Posts by Dampfheini

    Natürlich für mich ein"must have". Ist wirklich toll geworden, und ich freue mich natürlich sehr, dass auch meine Klappbrücke eine bescheidene Rolle darauf spielen darf. Diese Anlage ist die erste, die ich sofort nach der Installation in voller Länge genossen habe. Schon die Strassenbahn Mitfahrt zu Beginn, die Schiffskulisse im Hafen und, und,und. Man gerät ins Schwärmen. Ich bin bekennender Epoche I Fan, normalerweise K.P.E.V., und das was hier gezeigt wird, ist eine echte Zeitreise. Dabei wird auch gezeigt, was aus "alten" Modellen noch herauszuholen ist. Danke für diese exzellente Arbeit.

    EIn wenig Hintergrund für jene, die es wissen möchten:

    Sollte so für den normalen Betrieb reichen. Will man denn alles vorbildgerecht machen, geht der Aufwand recht hoch. Auch die Falrrs 152, hervorgegangen aus den Fad 150/ Faal 150, haben Paarweise zu öffnende Klappen. Allerdings ist bei den Verkehren, in denen diese Wagen mittlerweile eingesetzt werden, eine paarweise Öffnung nicht mehr praktikabel. In der Regel werden die Wagen auf den großen Bunkeranlagen durch Öffnen aller vier Klappen entladen. Somit geht Dein Vorschlag hier in Ordnung.

    Die Verschlüsse sind sog. Daumenverschlüsse, bzw. Daumenwellen, weil die Schließhaken, welche die Seitenklappen zu halten, Ahnlichkeit mit einem Daumen haben. Beim vorliegenden Wagen werden diese Daumenwellen hydraulisch bewegt. Der nötige Druck wird während der Fahrt mittels Radsatzpumpen aufgebaut, und kann, bei Ausfall derselben, auch mittels Handpumpe auf der Bühne aufgebaut werden (viel Spaß dabei). Sind die Daumenwellen geöffnet, schlagen die Seitenwände, wie Du richtig gesagt hast, nach aussen, wo sie durch eine Hebelmechanik offengehalten werden (Fanghebel). Diese werden beim Schließen der Daumenwelle mitgenomen, weshalb das Schließen langsamer vonstatten geht als das Öffnen. Eine Regelung des Entladevorganges ist also nicht möglich, bzw. wird nur durch einzelnes öffnen der Klappenpaare möglch. Also quasi entweder halb entladen oder ganz. Aber bei deinen Wagen heisst es heute in der Regel ganz.

    Die Kupplung der Päärchen untereinander erfolgt mittels eines Vierkantrohres. Dies ist notwendig geworden, da die Wagen, welche eigentlich durchgehend die AK69e, auch ZAK genannt, erhalten sollten, nachbeschafft worden sind. Die AK69e wird aber nicht mehr produziert, und die DB wollte diese auch nicht nachbauen (lassen), da dies zu aufwändig und zu teuer geworden wäre. Also griff man auf "altbrauchbare" Kupplungen zurück, welche hergerichtet wurden, teilweise von früheren Versuchzügen mit vierachsigen Fad / Falns, teilweise von den Prototypen Faal 150.

    Zum Rangieren werden auch heute noch, z. B. in Emden Kuppelwagenbenutzt, welche entweder einseitig, selten auch beidseitig die AK69e tragen. Bei beiderseitiger ZAK kommt ein Adapterzum Einsatz, welcher sich mit der Schraubenkupplungverbinden lässt. Die Kuppelwaen tragen in der Regel Ballastgewichte aus Beton oder Schrott.

    Ursprünglich waren die Züge mit 151-Doppeltraktion bespannt, an der Grenze z. B. zu Holland wurde Umgespannt. Hierzu hatte die NS (Nederlandse Spoorweg) umgebaute Wagen aus Deutschland, Fad oder Fal, mit Puffern und ZAK, und auch Faal 150 ohne Ladeklappen. Eine niederländische 1300 oder 1600 kam mit zwei dieser Wagen, von denen dann in Emmerich jeweils an beide Zugenden ein Wagen gekuppelt wurde, bevor die Fahrt in die Niederlande fortgesetzt wurde.

    Heute ist dieses nicht mehr nötig, da sdie BR 189 mit der C-AKv ausgerüstet wurde, und für den Niederlande-Betrieb ertüchtigt wurde (z. B. große weisse Reflex-Fläche auf der Stirnseite).

    Faas 151 gibt es nicht. Wenn dann Faals 151. Und Puffer haben die alle nicht.

