Posts by Nordbahn1

    Hallo Boernie (Jan),


    die von dir angefragte Änderung ist möglich, es lassen sich neben den Ziel- und Linienbeschriftungen außerdem die Wagennummern und die Betreibergesellschaft mit der Beschriftungsfunktion ändern, zu letzterer hier ein Beispiel:



    Gruß,

    Jobst

    jawoll, nämlich die Karlsruher Zweisystem-Stadtbahnzüge der Epochen V und VI, die auch mit 4 Fahrzeugen bei der DB als Baureihe 450 eingestellt waren.


    Erneut hat Jörg einen Userwunsch aufgegriffen und diese "Straßenbahnen", die ja neben dem Karlsruher Netz mit 750 Volt Gleichstrom auch auf Bahnstrecken mit 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom übergehen können, realisiert.

    Beim Vorbild wurden die ersten 10 dieser Zweirichtungsbahnen 1991 gebaut, dann folgten in den jahren 1994/95 weitere 26 Züge, die sich alle an die Einrichtungsvorgänger GT6-80C und GT8-80C anlehnten.

    Die Wagen wurden mit den Nummern 801 bis 836 ins Karlsruher Nummernschema eingeordnet, die 4 DB-Wagen trugen dann neben den Nummern 816 /817 sowie 819 und 820 auch noch die Baureihenbezeichnung 450.

    Als Höchstgeschwindigkeit ist 90 km/h genannt, mit jeweils vorn und hinten angetriebenem Drehgestell.

    Die DB hat ihre Fahrzeuge 2019 an die AVG verkauft, nachem sie die entsprechenden Ausschreibungen verloren hatte, Sie tragen nunanstatt des DB-Kekses ein AVG-Logo.

    Meine genannten Weisheiten beziehen sich aus Wikipedia.


    Die Modelle weisen gegenüber dem Vorbild einen abweichenden Antrieb auf: Hier ist EEP-bedingt das Mittelteil angetrieben, auf dem sich der Stromabnehmer befindet. Wer "Tfz benötigt Elektrifizierung" eingestellt hat, könnte sonst nicht fahren.

    Im Set gibt es insgesamt 4 Züge, die auch bereits fertig zusammengestellt als rss-Dateien mitinstalliert werden. Es gibt jeweils einen Zug mit älterer Anzeige als Karlsruher, sowie als DB-Fahrzeug und weitere 2 gleichartige Züge mit den ab 2013 eingebauten LED-Anzeigen.


    Veränderbar sind die Zielanzeigen und Liniennummern sowohl an den Fronten als auch seitlich und innen (!) mit den Beschriftungsfunktionen ab EEP 15, wie auch einige andere Beschriftungen.

    Türen lassen sich per Slider öffnen, ebenso Fahrgäste und Fahrer einblenden. Außerdem gibt es einen Slider für Vor- bzw. Rückwärtsfahrt, bei welchem die Außenspiegel ein- bzw. ausklappen und außerdem die Rück- und Bremslichter korrekt funktionieren.

    Der Stromabnehmer läßt sich in Mittelstellung des Sliders auf EEP-Straßenbahnoberleitungshöhe und in Endstellung auf Eisenbahnoberleitung verändern. Alle Sliderzustände sind auch per Kontaktpunkt einstellbar.

    Eine Tauschtextur für Werbebeschriftungen ist ebenfalls im Set vorhanden.

    Einsortiert in EEP werden die Züge im Ordner Straßenbahn.


    Nun drei Bilder, die mir mangels eigener geeigneter Anlage von Jörg aus seiner Artikelbeschreibung zur Verfügung gestellt wurden;





    Vorgesehen ist ein Einstellen zum offiziellen Test noch an diesem Wochenende


    Beste Grüße,

    Jobst

    hier nun noch 3 weitere ebenfalls von AG2 erstellte Bilder (die übrigens der besseren Erkennbarkeit der Kesseldetails etwas aufgehellt wurden):





    Das Set soll noch heute in den offiziellen Test, damit dürfte der Einzug in den Shop nicht allzu lange auf sich warten lassen.


    Mein ausdrücklicher Dank hier noch mal an Jörg (JS2) für die Erstellung der wunderschönen Modelle !


    Viele Grüße,

    Jobst

    diesmal hatte sich Jörg einer meiner Lieblingsdampfer angenommen, nämlich der eigentlich etwas unscheinbaren ex-preußischen G8.2, bei der DRG, DB und DR als Baureihe 56.20 ausgewiesen.


    Ab Anfang 1919 wurden insgesamt 85 Serienlokomotiven der dreizylindigen G8.3 (später BR 56.1) geliefert. Aus wirtschaftlichen Gründen entschied man sich aber ebenfalls schon 1919, nur eine zweizylindrige Variante G8.2 (später BR 56.20) weiterzubauen, von dieser wurden bis 1924 ingesamt 846 Loks für die Reichbahn gebaut.

