Posts by windbergbahn

    Hallo Lothar,

    wie ich im Shoptext schrieb, hat es in Mitteleuropa (=südlich von Kopenhagen) meines Wissens lediglich diesen einen Wagentyp der SJ gegeben, zumindest bis in die jüngste Zeit, als eine Privatbahn ehemalige SJ-Inlandswagen im Berlinverkehr eingesetzt hatte (und siehe da, es ging ;-)

    Die Verwendung, die uns die Modellbahnindustrie Jahrzehnte lang mit ihren SJ- Modellen vorgaukeln wollte, gab es jedenfalls so nicht. Das waren alles Exportmodelle (oder für Anlagen mit Skandinavien-Thema).

    Insofern können wir uns alle wenigstens über diesen einen europaweit einsetzbaren Wagentyp der SJ freuen, der meines Erachtens auch einen schönen Farbtupfer in das grüne Einerlei der Epoche 3- Züge bringt.

    Jörg

    Liebe Anlagenfreunde.

    Seit ein paar Tagen ist nun meine neue historische Anlage „Die Hamburger Pfeilerbahn“ im Shop (Artikelnummer V15NJW30140), die ja im Wesentlichen ein -museumsdidaktisch ausgedrückt- „Zitat“ der bekannten Spur 1-Modellbahnanlage im Museum für Hamburgische Geschichte ist.

    Im Folgenden möchte ich euch gerne ein paar Hinweise geben, welches in der Anlage eingesetzte Material vielleicht ersetzt oder ergänzt werden sollte, um ein noch authentischeres Bild vom Hamburger Bahn- Alltag um die Jahre zwischen ca. 1957 und 1964 zu erhalten:

    Jedem Kenner der Hamburger Eisenbahnszene wird wahrscheinlich zuallererst auffallen, dass in der Anlage die in Hamburg zahlreich vorhandenen Loks der BR 78 völlig fehlen. Das ist dem Umstand geschuldet, dass mir Ralph Görbing die Wahl von 3 Dampflokmodellen zum Einsatz in dieser Anlage gestattet hatte und ich mich dabei für je eine Lok der ebenfalls in Hamburg zuhauf anzutreffenden BR 01, 50 und 94 entschieden habe.

    Als Ersatz für die 78 befindet sich in der Anlage stattdessen die BR 86, die zwar ein schönes Modell, aber leider völlig Hamburg untypisch ist. Die 78 von Heinz-Peter Hey wäre vielleicht eine Alternative gewesen, wenn es nicht die Modellbaurichtlinien geben würde, die es uns Shop- Anlagenbauern nur in Ausnahmefällen gestatten, ältere, noch aus der „Vor- EEP 7- Zeit“ stammende Modelle zu verwenden, noch dazu, wenn sie schon vom Verlag als „ältere Modelle“ deklariert sind. Die Großzügigkeit des Verlages habe ich aber schon mit der Verwendung der ebenfalls Hamburg- typischen älteren Modelle des „Schwarzen Schwan“ der BR 10, der BR 93 sowie Stefan Köhlers V 200 ausgereizt, die aber meines Erachtens -zumal in einer dynamischen Anlageninstallation- auch heute noch sehr gut optisch mithalten können.

    Nun ja: Für einen einigermaßen EEP- kundigen User ist es sicher ein Leichtes, die BR 86 durch eine BR 78 von RG2 zu ersetzen.



    Dieser und jeder andere Fahrzeugtausch sollte übrigens am besten während der Fahrt mitten auf der Pfeilerbahn, bzw. mitten im Bereich des Hauptgüterbahnhof geschehen, da man hier nicht befürchten muss, einen Kontakt zu übersehen oder seine Funktion nachhaltig zu stören.

    Anschließend nach durchgeführtem Tausch sollte die ggf. vor-eingestellte Route des Zuges kontrolliert werden und der Zug anschließend wieder auf seinen vorherigen Wert (wegen der vielen Zweiflügelsignale sind 40, 45 oder 50 km/h die geeignetsten Werte) beschleunigt werden.

    Damit wäre die wichtigste Änderung auch schon abgeschlossen. Weitere Empfehlungen bezüglich der Lokomotiven betreffen den Ersatz einer Anzahl der vorhandenen 01er mit geschlossener Frontschürze durch solche mit offener Frontschürze, durch eine Neubaukessel- 01 oder eine 01.10



    Auch die BR 50 kann etwas Abwechslung vertragen: Hier bietet sich aber nicht die Kabinentender- 50 an, denn diese kamen erst mit dem Verschwinden der Güterzugpackwagen ab ca. 1963 auf die Gleise, sondern eher eine (damals schon seltene) BR 50 mit Frontschürze.
    Und die 38.10 dürfte es gerne auch in wenigstens einem Exemplar auch mit Kastentender auf der Anlage geben, denn zumindest auswärtige Loks der BR 38 (P8), die Hamburg ansteuerten, waren um 1960 noch nicht mit dem Wannentender, sondern noch mit dem herkömmlichen Kastentender ausgestattet.



    Apropos „Wannentender P8“: Leider gibt es von Stefan Gothe meines Wissens keine Wendezug- taugliche 38.10, die sich i.W. durch ein geschlossenes Führerhaus von den herkömmlichen P8 unterschieden. Das kann man -wie ich- „ignorieren“ und die normale Wannentender 38.10 im Wendezugdienst auf der Anlage einsetzen, oder aber ausschließlich dafür die 78 nehmen, die ebenfalls in diesen Diensten zwischen Hauptbahnhof, Harburg und weiter meist Richtung Stade und Cuxhaven eingesetzt waren.
    Als Wagen passen übrigens am besten die 4-achsigen Mitteleinstiegswagen von Ralph Görbing. Darüber hinaus waren Ende der 1950er Jahre auch noch ganze Abteilwagenzüge, bestehend aus den „Eisernen Abteilwagen“ mit davor laufender Wendezug- Donnerbüchse mit Führerstand im Einsatz. Auch die dreiachsigen Umbauwagen fanden sich in diesen Diensten, entweder ebenfalls mit Steuerwagen- Donnerbüchse oder schon mit Mitteleinstiegswagen-Steuerwagen.



    Bei den eigentlichen Anlagen- „Parade“ Zügen lässt sich auch ein wenig optimieren: Schon häufig auf der Pfeilerbahn in jenen Jahren zu sehen, war der VT 08, den Alex Geist sogar als TEE „Helvetia“ verwirklicht hat und der eigentlich zu dieser Anlage gehört wie das Salz zur Suppe. Er kann solo (meist dreiteilig), aber auch sogar mit dem TEE-Zug VT 11 in Doppeltraktion gefahren werden, denn zu Messezeiten (Hannover Messe, Automobilsalon Frankfurt) war dies eine durchaus gebräuchliche Kombination.



    Ein anderer Paradezug war der „Holland- Skandinavien Express“, der von Osnabrück kommend in meiner Anlage mit Altbaukessel 01, in der Realität um 1960 aber meist mit 01.10 bespannt war. Nach Kopfmachen im Hamburger Hbf. wurde der Zug Richtung Großenbrode Kai über den Hauptgüterbahnhof geführt. In meiner Anlage ist er auf diesem Weg, was ab und zu auch mal vorgekommen sein mag, mit einer BR 50 bespannt. Weitaus häufiger waren aber die Altbaukessel 41er des Bw Lübeck vor diesem Zug. Zwischenzeitlich übernahmen diesen Dienst auch Loks der BR 03 des Bw Hamburg Altona.

