Posts by Michael S.

    Angang Juli. Eine Zeit im Jahr, in der bei den Meinheimer Modelleisenbahnfreunden (MMEF) eigentlich nicht gearbeitet und gefahren wird. Doch in diesem Jahr ist alles ein wenig anders. So manche Reise oder Fahrt zu (Museums)eisenbahn-Events findet nicht statt, Besuche bei befreundetet Clubs sind verschoben worden und Treffen etwa auch im Ausland abgesagt.



    So ist dann eben doch Zeit, an der eigenen Anlage tätig zu sein, sich neue Bauabschnitte zu überlegen oder bestehende zu komplettieren. Hier sehen wir die schon erwähnte Ortschaft Ahnerich, an dessen Bahnhof die 750 mm Strecke der Norderlandbahn endet, der Meterspur-Abschnitt beginnt und die Bäderbahn in Richtung Küste startet.



    Und genau dorthin möchten unsere Reisenden, die mit der "Gelberbahn" angekommen sind. Die Überlandstraßenbahn fährt gerade ein und wird sie – nach dem Umsetzen – Richtung Küste bringen. Der nächste Abschnitt auf der Norderlandbahn: auf nach "Fischers Darß".



    Der Abendzug der Inselbahn bringt die letzten Urlaubsgäste von der Fähre ins Dorf. Es war wieder ein sonniger, warmer Tag auf Muist - ein richtiger Nordseestrandtag. Es war allerdings auch sehr windstill, so dass das Meer ruhig und flach dalag und es leider keine Brandung gab, welche das Badevergnügen natürlich noch gesteigert hätte. Mal sehen wie der morgige Tag hier wird ...




    Anfahrt der „Gelberbahn“ auf Ahnerich bei strahlend blauem Himmel. Gut, letzteren muss man sich dazudenken, die Decke der Ausstellungshalle wirkt eher grau und trübe. Wir dürfen ja nicht vergessen, die Norderlandbahn ist nur eine Modelleisenbahnanlage im Maßstab 0e der Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF).




    Der kleine Zug wird aber schon erwartet. Und auch die Reisenden sind gespannt. Denn in Ahnerich wird umgestiegen in eine etwas ungewöhnliche Bahn, die sie dann weiter an die Küste und damit ihn ihren Urlaubsort bringt.



    Im Bahnhof des Ortes wird auch etwas gebracht. Per Flachwagen der weiterführende Meterspurbahn bekommt die „Gelberbahn“ ihren dritten Waggon geliefert. Jetzt wo es auf die Ferienzeit zugeht, muss die Bahn ihre Kapazität erhöhen.


    Aber das eben erst im August. Heute setzen wir erst einmal unsere Fahrt mit der "Gelberbahn" fort. Nach dem Haltepunkt "Waldbruch" und dem angesprochen Abzweig in Richtung Burg Gernfels geht es für unsere kleine Bahn zwischen Wiesen und Wald hindurch in die nächste größere Ortschaft. Es geht nach Ahnerich.



    Besonders abwechslungsreich ist die Strecke nicht. Viel zu sehen gibt es nicht. Lediglich ein kleiner offener Schuppen direkt am Gleis, in dem ein Landwirt ein paar Gerätschaften untergestellt hat, wirft bei einem aufmerksamen Fahrgast eine Frage auf.



    "Wäre es für den Bauern nicht praktischer, wenn sein Schuppen anders herum stehen würde?" Dieses kleine "Problem" kann aber schnell gelöst werden. Der Unterstand gehörte einst zum Bedarfshaltepunkt "Benwiese". Wie gesagt ... es ist nicht viel los auf der Fahrt nach Ahnerich.


    Urlaubsstimmung allen Orten - auch auf der Nordseeinsel Muist. Von einem wolkenlosen Himmel scheint die Sommersonne auf die sandweißen Dünen und die grünblaue See. Gemächlich brummt eine kleine Inselbahn vom Hafen ins Dorf, weht eine leichte Salzbrise über den Strandhafer hinweg und schauen die Möwen in die Ferne. Hier findet jeder für sich einen Ort der Ruhe ...




    Gleich hinter dem Haltepunkt "Waldbruch" zweigt von der Strecke nach Ahnerich ein Gleis ab, über das man nach einigen Kilometern die Burg Gernfels erreicht. Und genau dort hin ist Tender voraus 99 4625 unterwegs mit einer ganz besonderen Fracht.