    Genau diese Loks, die sich von der G8.3 nur im fehlenden 3. Zylinder, der Steuerung und wenigen sonstigen Details unterschieden, hat sich jörg zum Vorbild genommen.

    Diese ursprünglich nur für den Güterverkehr konzipierten Loks hatten nur eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h. Um die Maschinen auch im Personenverkehr einsetzen zu können, wurden ab Mitte der dreißiger Jahre beit vielen Loks die Ausgleichgewichte in den Kuppelachsen außer der Treibachse mit Bohrungen versehen, dadurch wurden sie dann für den Personenverkehr für 75 km/h zugelassen, beim Güterverkehr blieb es bei 65 km/h.

    Die Baureihe kam bei sehr vielen Betriebswerken im gesamten damaligen Deutschen Reich zum Einsatz.


    Nach dem Krieg verblieben im Bereich der DB 544 Loks, die auch hier mit Ausnahme der Direktionen Nürnberg und München im ganzen Land verteilt waren, die meisten im Bereich der Direktionen Essen und Hannover.

    Da sie den zahlreich vorhandenen und besser einsetzbaren BR 50 unterlegen waren, wurden sie bereits relativ früh ausgemustert, offiziell unterhalten bis 1959, die letzte Lok wurde bei der DB 1963 abgestellt.


    Bei der DR der DDR verblieben nur 60 Loks, die aber auch fast übers ganze Land verteilt waren. Hier war die Baureihe aber deutlich länger im Einsatz als bei der DB, einige Maschinen erhielten noch Computernummern und die letzte blieb hier bis 1972 im Einsatz.

    In den letzten Jahren waren alle DR-Loks in der Rbd Erfurt in verschiedenen Bw's konzentriert, Insgesamt 38 Loks erhielten ab 1963 sogar noch Rangierfunkeinrichtungen.


    Zu den Modellen:

    Im Set werden sich 3 Loks befinden, 2 Stück mit DR-Beschriftung und eine mit DB-Keks.

    Die Loks weisen alle die Gewichtsbohrungen auf und sind somit auch für Personenverkehr tauglich.

    Eine der DR-loks verfügt über eine Ragierfunkantenne auf dem Führerhausdach und gleichzeitig läßt sich per Slider eine Tafel mit dem Rangierfunknamen am Führerhaus seitlich einblenden. Solche Tafeln sind auf Vorbild-Fotos sowohl auf Tendern und alternativ eben am Führerhaus nachgewiesen.

    Die übliche Beschriftungsfunktionen ab EEp 15 für Loknummern, Eigentümer, Direktion usw. sind möglich, die obere Lampe der Spitzenbeleiuchtung ist ausblendbar, Lokführer und Heizer können je nach Fahrtrichtung eingestellt werden.

    Zum Lösche ziehen und sonstigen Wartungsarbeiten kann die Rauchkammertür geöffnet werden, am Tender sind die Wasserkastendeckel beweglich ebenso wie an der Lok die Führerstandstüren. Läutewerk kann auch zugeschaltet werden.


    Hier nun die Bilder, die alle auf der gerade durch den offiziellen Test gekommenen Anlage "Gerstenberg" von Andreas Großkopf (AG2) entstanden sind.

    Die ersten beiden Bilder von mir, Bild 3 hat AG2 selbst erstellt:





    im nächsten Beitrag folgen noch 3 weitere Bilder....

    Firefighterolli ,


    Nachdem du dich ja hier als profunder Kenner der Dampfloktechnik geoutet hast, frage ich mich wo deine angekündigte Aufklärung bleibt?

    Solltest du dir die Mühe machen und meine Frage aus dem Beitrag #246 komplett lesen, wüßtest Du, daß ich mich auf die BR 85 bezogen habe.

    Nun kann sogar ich optisch zwischen der BR 85 und der BR 65 unterscheiden, die du hier als Beispiel nennst.

    Bleibt also meine Frage aus oben genanntem Beitrag weiter offen.

    Trotzdem vielen Dank für deine Bemühungen.


    Gruß,

    Jobst

    Hallo,


    ist schön, daß Peter die 85 auch noch mit Kesselringen versehen hat, zudem für die Käufer vom Set als freien Zusatz.

    Allerdings frage ich mich, wo diese Lok sinnvoll eingesetzt werden soll. Betriebsaufnahmen mit solchen Ringen sind mir absolut nicht bekannt.

    Lediglich bei stehender nicht betriebsfähiger Museumslok gibt es solche zu sehen.

    Wer weiß mehr dazu?


    Gruß,

    Jobst

    ... hatten die Vorbilder von Peter's neuer Baureihe 85 aufzuweisen.