    Leider hat Ralph Görbing die Altbaukessel 03 in vielen Varianten herausgebracht, aber dabei ausgerechnet die wichtige Altbaukessel- Variante der DB mit Witte- Windleitblechen „vergessen“, so dass man hier noch immer auf das alte 03- Modell von Stefan Gothe angewiesen ist, das man dazu auch noch konvertieren muss.



    Noch ein besonderer Paradezug in der Anlage ist der „Blaue Enzian“. Ich habe ihn einmal mit den Neubauwagen aus dem EEP- Grundmodellbestand verwirklicht und in Gegenrichtung mit einzelnen „Blauen F- Zug-“ Wagenmodellen, wie sie bis 1959 im sogenannten „Henschel-Wegmann Gegenzug“ im Einsatz waren. Wer den in der Anlage vorhandenen Zug noch durch den Schlusswagen, den markanten „Kanzelwagen“ ergänzen möchte, kann dies bald tun: Der Wagen befindet sich momentan im Testbereich und wird wohl in wenigen Tagen unter der Artikelnummer V15JW30136 im Shop sein.



    Die in der Anlage vorhandene Zugreihung ist allerdings so ungewöhnlich nicht: Bei einer Wagenrevision des Kanzelwagens wurde oft der Presse- Salonwagen, sonst an vorletzter Stelle, an die letzte Stelle gesetzt und der Zug durch einen anderen blauen F-Zugwagen der Bauart 1935 ergänzt. Auch der ex „Rheingold“- Speisewagen wurde häufiger durch einen anderen Speisewagen aus der Gruppe 28 oder 35 ersetzt, wie es hier in der Anlage dargestellt wird.

    Ja, und wem das Lamento mancher EEPler über den Einsatz nicht mehr zeitgemäßer Modelle „wurscht“ ist, setzt sicher gerne auch ältere, konvertierte EEP 6- Modelle in der Anlage ein, von denen es bis heute keinerlei zeitgemäße Modelle im EEP- Programm gibt:

    Neben der erwähnten DB- Altbaukessel 03 ist dies für das Hamburg der 1950er Jahre unbedingt der VT 10- Nachtgliedertriebzug „Senator“, der noch bis Ende 1957 täglich (wenn er nicht defekt war) nach Hamburg kam.



    Auf dem Güterwagen Sektor wären dies vor allem die Altbau- Kühlwagen sowie die diagonal mit dem Schriftzug „Bananen“ beschrifteten gedeckten Güterwagen in der Epoche 3- Ausführung von SK2.



    Und als „Exoten“ setze ich gerne auch 2 grüne Mielich-Doppelstockwagen mitten in einen aus Bremen kommenden Zug aus Mitteleinstiegswagen. Eine Kombination, wie sie Anfang der 60er Jahre üblich war und wofür sich die entsprechenden, mit Erlaubnis von Ralf Lange umgepainteten und konvertierten Modelle aus meiner Anlage „Der TimeSaver“ (V11NJW30080) zumindest nach meinem Geschmack noch ganz gut eignen.



    Dasselbe gilt natürlich auch für den Straßenfahrzeug- Bestand der Anlage, der inzwischen durch schöne 50er- und 60er- Jahre LKW der Arbeitsgemeinschaft Engelmann-Görbing ergänzt werden kann. Wo das nicht geht, was vor allem für die Pferdefuhrwerke gilt, kann man sich mit den Gespannen von Bernt Hoppe immer noch gut sehen lassen.



    Und natürlich sollten auch die animierten „Modepüppchen“ durch die etwas realistischer gestalteten beweglichen Epoche 3 Figuren aus dem Shop teilweise ersetzt oder ergänzt werden.

    Die wars auf die Schnelle zum Thema Pfeilerbahn in jenen Jahren.

    Wer die Anlage nun so, wie vorgeschlagen, aus seinem eigenen Modellbestand aufwerten will, kann es also immer gerne tun, wer es ganz anders machen will, aber natürlich auch. Wir Anlagenbauer verbieten hier nichts und drohen auch mit keinem Anwalt bei Zuwiderhandlungen.

    Denn „model railroading is fun“, wusste man übrigens auch schon in den 50er Jahren…


    Jörg (JW3)

    Hallo


    Bei dem Video kam mir wiedermal der Gedanke auf wann wohl - JW3 - windbergbahn seine von Frank Mell konstruierten Rollwagen herausbringt mit dem man auch längere aufgeladene Regelspurwagen transportieren kann ?


    LG Lothar :aq_1:

    Hallo Lothar Nohabs,

    Geduld nur, Geduld!

    Sobald meine neue Anlage "Die Pfeilerbahn" (siehe meinen Bericht in meinem Bereich) fertig ist, also spätestens im Herbst, wenn die Tester gnädig mit mir verfahren, plane ich, mit der Anlage "Hoch Hohenlimburg" nach Motiven der Hohenlimburger Kleinbahn zu beginnen. Dafür liegen die Wagen schon bereit und sollen dort "exklusiv" eingesetzt werden. Da Hagen-Hohenlimburg quasi vor meiner Dortmunder Haustür liegt, dürfte zumindest die obligatorische "Spurensuche" ein Heimspiel werden, so dass ich beim Anlagenbau auf eine doch etwas zügigere Fertigstellung, als bei der Pfeilerbahn hoffe...

    Jörg (JW3)

    Wie er auf mich wirkt.....Ich würde mich gerne in der Realität in die frühe Bundesbahnzeit zurück beamen und in den Wagen einsteigen und einfach die Bahnfahrt in diesem seinerzeitigen Luxuswagen genießen. Zum Glück kann man das ja bald mit EEP nachholen .

    Hallo Lothar,

    soviel ich weiß, existiert der ehemalige SalonPresse sogar noch (und natürlich auch der "Kanzelwagen"). Hatte die DB nicht mal in ihrem Sonderfahrtenprogramm vor gut 10 Jahren den "Blauen Enzian" in der historischen Form wiederbelebt? Ich bin mit diesem Wagen jedenfalls mal zu HEF- Zeiten gereist, aber das ist auch schon wieder ein paar Jährchen her...

    Auch deshalb freue ich mich, den von Stefan gebauten ex SalonPresseWagen (jetzt fast fertig, siehe oben) sowie den Kanzelwagen (folgt danach) bald in EEP als "Blauer F-Zug der DB- Sonderset" in meiner Epoche 3b- Edition anbieten zu können.

    Stefan wird danach peu à peu für die anderen Versionen sorgen, so dass auch diejenigen, die mit solch "ollem Gelump" nur wenig anfangen können, die Wagen zumindest als "Museumswagen" in ihren modernen Eisenbahnthemen verwenden können.

    Jörg (JW3)

    Hallo Andreas,

    >>Vielleicht findest ja noch der ein oder andere KON großes gefallen an der Anlage und steuert ein zwei passende Modelle dazu bei.<<

    Ja, davon träume ich auch immer. Aber wie das so ist: Der eine hat gerade anderes vor, der andere hat preisliche Vorstellungen, die die fertige Anlage für User unbezahlbar machen würden. Wieder ein anderer würde nur mitmachen, wenn keine Modelle von Konstrukteur XX in der Anlage verwendet werden...

    Was meinst du, was ich da alles schon erlebt habe ;-))

    Den Zoll- Zaun, den >>es bestimmt auch ohne Stacheldraht-Rolle<< gibt, kann jeder sicher leicht selbst ersetzen, wenn es ihn sehr stört (wie man als User ja alles an jeder Anlage -ganz anders als an den meisten Modellen- ergänzen, ersetzen und ändern darf, wie es einem gefällt).

