Posts by cetz

    Unsere Test-Versuchsreihen haben dazu ergeben, dass ab 2-5 Modelle vom gleichen Modell eine Art von "Gruppen-Zusammenfassung" sich einstellt. Die Modelle schalten dann im Gleichklang ihre LOD-Stufen um und nicht mehr separat Modell für Modell.

    Kleine Ergänzung, um das "Problem" deutlich zu machen:


    Solch eine Gruppe von Modellen, die gleichzeitig die LOD-Stufe wechselt, ist zunächst noch nicht schlimm. Obwohl das gemeinsame Umschalten das "LOD-Plopping" auffälliger macht.


    Es werden aber nicht alle Modelle zu solchen Gruppen zusammengefasst. Häufig ist das vorderste Modell (am nähesten zum Betrachter) allein und ohne Gruppe, die hinteren sind aber in einer Gruppe. Schlimm dabei ist, dass das vordere Modell bereits in einer höheren LOD-Stufe angezeigt wird als die hinteren. Das dürfte es eigentlich nicht geben. Und das ist genau das, was Uwe auf die Füße gefallen ist, weil ihm dieses Fehlverhalten einen Strich durch seine Rechnung (Plan-x) gemacht hat.


    Der Fehler ist also: Es ist ziemlich häufig, dass nähere Modelle in einer höheren LOD-Stufe angezeigt werden als weiter entfernte.


    Gruß

    Christopher

    Hallo Norbert,


    Auf Shift- und Crtl-Klick wirst Du im GBS nicht reagieren können. Deshalb musst Du irgendwie anders vorgehen.


    Buttons im GBS: Generell kannst Du nehmen, was Du willst, ein Signal-, Status-, Ein/Aus-, Reset- oder Zähler-Symbol. In allen Fällen musst Du es mit einem Signal auf der Anlage verbinden. Wo das Signal steht, ist egal. Es kann auf einem Hilfsgleis stehen, das mit nichts anderem verbunden ist. Das Zähler-Symbol sollte natürlich mit einem Zähler-Signal verbunden sein. Das Signal musst Du in Lua registrieren. Danach kannst Du mittels EEPOnSignal_x darauf reagieren, d.h. Du musst Dir so eine Funktion (oder mehrere) schreiben.


    Ich würde auf dem GBS zwei Symbole für eine Drehscheibe einbauen:

    1. Ein Zähler-Symbol, das die gewünschte Zielposition aufnimmt.
    2. Ein weiteres Symbol, das dann die Drehbewegung auslöst.

    Du müsstest dann die aktuelle Position der Drehscheibe auslesen, mit der Zielposition vergleichen und daraus den richtigen Drehbefehl ableiten. Im Idealfall prüfst Du, über welche Drehrichtung die Zielposition schneller zu erreichen ist.


    Viel Erfolg und frag' einfach nochmal nach, wenn's hakt

    Christopher

    Ist jemand an den Bau der Schmalspur V51 drann?

    Hallo Wolle,


    über den Bau einer V52 (= Meterspurvariante von V51) habe ich auch schon nachgedacht. Außer dem Sammeln von Infos habe ich aber noch nichts unternommen.

    Ich lasse Dir gerne den Vortritt, wenn Du sie auch als Meterspur (V52) herausbringst. Vielleicht mache ich mich dann mal an die KB4i und KBD4i, wenn Du nichts dagegen hast (Bild aus dem HFo).


    Gruß

    Christopher

    Mit dem letzten Bild blieben wir in der Einfahrt von "Bad Altenaschgrub" stehen. Wie ganz am Anfang geschrieben, wollte ich einen (aber auch nur einen) Zwischenbahnhof als Kreuzungsstation zwischen Murnau und Oberammergau haben. Den Namen habe ich aus den realen Zwischenbahnhöfen Grafenaschau, Bad Kohlgrub, Saulgrub und Altenau zusammengewürfelt. Heute möchte ich Euch den Bahnhof und seine Umgebung zeigen.


    Zu einem Bahnhof gehört natürlich auch eine Ortschaft. Weil ich aber bereits mit der Framerate kämpfe, wollte ich nur wenige und ressourcenschonende Hausmodelle einsetzen. Ich habe dazu unter anderem auf einige ganz alte und eigentlich nicht mehr ansehnliche Modelle zurückgegriffen. Damit ich aber nicht in die Verlegenheit komme, zu nahe an diese Modelle heranzugehen, habe ich einen gewissen Abstand zwischen Bahnhof und Ortschaft vorgesehen. Dieser Abstand braucht natürlich wieder eine Begründung. Zum Glück handelt es sich um eine Nebenbahn, die mit möglichst geringen Kosten gebaut wurde. Meine Begründung ist nun, dass die Ortschaft in einer Senke liegt. Diese näher zu erreichen, hätte umfangreiche Einschnitte und Dammaufschüttungen, also viel Geld, gekostet. So haben sich die Bahnbauer entschieden, den Bahnhof abseits der Ortschaft anzulegen, in angemessener Höhe und am Rande der Felder, die zum Ort gehören. Auf der anderen Bahnhofsseite beginnt der Wald.