    Auf Burg Gernfels finden in jedem Sommer die "Gernfelser Festspiele" statt, für die es natürlich weder an kulinarischen noch sonstigen Köstlichkeiten fehlen darf. Nur das Beste aus der Region ist gut genug für diese traditionelle Veranstaltung.



    Viele Landwirte, Einzelhändler und sonstige kleine Unternehmen, sowie Verbände und Vereine sind in irgendeiner Form an den Festspielen beteiligt. So natürlich selbstverständlich auch die Norderländer Kleinbahn. Während der Festwoche im August wird sie mit Sonderzügen die Besucherinnen und Besucher zum Fest bringen.


    Sonntagsausflug mit dem Fahrrad ins Naubachtal. Eine sommerliche Ruhe liegt über dem Fluss unterhalb von Burg Wilfriedstein sowie im Schatten des T2, auf dem heute ab und an nur ein Traditionszug der Meinheimer Eisenbahnfreunde (MEF) die Stille stört. Stört?





    Es liegt ein Hauch von frisch geschnittenem Holz in der Luft im Naubachtal wenn die Meinroder Kleinbahn das T2 unterquert hat und sich nun entlang des Flusses vorbei an Burg Wilfriedstein in Richtung Süden schlängelt auf ihrer Fahrt in die "Kleine Fabrik" in der Nähe von Meinheim, die überregional bekannt ist für ihre hochwertigen Naturholzmöbel.




    Danke Wilfried WK-1 und Martin martin joachim für eure weiteren Tipps. Stimmt, man braucht die gemeinsame Nutzung eines Fahrweges nicht nur auf eine Brücke zu beziehen. Die Molli und auch die Frankfurter Hafenbahn sind sehr schöne Beispiele dafür. Ich denke, in meinem Layout oben werde ich jetzt mit der Lösung Andreaskreuz plus Schranke plus Verkehrsampel gehen und mich dann den weiteren Abschnitten des Projektes zuwenden.


    Aber eigentlich sind wir ja noch erst bei der Modellbahn "Norderlandbahn" der Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF), die wir uns jetzt noch ein wenig weiter ansehen wollen.


    Auf nach „Waldbruch“ also war die letzte Devise. Waldbruch: woher dieser kleine Haltepunkt seinen Namen hat, kann man sich ja noch gut erklären, aber warum gibt es ihn überhaupt? Warum hält die Gelberbahn hier mitten im Wald?




    Fast den ganzen Tag über liegt dieser Ort einsam und verlassen da. Man hört nur die Vögel des Waldes singen, ab und an einen Kuckuck rufen und wenn man Glück hat, schaut mal scheu ein Reh vorbei.



    Nur einmal pro Tag - um 15:00 Uhr - nähert sich mit seinem typischen Rasseln die "Gelberbahn" aus Richtung Peterburg. Eine kleine V 10 bewegt zwei Wagen durch den Wald, biegt kurz vor dem Bahnhof nach Rechts und hält wenig später auf Gleis 1. Manchmal!


    Hallo zusammen,


    vielen Dank Jürgen Weiche , Peter wassermann50 und Wilfried WK-1 für eure Tipps und Hinweise zu meinem "Brückenproblem" und die beiden aktuellen Beispiele in Hamburg und in Schleswig-Holstein bzw. das historische in Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt also derartige Brücken, auch wenn sich die beiden noch im Betrieb befindlichen von meinem Fall unterscheiden.


    Sowohl die Kattwykbrücke als auch die Lindaunisbrücke lassen sich für den Schiffsverkehr öffnen. Schon alleine dafür müssen sich natürlich die Fahrbahnen beidseitig sperren lassen. Dazu kommt, dass die Lindaunisbrücke nur einspurig ist und auf der Kattwykbrücke die Eisenbahngleise mittig auf der Brücke liegen. Zwei weitere Aspekte also, warum bei Zugverkehr die gesamte Brücke jeweils für KFZ gesperrt werden muss. Ein weiterer Unterschied, der aber eher zweitrangig ist: bei beiden Beispielen führt der Schienenstrang gerade über die Brücke und die Straße knickt vor bzw. hinter dieser ab. Aber ich denke, das hat eher rein bautechnische Gründe.