    In Wirklichkeit ist und war dieser Zaun übrigens oben mit Stacheldraht bewehrten Y-Abweisern bestückt, also soo "daneben" finde ich meine Interpretation da gar nicht...

    Nein, irgendwann muss es auch gut sein. Die Anlage bleibt jetzt, bis auf ein paar Korrekturen in der Automatik, insbesondere die Zugfolge- und die Kameraschaltungen betreffend, so wie sie ist.>>Als Literaturergänzung habe ich heute morgen noch einen 4-seitigen Artikel im EisenbahnMagazin 4/1991 gefunden: Hamburg Kai rechts, mit Gleisplan und Zeichnungen der Stellwerke. Bei Interesse bitte melden.<<

    Ja, daran hätte ich großes Interesse. Ich weiß zwar, dass ich den Artikel (von Benno Wiesmüller?) mal gelesen habe, aber das Heft schlummert heute unsortiert irgendwo in den Tiefen meines Eisenbahnkellers. Herr Wiesmüller hat das Thema "Kai rechts" allerdings nochmal ausführlich in dem von mir zitierten Buch über die Hamburger Rangierbahnhöfe behandelt. Das passende Stellwerk Sq habe ich ja im Shop und das davon nur sehr marginal abweichende Stellwerk K ist auf der Anlage -als etwas abgeänderte Variante von Sq- auch vorhanden.

    Was mich allerdings viel mehr reizen würde, als eine weitere Detaillierung, wäre eine Variante der Anlage im Zustand ab 1964, also mit Oberleitung. Mal sehen, vielleicht mach ich das später noch, falls diese Anlage in ihrer historischen Form einigermaßen Erfolg hat...

    Jörg

    Ich kann mich auch irren aber die Viadukte auf den Fotos sehen mir stark nach dem Bausatz Berlin Wollankstraße aus.

    Hast recht, Manni. Allerdings sind sie durch Unterlegen der Oberkante eines 2. Viaduktes etwas höher gesetzt, denn sonst hätte die Durchfahrthöhe für Züge im Bereich der Kreuzungsbauwerke nicht ausgereicht.

    Auch hätte ich gerne andere, plastischere Viadukte verwendet, doch wurde mir glaubhaft versichert, dass Splines mit in mehreren Ebenen plastischen und noch dazu rundbogigen Elementen in EEP technisch nicht möglich sind. So erschien mir die Verwendung dieses von Achim Fricke ja sehr gut und überlegt gemachten Freemodells im Sinne einer Aufwand/Nutzen- Abwägung der beste Kompromiss zu sein, insbesondere, wenn man das Ergebnis nicht nur mit dem realen Vorbild, sondern auch mit dem auf der MEHEV- Anlage erzielten vergleicht.

    Aber sollte mir der Herrgott nochmal ein 2. Leben schenken, kann ich das kilometerlange Ding ja mal z.B. aus Bennis hunderten, hintereinandergereihten Immobilien- Einzelelementen versuchen, nachzubauen... :ba_1:

    Jörg

    Die Pfeilerbahn

    (Fortsetzung von Teil 1 und 2)

    Liebe EEP- Freunde,

    noch einmal möchte ich euch eine kleine Vorschau auf meine kommende Shopanlage geben, die eine Nachempfindung der historischen Hamburger „Pfeilerbahn“ ist.

    Zunächst noch ein paar Worte zum Betrieb der Anlage:


    Der Fahrbetrieb:

    Ich schrieb eingangs schon, dass es auf so komplexen Anlagen mit ausgedehnten Gleisfeldern wie der Pfeilerbahn in EEP heute immer noch kaum Sinn macht, einen einzelnen Zug „händisch“ durch das Gleisgewirr zu steuern, während alle anderen Züge, da man selber ja nur 2 Augen und 2 Hände besitzt, bewegungslos in ihren Wartegleisen verharren, bis sie endlich einmal nach und nach selbst an der Reihe sind.

    Das kann man so auf Landbahnhöfen machen oder auf eingleisigen Strecken. Auf einem nachgebildeten Gleis- Vorfeld einer Großstadt wie der Pfeilerbahn, wo in der Realität die Gleichzeitigkeit vieler Fahrzeugbewegungen die Regel war und ja auch das eigentlich Faszinierende darstellte, wäre solch ein Einzugbetrieb nach kurzer Zeit schlichtweg nur langweilig.

    Solange es in EEP keine Möglichkeit gibt, eine Anlage mit mehreren Freunden gleichzeitig zu bespielen, bleibt für denjenigen, der „Hochbetrieb“ auf allen Gleisen genießen möchte, wohl nur die Automatisierung der allermeisten Zugbewegungen. Ich habe mich deshalb hier, obwohl ich mich grundsätzlich eher der rangierenden „Betriebs-Modellbahner“- Fraktion zurechne, für eine Vollautomation dieser Anlage entschieden und glaube, die „Action-Freaks“ unter den EEP- Freunden werden mit der „Pfeilerbahn“ in dieser Hinsicht nicht enttäuscht werden.

    Selbst ich als „Fahrskeptiker“ muss zugeben, dass es schon ein besonderer Genuss ist, das pausenlose Kommen und Gehen von mindestens 3, meistens 4, gleichzeitig über die Anlage „paradierenden“ stilechten Zuggarnituren zu beobachten. Da ist das Gefühl einer Zeitreise ans Ende der 1950er Jahre, genauer: April 1958 (daher das spärliche Grün bei den Bäumen und Büschen), schon ganz intensiv, was auch durch viele in Gleisnähe und z.B. auf dem Stellwerk Hob installierte Kamerastandpunkte unterstützt wird.



    Wen dabei die 32-fach vergrößerten „Anlagenbesucher“ am Rande der Anlage allzu sehr stören, kann sie ja einfach löschen.

    Auch ein Genuss ist die Beobachtung der nahezu pausenlosen Aufs und Abs der zahllosen Vor- und Hauptsignalflügel, wenn sich Züge diesen nähern oder sie gerade passiert haben. Fast überflüssig zu erwähnen, aber auf EEP- Anlagen noch allzu oft falsch gemacht, dass alle Flügelsignale korrekt „verschaltet“ sind und tatsächlich erst in „Fahrt“- Stellung gehen, wenn sich ein Zug nähert. Die „Halt“- Stellung wird dagegen (meist) erst nach Passieren des vollständigen Zuges eingenommen, was übrigens auch für das vor einem solchen Hauptsignal platzierte Vorsignal des nächstfolgenden Blockabschnitts gilt.

    Ein weiterer Genuss und bei einer solchen gleisintensiven Anlage mehr denn je ein „Muss“, ist die Verwendung animierter Weichen und DKWs, für die mir Günther Kohl die Verwendungsgenehmigung gegeben hat. Das Hin und Her der Zungen, der Weichenlaternen und der DKW-Laternenblenden ist schon etwas Besonderes und ich frage mich, wie man, ganz anders als bei der realen Modelleisenbahn, wo fein detaillierte Weichen zu den „Essentials“ gehören, in EEP zwar nicht müde wird, die Superdetaillierung von Fahrzeugen einzufordern, beim Gleisbau aber noch immer eher „blind“ für dieses immens wichtige Gestaltungselement geblieben ist...


