Metzack - zwischen Fantasie und Vorbild

  • da zwischen den Stufen würden sich irgendwelche "Wasserspiele" gut machen.....es schreit förmlich danach....

    Da sprechen gleich zwei Dinge dagegen: Erstens gibt es das beim Vorbild auch nicht, und zweitens sind mir keinerlei EEP7+-Freemodelle bekannt, die auch nur irgendwie in diese Richtung gehen oder sich dafür zweckentfremden ließen.
    Die gleichen Gründe sprechen übrigens auch gegen ein Reiterstandbild, das mir per PN vorgeschlagen wurde.


    Sehr authentisch finde ich, gerade ohne zusätzliche Kunstbauten - nur die Ziegelstufen und -mauern und die leicht verwilderte Umgebung. Auch wenn natürlich die Mauertextur konseitig etwas zu sauber geraten ist.

    Warte doch erstmal ab, bis du das Vorbild kennst :D


    Ich glaube, die Darstellung der "Drehungen um X- und Y-Achse" liegt auch im Modell begründet und nicht am Editor, oder? Bei leider vielen Modellen von PA1 liegt der "Einsetzpunkt", also das kleine schwarze Kreuz des Modell-Icons, eben nicht in der Modellmitte.

    Ja, letzteres fand ich teilweise auch etwas störend. Da Mauerdicke und -länge aber meist glatte Zahlen sind, kann man trotzdem halbwegs damit arbeiten. Ersteres stimmt trotzdem nicht. Der Nullpunkt/Einsetzpunkt/schwarzes Kreuz spielt für den Umriss im 2D-Editor eigentlich keine Rolle. Auch dass ein "umgekippter" Pfeiler im Grundriss größer wird, berücksichtigt der Editor. Nur eben leider nicht, in welche Richtung... Deshalb wird sowohl ein nach rechts gekippter Pfeiler (Y: 90°) als auch ein nach links gekippter Pfeiler (Y: -90°) rechts vom Nullpunkt gezeichnet. Dadurch sehen dann eben Dinge unsymmetrisch aus, die es "in Wirklichkeit" nicht sind.


    Bisher konnte mir noch niemand erklären, worauf man bei der Konstruktion eines Modells achten muss, damit man diese Symmetrie richtig hinbekommt.

    Der Einsetzpunkt ist immer der Koordinaten-Nullpunkt. Wenn du die Mauer in X-Richtung von 0 bis 5m baust, ist der Einsetzpunkt am Rand. Wenn du sie dagegeben von -2,5 bis +2,5 Meter baust, ist der Punkt in der Mitte.


    Aber ich weiche vom Thema ab

    Deshalb gehe ich jetzt wieder dahin zurück.


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    Wie versprochen, nun ein paar nähere Details.
    Ich weiß nicht genau, wieso, aber aus irgendeinem Grund kam mir gestern das "Emmich-Denkmal" in den Kopf. Das befindet sich auf der Nordseeinsel Borkum (wo ich einige Jahre gelebt habe) mitten in den Dünen, und ist durch Gebüsch und Gestrüpp von den daran vorbeiführenden Straßen/Wegen ziemlich gut abgeschirmt. Ich selbst war glaube ich auch nur ein-, zweimal dort. Hier sind ein paar Bilder davon zu sehen; in Google Maps gibt es weitere.
    Nochmal eine kurze Textbeschreibung: Die Anlage besteht aus einer relativ großen Grasfläche, die in mehreren Stufen leicht ansteigt. An diesen Geländestufen gibt es links und rechts kleine gemauerte Treppen, teilweise sind diese auch durchgehend über die gesamte Breite. Das Denkmal selbst ist im Wesentlichen ein Betonwürfel mit einer kleinen Skulptur obendrauf, drumherum sind noch ein paar Mauern mit eingelassenen Sitzgelegenheiten(?) aufgebaut. Scheinbar wurden diese in den letzten Jahren ebenfalls mit Ziegeln verkleidet, davor war nackter Beton sichtbar.


    Irgendwie kam mir diese Anlage in den Kopf, und dann war es bis zum Nachbau in Metzack nicht mehr weit. Zuerst hatte ich Bedenken, in Metzack überhaupt noch eine freie Fläche zu finden, die nicht übertrieben steil ist. Das Original steigt zwar leicht an, aber eben nur leicht. Nach dem Öffnen der Anlage fand sich dann aber tatsächlich noch eine halbwegs geeignete Fläche: Direkt neben dem zweistöckigen Einkaufszentrum. Damit ihr das besser einordnen könnt, hier mal ein aktuelles Luftbild vom betreffenden Anlagenteil:
    (Klick machts groß)


