch nicht fertig, aber immerhin doch schon weiter als auf den Bildern, die gleich kommen.


    Mit der Zeit lernt man, und deshalb speicher auch ich meine Anlagen regelmäßig unter einem neuen (durchnummerierten) Namen. Meistens mache ich statt des ersten Speicherns des Tages einmal "Speichern unter", sodass ich den Stand vom Vortag (oder nach einer Pause auch mal einen älteren) Stand behalte. Wie oben schon erwähnt, bin ich mittlerweile bei der Nummer 29 angelangt. Die älteren Versionen habe ich nicht weggeworfen, sodass ich anhand von denen die komplette "Geschichte" erzählen und bebildern kann.


    Den Anfang bildete ein Livestream 1. Februar. Zuschauen ist zwar interessant, aber doch nicht so ganz "auslastend". Während der Stream auf meinem Zweitbildschirm lief, kam mir der Gedanke, doch mal wieder an einer (neuen) EEP-Anlage zu bauen. Da das ganze recht "plötzlich" kam, hatte ich noch keine richtige Idee ausgearbeitet. Ein paar Gleisplanseiten und vage Ideen hatte ich immer schon, aber eben nichts konkretes. Beim Stöbern in meinen Lesezeichen stieß ich auf diese Seite - eine "Zickzack-Strecke" hatte ich schon immer mal bauen wollen, aber nie eine Idee gehabt, wie man das am besten halbwegs realistisch anstellt.
    Dann also ganz von vorne, und erstmal drauf losprobiert - "traditionsgemäß" in EEP6. Passende Bahnhöfe rausgesucht, schonmal ein paar kurze Züge zusammengestellt, usw. Zu so einer Zickzack-Strecke gehören aber nunmal Steigungen, und zu Steigungen gehören nunmal auch Steigungsübergänge - und diese sollen bitte keine Knicke sein, sondern schön ausgerundet.
    Das ist auch in EEP6 kein Hexenwerk - mit ein bisschen Erfahrung in der anl3-Manipulation lässt sich da durchaus was hinbekommen. Ist aber zum einen viel Rumprobiererei, und funktioniert zum anderen nicht bei geraden Gleisstücken.
    Deshalb kam ich schnell auf die Idee, die Anlage in einer höheren Version (ab EEP8 gibt es ja offiziell Gleise mit "Biegungen") zu bauen - das hatte ich "zum Ausprobieren" eh schon länger mal vorgehabt.
    Mein Modellbestand beschränkt sich auf die Modelle der Grundversion und Freemodelle - beim Bauen wird das manchmal zur Herausforderung, dafür klappt das Weitergeben der Anlage später besser (und ohne Fehlmodelle).


    So, genug der Vorrede, auf zum ersten (bzw. zweiten) Bild:
    Speicherstand 01 (01.02.2015):

    Um nicht nur ein einfaches, an den Berg gelegtes und gespiegeltes "Z" zu haben, wollte ich mindestens eine Stelle einbauen, an der sich die Bahn mittels einer Brücke selbst überquert. Ausgangspunkt des Schienenlegens war das Prellbockgleis im Hintergrund. Von dort ging es mit definierter Steigung (5%, steil aber machbar) und von Hand gelegten Gleisen aufwärts zum oberen Bahnhof und abwärts zum unteren Bahnhof. Die für diese Steigung benötigte Biegung ist zwar kein schöner Wert, lässt sich aber ausrechnen.


    Speicherstand 02 (02.02.2015):

    Damit die Bahn nicht "langweilig" unten in einem weiteren zweigleisigen Kopfbahnhof "strandet", musste etwas größeres her. So entstand ein kleiner Abzweigbahnhof von einer Hauptstrecke, die unten durchs Tal führen sollte. Und damit kommen wir auch zum "Vorbild" aus dem Thread-Titel: Für den Gleisplan wählte ich den Bahnhof Metzingen, der hier in der Nähe ist und genau das bietet, was ich brauchte: Eine durchgehende zweigleisige Hauptstrecke mit abzweigender eingleisiger Nebenbahn.
    Auf dem Bild sieht man noch einige Gleisstücke rumfliegen von vorherigen Versuchen, "sanft" nach unten zu kommen.


    Speicherstand 03 (immer noch 02.02.2015):

    Dementsprechend hat sich auch nicht allzuviel getan: Im Hintergrund gibt es schon einen angefangenen Bahnübergang (eine Fummelei aus Straßenüberhöhung und -steigung, damits sauber zum bergaufführenden Gleis passt), und auf dem ebenfalls dazugekommenen "Gleis 1" habe ich einen RE zusammengestellt, wie er hier (und damit auch in Metzingen) häufig im Einsatz ist. Das steile Gleisstück diente nur zum Aufgleisen und Zusammenrollenlassen der Wagen.


    Speicherstand 04 (und immer noch der 02.02.2015):

    Die Gleise des Bahnhofs liegen mittlerweile. Die Kurven in den Bahnhofseinfahrten gibt es in Metzingen auch, lediglich die Bahnsteige sind hier deutlich verkürzt. Ist für die allermeisten Züge aber immer noch lang genug.
    Da der Modellbestand der Grundversion auf die Anlage In Vino Veritas "zugeschnitten" ist, liegt es nahe, diese Modelle auch zu verwenden und damit auch ein ähnliches Thema aufzugreifen, in diesem Fall die Flussüberquerung per Kastenbrücke und anschließendes Verschwinden im Tunnel (als Anlagenabschluss). Einen (so großen Fluss) gibt es in Metzingen zwar nicht, das Gelände geht an dieser Stelle aber auch in echt runter (und die Bahnstrecke verläuft auf einem Damm und teilweise auch Viadukt).


    Speicherstand 05 (nach einer kleinen Pause, vom 07.02.2015):

    Schonmal ein paar Stellproben und "rausgesuchte" Gebäude: Die Brücke im Hintergrund gibt es auch in echt, das Bahnhofsgebäude muss nochmal genauer positioniert werden. Die Bürohäuser habe ich für die "spätere Verwendung" schonmal auf der Anlage geparkt.
    Die Anlage ist zwar noch mitten im Rohbau, aber das hindert mich nicht an Detailarbeiten :rolleyes: Auf einer Seite des Bahnhofs gibt es in Metzingen einen Parkplatz mit schrägen Parktaschen und "Grünzeug" dazwischen. Das habe ich in etwa auch umgesetzt.
    Ein zweites Bild zeigt das noch ein bisschen besser:

    Hier auch zu sehen: Eine Kreuzung, die es (so ähnlich) an dieser Stelle auch in echt gibt. Wenn man will, bekommt man auch in EEP halbwegs realistische Straßenkreuzungen hin - versenkte Leitplanken leisten hier als Fahrbahnmarkierungen gute Dienste. Dass man die jetzt auch noch in der Breite skalieren kann, ist nochmal besser :)
    (Auch wenn der 3D-Editor beim Arbeiten mit vielen Splinestücken ein Graus ist. Einmal falsch geklickt, und schon ist irgendwo was angedockt, was gar nicht hätte sein sollen. Und weil es keine "richtige" Aktion war, lässt sie sich auch nicht rückgängig machen :az_1: )


    Soweit erstmal von den Anfängen der Anlage. Morgen geht es weiter mit Bildern und Kurzbeschreibungen der nächsten Speicherstände.
    Ich hoffe mal, dem einen oder anderen gefällt, was hier schon zu sehen ist oder noch zu sehen sein wird.


    Kommentare sind natürlich immer gerne gesehen (auch wenn ich persönlich nicht wüsste, was man jetzt schon groß kommentieren könnte. Der tatsächliche Baustand ist ja schon deutlich weiter, siehe ganz oben).



    Viele Grüße
    Benny

  • Hallo Benny, alter switchback-fan!


    Das sag ich logisch deswegen, weil ich mich an das Himalaya-inspirierte Bähnchen auf minimaler Fläche noch vage erinnern kann. :af_1:


    Nun also switchback in the middle of Europe! Ist gewagt, wie du ja wegen der Auflistung auf der verlinkten Site eh weißt. Wobei man ja sagen muss, dass es näherungsweise die Situation gegeben hat. Also, sagen wir mal, Kappel-Wutachbrücke - Bonndorf, das ging schon in die Richtung. Da bin ich erst 1984 mal die Strecke abgelatscht, als Gleise schon weg waren.


    Erdbach/WW


    war auch minimalistisch, dazu aber unfallträchtig


    Ein bisschen frage ich mnich also schon, ob es unbedingt zickzack auf ganz freier Strecke, so ganz ohne ein Bahnhöfchen sein muss :an_1:


    Auf jeden Fall werde ich zugucken, wie es weitergeht.