    Gestern und Heute

    Bei einem „Lokaltermin“ vor wenigen Tagen hatte ich Gelegenheit, die heutige reale Situation fotografisch festzuhalten und möchte euch nachstehend die dabei entstandenen Fotos mit den jeweils entsprechenden „historischen“ Standort- Screenshots auf der virtuellen Anlage zum Vergleich vorlegen:

    Zunächst die Situation am Beginn der Anlage:

    Am Ende der mächtigen Elbbrücken liegt der Anfang des Jahres neu eröffnete S-Bahnhof „Elbbrücken“. Er befindet sich fast unmittelbar neben der Stelle, wo sich früher der gleichnamige Haltepunkt auf der „Pfeilerbahn“ befand, der im Modell nachempfunden wurde.




    Das andere Ende der Anlage wird begrenzt von der Oberhafenbrücke (nicht zu verwechseln mit der Oberhafenkanalbrücke). Beim Vorbild war sie ehemals eine doppelstöckige Drehbrücke, die im Modell mit einem EEP- Bestands- Gleisobjekt wenigstens annähernd nachempfunden werden konnte. Die am Ende der Brücke kurz vor dem Eintauchen der Strecke in die Kulisse platzierte Signalbrücke ist eine einfache „Bastelei“ aus EEP- Grundmaterialien. Aber gerade so etwas „Selbstgebasteltes“ macht ja bekanntlich das „Salz in der Suppe“ eines Modellbahner- Daseins aus…




    Von der ganzen Herrlichkeit der Empfangs-, Lager- und Eilgutschuppen des Hauptgüterbahnhofs blieb bis heute immerhin ein Teil erhalten. Im Hintergrund eilt auf der 2009 anstelle der Pfeilerbahn neu errichteten „Spundwand“-Bahn ein ICE stadtauswärts. Das Dach des Verwaltungsbaues links, am Schuppen-Ende, diente in den 1950er Jahren dem Direktionsfotografen Walter Hollnagel als Standort für zahlreiche seiner Fotos von der Pfeilerbahn.

    Dieselbe Situation, hier mit einem vor 60 Jahren typischen, von 01 geführten D-Zug, lässt sich ähnlich auf der Anlage nachempfinden.




    Auch die ehemalige Ladestraße zwischen den Schuppenreihen des Hauptgüterbahnhofs existiert noch, wenn auch in die Schuppen heute allerlei Kleingewerbe Einzug gehalten hat.




    Das ehemalige Gleisareal des Hgbf im Vorfeld der Schuppen ist dagegen vollständig abgebaut. Der Vorbild- Blick fallt hier auf die Kai Kante des Oberhafens. Der im Hintergrund links vor dem neuen Brückenbauwerk der S-Bahn schwach auszumachende Rundbogen gehört zur Oberhafenkanalbrücke. Rechts im Bild, etwa dort, wo gerade die Fuhre mit 261 und dem Vectron im Schlepp entlangfährt, stand bis ca. 1985 das Stellwerk Hw und links im Bogen der Kai Kante die sogenannte, ebenfalls an ein Stellwerk erinnernde „Kranwerkstadt“. Auch diese historische Situation lässt sich auf der Anlage mit Hilfe eines EEP- Bestandsmodells recht gut nachempfinden…




    Einen letzten Vergleich bietet der Blick westwärts, von der Versmannstraße auf das heutige Kreuzungsbauwerk der Pfeilerbahn mit den Gütergleisen. Früher führten die Gleise hier genau „andersherum“ unter der Pfeilerbahnstrecke hindurch, wurde doch an dieser Stelle das Areal des Hannoverschen Bahnhofs mit dem Hauptgüterbahnhof verknüpft.

    Das ursprünglich vor der Pfeilerbahn liegende Gleis, auf dem jetzt ein „Metronom“ gerade südwärts rauscht, lag genau vor dem Freihafen- Zaun und diente im Wesentlichen der Überführung der aus dem Freihafen kommenden Züge in die Hauptstrecke. Die Anlage verdeutlicht den damaligen Zustand an dieser Stelle.





    Ich würde mich nun freuen, wenn euch diese kleine Zeitreise und Vorschau auf die kommende Anlage gefallen hat. Da die Anlage jetzt so langsam ihre „größtmögliche Dichte“ erreicht, hoffe ich, sie spätestens zum Frühherbst in den Shop zu bekommen.

    Schaun mer mal…

    Jörg Windberg (JW3)


    Quellen:

    -Wiesmüller, B.: „Am Ende der Pfeilerbahn“, in: Eisenbahn Geschichte Nr. 92; DGEG-Medien GmbH; Hövelhof (2019)

    -Wiesmüller, B. und D. Lawrenz: „Die Hamburger Rangier- und Güterbahnhöfe“; EK-Verlag, Freiburg (2009)

    -Koschinski, K.: „Eisenbahn in Hamburg“; Eisenbahn Journal Special 2/2019; VG-Bahn GmbH; Fürstenfeldbruck (2019)

    -Vorbildfotos aus den 1950er- Jahren: Hollnagel (Archiv Eisenbahnstiftung);

    -Foto des Hgbf aus den 1980er Jahren (Klaas);

    -Gegenwartfotos (Juli 2020): (Windberg)

    -Gemälde der Pfeilerbahn: Peter Bomhard (Slg. Altmann)

    -Danilowatz- Bild: Märklin-Katalog 1932 (Repro) (Slg. Windberg)

    -Luftbildaufnahme (ca. 1970): Luftbild-Datenbank; Staatsarchiv Hamburg (Slg. Windberg)

    -Gleispläne: MEHEV-Hamburg und Slg. Wiesmüller/DGEG-Archiv

    Für die Erlaubnis, die genannten Quellen für diese Recherche verwenden zu dürfen, sage ich herzlich danke.

    Hallo Lothar,

    ein paar der "unmöglichen" Modellvarianten als DB-Epoche 3b- Wagen (also Zeitraum 1956-1967) sind schon von mir fest bei Stefan geordert und werden hoffentlich schon in Bälde mit dem JW3- Kürzel im Shop sein. Ich sage nur "Henschel-Wegmann-Gegenzug" (natürlich genau gemäß den Miba- Bauplänen aus den 1980er Jahren).

    Doch zunächst müssen noch die Regelausführungen der D-Zugwagen, Bauart 1935 in der DB- Epoche 3b- Ausführung, die sich gerade im Testerbereich befinden, in den Shop...

    Jörg (JW3)

    Hallo liebe Kollegen,

    auch ich habe mit Interesse den Faden hier verfolgt.

    Bevor das Ganze noch weiter ausufert, stelle ich doch einfach mal zur Diskussion, ob es nicht wirklich sowohl für den Verlag, als auch für jeden Anlagenbauer und auch für die von Anfragen manchmal verständlicherweise auch genervten Modellkons das Beste wäre, wenn jeder Anlagenbauer in Zukunft nur noch Anlagen herausbringen würde, in denen nur die verbauten EEP- Grundbestands-, Free- und beim User schon vorhandenen Shopmodelle gleich sichtbar und benutzbar wären. Die beim Käufer/User aber noch nicht vorhandenen Shopmodelle würden dann natürlich jedesmal erst als blaue Fragezeichen dargestellt werden, die er sich, ohne Wenn und Aber, d.h. ohne irgendwelche, zwischen Anlagenkon und Modellkon erst wieder zu erbettelnden, "ermäßigten Preise" o.ä., dann halt im Shop zulegen müsste.

    Für Anlagenbauer würde dies den Vorteil haben, dass es keine mühsam mit jedem Modellkon zu unterschiedlichen Preisen und Bedingungen ausgehandelten Verwendungsgenehmigungen mehr bräuchte und er seine Anlage zu einem fairen Preis anbieten könnte, der lediglich den Aufwand für die Mühe(n) des eigentlichen Anlagenbaues inklusive Recherche etc. vergütet.

