Posts by hw1

    Zum Stand des Projekts

    Damit das Mammutprojekt für die Anwender wie auch für mich handhabbar bleibt, habe ich nach Absprache mit dem Verlag entschieden, es in zwei Teil-Sets zu zerlegen.


    Das erste Set enthält alle im Video über die Paul-Andock-Straße vorgestellten Moduln (und einige weitere) bis auf das klappbare Eckhaus. Das bedeutet: alle Etagenmoduln, die Erker, Balkone, Brandmauern, Dachgeschosse, Tauschtexturen. Insgesamt sind das rund 60 Einzelmodelle, die, man höre und staune, tatsächlich fertig konstruiert und verpackt sind. Heute habe ich dafür von den Testern (ihnen sei auch an dieser Stelle für die immense Arbeit gedankt) grünes Licht erhalten. Große Erleichterung!


    Das zweite Set soll 4 Eckhäuser mit beweglichen Seitenflügeln enthalten (wie im Video vorgeführt), von denen 2 test-reif sind, eines in Arbeit und eines noch nicht angefangen ist. Dazu fehlen noch alle Hinterhofmoduln, von denen ich hoffe, sie etwas schneller in den Griff zu bekommen als das Bisherige.

    Die Corona-Isolation hat doch bei aller Entsagung auch ihr Gutes...


      


    Ich möchte beide Sets gleichzeitig veröffentlichen, denn es soll auch ein "Sparset" geben, das beide Sets umfasst. Auf diese Weise will ich gemeinsam mit dem Verlag volle Transparenz über Preise und Umfang schaffen.


    Grüße von Uli

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    Das ist nicht richtig,

    Das ist nicht richtig -;) Die Andockfunktion ab 16.2 setzt voraus, dass die Modellabmaße zu den stillschweigend vorgesehenen Andockpunkten passen. Das ist bei einfachen Kuben der Fall, muss es aber nicht bei komplizierter aufgebauten Modellen. Der Konstrukteur konnte all das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Modells nicht wissen.

    Grüße von Uli

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    Vielleicht eine BR 50 ?

    Das wäre weniger das Rad neu erfunden als Eulen nach Athen getragen! Ich hoffe, dass es sich um das Vorlaufrad einer 74er handelt...

    Uli

    Ja, da gebe ich dir recht. Um Platz zu sparen (das hat man als Konstrukteur immer im Hinterkopf), habe ich die Tauschtextur so eingerichtet, dass die Flächen unterhalb der Fenster aus der gleichen Quelle schöpfen.

    Bleibt nur der Trost, dass es zu den aktiven Zeiten der KSW, wie du auch schon schriebst, so gut wie keine Werbung auf den Seitenflächen gab. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sich mein Vater aufgeregt hat, als die ersten Darmstädter Bahnen mit Werbung ausgestattet wurden... Dekadent!

    Grüße von U

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    leider besteht bei einigen EEP- Modellen , wie dem Setra SL 125 oder den KSW-Bahnen keine Möglichkeit , Werbung anzubringen .

    Meine KSW-Straßenbahnen gibt es auch als Set mit Volltauschtextur, leider sehr teuer. Da ließe sich problemlos auch Werbung auf den Seitenflächen anbringen.

    Grüße von Uli

    Beeindruckend!

    Eine winzige Komfortverbesserung für Dritte könntest du dennoch ohne besonderen Aufwand vornehmen: Gib allen berechneten Zellen, in die man also nichts eintragen darf, einen Hintergrund in Warnfarbe und evtl. denjenigen, in die man auf jeden Fall aktuelle Werte aus EEP überträgt, einen z.B. grünen Anstrich.

    Grüße von Uli

    Ich bin von dem Adler begeistert. Sogar überlappende Verkleidungsplatten! So perfekt rund gebogen habe es ich nie geschafft.

    Gab es die großen Räder wirklich in rot oder ist das eine freie Interpretation von Dir?

    Grüße von Uli

    Trix war universeller und abstrakter, Märklin fand ich als Kind schöner. Am meisten haben mich bei Trix die Gewindeachsen und die dazugehörigen Räder geärgert.

    Uli

    Fabelhaft! Welchen Maßstab bzw. Spurweite hast du denn zugrunde gelegt? Kann das Ding einen ICE auf GK3-Gleisen (oder „meinen“ TinPlate-Schienen) abschleppen?

    Du könntest evtl. noch manche der Schrauben in eine andere Stellung bringen.

    Viele Spaß beim zerlodern und

    Grüße von Uli

    Vor rund einem Jahr habe ich eine ähnliche Idee gehabt...



    ...und dann wieder verworfen. Umso mehr freue ich mich, dass Du dich dransetzen willst.