    Stimmt, es muss Faals 151 heißen aber mann kann ja mal einen Buchstaben übersehen, aber: die Faal 150, also die Prototypen fuhren in der Tat bei Peine-Salzgitter als P-Wagen (Privateinsteller) zunächst mit Puffer, welche aber nie genutzt wurden. Deshalb wurden sie auch alsbald demontiert. In der Epoche IV, als die Prototypen gebaut wurden, waren die ersten Wagen nur für 80 Km/h zugelassen (deshalb Faal 150), später wurden auch diese für 100 Km/h geprüft und zugelassen, weshalb sie dann auch das "s" bekamen. Kleine Randnotitz dazu: Versuche, die Wagen zwischen 1985 und 1990 auch für 120 bzw. sogar für 160 Km/h zu ertüchtigen wurden schnell wieder fallen gelassen, zu groß waren die Massen und damit die Bremswege. Selbst die 10-Wagen Versuchszüge, (ca. 1400 t Gesamt), waren kaum zu beherrschen.

    wenn du zig kleine Gleistückchen aneinander baust und immer wieder die "Gleisüberhöhung" minimal in unterschiedliche Richtungen verdrehst.

    Hab ich mal auf einer US-Anlage versucht, mit der kleinen Mogul (aus 6) und einigen Wagen, Stückelung drei Meter. Ergebnis war unbefriedigend, da die Wagen teils in die Landschaft tauchten oder auch die Kupplung verloren. Nur zur Betrachtung aus der Ferne geeignet. Dafür war der Aufwand erheblich zu hoch. Weiss gar nicht, ob ich die Anlage noch habe.

    Ich fahre ja öffter im "Pott" herum. Hier fiel mir auf, dass kaum eine Brücke der ehemaligen Zechenbahnen rechtwinklig über die Strasse führt. Da würde ich mir wünschen, diese alten Blechträgerbrücken, welche oft recht schön verziert waren, gäbe es in EEP. Solche Brücken, vielleicht in einem Winkel von ca. 60° zur Straße, wären eine Bereicherung.. Auch über andere Strecken, z. B. über eine Hauptbahn könnte man dann eine solche Brücke einsetzen.

    Sehr schöne Erinnerung. Ein kleiner Fehler fiel mir aber auf: Diese Aufzüge, in Neuss gab es eine ganze Anzahl davon in meiner Kindheit, lagen nicht vor dem Eingang. Sie waren immer etwas davon entfernt, man möchte ja nicht seine Gäste im Keller wiederfinden. Sie dienten nämlich nur der Anlieferung der Ware, welche dann innen zur Theke oder dem Verwendungsort gebracht wurden. Einige Zapfanlagen befanden sich auch im Keller, mit langen Leitungen zur Theke. Diese Anlagen sind heute aus hygienischen Gründen nicht mehr zulässig.

    Leider fehlt mir das Wissen, ob und wie man so etwas weiter animieren kann.

    Ich würde lediglich die "Ladung", also die Fässer ein- und ausblenden, das reicht meiner Meinung nach vollkommen. Aufzug kommt mit "Leergut" hoch, evtl. daneben dann abzustellen, dies könnte per Transformation geschehen, und "Vollgut" wird eingefahren. So war der Ablauf.

    Hallo,

    Auch wenn der DuST wieder anstrengend war, aber sehr informativ und freundschaftlich, Danke auch von hier aus noch einmal, so war ich dennoch nicht untätig heute. Ich kann vermelden, dass die Grube der 16m Drehscheibe in allen vier LOD-Stufen steht. Ausserdem habe ich heute auch den Handkurbelantrieb vervollständigt, mit allen Deckelschrauben und dem Umstellhebel.



    Die Fussverschraubung ist vorbildgerecht asymetrisch, die Achse der Kurbel hat jetzt einkorrektes Lager. Natürlich ist die Kurbel mit der Bühnenbewegung synchron. Wenn ich es einmal verstanden habe, wie man Menschen animiert, soll auch (per kostenlosem Update) ein Bediener hier seine Arbeit tun, zumindest bei der Handausführung. Die Druckluftvariante wird ja von der Lok bewegt (per Bremschlauchanschluss). Der Handhebel für die Verriegelung im Vordergrund ist als nächstes dran, auch er wird einen Handgriff wie die Umschaltung des Antriebes erhalten.

    Der komplette Handantrieb ist nach der Originalzeichnung der preußischen Normalien gebaut. Auf eine "Umsteuerung" des Stellhebels habe ich aber zugunsten der Achsenanzahl verzichtet. Auch die Abdeckung (Tauschtextur, Gleisobjekt) wird separat angesteckt, und in zwei Versionen (neigbar und fest) beiliegen, so kann man nach bedarf die Drehscheibe ausstatten.

    Bitte schreibt mir doch mal in die Kommentare, ob ausser der 10° Variante (die kommt auf jeden Fall) noch andere Teilungen gewünscht werden, weil ihr z. B. Euren favorisierten Lokschuppen damit verwenden wollt. Für andere Anregungen und Vorschläge bin ich ebenfalls offen, allerdings sollten sie nicht zu aufwändig sein, es stehen noch andere Projekte an.