    Ich sag mal eine "Hausnummer": Eine bislang voll ausgestattete Anlage, die derzeit um die 35,-Euro kostet, könnte dann nach derzeitigem Preisgefüge für Preise um 10,- bis 15,- Euro abgegeben werden, eine Summe, die abzüglich des Verlagsanteils, dann endlich aber wirklich dem Anlagenbauer zur Verfügung stehen würde.

    Auch für die Modell- Konstrukteure wäre dieses "Ende der Bettelbriefe" sicher die allerbeste Lösung, müssten sie sich doch um Rabatte, Freundschaftspreise o.ä. keinen Kopf mehr machen.

    Wir Anlagenbauer müssten uns dazu künftig nur mehr am Budget eines Durchschnittsusers orientieren und unsere Anlagen, vielleicht unter Verzicht auf z.B. den attraktiven "Extra-Baum", das teure Bodendecker- Set oder das markante neue Eckhaus, in Zukunft nur noch mit Augenmaß mit den notwendigen Shopmodellen in für das Thema sinnvoller Menge ausstatten.

    Und das, ohne noch jemanden um "Erlaubnis" bitten zu müssen!

    Wie immer, wäre auch hierbei der Markt das beste Regulativ: Wem es zuviele blaue Fragezeichen sind (eine Liste der verbauten Shopmodelle muss natürlich der Anlagenbeschreibung beiliegen), kauft die Anlage halt nicht. Aber ich sage voraus, dass sich bei den wirklich interessierten EEP- Usern wahrscheinlich die meisten Shop- Modelle ohnehin schon in den Resourcen- Ordnern befinden und ein teurer Nachkauf allzu vieler Modelle sicher kaum notwendig werden wird.

    Das einzige Ärgernis würden bei einer solchen Vorgehensweise eigentlich die "Modell-Jäger" und "Anlagen-Fledderer" unter den Anlagenkäufern haben, denn hier gibt es nichts mehr zu jagen. Aber dafür sind unsere mit viel Mühe gebauten Anlagen ja auch nicht gemacht und gedacht...

    Fazit: Wenn Thomas Wünschel bereit wäre, diesen Weg z.B. ab dem Jahreswechsel 20/21 mitzugehen, bräuchte eigentlich gar nichts weiter, außer einem Schutz der gekauften Anlage gegen unbefugte Weitergabe veranlasst werden.

    Ein solches Vorgehen wäre meines Erachtens eine klassische Winwin- Situation für alle beteiligten Seiten.


    Jörg (JW3)

    Die Hamburger Pfeilerbahn

    (Fortsetzung aus Teil 1)

    In meinem vorherigen Beitragsteil war ich auf das reale Hamburger Vorbild meiner „Pfeilerbahn“- Anlage eingegangen sowie auf die ebenfalls als Vorbild dienende Spur 1- Modellbahnanlage im „Museum für Hamburgische Geschichte“.


    Beide Vorbilder als EEP- Modell:

    Eine Bahnstrecke, zumal nach historischem, so nicht mehr existierenden Vorbild auch nur annähernd nachzubilden, erfordert doch einen nicht unerheblichen Recherche- Aufwand, selbst wenn, wie im Falle der Pfeilerbahn, die Bahn in der Literatur hinreichend gut dokumentiert ist. Namentlich der bekannte Direktionsfotograf Walter Hollnagel hat hier in den 1950er Jahren auch eine ganze Anzahl aussagekräftiger Fotos angefertigt, die heute im Archiv der „Eisenbahnstiftung“ erhalten werden und zusammen mit anderen zeitgenössischen und aktuellen Aufnahmen eine wesentliche Nachbau- Hilfe abgaben.

    (Hinweis: Die Quellenangaben befinden sich am Ende des Gesamtbeitrages)




    Aus den detaillierten Gleisplänen der BD Hamburg von der Strecke sowie dem vereinfachten Gleisplan der Museumsanlage baut der Gleisplan meiner EEP- Anlage auf.



    Er ist damit quasi ein Kompromiss, wurde aber -man hat ja in EEP doch noch etwas mehr Platz als selbst in einem großen Museumssaal- gegenüber dem Modellbahnplan um einige weitere wesentliche Streckenäste des realen Vorbildes um 1960 erweitert: Vor allem betrifft diese Erweiterung die „Güterumgehungsbahn“- Ausfädelung über den Oberhafenkanal, die für die Darstellung der Spitzkehrensituation sowie für die Fahrt der Skandinavienzüge unverzichtbar ist. Auch wurden die auf der Spur 1- Anlage unvollendet gebliebenen Gleisanlagen im Bereich des Venloer Bahnhofs und die Gleisanlagen des Freihafenbahnhofs „Kai rechts“ an der Versmannstraße etwas ausgeprägter nachempfunden (ohne jedoch die vollständige Ausdehnung des Vorbilds zu erreichen).

    Darüber hinaus wurde die gemalte Kulisse der Museumsanlage, die ein Identitäts- Gefühl auch ohne allzu ausgedehnte Randbebauung aufkommen lässt, mittels vor Ort, d.h. beim „Lokaltermin“ an der Anlage von mir aufgenommener und nachträglich per Photoshop bearbeiteter Fotos in meiner EEP- Anlage nachempfunden und sogar im gleichen Stil noch erweitert.







    Leider konnte das auf der Museumsanlage hinter dem Kaischuppen 25 liegende prächtige 1:32- Modell des Bananendampfers „Watussi“ der Deutsch Ost- Afrika- Linie nur „gemalt“ auf der Kulisse nachgestellt werden, da es den für den Trendshop arbeitenden Anlagenbauern derzeit aus mir persönlich unerfindlichen Gründen leider nicht gestattet ist, eigenkonvertierte Modelle in den Shop- Anlagen zu verbauen, auch wenn diese noch so gut gestaltet sind. Besonders schmerzlich in diesem Zusammenhang ist dabei das Fehlen der Nachbildungen älterer Dampfschiffe, die Bernt Hoppe einst für EEP 6 gestaltet hatte.




    Wie erwähnt, waren in dem Zeitraum, in dem sowohl die Museumsanlage, als auch meine EEP- Anlage spielen, die beiden Haltepunkte „Elbbrücke“ und „Oberhafen“ schon lange geschlossen und z.T. rückgebaut. Die „künstlerische Freiheit“ der Museumsanlage, hier weiterhin einige Personenzüge halten zu lassen, nahm aber auch ich mir zum Vorbild und stattete die beiden Haltepunkte so ähnlich aus, wie auf der Museumsanlage, bzw. wie sie beim Vorbild bis zum Krieg in etwa aussahen.







    Die Züge der Zeit:

    Wie ich schon schrieb, ist das Fehlen älterer, einst für EEP 6 gestalteter Modelle in einigen Fällen doch recht schmerzlich, da es momentan uns Anlagenbauern kaum noch möglich ist, thematisch hinreichend passende Modelle in ausreichender Variabilität und Anzahl für die jeweilige Epoche -namentlich für die älteren Epochen 2 und 3- mit den Anlagen mitzuliefern. Was aber nützen mir Supermodelle, wenn sie thematisch nicht passen?

    Zu allem Überfluss wird selbst die Verwendung neuerer Modelle den Anlagenbauern nicht selten komplett verweigert oder in ihren Lizenzgebühren so teuer gemacht, dass eine wirtschaftliche Herausgabe einer Fertiganlage inzwischen nahezu unmöglich wird.