    Gruß aus Köln - Heiner


    "Pippi" ist kein Name!
    Und auch kein Getränk!


    ohneeisenyoutubeymozb.gif

  • Zuerst aber mal ein Bild vom aktuellen Stand, damit niemand denkt: "Ah, mal wieder die üblichen paar Gleise in grüner Landschaft..."


    Hallo Benny,


    unabhängig davon, dass mir das, was bisher zu sehen ist, gefällt (Höhenunterschiede, realistische Straßenverläufe, ...) muss ich sagen, dass ich über Deinen Spruch oben schon sehr lachen konnte. :bd_1:
    Denn in der Tat beginnen viele Anlagenvorstellungen so und nicht selten folgt danach nur wenig Neues. Bei Dir wissen wir, dass da noch mehr kommt.


    Am Rande: Lustig finde ich aber immer auch, dass man bei den Luftbildern von sich im Bau befindlichen Anlagen diese "Ablagestellen" findet. Damit meine ich zum Beispiel bei Dir den Fluss im ersten Bild: Mauern und Gehwege, die auf dem Wasser schwimmen... :whistling: 
    Sieht bei mir in Marnlar natürlich grundsätzlich nicht anders aus. Und ich freue mich, das dann auch auf den Bildern anderer Anlagenbauer zu entdecken. :)


    Dir also viel Spaß beim Weiterbauen und Bilder Präsentieren!


    Viele Grüße
    Der Freak

    Projekt: Anlagenvorstellung Marnlar 


    System (Details s. Profil): i7-4790K, 32 GB RAM, Geforce GTX970 (4 GB), 512 GB SSD (für EEP 14), 3 TB HDD, Windows 10


    Internetspeed: 400 Mbit/s (downstream), 25 Mbit/s (upstream) <---- Das ist echt ganz nett! :af_1:

  • Zuerst aber mal ein Bild vom aktuellen Stand, damit niemand denkt: "Ah, mal wieder die üblichen paar Gleise in grüner Landschaft..."


    Ja, auch ich hab in der jüngeren Vergangenheit etwas unter Anlagenvorstellungsinkontinenz gelitten, sprich, habe Anlagen vorgestellt, die ich dann wegen einer Kreativitätskrise nicht weiter bauen wollte. Aber nun habe ich in ein paar Tagen ein recht kleines und überschaubares Projekt (fast/nahezu/einigermaßen) fertiggestellt und das passt momentan besser ... Dir wünsche ich mehr Durchhaltevermögen als ich es momentan habe, um so ein Großprojekt auch zu Ende zu führen. Anfangen kann jeder, aber es zu einem guten Ende bringen eher Wenige. Du aber sicherlich.
    Das mit den Speicherständen mach ich genauso und komme manchmal auf weit über 100, bis zu 200 Speicherstände - Die landen dann aber auf dem NAS im Backup und zwar davon dann nur noch so ca. jeder Zehnte.

  • Danke für die ganzen Kommentare!


    Hallo Benny, alter switchback-fan!
    Das sag ich logisch deswegen, weil ich mich an das Himalaya-inspirierte Bähnchen auf minimaler Fläche noch vage erinnern kann. :af_1:

    Ja, da war mal was... Die Anlage habe ich "im stillen Kämmerlein" tatsächlich fast fertig gebaut. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, aber die sind Teil einer größeren (Modell-)Serie, sodass ich vor dem Aufwand immer wieder zurückschrecke...


    Nun also switchback in the middle of Europe! Ist gewagt, wie du ja wegen der Auflistung auf der verlinkten Site eh weißt.

    Ja, den Zickzack-Teil zähle ich deshalb auch eher zum Fantasie-Teil der Anlage - wobei Fantasie nicht unbedingt vorbildwidrig sein soll.

    Ein bisschen frage ich mnich also schon, ob es unbedingt zickzack auf ganz freier Strecke, so ganz ohne ein Bahnhöfchen sein muss :an_1:

    Finde ich schon :bn_1: Auf dem ersten Bild von gestern sieht man vielleicht schon, dass ich den Zickzack-Teil nochmal komplett abgerissen und (in allen Richtungen größer) neu gebaut habe. Dafür habe ich auch eine (hoffentlich halbwegs plausible) Begründung, aber dazu später mehr, bei den Bildern von der "Zickzack-Erneuerung".


    Bei Dir wissen wir, dass da noch mehr kommt.

    Ja, sieht man ja schon auf dem ersten Bild :an_1: Die Bilder vom Bauverlauf bis zum aktuellen Stand werde ich auf jeden Fall noch zeigen, und danach auch noch höchstwahrscheinlich weiterbauen (und hier Bilder zeigen). Aber 100%ig versprechen will ich dann doch nicht, dass die Anlage fertig wird. Die ist jetzt doch wieder relativ groß geworden...

    Am Rande: Lustig finde ich aber immer auch, dass man bei den Luftbildern von sich im Bau befindlichen Anlagen diese "Ablagestellen" findet. Damit meine ich zum Beispiel bei Dir den Fluss im ersten Bild: Mauern und Gehwege, die auf dem Wasser schwimmen... :whistling:

    Ja, das gehört einfach dazu. Und so ein Fluss ist nunmal eine prima Ablage-Freifläche :af_1:

    Und ich freue mich, das dann auch auf den Bildern anderer Anlagenbauer zu entdecken. :)

    Ginge mir genauso, sieht man aber leider (viel zu) selten...


    Anfangen kann jeder, aber es zu einem guten Ende bringen eher Wenige. Du aber sicherlich.

    Wie oben schon geschrieben, werde ich es versuchen - kann es aber nicht versprechen. Auch mir geht es (wie vielen anderen) so, dass Anfangen immer mehr Spaß macht als Fertigstellen^^



    So, weiter gehts mit Bildern von den nächsten Speicherständen:
    Speicherstand 06 (09./10.02.2015):

    Erste Experimente am großen Fluss, das Wasser ist schonmal eingelassen. Nach IVV-Vorbild wollte ich auch Schiffe fahren lassen, allerdings steht (weil ich nur zwei statt drei Brückenfelder habe) ein Brückenpfeiler in Flussmitte...
    Ursprünglich wollte ich auch noch eine kleine Fähre über den Fluss fahren lassen. Links habe ich schon mit Zufahrten vom (höhergelegenen) Straßenniveau runter zur Anlegestelle experimentiert. Aber das ganze Flusstal ist zu eng dafür und der Fluss zu klein. Wenn die Fähre schon mehr als die Hälfte der Flussbreite einnimmt, passt irgendwas nicht...


    Speicherstand 07 (10.02.2015):

    Wenn es am Fluss nicht weitergeht, dann halt am Bahnhof: Im hinteren Teil des Bahnhofs gibt es in Metzingen eine Ladestraße, wo teilweise allerlei Krempel rumliegt. Also hier auch.


    Speicherstand 08 (12.02.2015):

    Doch noch wieder eine neue Idee für den Fluss: Eine "Uferpromenade" mit Gasthof. Dazu gehört eine Zufahrt und, in echt ganz wichtig, auf EEP-Anlagen aber ziemlich selten zu sehen: Parkplätze.


    Speicherstand 09 (13.02.2015):

    Das Gasthaus ist geblieben (und wird es auch bleiben), das Umfeld wurde noch ein bisschen geändert und weiter ausgestaltet. So gibt es jetzt einen Sitzbereich mit Sonnenschirmen, die Straße liegt (zumindest teilweise), und links mündet jetzt ein kleiner Bach in den großen Fluss. Diese Ecke ist ein öffentlicher Platz mit Brunnen und hat auch eine Bushaltestelle bekommen.
    Und auch das Problem mit dem Pfeiler mitten im Fluss habe ich angegangen: Dem Fluss habe ich noch die Hälfte des ersten Brückenbogens "spendiert", sodass auch die Flussmitte ein bisschen verrutscht in einen Bereich, wo kein Pfeiler steht. So haben die Schiffe vielleicht doch noch eine Chance...
    Der restliche halbe Bogen bleibt dann noch für eine kleine Durchfahrt für einen landwirtschaftlichen Weg. Auf der Suche nach einer passenden Mauer ist dann der Fluss ein bisschen "zugewachsen" - eine endgültige Lösung für diese Stelle habe ich immer noch nicht.