    Die "Ziegelbau-Mauern" von PA1 hatte ich mir schon beim Erscheinen "vorgemerkt", die für irgendwas zu verwenden. Die Mauern sehen texturmäßig gut aus, obwohl sie für ein fast 100 Jahre altes Denkmal natürlich ein bisschen zu sauber sind. Die Abdeckplatte oben auf den Mauern hat mir für die Treppen nicht gepasst, beim Vorbild sind dort nämlich nurblanke Ziegelsteine. Also habe ich die Pfeiler genommen und 90° auf die Seite gekippt. Dadurch wurde aber die Unterseite sichtbar, und die ist bei diesen Modellen pastellgrün :aw_1: Indem ich zwei Pfeiler mit den Unterseiten "zusammengeklebt" habe, habe ich aber jeweils eine "ungrüne" Treppenstufe bekommen können. Weil das EEP-Gelände nur in fester Rasterweite zu bearbeiten ist, musste ich die gesamte Denkmalanlage daran anpassen. So ist jede Treppe genau vier Meter lang (das entspricht einer Rasterweite), aufgeteilt in 8 Stufen. Beim Vorbild sind es meist nur zwei bis vier, aber diese Unterschiede halte ich für vertretbar.
    Die 8 Stufen überwinden jeweils einen Höhenunterschied von zwei Metern, bis zur acht Meter entfernten nächsten Treppe steigt das Gelände um einen weiteren Meter an. Auf diese Weise habe ich den Anstieg von -3m am Eingang bis auf +8m beim eigentlichen Denkmal halbwegs auffangen können.
    Für die beiden breiten Treppen musste ich mehrere Doppel-Pfeiler nebeneinandersetzen, an der "Nahtstelle" schauen die Abdeckplatten aus den Stufen raus. Das halte ich aber auch für vertretbar.
    Lediglich die Treppen, die ganz oben links und rechts des Denkmals auf die letzte Ebene führen, sind etwas kürzer (und schmäler). Diese oberste Ebene besteht nämlich aus einer Grasplatte.
    Links und rechts neben den breiten Treppen befinden sich (wie beim Original) noch kleine gemauerte Podeste (zwei 5m-Mauerstücke und ein Pfeiler an der Ecke) mit jeweils einem "Blumenkübel" von SW1. Die "überschüssige Mauerlänge" verschwindet in der Botanik.


    Kommen wir nun zum eigentlichen Denkmal. Wer sich die Vorbildfotos angeschaut hat, weiß: Das ist im wesentlichen ein großer Betonklotz mit Inschriften, darauf noch eine kleine Skulptur. Den Betonwürfel hatte ich zunächst aus einer "Kunstplatte" von RA1 gebildet, indem ich sie in der z-Achse extrem hochskaliert habe. Dabei kommt dann an den Seitenflächen eine Textur zum Vorschein, die in Würfelform unverzerrt ist. Mit der gleichen Textur gibt es auch "Kunstkugeln". Daraus habe ich durch die Skalierung dann ein "Kunst-Ei" gemacht und oben auf den Betonklotz gesetzt - eine bessere Skulptur habe ich leider nicht gefunden bzw. ist mir nicht eingefallen. Wenn ihr da noch gute Ideen habt, die ohne Shop-Modelle oder Konvertieren auskommen, wäre ich dem nicht abgeneigt :bd_1:
    Den Betonklotz aus der dickskalierten Kunstplatte habe ich schließlich doch noch gelöscht und durch den TT-Quader von SW1 ersetzt, den ich mit einer Betontextur von Textures.com und vor allem mit Inschriften versehen habe. Diese sind zwar ans Original angelehnt, aber (wie fast eigentlich Real-Namen in Metzack) auf die eine oder andere Weise abgewandelt.
    Hier sind noch zwei Detailansichten meines "Enndu-Denkmals". Wer erkennt die "Anspielungen" bzw. die "Muster", wie ich auf die geänderten Inschriften gekommen bin?



    (das etwas komische "Layout" der Inschriften geht übrigens nicht auf meine Kappe, sondern auf die des Originals)


    Fehlt noch was?
    Achja, Grünzeug. Dazu gibt es aber nicht allzuviel zu sagen. Mit vielen Busch- und Baumreihen habe ich erstmal die "Grenzen" abgesteckt, anschließend noch mit einzelnen Büschen und Bäumen gebliebene Lücken gestopft und anschließend an den Rändern und im Innenraum noch mit Flachkräutern und ein paar Grasbüscheln "verfeinert".


    Viele Grüße
    Benny

  • Schon wieder ist über ein Monat seit dem letzten Beitrag vergangen.


    Die Parkbahn Metzack (Pametz) hatte ich ja zu Ostern angefangen, um dem 600mm-Osterzug von KK1 ein passendes Zuhause zu geben.
    Schon damals hatte ich geplant, diesen in der Adventszeit durch den Nikolauszug zu ersetzen (bzw. "umlackieren" zu lassen).
    Und diesen Plan konnte ich jetzt endlich umsetzen, bevor die Adventszeit bald schon wieder vorbei ist.


    Mittlerweile bin ich bei
    Speicherstand 54 (angefangen am 09.12.2016):


    Wie man sieht, habe ich nicht nur den Zug ausgetauscht, sondern auch das Umfeld ein bisschen weihnachtlich gestaltet (na gut, die Vegetation habe ich so gelassen, wie sie war).
    Mit diesen Bildern möchte ich mich auch nochmal bei den Kons für die unzähligen Freemodelle bedanken, die in letzter Zeit erschienen sind!


    Die "Weihnachtsbeleuchtung" in Sterngirlandenform von AE1 ist ein tolles Modell - in punkto Preis (kostenlos), Aussehen (sehr gut) und Funktionen (vielfältig: links und rechts können Pfosten eingeblendet werden, das Seil kann verlängert werden, und der Stern auf diesem verschoben werden). Lediglich im 3D-Editor ist es sehr "aufdringlich" und wird immer markiert, (fast) egal wo man daneben klickt.


    Bei den rot-weißen Pfosten handelt es sich zwar nicht um ein neu erschienenes Modell, aber auf der Anlage sind sie neu. Zuvor stand dort ein Modell einer Pfostenreihe, dem man sein Alter leider doch recht deutlich angesehen hat - besonders im Bildvordergrund. Ich habe lange suchen müssen, bis ich in meinen Resourcen einen passenden Ersatz gefunden habe: Den Hafenmolen-Schlagbaum, umgekippt und kürzer skaliert.