    Ich hoffe aber doch, dass es mir trotz dieser Widrigkeiten gelungen ist, das typische Erscheinungsbild der „Wirtschaftswunder“- Zeit -wenn auch mit Abstrichen- wenigstens annähernd zu treffen.

    Die Abstriche betreffen dabei weniger den Einsatz zeittypischer Schienenfahrzeuge: Hier habe ich zumindest im Reisezugwagen- Sektor mit meinen eigenfinanzierten, meist von Stefan Köhler oder Frank Mell konstruierten JW3- Modellen, für einen hinreichenden Bestand an Epoche 3- Fahrzeugen gesorgt, die nach zeitgemäßen EEP- Standards angefertigt wurden.

    Auch haben einige Lok- Konstrukteure wie Alex Geist, Ralph Görbing, Stefan Gothe und Tobias Uhle mir großzügig die Verwendung einiger für Hamburg typischer Schienenfahrzeug- Baureihen gestattet, wie auf nachstehendem Bild z.B. die V60, die Tobias für diese Anlage sogar extra als "Hamburger Deern", also mit entsprechenden Nummern und Bw Anschriften ausgestattet hat.



    Natürlich sind nicht alle wünschenswerten Maschinen in der Anlage vorhanden, aber „mehr“ (wie z.B. noch eine 01.10, eine 03, eine 41 oder eine neuere 78 ) konnte ich mir finanziell einfach nicht leisten, was aber für die Lok- Kenner unter den Usern kein großes Problem sein dürfte, denn als User kann ich ja jedes dieser Modelle kaufen und privat selber in die Anlage einsetzen.

    Dasselbe gilt natürlich auch für die älteren EEP 6- Modelle (wie dem VT 10) die einfach in diese Zeit und an diesen Ort gehören.

    Wieweit ich überhaupt noch die im Grundbestand von EEP noch mitgeführten, vom Trendverlag selber konvertierten, als „veraltet“ eingestuften Loks (wie die BR 74, 78, 93 oder den „Schwarzen Schwan“, also die damals nagelneue BR 10, die um 1960 alles Hamburg- typische Maschinen waren) in die Anlage einsetzen „darf“, muss die Zukunft zeigen.

    So sind einige der in den Screenshots gezeigten Modelle noch nicht in allen Fällen der „Weisheit letzter Schluss“ und müssen ggf. aus Verwendungsrechtsgründen noch entfallen oder bis zur Herausgabe der Anlage ersetzt werden.

    Einige Kompromisse waren auch bei der Verwendung der Güterwagen vonnöten, da der EEP- Grundbestand zwar Typ- mäßig richtige Modelle aufweist, diese aber manchmal keine Epoche 3- Beschriftung haben. Da es auch hier im Shop genügend passenden Ersatz gibt, den ein User schnell installieren kann, habe ich zugunsten einer größeren Fahrzeug Vielfalt das eine oder andere Auge zugedrückt.

    In noch größerem Maße trifft diese Aussage auch auf die Straßenfahrzeuge zu: Ohne Steffen Mauders Großzügigkeit, der mit seinen Vorkriegsfahrzeugen aushalf, die ja durchaus zahlreich auch noch bis Anfang der 1960er Jahre auf den Straßen Hamburgs zu sehen waren, hätte es auf diesem Sektor ganz schlecht ausgesehen. Dasselbe gilt auch hinsichtlich Jörg Swobodas Unterstützung, mit dessen Hilfe es möglich war, eine ganz typische Hafenszene aus dem Hamburger Hafen vor dem Mauerbau nachzuempfinden, nämlich die zur Verschiffung ins „nichtsozialistische Ausland“ bereitstehenden „Wartburg“- PKW aus der DDR.



    Aber die wirklich typischen zeitgenössischen Lastkraftfahrzeuge der späten 50er- und frühen 60er- Jahre finden sich lediglich im mir als Shop- Anlagenbauer „verbotenen“ EEP 6- Fundus von Bernt Hoppe oder -in Hinblick auf die Lizenzen finanziell völlig unerschwinglich, wenn nicht gar unzugänglich- im Bestand der Arbeitsgemeinschaft Engelmann- Görbing.

    Und ganz schlecht sieht es bei den Pferdefuhrwerken aus, derer sich bislang ebenfalls lediglich in EEP 6 Bernt Hoppe angenommen hatte. Hier hoffe ich, dass Trend noch ein „Einsehen“ hat und mir, zum Nutzen aller User, doch noch einmal deren Verwendung genehmigt.



    Andernfalls muss der Epoche bewusste User selber für entsprechende Abhilfe sorgen und, falls er keinen Konverter besitzt, der ja inzwischen aus mir ebenfalls immer noch nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen abgeschafft wurde, vielleicht auf die in meinen älteren Anlagen verbauten, konvertierten 60er Jahre- LKW (Anlage: „Der Time Saver“) und Pferdegespanne (Anlage: „Die Schellfischbahn“) zurückgreifen.

    Das alles ist aber nicht wirklich schlimm, denn wir Anlagenbauer nutzen ja unser Urheberrecht an unseren Anlagen nicht dazu, Veränderungen zu verbieten oder sie uns gar zusätzlich vergüten zu lassen. Im Gegenteil finden wir die Erweiterungen und Veränderungen einer Shopanlage durch den User höchst wünschenswert, denn dafür sind diese Anlagen ja gemacht. Ganz im Sinne des Modellbahngedankens dient so etwas nämlich einer wirklichen kreativen Beschäftigung mit dem Thema und ist damit nicht nur auf das bloße „Konsumieren“ eines fertigen und unveränderbar „gekapselten“ Shopmodells beschränkt.


    Mit ein paar Anmerkungen zum Fahrbetrieb auf der Anlage sowie einigen Vergleichspaaren zwischen der heutigen, d.h. erst vor wenigen Tagen aufgenommenen Fotos von realen Situation und den entsprechenden Screenshots vom selben „historischen“ Standort auf der virtuellen Anlage, möchte ich in der nächsten Folge weitermachen. Für heute verabschiede ich mich von euch.


    Bleibt gesund,

    Jörg (JW3)

    (Fortsetzung folgt)

    Danke für eure positiven Reaktionen:

    >>Gab in den letzten Jahren (Jahrzehnten) immer wieder Publikationen diverser Eisenbahnzeitschriften dazu.<<

    Danke für den Link, Andreas. Ich kenne den Artikel natürlich, aber für die User, die sich schnell mal über das Vorbild informieren möchten, ist er eine gute Zusammenfassung. Die Quellen, die ich benutze, habe ich übrigens am Ende meines Beitrages zusammengefasst zitiert. Dies sei nur erwähnt, da sich der Forenadministrator an anderer Stelle Sorgen macht, weil wohl in vielen Beiträgen "vergessen" wurde, auf die verwendeten Bild- und Textquellen hinzuweisen...

    >>Das Thema biete sich gerade an für 1 "Paradestrecke"<<

    Ja, das Anlagenthema ist eine "Paradestrecke" erster Güte! Die Anlage ist so geschaltet, dass mindestens 3, meistens 4 Züge ständig fahrend zu beobachten sind. Trotz der hohen "Schlagzahl" wird die Beobachtung (hoffentlich) nicht langweilig, denn die Züge kommen z.T. in wechselnder Reihenfolge auf die "Bühne". Das Automatik- Fahrprogramm läuft in einer "Endlosschleife". Im Moment teste ich diese Automatik und ich hoffe, dass sich da nicht doch noch irgendein Fehler eingeschlichen hat.

    Morgen gehts hier aber erst einmal weiter mit dem 2. Berichtsteil über die Anlage.

