Posts by axisgartenbahn

    Hallo Stephane, ich bin etwas genervt vom Dialog mit EEP. Warum genügt eine wunderschöne Tunneleinfahrt als 3dm-Datei, mit Blender gebaut mit meinen Texturdateien nicht? Warum muss das Objekt darauf minutiös abgewickelt sein? Das habe ich doch bereits mit Blender getan. Werden diese 3dm- Dateien noch einmal bei EEP zerlegt und in ein anderes Programm eingefügt? Ich weiß dass man mit dem Nostruktor mit abgewickelten Ansichten konstruieren kann. Der Nostruktor ist ein ziemlich umständliches veraltetes Programm. Es erzeugt auch nur eine 3dm-Datei. Ich benütze den Nostruktor nur um meine Blender-Dateien in EEP zu laden.

    Liebe Freunde der Gebirgsbahnen und Großanlagen!

    Die Gotthardbahn sowie die Höllentalbahn sind Großanlagen mit bis zu 40km Länge. Ich beschäftige mich mit dem Thema seit 15 Jahren in EEP. Hier stoßen Systeme an ihre Grenzen. Kurven werden in EEP zu bauchig dargestellt. Das liegt vermutlich am Projektionsmodell (elliptische, paraboloide, hyperboloide Projektion der Kreisdarstellung im Bodennahen Bereich). Die Programmierer verwenden dazu komplexe Operatoren im 3-dimensionalen Raum (Vektorrechnung), bei einer Bildrate von mindestens 17 wird also 17mal pro Sekunde ein neues Bild berechnet. Das bringt ältere Rechner an ihre Grenzen. Die Ladezeit einer Großanlage kann bis zu 15min dauern.

    Im Lauf der Jahre verschwinden Immobilien, Gleistypen im Angebot von EEP, wenn Konstrukteure vermutlich ihr Angebot zurückziehen. Auch der Übergang von EEP6 auf EEP7 hat einiges trotz Konverter vernichtet. So ist der Trend-Verlag ständig auf neue Konstrukteure angewiesen. Ich werde mich dem nicht verschließen.

    Ich verwende einen extra gekauften Gaming -Rechner im unteren Preissegment (ca 1500€) und habe damit keinerlei Probleme mit Bildrate, Gleisdarstellungslevel, und Sichtweite.

    Die zu bauchigen Kurven habe ich hinreichend im Forum diskutiert. Das Problem wurde allgemein als zu geringfügig oder mathematisch nicht lösbar abgetan. Für eine zu bauchige Kurvenprojektion habe ich eine einfache Lösung, nämlich den Kurvenradius zu verdoppeln. Dadurch simulieren ich eine weniger gebraucht Projektion. Eure Erfahrung als kurvenreiche Gebirgsbahnenr*innen würde mich interessieren. Eure Meinung zum Angebot bezüglich gebirgsbahn-typischer Immobilien (Österreich, Schweiz, Tessin, Engadin, Nordalpen) würde mich auch interessieren. Welche Erfahrungen mit der Geschwindigkeitseinstellung in der Führestandsansicht habt Ihr? Welche Grundlagen verwendet ihr um eine reale Bahnstrecke nachzubauen? Habt ihr Tipps um die spezielle Morphologie der Alpen zu gestalten?

    Arbeitet ihr mit fotorealistischen Hintergründen?

    Erstellt ihr selbst Kulissen?

    Das war jetzt ganz schön viel zu lesen, aber ich wollte mich ja vorstellen. Schöne Grüße an icke (LP1), ich hoffe diesmal bin ich in der richtigen Abteilung gelandet.

    Viele Grüße

    axisgartenbahn :aa_1:

    (PS. Ich werde in Kürze meine Videobeiträge und Bilder hier einstellen, o.K. icke (LP1) ??)

    Na da sind wir hoffentlich richtig. Die 3-Seen-Bahn grenzt direkt an die Höllentalbahn. Die 40km-Anlage habe ich nicht mit Kartenvorlagen gebaut, sondern mit der Stoppuhr und einer geeigneten Führerstandsmitfahrt in echt. Von Kurve zu Kurve oder Tunneleinfahrt habe ich die Zeit gestoppt und den Abschnitt entsprechende gebaut. Kleinere Korrekturen waren trotzdem nötig um in der Mitte der Anlage zu bleiben. Vielleicht die verrückteste Art EEP zu bauen. Dadurch kann ich in Echtzeit nach Originalfahrplan fahren.

    Als Grundlage hatte ich den Film:

    Die Kurvenradien bewegen sich zwischen 500 und 1000m,

    also ungefähr doppelt so viel wie in echt.