    Den eigentlichen kleinen "Christkindlmarkt" (Schild von KK1) schauen wir uns am besten mal näher an:

    Die Getränke werden direkt "von der Bahn" ausgeschenkt. Die Modelle stammen alle von KK1, wobei ich die "Heißer-Hirsch"-Fässer in der Immo-Version auf einen offenen Wagen geladen habe.
    Bei der Getränke"karte" handelt es sich um das Plakat vom Bw Freilassing von PB1. Dieses habe ich mit einer Schiefertafeltextur versehen und mit einer Kreideschriftart beschriftet. Dabei muss man aber eine bestimmte Stelle unbeschriftet lassen, weil dieser Teil auch für die Rückseite verwendet wird.


    Bei den Stehtischen handelt es sich um "Eigenbauten", inspiriert durch Bilder aus Meinheim. Die Tischplatte besteht aus plattskalierten Glühweinfässern, darunter befinden sich des Schirms beraubte Biergartenschirme von LD1.


    Die schönen Figuren aus dem Adventskalender von WA1 mussten natürlich auch irgendwie verbaut werden. Weil mir kein "Angstmacher" eingefallen ist (die Krokodile kamen einen Tag zu spät), habe ich die "ängstliche" in eine "gestikulierende" Frau umgedeutet. Auch für die liegende Frau habe ich eine Verwendung gefunden. Die ist aber auf diesem Bild nicht zu sehen, sondern nur (klein) auf dem darüber oder größer bei den Schnappschüssen.


    Aber nicht nur vor dem Lok- und Wagenschuppen hat sich was getan, sondern auch darin.
    Dazu müssen wir aber erstmal das Dach abnehmen:

    Der Schuppen hat jetzt eine anständige Bodenplatte bekommen (Tauschtexturplatte mit Betontextur), und der Bereich davor ist jetzt durchgehend gepflastert (auch dafür hatte ich ursprünglich eine TT-Platte vorgesehen, der Bahnsteig Hohenfels tuts aber auch).
    Der Schuppen ist jetzt größtenteils freigeräumt, der Zug ist ja schließlich auf der Strecke. Die Glühweinwagen sind für den Ausschank bereitgestellt worden, und auch die restliche "Freifläche" im Schuppen ist nun ungefähr so ausgestaltet, wie es geplant war. Im hinteren Bereich ist eine kleine Werkstatt (mit ein paar Geräten von KJ1), daran schließen sich Regale (von PB1) und Schränke (Spinde von KL1) mit Ersatzteilen an. In dem Klotz (TT-Würfel von SW1 mit aufgeklebter Tür und Tafel) davor befinden sich die immer nötigen Sanitäreinrichtungen, der Platz darüber wurde auch gleich noch als Lagerfläche verwendet (erreichbar über die leider ziemlich stark glänzende "Poolleiter" von SM1 und abgesichert durch Rothenbacher Bahnsteiggeländer von TB1). Im vorderen Bereich hat noch eine Sitzbank für die Vereinsabende Platz gefunden.


    Und weil die ganzen Details aus dieser Entfernung nur schlecht zu sehen sind, gibt es nochmal eine nähere Aufnahme:


    Wenn ihr noch bessere Ideen habt, oder noch feinere Details wissen möchtet: Nur raus mit der Sprache!


    Achja: Alle Bilder können per Klick vergrößert werden.


    Viele Grüße
    Benny

  • Aber darf man ihn wirklich nach drei Gläsern Wein an den Elektrokasten lassen? Wie immer sollte man sich ein wenig Zeit für deine Beiträge nehmen, für die Bilder und vor allem auch für die Texte. Qualität eben.


    Die Schlagbaum-Idee habe ich gerade einmal nachgebaut, weil ich dachte, wenn man ihn einfach aufmacht ... aber er öffnet nicht volle 90°. Ich verwende für diese Zwecke ja immer "Poller_rot_weiss", wobei ich nicht weiß, woher ich das Modell habe.


    Für die "Plattfässer" hast du die Idee konsequent weitergedacht, das werde ich dann so wiederum einmal von dir übernehmen. Bisher habe ich von den Schirmen immer den Fuß entfernt, aber natürlich kann man es genauso gut auch andersherum machen und den Stoff abziehen.


    Eine Kreideschrift habe ich auch schon länger in meinem Fontfundus, für die Schiefertafeln von PA1. Er ist eben so ein kleines Werkzeug, dass man zur Texturerstellung immer gebrauchen kann.


    Die Textur der Freilassing-Plakatwand ist ja geradezu eine "Tricktextur". Das habe ich so noch nie erlebt. Erst dachte ich, man könnte den Plakatrahmen (und die Rückseite) gar nicht farblich anpassen. Nicht schlecht und bei der Verwendung eine kleine Extraherausforderung.


    Nur die Poolleiter - also ich war ja auch schon öfter versucht, sie zu verwenden. Nein, ich tue es nicht (mehr). Sie sieht texturmäßig ja noch nicht einmal so aus wie die Leitern im Schwimmbad. Aber gut.


    Sonst wirkt alles wieder sehr durchdacht, bis hin zu der Beschriftung der Tafel in der Halle. Wirklich sehr schön. Habe ich noch etwas vergessen. Ach ja, das Ganze als Dankepost für die zahlreichen Adventsmodelle zu verstehen, das sollte man natürlich wirklich nicht übersehen. Schöne Grüße, Michael.

  • Hallo Michael,
    mit einem Monat Verspätung kriegst du doch noch eine Antwort :whistling: 

    Aber darf man ihn wirklich nach drei Gläsern Wein an den Elektrokasten lassen?