    Speicherstand 10 (14.02.2015):

    Rechts vom Gasthaus wird die Straße zur Landstraße, der Geh- und Radweg führt ebenfalls weiter, jetzt allerdings ein bisschen "eigenständiger". Hinten wird das Tal ein bisschen enger, Straße und Weg steigen ein bisschen an. Den Anlagenabschluss bildet dann eine "Kaskade" aus verschiedenen Mauern.
    Weil die Grundversion auch schöne Leitpfosten enthält, habe ich die natürlich auch gleich gesetzt.
    Links unten im Bild sieht man schon ein Ortseingangs- (bzw. -ausgangs)schild. Jetzt habe ich mich nämlich endlich für einen Namen entscheiden können, den ihr (dem Thradtitel sei dank) schon längst kennt: Metzack.
    Ich habe lange nach einem passenden Namen gesucht, der einerseits etwas mit Metzingen zu tun hat, zum anderen aber auch das ursprüngliche Anlagenthema "Zickzack" enthält. Anfangs kam mir Metzackingen in den Kopf, aber der Name kam mir ein bisschen lang vor. Metzack ist kürzer und passt auch ganz gut, finde ich - und fängt mit M an, wie es sich mittlerweile ja für eine anständige EEP-Stadt gehört :an_1:
    Dieser Teil ist aber nicht das einzig neue, auch "hinter dem Fotografen" hat sich was getan:

    Die Kreuzung mit Einfahrt zum Gasthof wurde nämlich "fertig" gebaut. Der Aufbau mit Abbiegespuren und Fußgängerüberwegen macht (hoffentlich) halbwegs Sinn und berücksichtigt auch die Ampelphasen (was es in EEP gefühlt auch fast gar nicht gibt) der nicht vorhandenen Ampeln. Da gibt es in der Grundversion nämlich beim besten Willen nichts passendes, bei den Freemodellen sieht es auch nicht besser aus. Die Pfeile auf den Straßen fehlen auch noch. Da wollte ich evtl. die gesamte Kreuzung mit einer großen Tauschtexturplatte gleich komplett mit Fahrbahnmarkierungen ausstatten. Weil natürlich nichts gerade und rechtwinklig ist, müsste ich aber erstmal die bisherige Linienführung irgendwie nach Inkscape oder so importiert bekommen. Vielleicht würde ein Screenshot sogar schon ausreichen. Habe ich aber noch nicht probiert, daher sieht die Kreuzung auch heute noch so aus (zumindest fast, die gelbe TT-Platte habe ich schonmal hingelegt, wie auf dem allerersten Bild zu sehen ist).
    Zum realistischen Straßenbild gehören natürlich auch Vorwegweise. Da gibt es von AS1 ja extra schöne Modelle, die es verdient haben, genutzt zu werden. Bisher fehlt mir aber noch ein bisschen die Muße und auch ein paar Ideen, was denn draufstehen könnte.


    Aber das kommt bestimmt irgendwann noch...
    Morgen gehts erstmal weiter mit Bildern von den nächsten fünf Speicherständen.


    Viele Grüße
    Benny

  • Speicherstand 11 (15.02.2015):

    Hinter der Brücke über den kleinen Bach ist noch eine kleine Einmündung entstanden (ohne vorgesehene Ampeln), sodass auch die andere Seite der Gleise erreichbar wird. Im Hintergrund habe ich mit ein paar einzelnen Straßenstücken schonmal den groben späteren Straßenverlauf geplant.
    Übrigens hat der kleine Bach auch schon einen Namen bekommen:

    "Metzach" ist eine Kombination vom Ortsnamen Metzack ("historisch" ist es natürlich andersrum, da wird der Ortsname durch Lautverschiebung oder was weiß ich aus dem Bachnamen hervorgegangen sein) und dem Bachnamen "Echaz" (gerne auch mal falsch als "Ezach" geschrieben); die Echaz fließt "in echt" durch Reutlingen.
    Gab es diese "Gewässerhinweisschilder" schonmal in EEP?
    (Die ganzen Geradeaus- und Abbiegeschilder sind die Weichenlaternen von den Straßensplines. Die werden später natürlich noch versteckt.)


    Speicherstand 12 (19.02.2015, ab jetzt auch unter dem Dateinamen "Metzack_??.anl3" statt "Zickzack_??.anl3"):

    Die Argenta-Gebäude standen vorher schon, jetzt geht aber auch das Umfeld schon ein bisschen in die Richtung, die ich haben will: In Metzingen gibt es nämlich eine alte Seifenfabrik, die mitten in der Stadt eben so eine "Bachfront" hat, wie ich es hier auch halbwegs nachgebaut habe.
    Der Bach (im Original ist es die Erms, die in die entgegengesetzte Richtung fließt) ist auch schon bis zur Mündung verlegt - allerdings bereiten mir die Höhenunterschiede noch ein bisschen Kopfschmerzen. Ohne größere Wasserfälle müsste der Bach so steil werden, dass er eher zum rauschenden Gebirgsfluss wird... (momentan gibt es unter der Straßenbrücke in Bildmitte daher noch eine große "Stufe").
    Ebenfalls neu ist der Anfang der Straßenverlegung - ein bisschen "krumm und schief" und alles mit sauber ausgerundeten Steigungen. Da habe ich nämlich mittlerweile eine ganz gute Methode gefunden, wie man eine gegebene "Strecke" mit gegebenem Höhenunterschied mit einer gleichmäßigen Steigung und Ausrundung am Anfang und Ende versieht. Wenn Interesse besteht, kann ich das gerne mal erklären.


    Speicherstand 13 (20.02.2015):

    Auf dem Bahnhofsvorplatz tut sich was: Das Bahnhofsgebäude hat etwas mehr "Volumen" erhalten und passt so besser zum Original. Leider schauen die Vordächer bei den beiden versenkten "Verlängerungen" noch aus dem Boden raus... Links (ebenfalls aus zwei Gebäuden zusammengeschoben) das ehemalige (Bahn-)Postamt. Davor parken auch heute noch (zumindest in Google Maps) gelbe Paket- und Postfahrzeuge... Die "GSH"-Häuser bilden mMn eine zueinander- und zum Bahnhofsvorplatz passendes Gebilde, die "Ums-Eck"-Häuser lassen sich gut mit dem Straßenverlauf "begründen".
    Und die Hauptneuerung, die aber noch nicht fertig ist: Der Busbahnhof, wiederum nach Metzinger Vorbild.


    Speicherstand 14 (21.02.2015):

    Der Bahnhofsvorplatz mit Busbahnhof nimmt so langsam Form an: Die Bussteige (wie fast alles auf der Anlage bestehen die aus einem skalierten "Bahnsteig Hohenfels") wurden per Tauschtexturplatten um die typischen "Abrundungen" an den Enden ergänzt - diese Radien hätte man mit Splines beim besten Willen nicht hinbekommen. Leider ändert sich Helligkeit der Tauschtexturplatten bei wechselndem Sonnenstand und Bewölkung anders als die der Splines - deshalb sieht man auf diesem Bild genau die Grenze. Die Pflastersteine sind eine (eingefärbte) Bodentextur.
    Ebenfalls eine große Tauschtexturplatte ist der "tropfenförmige" Bereich rechts. Der Umlaufende Bordstein gehört noch zum Bahnsteig Hohenfels, alles darin ist per TT "aufgemalt" (abgesehen von den Büschen und Bäumen, dem (kleinerskalierten) Brunnen und den Bänken).


    Speicherstand 15 (22.02.2015):

    Vom Bahnhofsvorplatz geht es weiter mit einer Querstraße nach links und einem Parkplatz (am Hausbahnsteig) nach rechts; geradeaus führt die Straße (ähnlich wie "in echt" nach oben zur Brücke im Hintergrund.


    Viele Grüße
    Benny

  • Hallo Benny,


    find ich gut, wenn du die Rohbau-Etappen retrospektiv mit ein paar Wochen Abstand zeigst, denn hinterher weiß man gut, worauf es in derundder Phase ankam.
    Das bewegte Wasser macht einem ja immer zu schaffen, wenn es nicht gerade flaches oder sehr sanft gewelltes Terrain ist. Stufen sind da sicher besser als zu abschüssige Spline mit träger Strömung...
    Und was die deutliche Trennlinie auf den Bushalteinseln betrifft: Sobald eine Anlage mit Fahrplan, Uhrzeit, Sonnenstand betrieben wird, kommt es ja immer dazu. Im Vormittagslicht hat man z. B. die Bodentextur so an den Rand eines Spline getönt und angepasst, dass der kaum noch wahrnehmbar ist, und dann vergehen auf der Anlage ein paar Stunden und es sieht alles richtig doof aus.


    Was zickzack, Sägefahrt, switchback beim hiesigen Vorbild angeht, fiel mir natürlich doch noch eine Strecke ein.