    Zum Titel passend mal meine kommenden Pläne: Nach der 16m Drehscheibe möchte ich erst einmal die Güterwagen Pwghs 54 und den verwandten Gms 54 in Epoche III und IV fertigstellen, die beiden sind am weitesten fertiggestellt. Es fehlen nur noch wenige Teile an Fahrwerk und Bremse, dann kann ich dort bereits an das Lodden denken.

    Danach möchte ich zunächst den Xml 57 fertigstellen, mit einer EEP ab 11 Variante und einer EEP 15 Version (PhysX). Der Niederbordwagen wird beladbar sein, ausserdem mit Fahrzeugen befahrbar. Die Seitenwände lassen sich vorbildgerecht "Ausheben" (=Ausblenden). Auch er kommt jeweils in einer Epoche III und IV Version, sowie als Epoche IV Bauzugwagen mit dem entsprechenden gelben Anschriftenfeld.

    Was danach kommt, werde ich dann erst sehen, es gibt noch einiges, wie ihr wisst, aber ich plane nicht mehr weiter als zwei Projekte voraus. Nebenher, wird, wie ich es schon erwähnte, an einigen "kleinen" Dingen weitergebastelt, denn ich brauche immer ein kleines Projekt um mich von einem Hauptprojekt etwas abzulenken, da ich sonst Konzentrationsprobleme bekomme. Was dabei fertig werden sollte, findet dann auch seinen Weg in den Shop.

    Derzeitige Nebenprojekte sind die Deutz-Grubenlok, die Druckluftlok und eine Kleinigkeit, die ich hier noch nicht verraten möchte.


    Noch ein Wort für die internationalen Fans: Die Projekte der SNCF, DSB, SNCB und der NS sind nicht vergessen. Aber da ich einen großen Berg vor mir herschiebe, werden sie noch etwas Zeit benötigen. Ich habe vor, diesen Berg erst einmal etwas abzubauen, bevor ich mich um neue Projekte kümmern kann, leider ist mir an Zeit nicht so viel gegeben, wie ich gerne hätte.


    Auch meine KPEV-Projekte und die US-Modelle, welche ich ja zu Anfang meiner blender-Basteleien vorgestellt habe, werde ich irgendwann noch zu Ende bringen, aber diese liegen ganz hinten an. Einige davon werden aber trotzdem wohl in das "Nebenprojekt"-Programm aufgebaut, aus Gründen, die ich dann ggf. noch erläutern werde. Ich spreche hier z. B. von der preußischen T2 / T4, und dem Trajekt Spyck-Welle bei Emmerich.


    Die Harz-Rollwagen werde ich zu gegebener Zeit auch weiterbauen, hier warte ich auf bestimmte Voraussetzungen seitens anderer Konstrukteure. Schließlich bringt es ja nichts, wenn man zwar die Rollwagen hat, aber keine Züge damit bilden kann.


    Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Bis bald!

    Hallo,

    noch einmal von meinem PC aus (zuvor vom Handy im natürlich stehenden LKW).


    Mit "Hanglage" ist natürlich keine 45° Böschung gemeint, sondern ein leicht abschüssiges Gelände. Hier sind es auch nur 2,5° in jeder Richtung (x und y). Aber wie auf dem Bild zu sehen, ist die Wirkung schon recht groß. Bei solcher Einbauweise sollte in der Regel auch ein "normales" Schotterbett vor der Scheibe ausreichend sein.

    Ja. Da diese kleinen Handbetriebenen Scheiben häufig nicht in BW's zu finden waren, sondern am Ende von Endbahnhöfen, wie in Altenau im Harz. Hier war zwar ein Damm um die Scheibe, trotzdem schaute sie aus dem Boden auf der dem Bahnhof angewandten Seite.

    Die Arbeiten an der Drehscheibe gehen weiter.



    Hier der blender Stand: Ich modelliere und passe die Anschlussstücke an. Hier die 10°-Variante, welche als erstes erscheinen wird. Die Herzstücke liegen dabei fast am Grubenrand. Die Stahlbauweise habe ich nun doch ausmodelliert, allerdings in einer sparsamen Art. Grund ist vor allem, dass viele der Scheiben, welche an Nebenbahnen erhalten geblieben sind, wegen der sparsamen Bauweise freigespült wurden. Sie schauten also ein wenig aus dem Bodenheraus. Bilder von Altenau zeigen dies eindrucksvoll, hier sind sogar die Blindstücke der Anschlüsse so unterspült, dass die Schwelle derselben in der Luft hingen. Da diese sowieso nicht befahren werden, war das offenbar egal.