    Eigentlich sollten die drei Gläser noch unbenutzt sein und der Durststillung der zu frühen Besucher dienen, bevor Kesselwagen und Fassloren angezapft sind...

    Die Schlagbaum-Idee habe ich gerade einmal nachgebaut, weil ich dachte, wenn man ihn einfach aufmacht ... aber er öffnet nicht volle 90°.

    Vor allem wird er (durch die unterschiedliche Skalierung) beim Öffnen auf einmal seeeeehr lang :af_1:

    Ich verwende für diese Zwecke ja immer "Poller_rot_weiss", wobei ich nicht weiß, woher ich das Modell habe.

    Im Trendshop finde ich unter diesem Namen leider auch nichts (auch keinen Link zu einer Kon-Homepage, der das bei sich als Freemodell eingetragen hat)...

    Nur die Poolleiter - also ich war ja auch schon öfter versucht, sie zu verwenden. Nein, ich tue es nicht (mehr).

    Kann ich gut verstehen. So ganz glücklich bin ich damit auch nicht. Aber ein besseres Modell in (ungefähr) dieser Form kenne ich auch nicht.


    _______________________


    In Metzack gibt es was Neues. Sogar an verschiedenen Stellen. Die sind aber alle noch nicht so weit fertig, dass ich sie zeigen wollte.


    Anders sieht es bei einer Stelle aus, an der ich gestern Abend und heute gebastelt habe.



    Der Orden der Ledernen Sandalen hat zwei seiner singenden Brüder nach Metzack geschickt, um den dortigen Marktplatz mit
    ihren Produkten versorgen. Neben mundgeblasenen Toilettenpapierhaltern, handgeschnitzten Pömpeln dürfen natürlich auch die
    Erzeugnisse von Europas einziger Holzschuhgießerei nicht fehlen. Auch wenn es bei letzteren Nachschubprobleme geben dürfte...


    Kater Agamemnon brauchte mal eine kleine Auszeit von Familie und Dienern und schaut deshalb mal bei den singenden Brüdern
    nach dem Rechten. Scheinbar ist er schon ziemlich schwerhörig. Sonst würde er das wohl kaum freiwillig machen...


    Da ich vermute, dass die singenden Brüder in Metzack nicht mehr lange geduldet werden (es gab schon die ersten Beschwerden von Anwohnern des Marktplatzes), kann ich ihnen mit folgenden Angaben vielleicht helfen, ihren Stand auf anderen Anlagen aufbauen zu können. Vielleicht verteilt dort dann ja jemand kostenlose Ohrenschützer :bc_1:


    Den Schirm dürftet ihr vermutlich schon kennen: Es handelt sich um den BiGa-Schirm1_LD1, hier etwas kleiner skaliert auf 0.8/0.8/1.0.
    Die Werbe-Klopapierrolle besteht aus einem so klein wie möglich (0.1/0.1/0.1) skalierten TTZylinder_SW1.
    Weil ich den TTQuader auch nicht hätte kleiner skalieren können, musste für die Klopapierhalterschachteln das Wandschild-quadratisch_SM1 herhalten, skaliert auf 0.25/25.0/0.40.
    Der Tisch_dunkel von RA1 ist unskaliert, die Ziegelbau_Kiste_Deck_2_PA1 auf 0.84 in allen Dimensionen verkleinert.


    Und hier die benötigten Texturen (die Zuordnung schafft ihr hoffentlich selber):

    Die Ledertextur des Schirms stammt von Textures.com.


    Viele Grüße
    Benny

  • Hallo Benny,
    echt erste Sahne. Ich habe mich schon gewundert warum es hier so ruhig ist.
    Mit den Nachschubsorgen wegen der Schuhe mach Dir keine Sorgen, ihr werdet euch noch wundern.
    Du kannst ja schon mal einen Riesenschuhpalast planen.
    Pass bei dem Kater auf, der ist gefährlich.


    Viele Grüße
    Peter

  • Meinst du diese Poller ?


    Apropos Google Suche: Wenn man nach Poller_rot_weiss sucht, findet man sie nicht auf den ersten 10 Seiten, wenn man stattdessen nach EEP Poller_rot_weiss sucht, sind die ersten 4 Einträge zielführend!
    Also beim suchen möglichst EEP vor das gesuchte Modell eingeben.

  • Danke Benny für deine Antworten. Die Poller hast du ja sicher unterdessen finden können, genau die meinte ich. Manchmal verliert man - trotz, wie ich mir einbilde, guter, systematischer Ordnung - den Überblick bei so vielen Modellen.


    Deine neuste Geschichte birgt ja auch wieder kleine Spezialitäten, von den Kreisen, die Peters Fantasie zieht, einmal abgesehen. Die färbt derzeit ja scheinbar in viele Richtungen ab.

    • die Wandschilder von SM1 habe ich ja nun schon eine Ewigkeit im Bestand, aber auf die Idee, aus den scheinbar flachen Modellen "3D-Objekte" zu machen, auf die bin ich noch nicht gekommen. Hast du die sich so bietenden Möglichkeiten schon mal weiter gedacht?
    • dass sich die GeoObjekte von SW1 nicht kleiner skalieren lassen, ist wirklich etwas schade. Vielleicht werde ich mir bei Gelegenheit einmal Modelle wünschen, die nur 1/10 so groß sind. Mit denen ließen sich dann auch schöne kleine Objekte bauen.
    • manchmal habe ich das Gefühl - und die Angst - das Thema "Eisenbahn" kommt hier im Forum neuerdings ein wenig zu kurz, in anbetracht von heiteren Geschichten von "Pömpeln" und Riesenpapierrollen.

