Posts by OhneZuschlag

    Heute war der Nikolaus auch für die Anlage Waldbröl gekommen. Thomas Fimaker (TB1) hat netterweise nicht nur Gleissperren ohne Laternen und Hebelwerk gemacht, sondern sie für alle kostenlos in den Stiefel platziert:


    Mir selbst hat Thomas schon vorab eine Version zum Testen zur Verfügung gestellt. Findigen Betrachtern von geposteten Bildern ist sicher aufgefallen, dass ich die in den älteren Versionen eingefügten Tarn-Objekte dezent gelöscht habe.

    Vorher:


    Nachher:


    In der zum Download zur Verfügung gestellten Anlage

    habe ich aber zur Vermeidung von nicht auflösbaren Fragezeichen RG2-Modelle mit Laternen verbaut.


    Die kann man, wenn man möchte, recht einfach austauschen. Es gibt im Bahnhofsbereich drei Gleisschlösser, die man einfach gegen das Modell "Gleissperre Hand 750mm gelb TB1" tauschen kann. Danach muss nur noch in den Objekteigenschaften jeweils der Signalabstand auf den Standardwert von 3 m zurückgesetzt werden:


    Viel Erfolg,

    Ulrich

    Hallo C111 ,


    mir fällt dazu noch der "Feldweg2-Einspur" von SM1 ein, aus dem Freeset "V13Feldwege-Plugin2". Aus der gleichen Manufaktur kann man ggf. auch noch die "Dorfstrasse-ohne" verwenden, Set "V80Splines-Dorfstrasse_SM1". Die ist aber von der Texturauflösung nicht mehr aktuell und hat keine Stoßkanten.


    Gruß

    Ulrich

    Um auch in Stoßzeiten mit den Wismarern die Strecken bedienen zu können, hängte man die alten Wagen der Dampfzüge an, die in den 1890ern angeschafft worden sind. Die Triebwagen waren dafür ausgerüstet und hatten Mittelpuffer aus Gummi, Bremsschläuche sowie Haken für die Ketten. Kräftig genug waren sie auch - allerdings war es manchmal doch nötig, Wagen an Zwischenstationen abzukuppeln. Im Bröltal war das Ruppichteroth, denn das letzte Stück bis Waldbröl führte eine stärkere Steigung hinauf.


    Ursprünglich waren die Personen- und Gepäckwagen dunkelgrün gestrichen.


    Damit sie für die Kundschaft akzeptabel blieben, hat man ihnen einen Anstrich in den Farben rot-elfenbein des Triebwagens gegeben. Jetzt muss ich wieder improvisieren, da die farblich passenden Wagen vom "Zittauer" Triebwagen wieder zu modern sind. Dafür sind die 600mm-Wagen von Klaus etwas zu leuchtend lackiert, aber dicken Nebel wollte ich jetzt auch gerade mal keinen aufziehen lassen. :ae_1: Lieber mal Maschendrahtzaun:



    Am Bahnhofskopf muss der T1 natürlich umgesetzt werden, in der Hinsicht hat sich gegenüber den Dampfzügen nichts geändert. Das blieb dann auch so, als man in den frühen 1940ern in Hennef Triebwagen-Anhänger (ohne Steuermöglichkeit) gebaut hat.



    Einige für 600 mm gebaute Fahrzeuge sind wohl tatsächlich in den 1950ern mal über das RSE-Netz gefahren: Dieselloks, die die Firma Jung für einen Goldminen-Betreiber aus Südafrika gebaut hatte und die man vor Auslieferung testen wollte. Dazu sind die Loks eigens auf andere Achsen gesetzt und nach Hennef gebracht worden, wo die RSE ohnehin eine Lade- und Aufgleismöglichkeit für ihre Schmalspur-Fahrzeuge eingerichtet hatte. Seitens des RSE-Hoflieferanten Jung ist das wohl auch aus Werbezwecken geschehen, da die RSE in der Zeit beim Basalttransport die Dampfloks durch größere Dieselloks ersetzen wollte.


    Viele Grüße

    Ulrich

    "Flottenparade" in Waldbröl: Der T1 und der 1938 beschaffte T3 - das einzige (benzingetriebene) Schweineschnäuzchen der RSE. Ob der T2 auch noch mal erscheint? :aw_1:



    Damit sich mehr Triebwagen in Waldbröl tummeln konnten, hatte man in den 1940ern die Gleise wieder mal umgebaut und beide Tore der ursprünglich für die Straßenbusse gedachten Halle auch mit Gleisen verbunden. In meiner Anlage ist das noch nicht der Fall.



    In der Realität war der T3 genauso schmal wie der T1, nämlich 2100 mm, und hatte aus diesem Grund weniger Sitzplätze. Im Netz der RSE gab es ein paar Engstellen, durch die auch die Triebwagen durch mussten. Die Wismarer Waggonfabrik konnte sich offenbar gut auf die Bedürfnisse der normal- und schmalspurigen Kundschaft einstellen.