    Danke auch dir Klaus wbf (KK1) für deine Anregung. Stimmt, bei Museumsbahnen habe ich auch schon oft diese "persönlich" Sicherung gesehen, wobei du bei der Öchsle-Bahn Bahnübergänge im Allgemeinen meinst, oder? Oder gibt es dort auch eine "Duobrücke"? Aber wer weiß, evtl. erhöht sich ja irgendwann das Verkehrsaufkommen auf der Industriebahn - ein Eisenbahnverein hat jetzt schon Interesse an historischen Museumsfahrten auf der Strecke angekündigt - eine einigermaßen realistische Sicherung der ganzen Sache ist mir daher schon wichtig.


    Schöne Bilder auch von dir Martin martin joachim , die ja Peter nun gleich inspiriert haben. Danke auch dafür. Ich werde mal sehen, wie ich dort vor den Toren Meinratshausens nun weiterkomme. Ich halte euch auf dem Laufenden. Wenn jemandem von euch noch weitere Beispiele begegnen, gerne natürlich auch im Ausland, dann bin ich auch weiterhin für eure Hinweise dankbar.

    And Today for Something Completely Different ...


    ... da wir ja gerade auch bei einer Brücke waren. Nur kurz zwischendurch.


    Im Augenblick baue ich an der Umgebung Meinheims und bin in der Nähe von Meinratshausen auf folgende Situation gestoßen: außerhalb des Ortes verkehrt eine kleine meterspurige Industriebahn, die auch heute noch ca. zwei Mal die Woche einige alteingesessene Betriebe bedient. Die Strecke überquert gleich hinter der Ortsgrenze eine Talsenke – ursprünglich auf einem alten Viadukt. Dieses war aber nun so in die Jahre gekommen, dass es nicht mehr betriebssicher war und daher zum großen Teil abgerissen wurde. Statt eines Brückennaubaus hat man nun die Gleise der Bahn kurzerhand in eine der beiden Fahrspuren der benachbarten Straßenbrücke verlegt.


    Nun dazu meine Frage an euch: ist das überhaupt realistisch? Gibt es für solche Situationen reale Vorbilder und wie muss ggf. die Sicherung für den Straßenverkehr aussehen? Reicht bei Zugverkehr die Sperrung der eine Fahrbahn? Ist eine Schrankenanlage hier die richtige Wahl? Oder muss ich – am Ende – doch die Eisenbahnbrücke neu wieder aufbauen?


    Danke dir, Freak. Zur Zeit gibt es leider noch keine öffentlichen Fahrtage wieder bei den MMEFlern, aber wir hoffen ja alle, dass derartiger Veranstaltungen spätestens im Herbst wieder durchgeführt werden können. Es freut mich sehr, Andi, dass dir mein kleiner Ausflug in die Modellbahnwelt gefällt.


    Auf nach „Waldbruch“ also. Sonntags ab 11:00 Uhr treffen sich die Meinheimer Modellbahnfreunden (MMEF) regelmäßig zum Frühschoppen. Für ein gemeinsames zweites Frühstück ist dann immer gesorgt - aber es wird natürlich auch an der Anlage gearbeitet.



    Sam hat die neue Verbindungsbrücke vom Burghorst-Peterburg-Abschnitt hinüber nach Waldbruch konstruiert. So recht zufrieden sind er, Bob und die anderen MMEFler damit aber noch nicht. Am liebsten wäre ihnen ja, wenn man die Überfahrt mit einer Art virtuellen Verbindung lösen könnte ...



    Oder sollten sie hier doch noch ein richtiges Verbindungsmodul dazwischen bauen? Von den schwarzen Metallbeinen haben sie ja noch genug und auch an Holz für die Platte und die Unterkonstruktion mangelt es nicht.


    Danke dir, Michael! Als die letzten Bilder dieses Teilabschnitts der Norderlandbahn noch einmal ein Blick in den Ausstellungsraum, wieder mit den schon angesprochenen Gleisbesetztanzeigern im Hintergrund an der Wand. Uns erwarten also nach PETERBURG erst einmal noch drei weitere Stationen auf unserer kleinen Modellbahnreise. Frage: in welchem Bahnhof steht gerade auf welchem Gleis ein Zug?