    Aber sei es drum. Eep bietet so viel, für jeden etwas, ich kann mich da nur immer wiederholen. Schöne Grüße, Michael.

  • Achtung, dieser Beitrag enthält viel Text und einige Bilder!


    Wird mal wieder Zeit für ein paar Neuigkeiten. Ich habe zwar selten an der Anlage weitergebaut, aber noch seltener hier berichtet.

    Bevor ich jetzt die neuesten Sachen berichte, hole ich erstmal etwas nach, was ich in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe - die "Speicherstandberichte". Bis Speicherstand 50, wo das Gebiet zwischen Marktplatz und Pametz bebaut wurde, habe ich glaube ich noch regelmäßig berichtet.


    Mal schauen, ob ich die wesentlichen Änderungen noch alle zusammenbekomme (bzw. alle Unterschiede auf den Anlagen bemerke).


    Speicherstand 51 (11. bis 25.06.2016):

    Lokschuppen-Texturen und ein bisschen im Umfeld, und rotere Rosen an den Wegen zwischen den Hochhäusern, hier vorgestellt.


    Speicherstand 52 (15.10.2016):

    Marktstand von Arno Lübbens


    Speicherstand 53 (30.10.2016):

    Enndu-Denkmal


    Speicherstand 54 (18.11.2016):

    Einkaufszentrum "entklotzt":

    28664229bf.jpg

    Sieht mMn schon deutlich besser aus, ist aber noch bei weitem nicht fertig.


    Speicherstand 55 (09. bis 11.12.2016, oben fälschlich als 54 bezeichnet):

    Pametz im Adventskleid, incl. Weihnachtsmarkt und Inneneinrichtung des Lokschuppens


    Speicherstand 56 (24. bis 26.12.2016):

    Einbau von Weihnachtsmodellen: Muldenkipper und Fachwerkhaus von PB1. Bei letzterem habe ich noch ein paar weitere Straßenzüge "abgesteckt", indem Häuser platziert wurden:

    28664228na.jpg

    Aber natürlich auch noch längst nicht fertig.


    Soweit dürfte das meiste halbwegs bekannt gewesen sein.

    In der Adventszeit gab es aber neben den beiden oben erwähnten eine regelrechte Flut von weiteren Freemodellen, und davon "mussten" einige auch noch unbedingt auf die Anlage. Dazu gehörten unter anderem die Kleinbahnbrücke von LD1 und die Holz/Steinbrücken von TB1. Beide hätten ganz gut zur Parkbahn bzw. dem dortigen See gepasst. Nur: Die Bahn führt im Bogen um den See herum; die einzigen Gerade überhaupt befinden sich im "Innenteil" des Ovals, wo der See nicht mehr wirklich hingepasst hätte. Auch der Fußweg führte schon seitlich um den See herum, sodass eine (zusätzliche) Brücke etwas unmotiviert gewesen wäre.

    Die Lösung: Das Oval wird etwas erweitert (damit bei Beibehaltung des Kurvenradius noch sieben Meter gerades Gleis reinpassen, ist das rechte "Ohr" deutlich größer geworden). Bei der Gelegenheit kann dann auch der Fußweg einmal komplett um den See herumgeführt werden. Der "Ausfluss" des Sees wird dann von zwei Brücken überquert. Damit sich die Enten bei den Brücken nicht den Kopf stoßen, muss das Gleis dort um einen halben, der Fußweg um einen ganzen Meter angehoben und der Wasserspiegel des Sees um einen halben Meter abgesenkt werden.


    Weiterhin gab es von WA1 einen regelrechter "Zoo", der irgendwie verarbeitet werden "musste". Nun sind Löwen, Zebras, Krokodile und Elefanten in den hiesigen Gefilden eher nicht heimisch, deshalb musste ich eine andere "Ausrede" finden. Diese besteht aus einem "Afrika-Diorama" mit lebensechten und -großen Tierskulpturen, das sich an die Parkbahn anschließt. Durch die Brücken gibt es eine Wasserverbindung zwischen See und "afrikanischem Gewässer".


    Speicherstand 57 (30.12.2016):

    Nach der Planung (die aus viel Herumprobieren bestand) der erste Schritt in die oben beschriebene Richtung:

    Die für das Afrikadiorama benötigte Fläche wurde freigeräumt (dort tummelten sich bisher die ganzen "könnte-ich-später-mal-verbauen-Modelle").

    Auch die neue Gleis- und Wegführung wurde schon umgesetzt und die Brücken eingebaut:

    28664307kv.jpg

    Durch den abgesenkten Wasserspiegel wurde noch ein separater "Zugang" zum Wasser nötig, der hier in Form einer kleinen "Promenade" umgesetzt wurde, die gegenüber dem "Hauptweg" abgesenkt ist.


    Speicherstand 58 (30.12.2016 bis 03.01.2017):

    Dieser abgesenkte Wegabschnitt gefiel mir dann aber doch nicht so wirklich, weil relativ viel "Uferlänge" für Rampen und Treppen verloren geht. Deshalb ein anderer Entwurf in Form einer in den See ragenden "Halbinsel" mit nur einer zentralen Zugangstreppe:

    28664362pa.jpg

    Wie unschwer zu sehen ist, wurden hier die Uferbereiche auch schon wieder ordentlich begrünt. Auch der Spielplatz, von dem ein bisschen Fläche für die neue Gleisführung abgezwackt wurde, ist wieder "hergestellt" worden, und nun mit einem Zaun von den Gleisen abgetrennt.