    Viel Spaß axisgartenbahn

    Flugsimulator - super Beispiel.

    Die Einzelbilder in EEP mit geringfügig veränderten Operatoren auszustatten muss den Rechenaufwand nicht unbedingt erhöhen. Es ist auch nicht nötig.

    Danke für die vielen Kommentare. War ja auch so eine Art Brainstorming, die mir zu neuer Erkenntnis verholfen hat.

    ich wollte nur noch mal auf Hinweis von Sven1967 und wer wars noch? die Kurven noch vergleichbarer darstellen. Die Kamerastandorte sind identisch in der Kabinenansicht. Die Streckenlänge ist exakt ausgemessen und am Ende noch mit der Einfahrt des Rohrbachtunnels ausgestattet. Die Gleise sind überhöht. Damit sind alle zufrieden.


    eepforum.de/attachment/80281/

    eepforum.de/attachment/80282/

    Das obere Bild zeigt die Wattinger Kurve als Teil der Wattinger Kehrschleife (600m Durchmesser) mit einem EEP-Durchmesser von 1200m.

    Dementsprechend unten die EEP-Kurve mit 600m Durchmesser.

    Durch Anlegen einer Kreissehne am Anfang und an der Tunneleinfahrt wird der Unterschied der beiden Kreissegmente sehr deutlich.. Die Streckenlängen sind in beiden Fotos gleich und sind stimmig. Es liegt also bei EEP kein Längenfehler oder Brennweitenfehler vor. Ich kann mir die Abweichung nur in der Mathematik der Kreisprojektion erklären. Wenn man also diese Abweichung mit einem doppelten Radius ausgleicht täuscht man die reale Kurve ziemlich exakt nach. Für mich ist die Sache erklärt. War auch ganz schön Arbeit! :ai_1::am_1::ao_1::bn_1: Fimakers Bahnhof von

    Freilassing ist aus der Vogelperspektive gefilmt. Der Projektionsfehler schlägt hier also weniger zu. Im Hintergrund ist eine Kurve zu sehn.

    Unser Kreisbogen erscheint als Kreis, wenn man ihn von oben betrachtet. Geht man mit der Kamera Richtung Erdboden, so wird der Kreis quasi zunehmend gedreht und auf die Bildebene gedreht. Es entsteht eine Ellipse. Wird der Bodenabstand immer geringer wird die Anfangskrümmung immer stärker, bis bei 0m Höhe der Kreis als Strecke projiziert wird. Dies gilt für eine Parallelperspektive. Haben wir eine andere Perspektive wie etwa Zentralperspektive oder mehrere Fluchtpunkte so entsteht bei der Projektion eine Parabel oder eine Hyperbel als Kreisprojektion. Hier liegt der Hase vermutlich im Pfeffer. Wenn man statt y=xx y=0,1xx nimmt, dann erscheint der paraboloide Kreisbogen weiter. Die Programmierer sollten meiner Meinung nach das reale Kurvenbild bei niedriger Höhe mathematisch besser erfassen.

    Danke Diesel-Fan habe ich auch schon überlegt! Dann liegen halt zweiGleise direkt aufeinander, das ist mir zuviel Kuddelmuddel. Eine andere Lösung geht auch, nämlich Tunnelröhren als Objekte zu verlegen. Dann kann man die Gleise überhöhen wie man will. Solche Elemente habe ich bisher nur für die eingleisige Höllentalbahn geblendet. Für zweigleisige sollte ich das auch tun. Man kann sie auch beidseitig mit Blende ausstatten, dann gibt es keine Lichtspalten.

    Hallo liebe Freunde!

    Alle Konstrukteure von Fahrzeugen, Objekten und Anlagen, die sich bisher gemeldet haben - meine ich nicht. Ich trete euch nicht auf den Schlips. Mit Konstrukteuren von EEP meine ich die Informatiker und Designer die das EEP-Programm entwickelt haben. Ich habe den Verdacht, dass es an Rechenfunktionen liegt, welche die Kurvenkrümmung aus der Bodennahen Sicht - also ca 1,80m bzw. Führestandsperspektive bestimmen. Vermutlich werden die Kurven als Hyperbel dargestellt. Je näher ich mich vertikal dem Boden nähere desto mehr geht die Kurve gegen eine Gerade. Also ein infinitesimales Problem. Das liegt aber jenseits meiner Fähigkeiten hier rumzurechnen. Je nachdem wie die Hyperbel -Funktion definiert ist erscheint die Kurve geringer oder stärker gekrümmt aus der Bodennahen Sicht. Es kann also durchaus sein, dass es nicht an Brennweiten und Radien liegt sondern daran. Ich kümmere mich weiter drum.