    Der Gleisplan ähnelt den realen Zwischenbahnhöfen: Zwei Kreuzungsgleise und ein Stumpfgleis auf der Seite des Empfangsgebäudes zur Beladung, alle elektrifiziert.


    Ein Nahverkehrszug ist in den Bahnhof eingefahren und wartet nun auf die Kreuzung mit einem Sonderzug, der ganz hinten schon zu sehen ist:


    Der Sonderzug hält nicht und überquert den Bahnübergang. Im Hintergrund die Ortschaft:


    Die Vogelperspektive aus der Ortschaft:


    Die Straßenkreuzung neben dem Bahnhof:


    Auch der Nahverkehrszug hat seine Fahrt nach Oberammergau fortgesetzt:


    Am Ladegleis herrscht vormittagliche Ruhe:


    Ein weiterer Nahverkehrszug ist eingetroffen: Eine E69 zieht zwei Personenwagen, einer davon mit Gepäckabteil. Und der Zug führt sogar die 1. Klasse.


    Und zum Schluss noch eine Totale: Ortschaft, Felder, Bahnstrecke mit Bahnhof, Wald.


    Nächstes Mal geht es weiter in Richtung Oberammergau.


    Gruß

    Christopher

    bei dem Gleisobjekt habe ich nur die Möglichkeit Haken oder nicht.

    Unter Gleiseigenschaften kann ich auch bei Gleisobjekten ein HäkKreuzchen setzen, nur unter Objekteigenschaften nicht (in EEP15).

    Und die Lösung mit der separaten Oberleitung geht natürlich auch — und ist in den meisten Fällen die bessere Alternative.


    Gruß

    Christopher

    Das Argument von Christopher cetz , nahe an der Straße zu bleiben um die Befestigung zu sparen, würde ich auch unterstützen. So sind wohl oft Schmalspurbahnen gebaut worden, um Kosten zu sparen, teils sogar im Straßenplanum. Dann war's eine Bimmelbahn.

    Und jetzt könnte man das Argument umdrehen: Die Bahn war zunächst im Straßenplanum erstellt worden. Das war aber nach der Zunahme des Straßenverkehrs eine zu große Behinderung. Deshalb ist die Strecke neu trassiert worden, eben ganz nah an der Waterkant.


    TransEuropa : Vielleicht gibt es ja noch ein paar Relikte, die zeigen, dass die Strecke früher auf der Straße verlief?:bd_1:


    Gruß

    Christopher


    P.S.: Ich liebe schräge Argumentationen, Hauptsache sie sind halbwegs glaubwürdig.:ae_1:

    Hallo Denn,


    weil Du mich direkt angesprochen hast: Ich finde die Kurve schon grenzwertig eng. Trotzdem könnte sie so bleiben. An Deiner Alternative (rote Linie) gefällt mir besonders, dass die Schmalspurbahn neben der Straße verläuft. Das halte ich für eine typische Situation: Es war wohl einfacher / billiger, ein bisschen Platz neben der Straße zu kaufen und für die Strecke vorzubereiten, als sie völlig getrennt durch noch nicht urbar gemachtes Gelände zu führen. Die Wassernähe würde dort auch sicher zu sumpfigen Stellen führen, die erst trocken gelegt werden müssten. Also gehe ich davon aus, dass die Bahnbauer die Variante an der Straße bevorzugt hätten.


    Gruß

    Christopher

    ... hätte ich gerne bitte nur Denkanstöße.

    Ich würde auf Blockstrecken ganz verzichten, wie das auf LZB-Strecken meines Wissens auch der Fall ist. Die Strecke selbst würde ich aus gleich langen Gleisstücken aufbauen. Die Reihenfolge der Gleis-IDs würde ich in einer Tabelle ablegen und die Gleise mittels EEPRegisterRailTrack() registrieren. Dann würde ich in EEPMain() folgendes tun:

    1. Ist überhaupt mehr als ein Zug unterwegs?
    2. Wenn ja, wie viele Gleise sind dazwischen frei?
    3. Aus der Anzahl der freien Gleise (d.h. dem Abstand der Züge) würde ich eine Ziel-Geschwindigkeit des hinteren Zugs ableiten und setzen.

    Für drei und mehr Züge auf der Strecke musst Du natürlich genau aufpassen.


    Gruß

    Christopher

    Der erste wirkliche Streckenabschnitt der Nebenbahn nach Oberammergau ist in präsentablem Zustand. (Die Strecke von Murnau Bahnhof nach Murnau Ort ist ja eher nur ein Gleisvorfeld.)