    Jörg (JW3)


    Liebe EEP- Freunde,


    ich möchte euch heute und in weiteren Folgen meine demnächst fertig werdende, für den Shop vorgesehene neue historische Anlage vorstellen und euch damit auch wieder einmal auf eine kleine Zeitreise mitnehmen. Eine Zeitreise zur sogenannten „Pfeilerbahn“ in Hamburg um die Jahre 1958- 1962:







    Ein Vorbild als Vorbild:

    Jeder Reisende, der sich mit dem Zug von Süden oder Westen dem Hamburger Hauptbahnhof näherte, musste sie benutzen: Die Pfeilerbahn.

    Für Eisenbahnfreunde war dieser zwischen den Elbbrücken und der Oberhafenbrücke gelegene Teil der Hamburger Bahnanlagen eine Kultstrecke erster Güte, paradierte hier doch zu Zeiten der alten Bundesrepublik die Creme der deutschen Reisezüge: „Helvetia“, „Parsifal“, „Blauer Enzian“, „Gambrinus“, „Holland-Skandinavien Express“, „Nord Express“, und mehr… So hießen die TEE- und F- Züge aus Basel, München, Frankfurt, Amsterdam oder Paris, deren Ziel die Hansestadt oder die Städte Skandinaviens waren.



    Ihren Namen verdankte die Pfeilerbahn dem Umstand, dass ein Gleispaar der zum und vom Hauptbahnhof verlegten Strecken aufgeständert auf gemauerten Bögen geführt wurde. Diese 1906 errichtete, mehrere Kilometer lange Viaduktstrecke durchschnitt den Hamburger Hauptgüterbahnhof mit den nach Eröffnung des Hauptbahnhofs 1906 als Eilgutbahnhof weiter verwendeten baulichen Anlagen des ehemaligen Hannoverschen (Venloer) Bahnhofs, hatte aber keine direkte Gleisverbindung mit diesem Bereich.

    Dafür sorgte vielmehr ein zweites, ebenerdiges Gleispaar, das, flankiert durch die zwei markanten Stellwerksbauten der Befehls- und Fahrdienstleiterstellwerke Hob und Hw, mitten durch die Aufstellgleise des Hauptgüterbahnhofs führte und dessen Äste an zwei Stellen die Viaduktstrecke unterquerten. Dieses Gleispaar diente zwar hauptsächlich dem Güterverkehr, jedoch wurden bei dichter Zugfolge auch viele Reisezüge über diese Gleise geleitet.

    Eine Besonderheit bildeten dabei die über die „Vogelfluglinie“ nach Großenbrode Kai und weiter nach Kopenhagen und Stockholm fahrenden Züge, die im Hamburger Hbf. wendeten: Da es keine ausreichend lange Gleisverbindung zwischen der Südseite und der Nordseite des Hauptbahnhofs gab, fuhren die Skandinavien- Züge nach Verlassen des Hauptbahnhofs wieder „zurück“ durch den Hauptgüterbahnhof und benutzten dann die Güterumgehungsbahn via Oberhafenkanalbrücke und Rangierbahnhof Rothenburgsort, bis sie auf der Höhe von Hamburg Wandsbek in die Lübecker Strecke einbiegen konnten.

    Ähnlich musste mit den über Hamburg hinaus fahrenden Güterzügen umgegangen werden: Für diese besaß der Hauptgüterbahnhof zwei lange Kopfgleise, die an ihrem Ende mit einflügeligen, fest auf „Halt“ gestellten Hauptsignalen gesichert waren. Auch diese bildeten für die eingefahrenen Güterzüge eine Spitzkehre. Bei der Ausfahrt eines hier gewendeten Güterzuges half der neu angesetzten Zuglok meist die bisherige Lok, die sich ja jetzt am Ende des Zuges befand, den Zug wieder in Schwung zu bringen, bevor sie zurückblieb und sich bis zur Übernahme eines neuen Zuges in ein Wartegleis „verabschiedete“.





    Neben dem Hauptgüterbahnhof lag auch, nur durch einen hohen, parallel neben der Pfeilerbahn verlaufenden Zollzaun getrennt, der im Freihafenbereich an der Versmannstraße gelegene Rangierbahnhof „Hamburg Kai rechts“.



    Nur eine eingleisige, durch diesen Zollzaun geführte Gleisverbindung zwischen Hauptgüterbahnhof und dem Bahnhof „Kai rechts“ sorgte, ebenfalls nur durch eine Spitzkehrenfahrt erreichbar, dafür, dass die im Hafenbereich mit Waren aller Art beladenen Waggons ins Land gelangen konnten. Umgekehrt wurden hier die Waren für die „weite Welt“ zu den u.a. an den Kaischuppen des Sandtor-, Versmann- oder Kirchenpauerkais liegenden Dampfern rangiert.

    Nun, diese ganze Herrlichkeit der jungen BRD der 1950er und 1960er Jahre existiert heute so nicht mehr: 1964 erreichte der Fahrdraht die Hansestadt, wofür die Pfeilerbahn in einem aufwändigen Verfahren noch einmal „ertüchtigt“ wurde. In den 1990er Jahren wurde auch die Verbindung zwischen Nord- und Südteil des Hauptbahnhofs so umgebaut, dass die Reisezüge zur und von der „Vogelfluglinie“ regulär nur noch selten die Güterumgehungsbahn benutzen müssen. Auch fädelt seit der Jahrtausendwende die Güterumgehungsbahn mit Hilfe einer neuen Oberhafenkanalbrücke direkt in die Gleise Richtung Elbbrücken ein und umgeht so die Spitzkehre im Hauptgüterbahnhof. Und seitdem in Hamburg Platz für die neue HafenCity geschaffen wird, verschwinden zunehmend auch die nicht mehr unbedingt benötigten Gleisanlagen in den älteren Hafenbereichen und im Hauptgüterbahnhof.

    Seit 2009 ist nun auch die traditionelle Form der Pfeilerbahn durch eine weniger aufwändige, nur leicht erhöhte Gleisführung auf einem einfachen Damm und mit nur noch einem Gleis- Durchlass ersetzt worden.

    Anstelle des alten, bereits nach 1945 funktionslos gewordenen ehemaligen Haltepunkts „Elbbrücke“ an den Pfeilerbahngleisen ist mittlerweile in unmittelbarer Nachbarschaft an der S-Bahnlinie nach Harburg ein moderner Haltepunkt gleichen Namens entstanden.

    Die meisten Gleise des Hauptgüterbahnhofs sind heute abgebaut oder funktionslos. Der Bahnhof „Kai rechts“ mit all seinen Lagerschuppen an der Versmannstraße ist zugunsten schicker, moderner Zweck- und Wohnbauten der HafenCity, Geschichte. Auch die restlichen Versand- und Empfangsschuppen des ehemaligen Hannoverschen- und des Hauptgüterbahnhofs, längst ihrer ursprünglichen Zweckbestimmung beraubt, verfallen zusehends und es ist eine Frage der Zeit, wann auch sie durch neue Bauten ersetzt werden.


    Ein Modell als Vorbild:

    Der bekannte Eisenbahnmaler Peter Bomhard, der uns EEPlern vor allem durch die Ausgestaltung der EEP- Blechdosen wohlbekannt ist, hatte schon in „Vor- EEP- Zeiten“ ein Gemälde dieser einzigartigen Bahnlandschaft angefertigt. Und auch das Motiv des Katalogbildes des Märklin Kataloges von 1932 von Josef Danilowatz scheint schon das an die Pfeilerbahn gelehnte Stellwerk Hob als Anregung verwendet zu haben.