    Im Nos habe ich nochmal mit der Abdeckung experimentiert, und ich finde, es ist recht brauchbar. diese lässt sich nicht nur in der Höhe variieren, sondern auch in der Neigung. so können Hanglagen vorbildlich nachgestellt werden. Aber es ist wie bei der Kuh: Wichtig ist was am Ende herauskommt.


    Durch einen anderen Tröt bin ich wieder einmal enttarnt (ich kann ja meine Klappe nicht halten). In Absprache mit KK1 (nochmal Danke dafür) baue ich meine Druckluft-Grubenlok weiter, welche auch recht weit gediehen ist.



    Mein Kumpel hat jetzt ein korrektes Outfit bekommen, natürlich mit Helm. Hier ist noch die Originalkupplung von Klaus, welche er mir eigens überließ, damit unsere Modelle zusammenpassen, montiert, aber ich muss den Puffer noch ändern, denn bei derart langen Fahrzeugen bzw. Loks wurde dann ein breiterer, aber weniger hoher Puffer angebracht. Der Haken aber bleibt gleich. Ich muss, da ich sonst Konzentrationsprobleme bekomme, immer eine Alternative zum aktuellen Projekt haben, dies war für die Drehscheibe eigentlich nicht die Druckluftlok, sondern ein Exemplar einer geplanten Reihe von Deutz-Lokomotiven für Schmal- und Regelspur. Dabei ist auch eine Grubenlok, welche mir derzeit, in Zusammenhang mit Byronics Zechenmodellen, angebrachter erscheint. An dieser war ich nebenher weiter am basteln, als ich den o. g. Thread las. So wie ich mal bin, konnte ich das nicht unbeantwortet lassen, und hier ist der derzeitige Stand:



    Aber es ist nur ein Nebenprojekt, und zuerst kommen die Drehscheiben dran, dann noch einiges andere. Mal sehen wie die Grubenlok nebenher wächst, aber z. B. der Pwghs und der Xml und die SSy gehen erst einmal vor. Was dann kommt, wird sich zeigen, schließlich werden ja auch die UIC-Y sehlichst erwartet. Aber diese "kleinen" Sachen mache ich trotzdem immer noch ein wenig weiter. Schließlich gibt es auf diesem Gebiet ja noch so gut wie nichts. Ich habe mir vorgenommen, die Projekte jetzt immer eins nach dem anderen abzuarbeiten. Die Reihenfolge ist aber meine eigene Sache. Und jetzt muss ich wieder in die Heia, der Wecker geht um drei. Gute Nacht allerseits.

    Hallo Georg!

    Eigentlich wollte ich nur noch meine aktuellen Projekte hier zeigen, denn ich arbeite gerade einen Berg ab. Derzeit bin ich intensiv an der 16m Drehscheibe preußischer Bauart, und es folgen noch einige andere Projekte.

    Nichtsdestotrotz habe ich nach dem Erscheinen der Kohlenhunte Klaus kontaktiert, da ich schon vor geraumer Zeit im Zusammenhang mit meinem Innerstetalprojekt, zu dem auch der Bergbau im Raum Clausthal-Zellerfeld gehören sollte, mich mit Grubenbahnen beschäftigt. Daher habe ich mich mit Klaus abgestimmt, damit die Kupplungen der Grubenfahrzeuge auch zusammenpassen.

    Einige der Vorlagen habe ich mir im Weltkulturerbe Rammelsberg besorgt bzw. Fotografiert, andere stammen hier aus dem Ruhrgebiet.

    Sehr weit fortgeschritten ist dabei die Druckluftlok, deren Vorbild aus dem Ruhrpott stammt:



    Zuletzt habe ich die Kupplung und das Outfit des Fahrers angepasst, die Puffer werde ich aber nochmals ändern, und zwar in der Form der Puffer meiner zweiten Lok, welche auch im Entstehen ist (war).



    Es ist eine Deutz Motorlok, ein Kapitel, dem ich mich schon vor längerer Zeit mit den Industrielokomotiven verschrieben habe, die Firma Deutz steht hier bei mir obenan,

    Die Puffer sind zu ändern, da die beiden Loks über eine größere Länge verfügen. Der Kupplungshaken bleibt aber vorbildgerecht gleich. Statt einer Hupe bekommen beide natürlich vorbildgerecht ein Läutewerk.

    Vorrang haben aber zunächst andere Dinge, die Reihenfolge ist noch nicht festgelegt. Da sind z. B. noch einige DB-Güterwagen, die jetzt den Drehscheiben folgen werden.

    Hi, Lothar!

    Ein schönes Zeitdokument hast Du da ausgegraben, besonders für jemanden, der mit Rolf Ertmers Altenbeken zur Modellbahn gefunden hat.