    Da mir auch dankenswerterweise die Modelle zur Anschauung vorlagen, hier mit Peter's Zustimmung ein paar Eindrücke und Hinweise zum Modell.


    Mit den 1932 / 33 bei Henschel in Kassel gebauten 10 Dreizylinder-Maschinen konnte der Zahnradbetrieb auf der Höllentalbahn beendet werden.

    Auch die Schwarzwaldbahn und Dreiseenbahn waren Einsatzgebiete dieser Baureihe, sowohl im Personen- als auch Güterverkehr.

    Überwiegend im Bw Freiburg P stationiert, waren die Loks bis 1960 / 61 im Einsatz. Die 85004 allerdings mußte wegen Kriegsschäden bereits früh ausgemustert werden.

    Die 85 007 kamm noch nach Abstellung der anderen für einige Monate zum Bw Wuppertal-Vohwinkel und diente auf der Steilrampe Erkrath-Hochdahl im Schiebedienst. Diese Lok steht heute als Museumsstück unter einem Holzdach im Bw Freiburg.


    Im Set werden sich 2 Loks befinden, die sich im Fahrwerksrot und evtl. beim Kesselschwarz unterscheiden, außerdem bei der Anordnung der Beschilderung.


    Peter hat den Mittelzylinder vorbildgerecht und beweglich nachgebildet einschließlich der gekröpften zweiten Kuppelachse, wie sich aus näherer Ansicht betrachten läßt.

    Das Modell hat einen separat beweglichen Lokführer und Heizer, zu öffnende Wasserkastendeckel, ebenso zu öffnende Führerstandstüren und eine höhenverstellbare Kohlenfüllung.

    Die Windleitbleche sind per Slider ausblendbar, da nicht alle Loks diese Bleche erhalten hatten. Die oberen Stirnlampen sind genauso zu- und ausblendbar.

    Auch die Rauchkammertür läßt sich öffnen. Die Beschriftungsmöglichkeit ab EEP15 für Loknummer, Direktion, Bw und Revisionsdaten wurde auch implementiert.

    Das DB-Signet läßt sich gegen ein normales Schild mit Epoche II-Beschriftung tauschen.


    Vorraussichtlich nächste Woche soll das Set in den offiziellen Test, wird also nicht lange auf sich warten lassen.


    Nun noch die auf den AG2-Anlagen "Vorstadt Nordost" und "Nidda" entstandenen Bilder:





    Schönes Wochenende,

    Jobst

    ...zumindest für DDR- und Nachwendestraßen.


    Wie die Teilnehmer am Wuppertaler Treffen teilweise schon sehen konnten, hat Jörg den ADK (Autodrehkran) 125-3 in bekannter Qualität nachgebildet.

    Diese Kranfahrzeuge wurden von 1981 bis 1987 im Maschinenbau "Karl Marx" in Babelsberg bei Berlin in fast 2500 Exemplaren produziert. Diese Firma zeichnet übrigens auch verantwortlich für etliche DR- (DDR) Diesellokomotiven.


    Im Set, daß sich bereits im offiziellen Test befindet, werden zwei Rolli- und zwei Immo-Fahrzeuge angeboten.

    Die Stützen sind ausfahrbar, die Türen lassen sich öffnen. Der Kranarm ist heb-, dreh- und ausfahrbar. Bei den Rollis kann der Kranhaken auch EEP-Güter heben.

    Ebenso kann bei den Rollis mit dem Slider "Standgas" ein kontinuierliches Arbeits- und Motorengeräusch erzeugt werden.

    Beschriftungsfunktion ab EEP 15 für Tür- und Kennzeichenänderung ist ebenfalls vorhanden.


    Hier nun Bilder, die bereits aus Jörg's Artikelbeschreibung stammen:





    Beste Grüße,

    Jobst

    Hallo manni48 ,


    Mit deinem Wunsch nach den Berliner U-Bahn-C-Typen hast du meine volle Unterstützung.

    Gerne spreche ich mit Jörg nach seinem Urlaub nochmal darüber. Ich denke aber, damit eher offene Türen einzurennen, denn mit Unterlagen dazu, u.a. Maßzeichnungen, habe ich ihn schon vor einiger Zeit unterstützt. Allerdings baut Jörg ja nicht nur U-Bahnen, sondern hat sich ja sowohl bei Lokomotiven als auch Straßenbahnen einen Namen gemacht, ganz zu Schweigen von vielen Straßenfahrzeugen.

    So wird die Baureihe sicher irgendwann auf seiner Liste stehen, nur vermute ich, daß es noch längere Zeit dauern wird, da er sicher vorher noch andere Projekte abarbeiten wird.