    Und auch in der Oase selbst hat sich was getan: Neben einer sandigen Bodentextur (danke an Runners High für den Mischungs-Tipp), habe ich mich schon ein bisschen um die "Einfassung" gekümmert. Weil ich für die Oase eine Art Hintergrundkulisse malen wollte, brauchte ich dafür geeignete (Wand-)Flächen. Auf der rechten Seite steht deshalb eine Häuserzeile, die auch die vier Meter Höhenunterschied zur Straße abfängt (und hier noch langskaliert ist, später sollten es zwei Häuser werden). Nach "hinten" bildet die Rückseite einer Garagenzeile eine genügend hohe Mauer. Links (wo die Oasen- mit der Straßenhöhe übereinstimmt) fanden noch drei einzelne Häuser Platz. Als "bemalbare Wand" habe ich hier schonmal eine Sichtschutzwand von AS1 aufgestellt.

    28664363uv.jpg

    Auch nicht unerwähnt bleiben soll die "Aussichtsplattform" auf der linken Seite. Sonst hätten nämlich nur "Bahnfahrer" einen guten Blick auf das gesamte Diorama.


    Speicherstand 59 (13.01.2017):

    Den Marktstand der singenden Brüder vom Orden der Ledernen Sandalen habe ich oben bereits vorgestellt.


    Speicherstand 60 (18./19.03.2017):

    Viele Kleinigkeiten, die insgesamt zu einer "fertigen" Oase geführt haben:


    Zwei der drei Einzelhäuser haben Gärten bekommen, die durch eine Hecke bzw. eine Sichtschutzwand abgetrennt sind. Auf der Terasse ist schon fast alles für eine Grillparty vorbereitet. Herr Müller wartet nur noch auf seine Gäste (und einen Grill).

    28664521kc.jpg

    Ebenfalls zu sehen: Die Aussichtsplattform wurde etwas abgesenkt, gedreht und näher an die Oase rangeschoben. Jetzt gibt es nur noch einen Treppenaufgang, der von der Straße und dem Spielplatz aus erreicht werden kann. Anfangs wollte ich noch Infotafeln anbringen, das wurde mir dann aber doch zu aufwendig und fummelig.


    Die Tiere in der Oase sind nun auch positioniert. Auf einer kleinen Insel im Mittelgrund sonnen sich drei Krokodile. Ein viertes ist gerade auf Nahrungssuche bei der Zebraherde hinten rechts. Löwen gibts hinten links an einem Felsen, und vorne an der Aussichtsplattform stehen noch zwei Elefanten.

    Neben den Tieren sind noch weitere Landschaftselemente in Form von nicht-ganz-so-Grün-Zeug hinzugekommen.

    Und wo ich gerade schon dabei war, habe ich mich auch noch um die "Kulissen" gekümmert. Das Positionieren der beiden Tauschtexturplatten war noch die leichteste Übung. Das Raussuchen (Suchwort "Afrika" auf pixabay) und komponieren (in GIMP) von "Afrika-Motiven" hat bis tief in die Nacht gedauert, mit ständiger Kontrolle in EEP. Mit dem Ergebnis bin ich aber halbwegs zufrieden:

    28664793qc.jpg


    Viele Grüße

    Benny

  • Deine Idee Benny mit den Afrika-Kulissen gefällt mir sehr. Besonders die rechte Kulisse mit den passenden Aussparungen für die Fenster wirkt sehr gelungen. Da muss ich doch glatt mal sehen, ob so etwas auch bei mir im ZOO noch irgendwo passt. Schöne Grüße, Michael.

  • Besonders die rechte Kulisse mit den passenden Aussparungen für die Fenster wirkt sehr gelungen. Da muss ich doch glatt mal sehen, ob so etwas auch bei mir im ZOO noch irgendwo passt.

    Das mit den Fensteraussparungen war auch eine gewisse Herausforderung...

    Erstmal muss man die richtigen Stellen für die Aussparungen finden, was gar nicht so einfach ist.


    Und dann zeigten sich nach dem nächsten Laden der Anlage an den Fensteraussparungen helle Ränder - die Tauschtexturplatten sind nämlich nicht für "glasartige" halbtransparente Flächen gedacht, deshalb wurde das Haus dahinter stellenweise ebenfalls durchsichtig. Das ließ sich nur durch einen händischen Eingriff in die Anlagendatei korrigieren, indem die Reihenfolge in der XML-Struktur (und dadurch auch beim Rendering) von Haus und TT-Platte vertauscht wurde.



    Aber diese orangenen, blauen und roten Häuser aus den Frühtagen von EEP im nächsten Bild sind furchtbar.

    Naja, da gibt es noch deutlich furchtbarere. Ich finde diese Häuser auch nicht übertrieben toll. Das Angebot an "tollen" Stadthäusern ist leider - zumindest im Grund- und Freemodell-Sektor - sehr übersichtlich.



    Viele Grüße

    Benny

  • Das ließ sich nur durch einen händischen Eingriff in die Anlagendatei korrigieren, indem die Reihenfolge in der XML-Struktur (und dadurch auch beim Rendering) von Haus und TT-Platte vertauscht wurde.

    Oh, das sind so Tricks, an die ich mich noch nicht herangetraut habe. Und dabei kenne ich das Problem auch nur zu gut. Schöne Grüße, Michael S.

  • Nach langer Pause hatte ich mal Zeit, wieder etwas an Metzack weiterzuarbeiten. Ich hatte viele Pläne, letztendlich bin ich dann am rechten Anlagenrand hängengeblieben.

    Zum Vergleich: So sah es vorher aus:



    Mittlerweile sind wir bei

    Speicherstand 60 (05.12.2017).