    Die Frage, die weiter oben schon mehr oder weniger scherzhaft diskutiert worden ist: Willst Du Einzelteile zum User-seitigen Zusammensetzen anbieten? Ich fürchte, da helfen die schönsten Andockpunkte nichts, weil man allein bei diesem Beispiel hier 22 Stück bräuchte und der Anwender vor lauter magnetischer Anziehungskraft ins Chaos stürzen würde.

    Eine andere Sache sind "Fertigmodelle" wie das Bild von Dir. Da könnte man auch die legendären Großmodelle konstruieren, die man früher in den Schaufenstern sehen konnte.

    Ich würde mich freuen, wenn Du es anpacken würdest; es wäre auch eine schöne Ergänzung zu meiner TinPlate-Serie.

    Grüße von Uli

    Genau, es soll ein TinPlate-Krokodil werden. Und deshalb, weil ich es baue und verteile, kann es markenrechtliche Konflikte geben. Ich nenne den Namen des Göppinger Herstellers nicht. Ihr dagegen dürft es ungeschoren tun, weil Ihr keine markenrechtlich relevante Aktivität entwickelt.

    Sollte jemand anderes ein Märklinprodukt in EEP nachbauen, könnte ich als Beobachter, User oder Ratgeber ganz ungeniert den Namen „Märklin“ verwenden. Der Konstrukteur eines solchen Märklin-Modells sollte es aber tunlichst unterlassen.

    Uli

    Vielen Dank Euch allen.

    cetz

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    nur weil es aus dem Text nicht 100%ig klar hervorgeht....

    Das stimmt, es ist unklar formuliert. Das Problem ist, dass es sich beim Krokodil nicht um Drehgestelle im engeren Sinne handelt. Bei einem idealen Drehgestell liegt der Drehzapfen in der Mitte der Drehgestellachsen. Beim Krokodil liegt er sogar noch hinter - also zur Modellmitte hin - der innersten Achse. Bis dieser Punkt des "Drehgestells" merkt, dass er sich gefälligst an die Kurve anzupassen hat, sind die vorderen Achsen schon weit vorgeschoben. Klar habe ich die Lok nicht an der Stelle aufgesetzt, sondern bin in die Kurve hineingefahren - ebenso wie das ansonsten wunderschöne Krokodil von SM2.

    Quote


    damit sich Vorbau und Mittelteil nicht gegenseitig durchdringen.

    Das tun sie nicht, weil der Drehzapfen im Führerhaus sitzt.


    Ich glaube, ich werde höheren Orts um Erlaubnis für ein zusammengesetztes Modell bitten. Es wird ja eh ein Free-Modell...

    Viele Grüße

    Uli

    Rollmaterial in EEP stützt sich an zwei Stellen passgenau auf die Gleise: an den Positionen von _vRadsatz und _hRadsatz. So weit, so gut.

    Alle anderen etwaigen Räder auf weiteren Achsen liegen, je nach Abstand zu einem der definierten Spurpunkte, neben den Schienen.



    Das Bild zeigt v.l.n.r.:

    Meine Studie zu einem TinPlate-Krokodil nach dem Vorkriegsmodell Spur 1 einer namhaften Göppinger Spielwarenfabrik, das EEP-Krokodil von SM2 und die schon etwas in die Jahre gekommene E 91 von HB3. Alle drei Modelle befinden sich auf einem Gleis mit der umgerechneten Krümmung des "großen 16er-Kreises" der alten Spur 1. Das älteste Modell macht hier die beste Figur.


    Woran liegt's? Die E 91 besteht aus drei separaten Modellen, die vom Anwender einmalig zusammengekuppelt werden müssen, bevor der Fahrspaß beginnt. Auf diese Weise hat die E 91 vier Berührungspunkte mit dem Gleis, was ungleich besser aussieht als das mittlere und erst recht das linke Krokodil.


    Meine Frage:

    Ist so etwas heute noch zulässig / zumutbar, dass man eine Lok aus drei Modellen zum Zusammensetzen anbietet? Mir ist jedenfalls das Fahrverhalten der E 91 deutlich angenehmer als diejenigen der beiden Loks links davon. Übrigens hat das Krokodil der Legende im Hause M... nach seinen Namen nicht nur wegen der grünen Farbe und dem reptilienhaften Äußeren, sondern auch wegen der typischen Schlängelbewegung in engen Kurven. Dieser Bewegungsablauf würde durch die Zerlegung des Modells in drei Rollmaterialien unterstützt.


    Was meint Ihr, liebe Kolleg*innen (ach so, Gendersternchen ist in EEP ja vorläufig noch unnötig).


    Grüße von Uli

    Danke für den Hinweis. Das ist ja eine echte Fundgrube! Würde am liebsten loslegen und eine Lok nachbauen...

    Aber ich bleibe bei meinem Leisten (Mietskasernen rauf und runter).

    Uli