    Sofern man es denn Strecke nennen kann


    Aber immerhin 3 Richtungswechsel auf der früheren Hauptverkehrsachse des Bähnchens, davon 2 x nicht im Bahnhof!


    Gibt´s in eep ja begreiflicherweise nur noch eisgekühlt


    Die Situation ist freilich eine deutlich andere. Soweit es dem ersten Bild zu entnehmen ist, begründest du ja die Sägefahrt mehr mit dem Höhenunterschied.

    Gruß aus Köln - Heiner


    "Pippi" ist kein Name!
    Und auch kein Getränk!


    ohneeisenyoutubeymozb.gif

  • Eigentlich hätte dieser Beitrag gestern schon kommen sollen. Ich habe auch mit Schreiben angefangen, dann aber irgendwann aus Versehen F5 gedrückt, und alles war wieder weg :ac_1: Meine Motivation dann auch erstmal, deshalb erst jetzt nochmal.


    find ich gut, wenn du die Rohbau-Etappen retrospektiv mit ein paar Wochen Abstand zeigst, denn hinterher weiß man gut, worauf es in derundder Phase ankam.

    Bei mir ist es eher andersherum. Mittlerweile weiß ich eben nicht mehr, was ich in welcher Phase gemacht habe, und muss die Veränderungen zwischen den Speicherständen immer erst "suchen". Dabei übersehe ich natürlich immer mal wieder die eine oder andere Sache...


    Die Situation ist freilich eine deutlich andere. Soweit es dem ersten Bild zu entnehmen ist, begründest du ja die Sägefahrt mehr mit dem Höhenunterschied.

    Jein. Der Höhenunterschied spielt bei mir natürlich eine deutlich größere Rolle (vor allem nach dem Neubau der Zickzack-Strecke, dazu aber später nochmal mehr, wenn ich mit dem Vorstellen soweit bin). Allerdings kann man Höhenunterschiede auch durch eine lange gerade Strecke überwinden, ohne Sägefahrten. Allerdings kommt man dann unten an einer anderen Stelle raus, wo man vielleicht gar nicht "hinwill". In meinem Beispiel liegt der Bahnhof Metzack eben ziemlich genau an der gleichen Stelle im Tal wie die obere Station. Ich hoffe mal, die Begründung ist nicht allzusehr an den Haaren herbeigezogen :bd_1:
    _________________________


    Speicherstand 16 (26.02.2015):

    Das Straßennetz entwickelt sich weiter. Nach der Brücke gibt es jetzt eine (imaginär ampelgeregelte) Einmündung für die "Bahnhofsstraße", die ich schon im letzten Speicherstand dorthin gelegt hatte. Nach links geht es im Bogen runter in Richtung Seifenfabrik. Hinter der Brücke entsteht (entgegen dem Vorbild), eine kleine Hochhaussiedlung als eine Art Anlagenabschluss. Wie es sich für solch eine "hohe Bewohnerdichte" gehört, gibt es etwas, was ich in EEP noch recht selten gesehen habe: Eine Tiefgarage, oder zumindest die Zufahrten dorthin. Hier sind es gleich zwei, wobei ich die linke vermutlich noch "spiralisieren" werden, damit sie nicht erst mitten in der Tiefgarage den Boden erreicht. Hinter den Hochhäusern soll (wiederum halbwegs vorbildgerecht) eine kleine Gewerbefläche entstehen. Ein paar mögliche Immobilien habe ich schonmal rausgesucht, aber noch nicht endgültig entschieden.
    In der Kurve (und in der Steigung) links gibt es eine Einmündung, die die Hochhaussiedlung ans Straßennetz anschließt. Es mag zwar gut aussehen, durch die Steigung wird das ganze aber zu einer extremen Fummelei...
    An der oberen Einmündung habe ich das einspurige Straßensystem von PB1 ausprobiert. Das Prinzip und die Optik gefällt mir schon ganz gut, aber einige Kleinigkeiten halten mich dann erstmal doch von einer weiteren Verwendung abgehalten.


    Speicherstand 17 (27.02.2015):

    Lückenschluss im Straßennetz zwischen Seifenfabrik (links oben) und Brücke über die Bahnstrecke (nach rechts). Weil die Straße am (aus dieser Perspektive) rechten Bahnhofsende über die Gleise führt, links dagen darunter hindurch (am Fluss entlang), bleibt die Verbindung dazwischen natürlich nicht ganz steigungsfrei... Allerdings habe ich die Einmündungen hier eben belassen, das macht das ganze doch ein bisschen einfacher (und erfordert mehr auszurundende Neigungswechsel. Aber das habe ich mittlerweile "im Griff"). Während die rechte Querstraße "auf Bahnhofshöhe" (1,10m über Null) die obere Straße erreicht, muss die linke Querstraße schon 2m nach unten gehen, um an die durchgehende Straße oben anschließen zu können. Ein paar Häuser entlang der Straße stehen auch schon. Rechts wird es wohl auf eine "alte Ortsdurchfahrt" mit Fachwerkhäusern hinauslaufen - davon enthält der Grundbestand dank IVV nämlich einige...


    Speicherstand 18 (04.03.2015):

    Ein kompletter Speicherstand für eine recht kleine bearbeitete Fläche... Dafür habe ich jetzt aber endlich mal ein "wirklich fertiges" Gebiet, dass ich als Schnappschuss zeigen konnte. Das Gebäude deklariere ich als "Ärztehaus", auch wenn dafür die vier Parkplätze wohl kaum reichen dürften... Vielleicht kommen links und hinter dem Haus noch welche hin...
    Eigentlich wollte ich in die Mitte einen Mülltonnensammelplatz hinmachen. Weil ich aber keine passenden Abgrenzungen gefunden habe, habe ich die Fläche kurzerhand unter einer großen Plane versteckt. Wer errät, welches Modell ich dafür zweckentfremdet habe? (Im Schnappschuss ist es noch aus einer anderen Perspektive zu sehen)


    Speicherstand 19 (05.03.2015):

    In Metzingen schließt sich an die alte Seifenfabrik eine Fußgängerzone und der Beginn der "Outlet-Zone" an. Dort stehen moderne Konsumtempel, in denen Modemarken ihre Waren "im Fabrikverkauf" vergünstigt anbieten. Deshalb wird Metzingen jeden Samstag von Schnäppchenjägern aus aller Welt überrannt... Bei mir beschränkt sich das ganze auf ein (nicht ganz so übertrieben modernes) Geschäftshaus rechts. Der nicht-rechteckige Grundriss passt hier sehr gut rein!
    Mitten in der Fußgängerzone (als Teiler zwischen zwei imaginären Seitenstraßen außerhalb der Anlagenfläche) steht die Touristeninformation. Da die Höhenunterschiede auch vor der Fußgängerzone nicht halt machen, steht das kleine Gebäude auf einem Treppensockel aus den vielseitig verwendbaren Ziegelkaimauern.
    Links habe ich noch einen kleinen Nebeneingang der Seifenfabrik gestaltet - und etwas verwildern lassen.
    Der Bach (in Metzingen die Erms, in Metzack die Metzach) unterquert die Fußgängerzone "unterirdisch" - beim Vorbild allerdings in anderer Richtung. Bei mir ist das gleichzeitig auch der Anfang des Bachs, da das gedachte andere "Tunnelende" schon außerhalb der Anlage liegen würde.


    Speicherstand 20 (immer noch 05.03.2015):

    Hier wachsen so langsam die angekündigten Fachwerkhäuser an der Ortsdurchfahrt. Dazwischen (teilweise als Zufahrt zu den imaginären Hinterhöfen) wächst Grünzeug und rennen Gänse umher. Hier hatte ich gerade mal mit Sonnenstand und Bewölkung Glück, sodass die Bodentexturen farblich passend in den Bürgersteig übergehen.


    Ein zweites Bild zeigt nochmal einen Überblick über den (damals) aktuellen Baufortschritt:

    Hier sieht man auch, dass jetzt auch das andere (hier vordere) Ende der Bahnhofsstraße nach einer Steigung und einer Kurve die schon früher angelegte Einmündung erreicht.


    Viele Grüße
    Benny

  • Speicherstand 21 (06.03.2015):

    Gestaltungsmäßig gibt es nicht allzuviel neues, nur die Böschung zwischen Straße und Bach vor der Seifenfabrik ist jetzt teilweise begrünt. Die größere Neuigkeit sind ein Haufen Häuser und sonstige Immobilien, die ich mir beim Durchstöbern der Kategorien als "benutzenswert" schonmal rausgestellt habe (hinten links im Bild).