    Viele Grüße

    Ulrich

    Ein neues Modell für Waldbröl, so wie schon von Jobst Nordbahn1 vor einigen Tagen angekündigt: Der Wismarer "T1" der RSE, sehr schön umgesetzt von Jörg JS2. Kaum da, zieht er Schau- und Knipslustige an:



    Die RSE hatte lange gebraucht um sich für dieses Fahrzeug zu entscheiden. Die kurzen Dampfzüge waren zu aufwändig zu betreiben, also musste etwas mit Verbrennungsmotor her. Die Wismarer Fabrik hatte wohl in eine Art Baukasten greifen können, aus denen sie schon manche Kunden bedient hatte, um dieses Fahrzeug zu realisieren. Vorne saß ein 95PS-Dieselmotor, unter dem Wagen ein Schaltgetriebe, was eine Richtungsumkehr und dadurch gleich schnelle Vor- und Rückfahrt erlaubte. Daher war im Gegensatz zum benzingetriebenen Schweineschnäuzchen kein doppelter Satz von Motoren nötig. Das Fahrzeug bekam so sein charakteristisches Aussehen.



    Im April 1934 wurde der Triebwagen geliefert, hatte aber schon bei einer Erprobungsfahrt einen Unfall und musste zur Reparatur zurück ins Werk. Im September 1934 ging der Linienbetrieb endlich los. Anfangs bekam das Fahrzeug die Betriebsnummer "50". Man ließ es im Umlauf auf allen RSE-Strecken fahren. Der höhere Komfort kam gut an, die zusätzlichen Investitionen in gepolsterte Sitze und gummigefederte Räder hatte sich gelohnt. Der Triebwagen ist zwischen 1935 und 1937 immerhin jährlich um die 60000 km gelaufen, ist zu lesen.



    Auch in Waldbröl war man begeistert und schwärmte vom Fliegenden Bröltaler, in Analogie zu den Schnelltriebzügen der Reichsbahn. Gefahren wurde mit bis zu 35 km/h, mehr war auf den Gleisen nicht erlaubt. Straßenbusse fuhren damals aber auch nicht schneller, denn die Straßen waren oft Schotterpisten.




    1938 hatte man 3 weitere Wismarer Schienenbusse angeschafft. Ab dann bekamen Triebwagen eine eigene Nummernserie, und der erste hieß jetzt "T1".



    Lange ist es dann aber nicht beim T1 geblieben. Schon Ende 1939 gab es einen fatalen Zusammenstoß mit einer Dampflok. Der T1 war irreparabel zerstört, aber die Werkstatt in Hennef war wenigstens in der Lage, aus den Resten des Fahrzeugs den Triebwagenanhänger "TA1" zu bauen, der dann fast bis zum Ende des Schienenbetriebs bei der RSE in verschiedenen Funktionen und Lackierungen im Einsatz geblieben ist.


    Schöne Grüße

    Ulrich

    Nun ist er angekommen, der schon angekündigte erste Wismarer Triebwagen der RSE! :aa_1:

    Ein großer Dank an Jörg JS2, der ein sehr schönes Modell produziert hat! :be_1:

    Das lockt dann auch gleich den Photographen von Waldbröl auf den Plan:




    Schöne Grüße

    Ulrich

    Vielleicht wäre die Anschaffung eines eBook Readers für BR80 eine Alternative?! So ein Gerät zeigt auch PDFs an, man kann es unabhängig vom PC bedienen und wie am PC auch nach Text suchen.


    Ich persönlich hab's auch nicht so mit den gedruckten Handbüchern. Außer, man braucht etwas Schweres zum Werfen. :az_1:


    Gruß,

    Ulrich

    Richtig, Nicci 53 - solange die Figuren direkt auf dem Wagen sitzen, klappt das. Wenn du dazwischen anderes Ladegut hast, dann geraten die Personen leicht ins Rutschen, was einen gewissen Kintopp-Klamotten-Effekt gibt. Also auf einen flachen Güterwagen eine Kiste oder einen Holzstapel, dann darauf die Passagiere - ähnlich wie hier zu sehen:


    Oder verhält sich das in EEP 17 jetzt auch alles anders?


    Gruß,

    Ulrich

    Das dürfte daran liegen, daß die Männer auf einem Ladegut sitzen.

    Genau, Klaus wbf (KK1) - der Holzstapel ist einfach zu glatt. Da bräuchte man was, was (unsichtbare) Quernoppen oder separate Klebestellen hat. Jedenfalls wenn man eine Lok vorspannt, die kräftig anzieht. Einfach rollen lassen oder ganz leicht anschubsen klappt aber.

    Vielleicht kommen ja irgendwann auch noch weitere Menschen in der Kleidung älterer Epochen als sitzendes Ladegut in Umlauf? Für die jetzt schon existierenden schon mal vielen Dank!

    Gruß

    Ulrich