Posts by klioli

    table.concat verwende ich sogar selbst, um die Gleisbelegung zu speichern. Der Status von Gleisen, Weichen und Vorfeldsektoren wird für jeden Bahnhof auf diese Weise in Strings umgewandelt. Nur verwende ich beim Einlesen das Gerüst aus der Definitionstabelle, die für jeden Bahnhof die benötigte Anzahl an Elementen bereitstellt. Hier hat jedes Element die Länge 1, da braucht man auch kein Trennungszeichen.


    Das ließe sich vermutlich auch noch kompaktieren, aber was ich hier weggelassen habe, sind Funktionsaufrufe, um die Weichenmelder des Stellpults zu synchronisieren, und außerdem drucke ich beim Einlesen den Zustand jedes Element aus, was in der Testphase sehr hilfreich ist.

    Warum machst du dir das Leben [...] sooo schwer?

    Danke für die Tips. Ich bin zwar kein Programmier-Anfänger, aber Lua-Anfänger. Und das sind Bereiche von Lua, mit denen ich mich bisher noch nicht näher beschäftigt habe.


    Beim String-Format neige ich trotzdem dazu, es so zu lassen wie es ist, denn wie ich mich kenne, verheddere ich mich leichter in einem ellenlangen Formatstring als in einer auf den ersten Blick unüberschtlichen Liste. So kann ich zumindest direkt sehen, welches Format zu welchem Element gehört.

    Jetzt habe ich endlich auch wieder die Lust gefunden, an der Steuerung weiter zu arbeiten. Also geht es jetzt wieder in die Lua-Ecke.


    Der Stand im Sommer war ja, dass der Bahnsteighalt an Haltepunkten mit der Zuglänge gekoppelt werden kann und dass die Fahrstraßen für die Bahnhofseinfahrt im Prinzp funktioneren, auch mit der Auswahl von Varianten und nur teilweiser Freischaltung bis zu Zwischensignalen, falls welche vorhanden sind.


    Jetzt habe ich erst einmal den variablen Bahnsteighalt auch auf die restlichen Bahnhöfe ausgeweitet. Jeder Bahnsteig kann beliebig viele unsichtbare Haltesignale in beiden Fahrtrichtungen. bekommen Hier wird einfach die selbe Logik verwendet. Die Ansteuerung geschieht, sobald der Bahnsteig für die Fahrstraße freigschaltet wird. Die richtige Richtung wird aus der Fahrstraßendefinition ermittelt.


    Code
    1. for i,v in ipairs(Bahnsteighalt[bahnhof][gleis][FahrstrasseEinfahrt[bahnhof][richtung_von].Ausfahrt_Seite]) do
    2. print(i)
    3. if Zug[zugnummer].laenge <= v[1] then
    4. EEPSetSignal(v[2],2,1)
    5. break
    6. end
    7. end

    Wobei in der Tabelle Bahnsteighalt Paare mit den Grenzlängen und den dazugehörigen unsichtbaren Signalen für alle Bahnhöfe, Gleise und Richtungen stehen:



    Für die Einfahrts-Fahrstraßen musste jetzt noch die Warteschlangenverwaltung umgemodelt werden, weil durch Varianten und Zwischensignale mehr Daten zu speichern sind. Bisher hatte ich jede Variable in einen eigenen Slot gespeichert, aber jetzt werden alle Daten einer Fahrstraße als String in einen einzigen Slot geschrieben.


    Um fürs Einlesen eine feste String-Länge zu erhalten, werden Gleis- und Bahnhofsnummer zweistellig mit führenden Nullen gespeichert. Boolesche Variablen werden als Text mit 5 Zeichen gespeichert, also entweder " true" mit führendem Leerzeichen oder "false".


    Die vereinfachte Behandlung von Variablen in Lua hat allerdings zu Komplikationen geführt, an denen ich lange zu kauen hatte. Ich habe gemerkt, dass bei gespeicherten und wieder geladenen Anlagen Fahrstraßen teilweise nicht geschaltet wurden oder es Fehlermeldungen gab.