    Speicherstand 22 (07.03.2015):

    Jetzt gibt es schon eine größere Neuigkeit: Einen "Markplatz" als Fortsetzung der Fußgängerzone auf der anderen Straßenseite. Dazu habe ich alle verfügbaren "Geschäftsgebäude" von der Anlage (Apotheke und Gastwirtschaft standen vorher links im Straßenzwickel) und aus den Kategorien zusammengezogen. Eigentlich wollte ich auf die Häuser mit den Schieferdächern verzichten. Weil aber mehr als die Hälfte aller Geschäfte der Grundversion eben in solchen Häusern steckt, habe ich gleich ein ganzes "Schieferviertel" draus gemacht.
    In der Mitte des Marktplatzes steht eine Kirche (bzw. die auf 1.2 skalierte "Kreuzkapelle Marktschorgast"). Ein schönes Modell, dem nur ein vernünftiger Eingang fehlte... Also habe ich mir mit einer TT-Platte und einem Urlaubsfoto vom Königsschloss in Stockholm eine neue große Kirchentür an den Turm geklebt. Zumindest mir gefällts sehr gut...
    An dem "Treppenpodest" vor der Kirche kann man wieder gut sehen, dass die ganzen Höhenunterschiede auf der Anlage irgendwie immer und überall wieder zum "Vorschein" kommen. Die Bahnhofsstraße im Hintergrund liegt bei +1,10m, die Straße im Vordergrund liegt selbst noch im Gefälle zwischen -2,40 und -3,50m. Dementsprechend steigungsreich ist der Marktplatz. Damit weder die Haustüren (in Gebäudemitte) im Boden versinken, noch die Hausecken in der Luft schweben, stehen die meisten Häuser gleich doppelt auf der Anlage: Ein sichtbares oben, und ein auf dem Kopf stehendes als "Sockelverlängerung" unten drunter.


    Speicherstand 23 (08.03.2015):

    Das Treppenpodest um die Kirche herum hat mir dann doch etwas zu viel Platz weggenommen. Deshalb habe ich die Kirche etwas mehr in "Steigungsrichtung" gedreht, und die Treppe etwas steiler (und vor allem nicht mehr komplett umlaufend) gemacht. Auf die (nach wie vor umlaufenden, jetzt aber höheren) Mauern habe ich ein paar Holzbretter als Sitzbänke gelegt - die augenscheinlich ganz gut angenommen werden.
    Neben ein bisschen Grünzeug an den Hausecken und Belebung in Form von Menschen stehen auch schon die ersten "Marktstände" - danke an Michael S. für den Tipp, und an LD1 für die tollen Modelle!
    (Zuerst hatte ich die Bänke und Tische des "Rastplatzes" durchsichtig gemacht. Dann fehlte allerdings auch ein Teil der Dachunterseite... also habe ich es wieder gelassen)


    Speicherstand 24 (10.03.2015):

    Ein paar Versuche, den Markt noch etwas abwechslungsreicher zu gestalten: Unterschiedlich große Marktstände, auch mal nur "sonnenbeschirmte" Tische oder ein Verkaufslieferwagen. Und natürlich Anhänger und Lieferwagen der Marktbeschicker, die man in echt zwar meistens nicht sieht (weil gut hinter den Ständen "versteckt"), aber doch fast immer da sind.
    Dafür wollte ich auch noch passende Tauschtexturen basteln, bin aber noch nicht dazu gekommen. Der Marktplatz ist schon wieder eine Stelle, die nur zu 90% fertig ist...


    Speicherstand 25 (20.03.2015):

    Stadtgestaltung ist schön, aber eigentlich geht es bei EEP ja um Eisenbahn :bd_1: Wie oben schon erwähnt, war ich mit der bisherigen "Zickzackstrecke" noch nicht ganz zufrieden. Ziemlich steil, und für den Rest der Anlage mittlerweile auch sonst zu "klein". Da die neue Strecke halbwegs an die Landschaft angepasst sein sollte (durch die die Strecke ja überhaupt erst begründet wird), musste eben diese Landschaft erstmal her. Das (vorläufige) Ergebnis ist oben zu sehen. Das "Metzachtal" ist zumindest auf dieser Seite nicht allzu breit, kurz nach dem Bahnhof geht es deutlich hoch (im Gegensatz zu Metzingen, dort kommt aus dieser Richtung das Ermstal).
    Die alte Strecke (und ein paar Häuser, die ich dort abgestellt hatte) sind vorerst im Berg versunken, bevor sie später gelöscht werden.
    Der obere Bahnhof wurde aber schon neu platziert (auch wenn sich dessen Position noch mehrfach (geringfügig) verändert hat), ebenso das Schloss ganz oben auf dem Berg, dass als Ziel der Bahnlinie dient.


    Viele Grüße
    Benny

  • Moin Benny,


    heute habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, mir deine Anlagenvorstellung genau anzusehen - und vor allem in Ruhe durchzulesen. Leider ist diese "Kunst" ja im Internet nicht mehr sehr weit verbreitet, ebensowenig wie die Fähigkeit (und das "Wollen") Vorgehensweisen, Abläufe, Gedankengänge und Überlegungen für andere genau zu beschreiben - so wie du es hier machst. Allein das ist es schon wert, sich "Metzack" genau anzusehen.


    Erst dachte ich ja - ich gebe es zu - "eep 6" (steht ja auch in deiner Sig.), damit hatte ich nie etwas zu tun, das schaue ich mir gar nicht an. Und dann, nur Grund- und Freemodelle!? Aber damit habe ich dir Unrecht getan, evtl. auch weil ich ältere, andere Projekte von dir nicht kenne. "Nur" anhand deiner Videos hätte ich mir allerdings schon ableiten sollen, dass hinter den "üblichen paar Gleisen in grüner Landschaft" mehr steckt.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Sehr geschmunzelt habe ich über "...und fängt mit M an, wie es sich mittlerweile ja für eine anständige EEP-Stadt gehört". Ortsschilder als "Gewässerhinweisschilder" zu verwenden habe ich mir auf die "Ideenklau-Liste" gesetzt und unter der großen Plane steckt ja wohl nicht nur die "Fläche" sondern vor allem ein LKW. Nach dem gleichen Prinzip habe ich mal versucht, ein Zirkuszelt zu bauen, was mir aber seinerzeit nicht so ganz zu meiner Zufriedenheit gelungen ist.


    Nicht verraten hast du uns, wie du das Treppenpodest bei der Kirche gebaut hast? Es gefällt mir aber sehr gut und wirkt stimmig, auch vor allem mit den Holzbänken. Wie überhaupt jede schon fertige Ecke in Metzack. Und vor allem das große Thema "Höhenunterschiede" soll auch für mich in Zukunft mehr zur Herausforderung werden. Das nehme ich von hier aus mit nach Meinheim.


    Besonders habe ich mich natürlich darüber gefreut, dass du meinen "Marktstand-Tipp" umgesetzt hast, das ist echt klasse. Leider fehlt dir ja das Blumenbeet, aber evtl. kann man die Tischfläche und die Marktauslagen ja auch mit anderen Freemodellen mit TT hinbekommen.


    Soweit. Dir und den deinen bunte Ostertage und schöne Grüße, Michael S.

  • Sieht richtig gut aus, wenn ich mir das ganze mit schöne Bodentexturen vorstelle

    Ja, mit Bodentexturen lässt sich aus den großen Flächen sicherlich noch mehr rausholen. Da muss ich später nochmal ein bisschen rumexperimentieren. Und/oder erstmal schauen, ob überhaupt noch sonderlich große Flächen übrig bleiben...



    Ortsschilder als "Gewässerhinweisschilder" zu verwenden habe ich mir auf die "Ideenklau-Liste" gesetzt

    Genau dafür sind Ideen da. Wenn du (oder jemand anders) Interesse an einer "Texturvorlage" hast, kann ich die gerne schicken oder auch hier bereitstellen. Kreativ werden macht Spaß, fertige Sachen "klauen" geht schneller ;) (Beim Gewässerhinweisschild ist der "Rohrrahmen" fast schon Verschwendung, auf der Rückseite gibts ja nichts zu lesen. Aber ein besseres Schild hab ich nicht gefunden).


    unter der großen Plane steckt ja wohl nicht nur die "Fläche" sondern vor allem ein LKW.

    "LKW" geht auf jeden Fall schon in die richtige Richtung. Um genau zu sein, es handelt sich um den "Ford Transit 1 Pick-up Plane weiß (v8)".