    Übrigens gab es ja vom Typ C auch 3 Unterbauarten, die sich optisch kaum, technisch aber deutlich unterschieden. Beim Typ C I gab es neben Beiwagen auch einige Wagen mit 4 seitlichen Fahrgasttüren, im Gegensatz zu den Typen C II und C III, die alle nur 3 Türen besaßen.

    Die C I und C III - Fahrzeuge sind neben einigen C II - Wagen fast komplett im September 1945 nach Moskau abtransportiert worden. Lediglich 2 C III - Triebwagen waren in Berlin verblieben. Diese wurden zu Beiwagen umgebaut und an die B II - Typen angepaßt ( u.a. weil sie mit C II - Wagen elektrisch nicht kuppelbar waren) und liefen dann einige Jahre als Beiwagen zwischen 2 B II - Triebwagen, bevor sie wieder als Triebwagen zurückgebaut wurden und an die C II - Typen angepaßt und auch dort einsortiert wurden.

    Die ansonsten in (West-) Berlin verbliebenen Fahrzeuge gehörten alle zum Typ C II. Dies wäre dann auch der Typ, der für EEP interessant wäre.

    Da diese Triebwagen nur auf jeweils einem Drehgestell angetrieben waren, konnten keine Beiwagen damit verkehren, die ganze Serie bestand nur aus Triebwagen.


    Der 2-Wagen-Museumszug existiert noch, stellt aber den Zustand der 30er Jahre dar.


    Zum Schluß noch ein EIGENES Bild vom dritten erhaltenen Museumswagen aus der Berliner Monumentenhalle:


    Damit wären aber noch nicht alle Großprofiltypen in EEP vorhanden, es fehlt z.B. der zum Teil aus alten S-Bahnwagen umgebaute Typ E, sowie die neueren Typen H und I.


    Gruß,

    Jobst

    .... wurden als Typ B2 bezeichnet und von 1927-29 in nur 20 Exemplaren gebaut. Zwischen 1947 und 1951 entstanden weitere 16 Triebwagen, teilweise neu gebaut und teilweise aus kriegszerstörten Wagen der Typen B1 und B2 wiederaufgebaut.


    Jörg hat sich dieses Typs nun angenommen, deren Hauptunterscheidungsmerkmal zu den Tunneleulen die veränderte Stirnfront ist. Aber auch die Motorleistung wurde um etwa 25% gesteigert, deswegen konnten die Wagen nicht mit den Typen B1 im Verband fahren.


    Hier zitiere ich mich mal selbst aus dem Tunneleulen-Beitrag, da identisch:

    "Da diese Züge nur auf den Nordsüdstrecken (den heutigen U6 und U8 und Teilen der heutigen U7) zum Einsatz kamen, verblieben sie nach dem Krieg bei der West-BVG.

    Die letzten Fahrzeuge schieden bis 1969 aus dem aktiven Dienst, einige liefen noch mehrere Jahre als Arbeitsfahrzeuge.

    Bis zum Schluß fuhren diese Züge stets mit Fahrer und Zugbegleiter, die in den Modellen auch vorhanden sind.

    Zum Einsatz kamen die Züge in der Regel aus 2 Triebwagen sowie aus 1 - 3 zwischengestellten Beiwagen, es gab also keine fest gekuppelten Einheiten.

    Die Modelle stellen den Zustand der letzten Einsatzjahre ab 1958 dar. Ab diesem Zeitpunkt bekamen sie die im Modell vorhandenen Scheibenwischer, da erstmals im Großprofil ein Streckenabschnitt im Freien eröffnet wurde (Kurt-Schumacher-Platz - Borsigwerke der heutigen U6)."

    Zitat Ende


    Im Set befindet sich ein 4-Wagen-Zug, bestehend aus 2 Triebwagen, sowie einem Raucher- und einem Nichtraucher-Beiwagen.

    Die Beschriftungen können aber in bekannter Weise problemlos verändert werden. Sliderfunktionen gibt es wie beim Typ B1.


    Nun aber die Bilder (im unteren Bild nur zum Vergleich auch eine Tunneleule, die natürlich nicht zu diesem Set gehört):





    Es sind nur noch ganz geringfügige Änderungen erforderlich.

    Da Jörg sich aber zur Zeit im verdienten Urlaub befindet, wird das Set vermutlich nicht vor Anfang Juli in den Shop gelangen.


    Beste Grüße,

    Jobst

    ja, es gibt nicht nur die von Lutz gezeigte Lok schon fertig mit DB-Keks - interessant mit DDR-Kohlekastenaufsatz :aa_1:, sondern auch die Ausführung der Bochumer Museumslok mit ebensolchem Keks, die sich als DB-Lok eigentlich besser eignet. Abgesehen von auch anderen nicht so deutlichen ostdeutschen Zutaten. Ebenso lassen sich die (konstruktionsbedingt zu kleinen) Zielschilder nun darstellen....


    Gruß,

    Jobst