    VT 137 600 bei der Anfahrt auf PETERBURG. Dieser "Lindwurm" ist in kostbares Einzelstück in der Fahrzeugsammlung der Meinheimer Modelleisenbahnfreunde (MMEF).



    Hinter dem schon erwähnten kleinen Kaufhaus in Peterburg endet derzeit noch die Strecke. Mit anderen Worten, damit die MMEFler nicht ständig unter ihrem Modul hindurchkriechen müssen, haben sie hier im Streckenverlauf einfach mal eines weggelassen. Aber wir haben ja gesehen, die Fahrt geht dennoch weiter. Auf also nach "Waldbruch" ...


    Schauen wir heute noch einmal zurück nach Burghorst, auf die Gleisseite des dortigen Bahnhofs. Viel los ist hier nicht, die Atmosphäre ist ruhig und entspannt. Ein kleiner Tratsch auf dem Bahnsteig, frisches Gras für die Vierbeiner auf der nahen Koppel und eine lauschige Ecke am Rande des kleinen Gehölzes, die zum Träumen einlädt ...



    Ein Stückchen weiter steht eine alte Wagenscheune, zu sehen ist niemand, evtl. gibt es heute hier nichts zu tun. Im Hintergrund an der Wand - das nur nebenbei bemerkt, da wir da später noch drauf kommen - die Namen der nächsten Bahnhöfe auf der Strecke und die dortigen Gleisbesetztanzeiger (hier nun gerade allerdings ebenso nicht zu sehen).



    Bob ist im Großen und Ganzen zwar schon ganz zufrieden mit diesem Teilabschnitt der Norderlandbahn, den die Meinheimer Modelleisenbahnfreunde hier aufgebaut haben, fragt sich aber im Stillen doch, ob er nicht bei Gelegenheit dann doch noch einmal zum Baumarkt sollte um Senkkopfschrauben zu holen?


    Vielen Dank Klaus für das Update der kleinen DKBMs sowie natürlich auch für die fabrikneuen Modelle incl. der interessanten Ladung. Ich habe mir sagen lassen, irgendwo in Friesland freuen sich auch die Milchbauern über die neuen Wagen. Hier sind es allerdings die fleißigen Helferinnen und Helfer vom Küstenschutz, die auf Muist nun ihr Strandhafer-Projekt in den ausgedehnten Weißdünenlandschaften noch effektiver durchführen können.


         

    Dazu von mir folgende Frage: von der V 80 sind 1951 und 1952 überhaupt nur 10 Lokomotiven gebaut worden. Nach rangierdiesel wurden sie allesamt dann zum 01.01.1968 umgezeichnet in "280 ...". Dabei wurden aber doch nicht alle Loks auch umlackiert. Oder? Der rote Farbton sollte also doch bei den 80ern und 280ern identisch sein? Demnach hätte in dem Set das Rot der 280 gereicht, dass meines Erachtens ganz gut hinkommt. Aber belehrt mich bitte, wenn ich da falsch liege.

    Und da wir gerade beim Gleisbau sind: in La Plata gab es im April auch viel zu tun. Vor allem auch wieder für die diesmal noch zahlreicheren "Großkatzen":


    Der Bahnhof "Peterburg". Er bildet den Abschluss dieses Modulabschnitts der Norderlandbahn und besteht aus zwei Gebäuden: im Vordergrund zu sehen die Bahnhofsgaststätte, von deren Terrasse man wunderbar die Züge beobachten kann und im Hintergrund das eigentlich Empfangsgebäude.




    Neben dem Bahnhof befindet sich dann nur noch die beliebte MOKKA MILCH EISBAR sowie ein kleines Kaufhaus. Auch hier ist an so einem schönen Tag wie heute immer etwas los. "Wie viele Kugeln sollen es denn sein?"


    Ihr kennt doch sicher die Eisenbahnwebcams von Virtual Railfan, oder? Neulich habe ich dort wieder mal live in La Grange vorbeigeschaut und mich gewundert, warum die Straße so schlecht aussah. Eben schaue ich dort wieder vorbei und siehe da, unterdessen hat sie eine ganz neue Asphaltdecke bekommen.


    Was war passiert? Ihr seht es in diesem Video und mich würde sehr interessieren was ihr dazu sagt, die ihr vielleicht vom Strecken- und Straßenbau ein wenig Ahnung habt.