    Nicht verraten hast du uns, wie du das Treppenpodest bei der Kirche gebaut hast? Es gefällt mir aber sehr gut und wirkt stimmig, auch vor allem mit den Holzbänken.

    Das habe ich nicht verraten, weil es eigentlich extrem simpel ist: "Kaimauer Ziegel rechts" und "Bank_oL_5_RE1" - mehr ist nicht dran.
    Ein bisschen ausführlicher gehts aber doch noch: Das gesamte Podest besteht aus den (schon bei der Touristeninformation verwendeten) Ziegel-Kaimauern als Wasserweg. Diese habe ich auf die halbe Breite skaliert, damit sie zum einen nicht auf der anderen Seite des Podests herausschauen, zum anderen kommen mir dann auch die Pflastersteine auf der Oberseite quadratischer vor. Eine Gleisüberhöhung von -0.5° verhindert Flackern an den Ecken. Die großen Stufen (mit den Bänken) haben 1m seitlichen und 0,4m Höhenabstand, die kleinen Treppenstufen entsprechend die Hälfte davon. Die Bänke sind soweit in den Kaimauern versenkt, dass nur noch die Holzbretter der Sitzfläche rausschauen. Je nach Umfeld kann man hier aus den verschiedenen Farben wählen.

    Und vor allem das große Thema "Höhenunterschiede" soll auch für mich in Zukunft mehr zur Herausforderung werden.

    Ich glaube, das wird für jeden eine Herausforderung, der sich darauf einlässt...

    Leider fehlt dir ja das Blumenbeet, aber evtl. kann man die Tischfläche und die Marktauslagen ja auch mit anderen Freemodellen mit TT hinbekommen.

    Ja, da habe ich auch schon überlegt. "Ganz normale" TT-Platten gibt es ja schon einige in den verschiedensten Größen. Aber wie sieht es mit "dreidimensionalen" Gegenständen aus, also im Wesentlichen Quader mit den verschiedensten Seitenverhältnissen. Gibt es da schon irgendwas in die Richtung? Ansonsten müsste ich (irgendwann) mal ein "Kreativ-Set" zusammenstellen.
    _____________________________


    Jetzt aber zu neuen (den letzten) Bildern von alten Speicherständen:


    Speicherstand 26 (22.03.2015):

    Dem Gelände folgen die Schienen, sowohl zeitlich als auch räumlich. Dadurch werden manche Streckenabschnitte zwangsläufig etwas "schlängelig". Die Zwischenhöhen sind so gewählt, dass die Steigung jeweils immer ca. 2° (entspricht 3,5%) beträgt.
    Die Brücke im Hintergrund ist auch schon wieder positioniert, aber steigungsmäßig noch nicht eingepasst.
    Folgendes Bild könnt ihr bis zum Lesen der übernächsten Zeile ignorieren:


    Speicherstand 27 (23.03.2015):

    Wenn ich das Stumpfgleis und den Abzweig wie oben in Version 26 gelassen hätte, wäre die Brücke bei gleicher 2°-Steigung völlig "abgehoben", und die Brückenlager hätten in der Luft geschwebt. Deshalb habe ich die Steigungsstrecke etwas verkürzt und die Weiche etwas vorgezogen (und damit auch "tiefergelegt"). Dadurch ist die Strecke zwischen Brücke (unten), Weiche und Brücke (oben) kürzer und damit auch der Höhenunterschied auf ein akzeptables Nicht-Schwebe-Maß reduziert worden.


    Speicherstand 28 (24.03.2015):

    Heute habe ich ein bisschen länger an der Anlage gesessen. Dabei wurde der obere Bahnhof endgültig positioniert und angeschlossen. Die Bahnsteige sind jetzt so lang, dass bei extrem hohem Reisendenaufkommen auch mal ein vierteiliger Doppelstockzug halten kann - die Bahnsteiglänge entspricht auch in etwa der Länge der Stumpfgleise in den Spitzkehren, die die maximale Zuglänge auf der Strecke festlegen.
    Vom (noch zu gestaltenden) Bahnhofsvorplatz geht nach links die Landstraßenverbindung "zum Rest der Welt" ab, nach rechts durch den (noch nicht so ganz vorhandenen) Wald schlängelt sich die Zufahrtstraße zum Schloss hoch. Touristen, die gut zu Fuß und am hinteren Ende des Zuges ausgestiegen sind, können die Schlosshöhe auch über die dortige Treppenkonstruktion erreichen. Diesen Teil muss ich (hier oder bei den Schnappschüssen) später nochmal genauer zeigen, da stecken nämlich schon einige Details drin.


    Ebenfalls neu ist eine teilweise Erweiterung der Brückenlager zu richtigen Brückenköpfen. Die Steinbrücken von GR1 haben die gleiche Textur wie die Brückenlager und passen dadurch zumindest optisch recht gut. Die Form dieser Brücken ist zwar nicht immer ganz perfekt, durch Ineinanderschieben, Kippen und Versenken lassen sich die "Löcher" aber schließen und es entsteht ein (hoffentlich halbwegs stimmiges) Brückenumfeld. Nach links soll sich ein kleines Viadukt anschließen (um nicht einen großen Bahndamm anschütten zu müssen). Das ist aber noch nicht fertig.
    Die Brücke soll nicht nur vom unteren Teil der Bahnlinie unterquert werden, sondern auch noch von einer Landstraße, die an dieser Stelle die untere Strecke mit einem Bahnübergang kreuzt. Die genaue Form des BÜs ist noch nicht endgültig, aber auf jeden Fall soll dort einer hin.


    Speicherstand 29 (25.03.2015):

    Aus verschiedensten Nadelbäumen und Gebüsch von RE1 und den Flachkräutern von UB3 (an dieser Stelle nochmal danke für das ganze Free-Grünzeug!) ist nun ein kleiner Wald entstanden - zumindest hinter der Straße. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob die Fläche zwischen Straße und Bahnhof auch noch bewalden soll... Was meint ihr?


    Die Landstraße, die nach links aus dem Bild verschwindet, wurde auch weitergebaut. Ursprünglich wollte ich sie entlang der Bahnstrecke verlegen und in der Nähe der Brücke in die dort entlangführende Straße einmünden lassen. Das wäre an dieser Stelle aber sehr steil geworden und mit (zu) scharfen Kurvenradien verbunden gewesen. Daher verlässt die Straße die Anlage nun in einer Rechtskurve und verläuft dann imaginär außerhalb der Anlage zur geplanten Einmündung, die ich dadurch ein bisschen großzügiger gestalten kann.
    Damit die Autofahrer auch bei Nacht nicht von der Straße abkommen, habe ich sie schon mit Leitpfosten und den "Kurvenpfeiltafeln" ausgestattet:


    Speicherstand 30 (30.03.2015):

    Nach einer kurzen Pause habe ich nochmal ein bisschen weitergearbeitet und den 30. Speicherstand angelegt. Während der Bahnhof am Ende aus dem Fels gesprengt werden musste, gab es beim Schlossvorplatz das gegenteilige Problem: Hier musste aufgeschüttet werden, was jetzt durch eine Mauer (Stützmauer Rübeland) abgefangen wird. Auch den Schlossplatz selbst habe ich nochmal ein bisschen umgestaltet. Neben ein paar Beeten (Erde aus GH2-Betonmauern, Bewuchs aus versenkten Rebreihen, kleinskaliertem Hopfen und Flachkräutern) gibt es jetzt nur noch schmale Wege um diese herum (Bahnsteig Kreinsdoerp), die restliche Fläche um den (schon vorher vorhandenen) Brunnen ist jetzt komplett asphaltiert.
    Was haltet ihr davon (sofern sich das bei der Bildgröße beurteilen lässt)? Oder hat jemand noch bessere Vorschläge? (die idealerweise die Framerate nicht über Gebühr belasten und auch nicht allzuviel Arbeit machen :D Das Schloss soll "von unten aus" eigentlich immer zu sehen sein, aber eben nur als "Hintergrundkulisse").



    So, das wars mit den bisherigen Speicherständen. Weitere Bilder gibt es vermutlich erst wieder, wenn ich auch was neues zu zeigen habe. Und dazu brauch ich erstmal Zeit und Lust, was neues zu bauen...
    Es sei denn, ihr findet auf den bisherigen Bildern irgendwelche kleinen Details, die ihr gerne mal näher sehen wolltet. Das lässt sich natürlich auch mal zwischendrin machen :)


    Viele Grüße
    Benny

  • Allzuviel ist in den letzten Tagen nicht passiert an der Anlage (genaugenommen sogar gar nichts).
    Trotzdem gibt es was neues zu zeigen, nämlich ein paar Tauschtexturen für die Fahrzeuge der Marktbeschicker, die teilweise schon auf dem Schnappschuss zu sehen sind.