    Auch für mich war und ist die Vorbildsituation der historischen Pfeilerbahn in ihrer noch nicht elektrifizierten Form eine Steilvorlage, deren Umsetzung ins Modell mich bereits seit vielen Jahren reizte. Den letzten Anstoß gab ein Gespräch mit Dirk Amend vor gut 2 Jahren, der ebenfalls auf diesen Streckenabschnitt aufmerksam geworden war.

    Eine Umsetzung dieser doch recht umfangreichen Gleisanlagen ins (EEP-) Modell stößt jedoch an „systembedingte“ Grenzen: Da EEP leider immer noch keinen „Mehrspielermodus“ (also mehrere User spielen gleichzeitig an derselben Anlage) anbietet, gerät das ganze monströse Unterfangen schnell in Gefahr, langweilig zu werden, da man als „lonely wolf“ vor dem Computer ja doch stets kaum mehr als einen einzigen Zug gleichzeitig steuern und im Blick behalten kann. So liegen die Gleise dann doch oft sehr verwaist da, wenn man sein Hauptaugenmerk auf einen vorbildgerechten Betrieb mit Epoche gerechten Fahrzeugen richten möchte und seine Befriedigung nicht schon im Bau der Anlage selbst findet.

    Die Lösung dieser Problematik lag zum einen darin, diese Anlage als reine Automatikanlage zu erstellen, auf der die wichtigsten, historisch belegten, Zuggarnituren die Anlage durcheilen und, wie in einer „Endlosschleife“, nach einem gewissen längeren Zeitabstand wiederkehren können.

    Zum anderen sollten die Gleisanlagen und vor allem die Darstellung der Umgebung aber trotzdem auf ein machbares Maß reduziert werden, das aber dennoch alle wesentlichen Fahrtbewegungen des Vorbilds nachempfinden und zugleich auch ein „Hamburg- Feeling“ aufkommen lässt.

    Genau diese beiden Bedingungen erfüllt eine andere, wohlbekannte Bahn, nämlich die Spur 1- Modellanlage des MEHEV im Museum für Hamburgische Geschichte. Bei dieser sehenswerten Anlage handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als die älteste Modellbahn- Vorführanlage in Deutschland, deren Baubeginn bereits um 1946 lag. Auf einer ihrer beiden Anlagenzungen wurde ebenfalls die Strecke der Hamburger Pfeilerbahn zum Vorbild genommen.



    Da die neue Museumsleitung momentan mit den Räumlichkeiten, in denen diese einzigartige Anlage steht, anderes vorhat, ist sie leider akut Abriss gefährdet. Deshalb ist es mir auch aus diesem Grund ein besonderes Anliegen, ihr mit meinem EEP- Entwurf ein wenig zu huldigen und auch ihr ein kleines virtuelles Denkmal zu setzen.

    Ob und wie dies gelungen ist, mögen die abgebildeten Screenshots zeigen. Weitere Bilder folgen dann in den nächsten Tagen.

    Jörg (JW3)

    (Fortsetzung folgt)

    Hallo @ Alle,

    Rudi hat mich auf den Trööt aufmerksam gemacht, da ich nur noch selten mitlese. Es handelt sich um meinen Fehler: Die .dds- Tauschtextur-Datei wurde irrtümlicherweise nicht mit hochgeladen.

    Ich bemühe mich um ein Update.

    So lange könnt ihr vielleicht einfach das "Bildchen" aus der Anlage entfernen. Das würde dann wahrscheinlich wenigerstören als wenn das falsche Bild in der Anlage verbleibt.

    Jörg

    Danke nochmals für eure Hinweise.

    In der Tat wurde das von mir letzte Woche gemachte Update aus irgendeinem Grund nicht weitergegeben (obwohl ich definitiv die richtige Datei zur Verfügung gestellt hatte), sondern nochmals die ursprüngliche Datei mit dem falschen Waggon- Dateinamen.

    Ich hoffe aber, dass das Set 2 nunmehr nächste Woche als erneutes Update -und dann ohne Überschreibungen des Set 1- auf den Weg gebracht wird und die Hängepartie dann ein Ende hat.

    Es warten doch wieder sooo schöne neue Modelle und bald auch eine Anlage auf Fertigstellung ;-))





    Gemeint ist neben den 3 unterschiedlichen Pwgs41 der DB auf dem unteren Bild der holländische "Stalen D"- Gepäckwagen (rechts neben dem Brückenstellwerk zu erkennen), womit der "Skandinavien-Holland-Express" komplett wäre.

    Zur Anlage, die die berühmte Hamburger "Pfeilerbahn" um 1960 (Epoche 3) im Stil der fast ebenso berühmten Spur 1- Anlage im Museum für Hamburgische Geschichte darstellen soll, demnächst mehr...

    Viele Grüße

    Jörg (JW3)

    Hallo Norbert,

    da bin ich jetzt aber beruhigt.

    Das mit dem internen Installer habe ich auch noch nicht so richtig kapiert. Das "alte" System fand ich besser, aber vielleicht gewöhnt man sich ja auch daran, wobei ich mich natürlich immer frage, warum eigentlich ständig auch an bislang gut laufenden Standards herumgeschraubt werden muss, wo es doch sooo unendlich viele andere Baustellen in EEP gäbe (z.B. "echte" 3D-Ansicht per Datensichtbrille, Multi-User ("Club") -Spielmodus, animierte epochegerechte Figurensätze anstelle der immer noch üblichen Bewegungs- erstarrten "Preiserlein", intelligent animierte, ins bisherige System passende vollanimierte Weichen-Konstruktionen als Standard, und,und,und...).

    Werden solche Sächelchen wie ein interner Installer eigentlich Jahr für Jahr von der Neuheiten hungrigen "internationalen Klientel" von EEP erwartet oder warum opfert man dafür in der Programm- Weiterentwicklung überhaupt Zeit und Geld, anstatt die richtigen Knackpunkte, wie z.B. die von mir mittlerweile gebetsmühlenartig aufgezälten, die doch das eignetliche Wesen von virtueller Realität erst ausmachen, konstruktivisch endlich anzugehen?

    Jörg (JW3)

    Hallo Norbert,

    ich kann Günters Ausführung nichts hinzufügen. An der Vollversion der Anlage wurde von meiner Seite aus nichts geändert, es müsste also vollständig alles da sein. Nutzt du vielleicht EEP16? Da gab es in den letzten Wochen, warum auch immer (scheint noch nicht restlos behoben zu sein), ein paar Probleme mit der Sichtbarkeit von Modellen in älteren Anlagen und mit den Automatik-Abläufen...

    Jörg (JW3)

    Komisch,

    bei mir funktionierte die Installation.

    Ein bei euch schon vor der Herausgabe des Updates installiertes Set1 (JW30120) muss wohl nach dem Installieren des Set2-Updates ebenfalls noch einmal neu installiert werden, sonst bleibt der "falsche Waggon" ja bestehen. So ging es jedenfalls bei mir. Ach ja: Vor dem Neu-Installieren würde ich vielleicht besser die alten Dateieinträge löschen, damit keine "doppelten Einträge" mehr auftreten.

    Ist da ein Denkfehler? Ich weiß momentan jedenfalls keinen anderen Weg. Bitte informiert mich, wenn es weiter Probleme gibt. Die Dateinamen sind in beiden Sets jetzt jedenfalls unverwechselbar (und im "Ergänzungsset sowieso, das ja davon auch gar nicht betroffen war).

    Jörg (JW3)