    Bei Lua gibt es keine festen Datentypen. Wenn ich a = 1 schreibe, dann ist a eine Zahl. Bei a = "Text" ist a ein String. Das Teuflische dabei ist, dass man mit Variablen, die aus einem String eingelesen wurden, auch rechnen kann. Nur bei If-Abfragen und und Verwendung als Tabellen-Index verweigern sie ihren Dienst. Also muss man numerische Variablen erst mit tonumber() konvertieren, um sie in "richtige" Zahlen umzuwandeln. Außerdem müssen die Strings der Booleschen Variablen umgewandelt werden, wofür es keine eingebaute Lua-Funkton gibt:


    Aber jetzt funktioniert alles richtig. Die Fahrstraßenliste wird einmal pro Sekunde in EEPMain() abgefragt. Für Züge, die am Eingangsignal hängen, wird die Suche komplett neu gestartet, für Züge an Zwischensignalen wird geschaut, ob der folgende Abschnitt frei ist, der dann gegebenenfalls freigeschaltet wird:



    Als Nächstes kommen die Ausfahrts-Fahrstraßen an die Reihe. Im Prinzip muss man die Funktionen für die Einfahrt nur leicht modifizieren. Hier muss zwar kein freies Gleis mehr gefunden werden, aber trotzdem gibt es einiges zu beachten. Bei Bajhnhofausfahrten mit mehreren Streckenästen soll der Kennbuchstabe der Route im Zusatzsignal angezeigt werden, ebenso wie die zu erwartende Geschwindigkeit bei Zwischensignalen:



    Außerdem muss ich einen Weg finden, um vorbildgerecht die Möglichkeit zu schaffen, dass das Ausfahrsignal schon Fahrt zeigt, wenn der Zug auf am Bahnsteig zum Halt kommt. Hier werde ich die Suche nach der Ausfahrt-Fahrstraße wohl schon aufrufen, wenn der Bahnsteighalt freigeben wird. Bieher hatte ich das erst bei der Abfahrt gemacht,

    wobei es eigentlich unsinnig erscheint seine eigene Beiträge liken zu können und wir das wahrscheinlich nur deswegen zugelassen haben, weil wir davon ausgingen, dass das keiner machen würde. Und bisher ist das nach meiner Kenntnis auch nicht sehr oft geschehen

    Hier im Forum ist es wohl wirklich die große Ausnahme, und wenn es passiert, dürfte es meistens aus Versehen sein. Ich halte das deshalb für das Forum auch nicht unbedingt für wichtig. Das betrifft eher soziale Netzwerke wie Facebook, wo die Anzahl der Likes einen Einfluss darauf hat, was mir mir gezeigt wird. Und daher wird es dort auch aktiv missbraucht.

    Aber sich hinstellen und zu sagen, was scheren mich die Meinungen anderer kann wohl auch nicht der richtige Weg sein.

    Man muss natürlich immer einen Mittelweg finden. Wenn einem starker Gegenwind ins Gesicht bläst, sollte man sich schon Gedanken machen, ob man auf dem richtigen Weg ist. Aber wenn die positiven Reaktionen überwiegen, braucht man sich um einen gesenkten Daumen hier und da nicht zu scheren.

    werde ich sehr schnell erkennen, ob ich mit meiner eigenen Anlage mithalten kann und sie es wert ist, veröffentlicht zu werden

    Und genau das halte ich für einen kapitalen Fehler. "Keeping up with the Joneses", wie der Angelsachse sagt.


    Die Anlagenvorstellung ist doch kein Wettbewerb, wer die geilste Anlage hat. und wo die Anzahl der gehobenen Daumen den Sieger bestimmt. Oder hab ich da etwa was missverstanden? Im Vergleich zu Toddel2014 oder Frickler bin ich was die Optik der Anlage betrifft ein armseliger Wurm. Aber das hält mich nicht davon ab, über meine ganz persönliche Reise durch die EEP-Welt zu berichten.

    Ich weiß nicht, ob das Like-System wirklich so einen Einschüchterungseffekt hat. Nehmen wir mal an, es gäbe die Likes nicht. Was würde sich so ein "schüchterner" Anlagenbauer denken, wenn auf seine Vorstellung überhaupt keine Reaktion kommt? Das hätte unterm Strich doch den gleichen Effekt.


    Suboptimal finde ich aber, dass die offizielle Beschreibung des Bereichs "Anlagenvorstellungen" nur auf die Galerie-Funktion abhebt. Denn auch so kann der Eindruck entstehen, dass hier Anlagen vorzugsweise "für die Galerie" gebaut und präsentiert werden sollen. Der Diskusisonsaspekt und die Möglichkeit konstruktiver Kritik, insbesondere für Anfänger kommt hier viel zu kurz. Die Beschreibung sollte den Eindruck vermeiden, dass hier nur die Sahneschnitten erwünscht sind.