    Und jetzt sieht es so aus:


    Zuerst wurde die Anlage um 10 Knoten = 40 Meter in jeder Richtung vergrößert Dieser zusätzliche Bereich soll nicht (oder nur stellenweise) ausgestaltet werden, sondern hauptsächlich als "Materiallager" dienen, wofür bisher die Anlage selbst herhalten musste. Damit ich das nicht vergesse, habe ich den Bereich in der *F.bmp mit einem schwarz-gelben Schachbrettmuster versehen. In EEP wird dieses Schachbrettmuster zu schrägen Streifen.


    Im Bonuspaket zu EEP14 waren ein paar neue Bauteile der Biehl-Brücke enthalten, unter anderem auch Bogenbrücken. Ich habe lange rumexperimentiert, wie ich ein Bogen- mit einem Kastensegment sinnvoll kombinieren kann. Letztendlich habe ich mich dann aber dann dafür entschieden, den Fluss schmaler zu machen (bei der Breite habe ich mich am Neckar auf Höhe von Stuttgart orientiert). Damit ist auch die Brücke kürzer geworden, statt den beiden Kastensegmenten gibt es jetzt nur noch ein Bogen-Segment. Und keinen Pfeiler mehr im Wasser.

    Auch das Wasser habe ich ausgetauscht durch die gleichen Splines mit (PP) im Namen. Das steht für Post-Processing und führt dazu, dass der Gewässergrund durch die Wellen optisch verzerrt wird. Aus der Ferne fällt das nicht auf, aber aus der Nähe sieht das wesentlich besser aus. Mit den Splines verschwindet auch das Problem, dass sich die Splines an der Flussmündung überlappen. Je nach Blickwinkel (auf dem Vorher-Bild nicht) sah das bisher ziemlich blöd aus. An den Anlagenkanten habe ich einen weiteren Wasserspline senkrecht nach unten laufen lassen. Das sieht dann aus, als wäre das Wasser am Anlagenrand sauber abgeschnitten.


    Das Tunnelportal steht nicht mehr "vor dem Berg", sondern etwas "im Berg". Der "Tunneldurchbruch" per Bodentextur hat sogar ohne größere Lücken geklappt (nachdem ich das Portal noch wieder 5m aus dem Berg gezogen hatte, sodass es besser zum Raster passt). Nur vor dem Tunnelportal links der Gleise gibt es noch ein kleines Loch, das sich aber durch einen Grasbüschel leicht verdecken ließe.



    Den Feldweg unter dem Brückenbogen habe ich beibehalten, allerdings muss sich dieser die Bogenöffnung nun nicht mehr mit dem Wasser teilen. So gibt es nun noch einen etwas flacheren Bereich am Ufer, bevor es "hoch geht".

    Auf diesen flacheren Bereich habe ich ein Feld gepflanzt (bestehend aus von den Feld-Objekten vervielfältigten Splines, entsprechend der Geländeform verzogen und verbogen), auf der anderen Seite gibt es noch eine Wiese (die vielleicht später noch ausgestaltet wird.

    Von der Ausgestaltung ("hier noch ein Grasbüschel, dort noch ein Busch") habe ich mich kaum losreißen können, und so ist es heute Nacht dann doch nochmal eineinhalb Stunden später geworden als geplant...



    Achja, auch nicht ganz unwichtig: Der Bereich ist jetzt komplett texturiert. Wirkt so gleich viel besser :an_1: Verwendet habe ich dafür hauptsächlich die Motive Sommerwiese1 und Seegrund. 100% zufrieden bin ich mit der Texturierung des Flussbetts aber noch nicht.


    Viele Grüße

    Benny

  • Hallo Benny,

    als ich das letzte Bild sah, fiel mir sofort eine Flussmündung ein, die Dich da vielleicht inspiriert haben könnte - die Sauer in die Mosel (in Wasserbillig).

    Nur mit dem Unterschied, dass die Bahn dort nicht über die Mosel sondern nahezu parallel zur Straße über die Sauer verläuft.
    Aber dann las ich, dass Du in Gedanken bei Stuttgart warst.


    Das wird ne schöne Ecke.


    Viele Grüße
    Thomas

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  • Hallo Thomas,

    nein, die Sauermündung habe ich gerade eben zum ersten Mal bei Google Maps gesehen. Davon habe ich mich definitiv nicht inspirieren lassen. Tatsächlich hat meine Flussmündung eigentlich gar kein direktes Vorbild. Wenn trotzdem Erinnerungen hoch kommen, scheint sie aber nicht ganz unrealistisch zu sein :aa_1:

    _________________________________________


    Speicherstand 62 (6.-8.12.2017):


    In den letzten Tagen habe ich mich nur um den "flachen" Bereich auf der anderen Seite der Brücke gekümmert. Auf obigem Bild sieht man dort schon eine Scheune stehen. Deren Umfeld habe ich mit diversen Kleinteilen und einigem Gründzeug ausgestaltet (wie auf diesem Danke-Bild größer zu sehen ist). Aus der Grünfläche daneben wollte ich zuerst eine Kuhweide machen (Animierte Kühe gibt es im Grundbestand, und im EEP14-Bonus war auch ein Citroën Typ H mit "Starke Milch"-Beschriftung und öffnender Schiebetür dabei. Das ist aber letztendlich daran gescheitert, dass ich keinen gut aussehenden Weidezaun gefunden habe (und dessen Pfosten schief gestanden hätten).