    Die "Bäckerei Brinkmann" ist schon mit einem Verkaufswagen anwesend. Die "Klappe" ist aber noch zu, verkauft wird noch nicht:

    So eine durchgehende Farbkante (noch dazu mit Zierstreifen) ist bei dieser Tauschtextur eine ganz besondere Herausforderung und erfordert viel Rumprobiererei... Besonders aufwändig war die "Linienführung" auf der Motorhaube - damit das am Modell gerade aussieht, muss es auf der Textur "verbogen" sein. Gerade auf der Textur ist der darüberliegende Schriftzug.


    An der Rückseite gibt es eine Tür, mit der man in den Verkaufsraum gelangen kann. Hier stören ein bisschen die Stäbe und Scharniere der ursprünglichen Ladetüren. Aber wer Modelle für andere Zwecke "missbraucht", muss mit solchen Kompromissen halt leben.


    Die "Gärtnerei Moser" ist fahrzeugmäßig mit einem Kofferanhänger vertreten. Neben Fenchel haben sie natürlich auch noch andere Obst- und Gemüsesorten im Programm.


    Vom "Hohenberghof" kommt dieser Lieferwagen:

    Hier hat beim Tauschtexturenerstellen vor allem die Verzerrung des Seitenverhältnisses auf der Textur gestört. Damit die Schrift am Modell halbwegs normal erscheint, musste die Beschriftung der Tür auf 150% der Breite gestreckt, die "große" Beschriftung an allen vier Seiten auf 80% der Breite gestaucht werden...


    Dass die Fahrzeuge auf den Bildern so schräg stehen, ist übrigens wieder mal den Steigungen auf dem Marktplatz geschuldet.


    Durch das Länderwappen auf den Kennzeichen, die Postleitzahlen der Anschriften und die Telefonnummern habe ich mich jetzt auch regional festgelegt: Irgendwo hier in der Gegend, also in der Nähe des "echten" Metzingens.
    Mit noch mehr Muße könnte man sicherlich noch einiges verbessern und z.B. Logos kreieren. Aber eigentlich wollte ich ja nur eine Anlage bauen, und kein komplettes Paralleluniversum aufbauen :an_1:


    Viele Grüße
    Benny

  • Jetzt sind schon wieder fast zwei Monate rum seit dem letzten Beitrag hier...
    In der Zeit hat sich auch nicht sonderlich viel getan - sechs Übungsblätter für die verschiedensten Vorlesungen wollen pro Woche bearbeitet werden - aber ein bisschen eben doch.


    Speicherstand 31 und 31a (01.05.2015):

    Daher verlässt die Straße die Anlage nun in einer Rechtskurve und verläuft dann imaginär außerhalb der Anlage zur geplanten Einmündung, die ich dadurch ein bisschen großzügiger gestalten kann.


    Um die hier schon angekündigte Einmündung (und das Drumherum) geht es in diesem Speicherstand und auch in den folgenden.
    Erste Aktion am "Tag der Arbeit" war das Anlegen des (ebenfalls schon früher) geplanten Viadukts. Weil ich hier aber auch die (texturmäßig zur Brücke passenden) Steinbrücken von GR1 verwendet habe, ist das ganze jetzt doch etwas "massiver" geworden als ursprünglich geplant. Ob ich das so lasse, hängt vom weiteren Verlauf und auch von eurer Meinung ab.
    Unter der Brücke gibt es jetzt (wie ebenfalls schon früher geplant) einen Bahnübergang. Um auf scharfe Kurven verzichten zu können, kreuzt dieser allerdings im relativ flachen Winkel - aber die Brücke ist ja lang genug ^^ 
    Hinter dem Bahnübergang (der natürlich wieder in einer schrägen Steigung liegt, damits zum Gleis passt) quetscht sich eine Einmündung zwischen Bahnstrecke und Anlagenrand. Hier habe ich wieder das einspurige Straßensystem von PB1 verwendet. Prinzipiell finde ich es immer noch gut, aber ein "sauberes Linienbild" bekommt man damit kaum hin.
    Bei der dreieckigen Verkehrsinsel habe ich gleich mal ein neues Feature vom (zu dem Zeitpunkt ziemlich neuen) Plugin2 verwendet: Die unterschiedliche Skalierung entlang der Achsen. Damit wurde sie ein bisschen "längergezogen" und passt dadurch besser zu den Straßen.


    Speicherstand 32 (02.05.2015):

    Jetzt gehts auf der anderen Seite des Bahnübergangs weiter, und zwar runter in die Stadt. Was die Bahn kann, kann die Straße auch: "Spitzkehren" (wenn auch in Form einer 180°-Kurve statt mit Weiche) helfen auch hier, die Steigung auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen und "unten" trotzdem dort anzukommen, wo man hinwill.
    Und damit auch größere LKWs um die Kurve kommen, ist die Fahrbahn dort auf 1.5 skaliert. Davor und danach muss ich die Straßen natürlich auch noch entsprechend anpassen (das wird wieder eine Spline-Orgie: 2 Asphaltsplines, 2 Fahrspuren und ein Mittelstreifen).
    Die Bahnlinie hat derweil eine lange Stützmauer (aus Rübeland) bekommen.
    Im Mittelgrund schon zu sehen: Damit die Autofahrer eine Grundlage für "freien Willen" haben und nicht nur von Zufallskontakten gelenkt werden, müssen sie natürlich wissen, wo es langgeht. Dafür gibt es die Wegweiser, wo ich schonmal ein paar Modelle probeweise aufgestellt habe. Die Beschriftung fehlt aber noch.


    Und eben vor dieser Beschriftung hatte ich ein bisschen "Angst", weil ich keine vernünftigen Vorlagen hatte, die ich an meine Begebenheiten hätte anpassen können. Deshalb hat es drei Wochen gedauert, bis es weiterging.
    Speicherstand 33 (24.-25.05.2015):

    Wie man sieht, ist die Beschilderung für die Autos halbwegs fertig. Neu dazugekommen ist ein Radweg, der sich zwischen Straße und Bahnstrecke (hier wiederum mit kleiner Stützmauer) quetscht. Zum Schloss geht es nur über die Autostraße (wozu erstmal der Einmündungsbereich überquert werden muss), nach rechts (noch nicht fertig) geht es mehr oder weniger die Straße entlang und in die (noch zu bauenden) Weinberge. Nach links (und damit "runter" nach Metzack) geht es nur ein kurzes Stück die Straße entlang, bis die Gleise mit einem eigenen Bahnübergang in einer 180°-Kurve überquert werden, anschließend soll es abwärts, durch einen der Brückenbögen des Viadukts und "irgendwie" den Hang runter nach Metzack gehen.


    Speicherstand 34 (26.05.2015):

    Mal ein Hochformatbild, auf dem man auch bei 800px Breite ein bisschen was erkennen kann. 8) 
    Gestern stand im Zeichen des Grünzeugs - der schmale Streifen zwischen Straße und Anlagenrand wurde mit Fichtenkulissen und ein paar "echten" Bäumen zum Waldrand, und auch sonst noch einiges begrünt. Dadurch fällt (bei geschickt gewählter Perspektive) gar nicht mehr auf, dass die Anlage hier schon zu Ende ist.
    Auch "weiter hinten" hat sich noch was getan, nämlich der Anfang eines "Wegenetzes" in den Weinbergen. Und auch hier gibt es wieder ein ordentliches Rauf und Runter, weil die Landschaft es eben so will...
    Die Wege selbst bestehen aus auf halbe Breite skalierten Landstraßen-Feldwegen von NP1 - das passt gerade für die Traktoren, die aber eigentlich gar nicht in die Weinberge passen...
    Die (später, wenn es passende Schilder gibt :whistling: ) ausgeschilderte Radroute läuft erst über den hellen Betonplattenweg, dann ein kurzes Stück schräg links bergauf, und anschließend im rechten Winkel nach rechts weiter.
    Um die Weinreben im Hintergrund muss ich später nochmal kümmern.


    Speicherstand 35 (27.05.2015):

    Die Ecke war gestern schon so gut wie fertig, heute hat sich auch nicht mehr sonderlich viel getan. Neu sind eigentlich nur ein paar weitere Flachkräuter und die Leitpfosten - (hoffentlich) vorbildgerecht mit gelben Reflektoren vor und hinter Einmündungen. Damit wenigstens das Bild anders aussieht, habe ich mich mal auf die andere Seite gestellt.