    Ich glaub, das Like- System verhindert auch, das die "Großanlagenbauer" hier ihre Projekte vorstellen

    Ich denke mal, man kann mich auch zu diesem Personenkreis zählen.


    ...muss man aus deren Sicht davon ausgehen, gegen den "Schönbau" der Dioramen und Kulissenanlagenbauer ( ) nicht anstinken zu können

    Das empfinde ich ganz und gar nicht so. Likes sind mir gleichzeitig völlig egal aber auch nützlich. Die Summe oder gar das Verhältnis von Likes zu Beiträgen interessiert mich nicht im Geringsten. Aber Likes zu einem Beitrag haben durchaus einen gewissen Informationswert. Für mich als noch nicht ganz so alten Hasen sind sie bei der Anlagenvorstellung auch ein Feedback, ob das was man so macht, nicht nur mir gefällt sondern auch anderen. Oder anders ausgedückt, ob was ich mache Hand und Fuß hat oder die geneigten Betrachter vielleicht nur still den Kopf darüber schütteln.


    Ich zeige meine Anlage ja auch nicht, um anzugeben, sondern weil ich durch die sich ergebenden Diskussionen etwas lernen kann. Daher sind verbale Reaktionen natürlich auch sehr willkommen, aber ganz ehrlich gesagt, weil ich ein pragmatischer Mensch bin, finde ich zehn mal "Daumen hoch" ergonomischer als zehn mal "Schön", "Klasse", "Gefällt mir" usw. unter einem Beitrag.

    ich gehe schon ein Weile mit dem Gedanken schwanger, Blechträger- und vielleicht auch andere Brücken in verschiedenen Kreuzungswinkeln zu konstruieren. Versprechen tue ich aber noch gar nichts. Ich oute mich hier, um das Interesse abzuklopfen

    ich hätte auch interesse, aber eher an Straßenbrücken. Da habe ich einige "Problemfälle" auf meiner Anlage. Deshalb wäre es gut, wenn die Brücken unabhängig vom Splinetyp wären.

    Ist das Ende von EEP eingeläutet?!

    Du legst aber einen bemerkenswerten Fatalismus an den Tag. Neulich hast Du befürchtet, dass es keine neuen Modelle mehr gibt, wenn Kritik an Konstrukteuren geübt wird, und jetzt steht gleich EEP als Ganzes am Abgrund.


    Ich neige im täglichen Leben zwar auch zum Zweckpessimismus, aber gar so hoch würde ich das dann auch nicht hängen wollen. Man muss doch mit Meinungsverscheidenheiten umgehen können, ohne gleich den Teufel an die Wand zu malen.

    Die Straßenbahn ist natürlich erst einmmal nur Staffage. Ein richtiger Betrieb ist noch weit entfernte Zukunftsmusik, obwohl ich hier schon ein paar Weichen-Ids geopfert habe. Aber ich bin natürlich dankbar für die recht ansehnlichen Straßenbahnmodelle von MK1, die die Originale aus Mannheim nachbilden. Sie sind konstruktiv vielleicht nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, aber immer noch brauchbar.

    Die Gleis - und Schotterarbeiten sind jetzt beendet. Bevor ich mich wieder der Lua-Steurung widme, hatte ich heute aber Lust auf etwas Bastelei.


    Ich habe den Vorplatz des Hauptbahnhofs Mannheim mit den neuen Bodenplatten von Faustii1987 (DL1) gepflastert und ein paar Straßenbahngleise und den Taxistand gebaut. Es lassen sich sogar einigermaßen gut die gepflasteren Führungslinien erstellen. Ein Wiedererkennungswert ist sicherlich gegeben, auch wenn es alles nur angedeutet ist.





    Das Problem ist hier das Zusammenspiel zwischen Bodenplatten und Bahnsteigen. Im Original ist alles durchgepflastert, inclusive der Absenkung beim Fußgängerüberweg über die Straßenbahngleise. Die im Set enthaltenen Rampen sind leider zu breit und zu hoch und lassen sich nicht krümmen. Ich habe die Bodenplatten auf Gleisniveau verlegt und die Bahnsteige erhöht gebaut. So lassen sich die Kurven realisieren, allerdings um den Preis, dass zwischen Bahnsteig und Vorplatz eine Stufe ist. Wenn man die Platten auf Bahnsteignieveau verlegt, funktioniert die Absenkung nicht.