    Am Murnauer Einfahrtsignal steht der täglich Nahgüterzug:


    Jetzt darf er einfahren:


    Die Strecke führt nun in den Wald, die Obstwiese ist vorbei, es hat sich ein Waldweg zur Strecke dazugesellt:


    Der Waldweg verliert an Höhe und mündest in eine Landstraße, die die Bahnstrecke unterquert:


    Die Unterführung:


    Nun verlaufen Bahnstrecke und Straße durch den Wald:


    Schließlich öffnet sich der Wald und der Zug erreicht den (Phantasie-) Bahnhof "Bad Altenaschgrub", eine Kreuzungsstation:


    Doch davon mehr im nächsten Teil — falls Ihr noch Interesse daran habt.


    Gruß

    Christopher

    Wäre ja mal interessant zu wissen wie die Leute ihre Züge fahren lassen?

    Das wäre eigentlich ein Thema für einen eigenen Thread. Ich antworte trotzdem mal kurz hier:

    Ich bin eher der klassiche Modelleisenbahner. Ich habe einen Haufen Züge in meinem Schattenbahnhof (virtuelles Zugdepot) und rufe die Züge nach meiner Lust und Laune ab. Manchmal setze ich mich in den Führerstand und schaue der Fahrt einfach zu. Meistens fallen mir aber irgendwelche Rangieraufgaben in den Bahnhöfen ein. Steuern tue ich das ganze über ein GBS, das ich mit zusätzlichen Signalen, Fahrstraßen und Schaltflächen so anreichere, dass ich das meiste machen kann, ohne ins 3D-Fenster greifen zu müssen. Natürlich steckt auch einiges an Lua dahinter. Beispiele:

    • Ein Status-Knopf des GBS zeigt mir die aktuell im Zugdepot verfügbaren Züge mit einer laufenden Nummer.
    • Mit einem Zähler-Feld des GBS wähle ich einen Zug an und hole ihn über eine Fahrstraße aus dem Depot.
    • Ich habe Zug-Fahrstraßen, die immer bis ans Gleisende gehen und so sicherstellen, dass das Zielgleis frei ist.
    • Daneben habe ich Rangier-Fahrstraßen, die nur bis an den Gleisanfang gehen, damit ich an dort stehende Wagen / Züge ankoppeln kann (sanft natürlich).
    • Teilbereiche, die völlig selbständig laufen sollen, bekommen ein Signal, das die Automatik ein- und ausschalten kann, z.B. für Halte in einem Zwischenbahnhof.

    In Summe geht es mir also aus einer Mischung aus Landschaft (mit Kompromissen für die Framerate), Automatisierungen, spontaner Entscheidung, was als nächstes passieren soll (das Gegenteil von einem Fahrplan also) und Rangieren (möglichst nur mithilfe des GBS). Ein Teil davon ist noch Anspruch, anderes bereits Realität.


    Gruß

    Christopher

    Wo finde ich den Button?

    Im Steuerdialog, wenn Du Immobilien (hier begrenzt sinnvoll) und Landschaftselemente (hier sehr gut einsetzbar) ausgewählt hast.


    Gruß

    Christopher


    P.S.: Ich finde die Frage gar nicht dumm. Und wahrscheinlich haben sich nur tausende anderer Leser nicht getraut, die Frage zu stellen.

    Den Tipp 2 " Landschaftselemente zufällig drehen und skalieren " gehe ich mit Vorsicht an ( Was der Bauer nicht kennt...….. ) , nicht das zum Beispiel die von mir häufig benutzten Gleisrandbewuchsreihen anlagenweit plötzlich und nachträglich quer über Straßen und Gleisen liegen.

    Das Drehen und Skalieren wirkt nur auf Landschaftselemente, die Du einfügst, während die Einstellung aktiv ist. Bestehendes wird nicht verändert.

    Meine Lieblingseinstellung ist übrigens: Skalierung von 0.8 bis 1.3, Drehung von 0° bis 360°. Die Vorgabewerte der Skalierung sind m.E. nicht wirklich zu gebrauchen.


    Gruß

    Christopher

    Nur so als Tipp: Zwei simple Dinge führen zu deutlich mehr "Natürlichkeit":

    1. Schatten an, und sei es nur für die Bilder
    2. Landschaftselemente zufällig drehen und skalieren. Diese Schaltfläche ist Dein Freund:

    Gruß

    Christopher

    Das das OL-System nun in EEP 16 nicht mehr so ohne weiteres verbaut werden kann ist der Tatsache geschuldet, dass für die neuen Kurventypen eine neue Trax-Library erstellt wurde welche mit den sehr kurzen Gleisstücken bei den Gleisobjekten nicht mehr richtig umgehen kann.

    Genau so isses.


    Meine Programmiererseele sagt mir aber, dass es mit überschaubarem Aufwand möglich sein müsste, auch kurze Spline-Stücke zu unterstützen. Eine Sonderbehandlung ausschließlich für gerade Spline-Stücke würde übrigens ausreichen.

    Ob und wann Trend da noch eine Lösung findet weiß ich nicht.

    Und da stimme ich Dir (leider) auch zu.


    Gruß

    Christopher