    Nachdem ich einen Acker aus den Landwirtschafts-Splines aufgrund der doch nicht so ganz flachen Geländestruktur mehrfach verworfen hatte, habe ich mich schließlich doch dafür entschieden - und das Gelände an der Stelle etwas eingeebnet:ay_1: Der Acker hat jetzt zwar nicht überall die gleiche Höhe, ist aber zumindest nicht mehr wellig. So konnten zumindest die langen Splines in der Mitte des Feldes einfach durchgezogen werden, und ich musste nur Höhe und Überhöhung an Anfang und Ende anpassen, aber nicht noch mit der Biegung rumspielen oder die Splines in mehrere Abschnitte aufteilen.

    Interessante Erkenntnis während des Bauens: Die Ackersplines werfen normalerweise keinen Schatten. Wenn man das Splinestück jedoch in ein Endgleis umwandelt (damit die folgenden Stücke nicht dauernd unerwünscht andocken), wirft es plötzlich doch Schatten. Deshalb habe ich (nachdem alle Ackersplines verlegt waren) alle Splines wieder in normale Gleisstücke zurückverwandelt, um die Performance etwas zu schonen.

    Um die Monotonie der Splines etwas aufzulockern, habe ich stellenweise den Boden etwas angehoben, sodass er in den Ackerfurchen zum Vorschein kommt. Damit das nicht zu stark auffällt, muss die Bodentextur natürlich auch "ackerfarben" sein. Und das geht ganz gut mit lila eingefärbtem Gras :bc_1:


    Dann noch "etwas" Grünzeug drumherum, und dieser Anlagenteil gilt (zumindest vorerst) als fertig :af_1:


    Kommentare sind natürlich wie immer gerne gesehen. Und auch wenn ihr mal etwas genauer oder aus einer anderen Perspektive sehen wollt, dürft ihr euch gerne melden. Oder wenn ihr etwas wissen wollt, z.B. was das für Modelle sind oder wieviel Grünzeug (modellanzahlmäßig) in so einer Ecke steckt.


    Viele Grüße

    Benny

  • Hallo Benny,

    An den Anlagenkanten habe ich einen weiteren Wasserspline senkrecht nach unten laufen lassen. Das sieht dann aus, als wäre das Wasser am Anlagenrand sauber abgeschnitten.

    Das werde ich mir mal merken bzw. demnächst auch einfach mal ausprobieren.

    Das ist aber letztendlich daran gescheitert, dass ich keinen gut aussehenden Weidezaun gefunden habe

    Da gibt es aber doch von Roland wirklich sehr schöne Modelle.


    Sonst gefällt mir deine ganz eigene Methode an so ein eep-Projekt heranzugehen wieder sehr gut. Ich würde ja nie darauf kommen, meine Anlage für Ablageflächen zu erweitern. Irgendwie hat das aber schon was.


    Schöne Grüße, Michael S.

  • Hallo Benny,

    ich würde mir gerne die Ecke etwas genauer anschauen wollen! Wäre es möglich interessante Ecken und Perspektiven noch von nah sich ansehen zu können?


    Ansonsten freue ich mich wenn diese Anlagenvorstellung bei mir bei den ungelesenen Themen auftaucht, und ich neue Bilder erblicken kann.


    Sag mal, wie kommt man mit dem Zug am besten von Anschofsheim nach Metzack? Mit dem Zug?

    Viele Grüße,
    Damian Rutkowski


    Acer Aspire 5750G, Intel® Core™ i5-2430M 2.4GHz with Turbo Boost up to 3.0GHz, NVIDIA® GeForce® GT 540M, Up to 4095 MB TurboCache™, 8 GB DDR3 Memory, 8 GB DDR3 Memory
    EEP 6, EEP 11.3 mit Plug-In: 2, 3, EEP 13.2 mit Plug-In 2, EEP-Modellkonverter 1.3.7

  • Hallo Michael,


    Da gibt es aber doch von Roland wirklich sehr schöne Modelle.

    Stimmt, die habe ich im Shop gerade gesehen. Aber eben: im Shop. Und ich will eigentlich nur mit Grund- und Freemodellen bauen.

    Ich würde ja nie darauf kommen, meine Anlage für Ablageflächen zu erweitern. Irgendwie hat das aber schon was.

    Die Idee hatte ich sogar schonmal. Jetzt stand aber auch noch die Überlegung an, diesen zusätzlichen Rand an einigen (möglichst wenigen) Stellen doch noch zu bebauen. Manchmal war der Anlagenrand halt doch näher, als es gut gewesen wäre.



    Hallo Damian,

    von der einen Ecke "näher dran" gibt es schon ein Bild, das ich oben schon verlinkt hatte. Ich binde es hier aber nochmal ein:



    Und drei neue Bilder habe ich noch gemacht. Zwei "normale" aus Menschen- bzw. Frosch-Perspektive:



    Hier kann man nochmal sehen, dass das (im Vergleich zur Umgebung) flache Feld doch nicht so ganz flach ist...


    Und dann habe ich noch ein Bild aus der Vogelperspektive. Das hilft zwar vielleicht etwas beim Zuordnen (und beim Erkennen der Formen der Felder), verdeutlicht aber auch die Kreuzbauweise der Bäume.



    Sag mal, wie kommt man mit dem Zug am besten von Anschofsheim nach Metzack? Mit dem Zug?

    Hm, gute Frage. Momentan eigentlich noch gar nicht so richtig. Das Straßennetz hat noch einige Lücken. Und teilweise sind die Straßen auch noch mit einem Schilderwald bepflanzt (ich hab die Weichenlaternen noch nicht versteckt). Die Schienen sind immerhin schon durchgehend. Allerdings ist noch kein automatischer Zugverkehr eingerichtet.

    Wenn du mit einer eigenen Diesellok (Oberleitungen hängen auch noch nicht) kommst, hast du vermutlich die besten Chancen :ae_1:


    Viele Grüße

    Benny