    Die Wegweiser wollte ich eigentlich auch nochmal groß "in Wort und Bild" vorstellen. Wird mir jetzt aber gerade zuviel, daher vertröste ich euch mal auf morgen. Ich hoffe, ihr haltet solange durch ;)


    Viele Grüße
    Benny

  • Nun zu den Wegweisern. Wie schon angedeutet, habe ich mich damit recht schwer getan. Aus dem täglichen Leben weiß man zwar ungefähr, "wie die auszusehen zu haben". Aber sobald man dann mal selber einen entwerfen soll, fallen einem unzählige Kleinigkeiten auf, wo man nicht weiß, wie das "richtig geht".
    Im Internet findet man zwar immer wieder Hinweise auf irgendwelche Normen, wo alles genau geregelt ist. Die Normen selbst findet man dann aber nicht...
    Das Beste, was ich gefunden habe, ist die Seite der Landwehr GmbH. Dort gibt es einige Infos zu Preisen (interessiert mich für EEP nicht so sehr), aber auch zur Gestaltung und Aufstellung der Wegweiser.
    Bei Wikipedia gibt es zwar in der Bildtafel der Verkehrszeichen auch (Vektor-)Grafiken von den verschiedenen Arten von Wegweisern. Das sind aber eben auch nur aus der StVO abgemalte Beispiel-Schilder, die in meinem konkreten Fall recht wenig nützen. Davon habe ich letzlich nur die herzförmigen Pfeilspitzen benutzt.
    Auf Grundlage einiger weniger eigener Fotos (als Radfahrer kommt man doch an recht wenig Autowegweisern vorbei) habe ich dann schließlich angefangen, meine Wegweiser selbst in Inkscape zu "malen", und zwar gleich im Maßstab 1:1 (Inkscape verkraftet auch "Seitengrößen" von 2x2m und mehr).
    Als Schriftgröße habe ich 140mm gewählt (das entspricht der Vorgabe für 70km/h), in Inkscape ist das Schriftgröße 560 (also das Vierfache). Während die Schildgrößen in echt ziemlich frei gewählt werden können (da gibts Quadratmeterpreise), gibt es in EEP nur ein paar Tafeln von AS1 mit fester Größe.
    Nach einigem Rumprobieren habe ich mich schließlich bei den Tabellenwegweisern (die direkt vor der Einmündung stehen) für eine Größe von 2,25m x 1,50m entschieden, bei den Vorwegweisern für eine Größe von 2,00m x 2,00m. Hier wären ein paar cm mehr Höhe gut gewesen, aber der nächste Schritt waren dann schon 3m, und das wäre definitiv zu viel gewesen.


    Die Pfeilwegweiser (die man sieht, wenn man vom Straßenstummel vom Anlagenrand kommt) sind Modelle von KL1. Die gibt es leider nur einer Größe (damits von der Schriftgröße zu den anderen Schildern passt, habe ich sie auf 1.7 skaliert). Hier habe ich mit den Kilometer-Angaben angefangen, die ich anschließend auch noch auf den Tabellenwegweisern ergänzt habe (das "km" hat fünf Siebtel der sonstige Schriftgröße).
    Bei den Pfeilwegweisern stört mich die Verzerrung der Textur ein bisschen. Wenn man in GIMP normal auf die Tauschtextur schreibt, erscheinen die Buchstaben anschließend etwas schmalgequetscht in EEP auf dem Schild. Das auszugleichen war mir jetzt aber zu mühsam.
    Deshalb meine Bitte an die Kons: Tauschtexturen (so weit es geht) bitte verzerrungsfrei auf das Modell bringen. (Wobei "schlechte" Tauschtexturen natürlich immer noch besser sind als gar keine.)


    Für ein bisschen mehr Realismus habe ich zum Schluss in GIMP noch jeweils eine Ebene mit "Plastischem Rauschen" mit 5% Deckkraft über die gesamte Textur gelegt. Dadurch ergeben sich leichte Helligkeitsunterschiede, und es sieht nicht alles wie frisch gemalt aus.


    So, nach dem vielen Text kommen jetzt endlich mal ein paar Bilder:

    Wenn man "aus Metzack hochkommt", geht es nach rechts zum (bereits weiter oben vorgestellten) Schloss Hohenmetzack oder nach "Ähningen" (der Name hat Ähnlichkeiten mit einem gewissen anderen Dorf hier in der Gegend). Wer geradeaus fährt, kommt nach "Bad Seedorf" (eine Mischung aus Bad Urach, Seeburg (beide in echt am Anfang des Ermstal gelegen) und Seedorf), nach "Kohltal" (in Anlehnung an "Kohlberg", ebenfalls in der Nähe von Metzingen) und schließlich nach "Neustadt" (auch in Anlehnung an Neuffen).
    Der Vorwegweiser steht sehr eng an der Mauer. Das muss er aber auch, auch so wird gerade so nur der Mindestabstand von 1,00m zum Fahrbahnrand eingehalten. Normalwert sind eigentlich 1,50m.



    Wer von dort kommt und nicht links abbiegen will, kommt bald darauf nach Metzack oder, wenn er noch weiterfahren will, nach Anlagenvorstellung Marnlar (Ich bin wieder da...)']Marnlar[/url] oder Meinheim.
    Direkt an der Einmündung war kein Platz mehr für einen normalen Gabelmast, daher kommt hier ein Rohrmast zur Anwendung (inkl. Absicherung durch Leitplanken).


    Und schließlich können die oben schon genannten Ziele auch erreicht werden, wenn man aus Ähnungen oder vom Schloss Hohenmetzack kommt. Damit man sich zurechtfindet, stehen hinter der Einmündung diese Pfeilwegweiser:


    An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an die Kons für die ganzen Modelle :bb_1: - Tauschtexturen erstellen ist schon Arbeit, aber die passenden Modelle auch noch selbst basteln zu müssen, würde nochmal (deutlich) länger dauern.



    Wenn noch irgendjemandem (vermeidbare) Fehler an den Schildern auffallen, darf er dies gerne melden :)


    Viele Grüße
    Benny

  • Hallo Benny,


    ich melde mich nur mal eben kurz zwischendurch hier um zu sagen, dass ich mich ja richtig freue, dass meine "Heimatstadt" verkehrstechnisch so gut von Metzack zu erreichen ist. Wenn ich mit meinen Wegweisern endlich mal weiter komme, dann muss ich also 59 Kilometer aufmalen? Von Meinheim nach Marnlar sind es ja 30 Kilometer - jetzt brauchen wir wirklich bald mal jemanden, der uns eine Landkarte zeichnet. SG Michael S.

  • Füg doch noch Osnabrück als Ziel hinzu?

    Mal schauen. Auf diese Wegweiser sicherlich nicht mehr, aber das bleiben ja nicht die einzigen in der Stadt. Da ich aber eine Fantasiestadt baue, will ich auch "fantasievolle" Städtenamen verwenden, die es so nicht unbedingt gibt. Dazu kommt, dass Osnabrück von BaWü aus gesehen doch ein ganzes Eckchen entfernt ist - soweit reichen auch Autowegweiser meistens nicht.


    dann muss ich also 59 Kilometer aufmalen?


    Nein, 57 :ag_1: Der eine Kilometer (eigentlich weniger) nach Metzack gilt ja auch für den Weg nach Meinheim und Marnlar. Bei angenommener "Dreieckslage" passen übrigens auch die 30km zwischen Meinheim und Marnlar zu den bei mir angeschriebenen Werten.
    Und ja - eine Landkarte wäre so langsam wirklich mal nicht schlecht :at_1:


    Viele Grüße
    Benny


    PS: Natürlich auch an Klaus ein Danke fürs Lob :)

  • Stimmt, mit "57" wird ein Schuh draus. Aber es ist vielleicht auch nicht soo sehr von Bedeutung. Schöne finde ich eben nur - und ich habe das an anderer Stelle schön öfter gesagt, dass man mit Hilfe solcher "Easter Eggs", wie Klaus es gesagt hat, eine Art von Vernetzung zwischen verschiedenen eep-Projekten schafft, die ja sonst ohne eine Multiplayerfunktion (und wer weiß, ob die in eep je kommen wird?) alle "nur" nebeneinander ent- und bestehen.


    Dazu gehört z. B. auch, dass wir zwischen Marnlar und meiner Stadt Autokennzeichen, Postleitzahlen und Vorwahlnummern abgesprochen haben, um ggf. bei Tauschtexturen uns auf einander beziehen zu können. Schöne Grüße, alles Gute für die Uni und ich bin gespannt, wie es hier weiter geht, Michael S.