Posts by wbf

    Damit sind die Bautätigkeiten für heute beendet. Meine Lebensgefährtin meldet "Eigenbedarf" an meiner Person an.

    Hallo Thorsten,


    mit so was sollte man gar nicht erst anfangen - man muß hier klare Prioritäten setzen: Lebensgefährtin vs EEPler - ist doch wohl klar, daß wir da Vorrang haben sollten! :ac_1::an_1::bd_1:


    Der Film ist wieder klasse geworden und macht viel Spaß, auch nach mehrmaligem Anschauen.

    Danke

    Und da wir gerade beim Kippen sind:

    Auch von O&K gab es verschiedene Holzkipper (das Original dieses Modells hatte auch einen Holzrahmen und stammt ebenfalls aus dem Katalog Nr 600).



    Das Fahrwerk ist weitgehend komplett, an der Mulde fehlen noch jede Menge Beschlagteile.


    Kippen ist im engeren Sinne nicht die richtige Bezeichnung, denn die Mulde rollte auf den Querträgern ab - eine Bewegung, die im Nos mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen hat.


    Hier braucht es also ein Drehen (Kippen) und gleichzeitig ein Verschieben nach außen und unten. Eigentlich ganz einfach, aber wie immer, so liegt das Problem im Detail.

    Nach etlichen Stunden Fummelei ist das Ergebnis jetzt halbwegs zufriedenstellend.


    Aso freut euch schon mal auf einen "Dreh-schiebe-was-weiß-ich-was-Wagen", oder eben nicht.

    Welche Ansichten sind Eurer Meinung nach nötig/erforderlich, um ein solches Rollmaterial zu konstruieren?

    Es kommt bestimmt auch darauf an, wie genau man bauen möchte.

    Als Beispiel sei mal nur der Achsstand eines zweiachsigen Wagens genannt.


    Idealerweise hat man die Angabe des Herstellers (z.B. 3600mm), auf (guten) Zeichnungen kann man sie recht genau nachmessen, aber auch aus Fotos kann man solche Werte abgreifen und mit anderen bekannten Daten vergleichen (z.B. Raddurchmesser, Puffergröße, Spurweite, LüP, Höhe der Fahrleitung - oder jedes andere bekannte Maß).

    Wenn dann Werte wie 3500 oder 3700mm herauskommen, dann ist das für ein EEP Modell bestimmt genau genug. Diese +- 10 cm sind in EEP, wenn übnerhaupt, nur schwer zu erkennen (wobei ich allerdings zugeben muß, daß ich trotzdem meine Fahrwerke entsprechend ändere, um die Werte so genau wie möglich einzuhalten).


    Viel wichtiger ist wohl, daß der Gesamteindruck stimmig ist.


    Und ein anderes Beispiel:

    Ich baue zur Zeit auch an einer Garratt-Dampflok herum. Dazu habe ich mir eine CD mit den Originalplänen geleistet. Über 200 hoch detaillierte Zeichnungen, aus denen sogar die genauen Maße der gußeisernen Beschilderung abzulesen sind (einschließlich der Radien der einzelnen Buchstaben und Zahlen).

    In der Praxis hat sich gezeigt, daß ich viel mehr mit einer einfachen Übersichtszeichnung als mit diesen exakten Plänen arbeite.

    Daß dann meine 5 einen Radius hat, der umgerechnet auf das Original um 5mm abweicht (Original 60mm, meine Version 65mm), kann ich leicht verkraften, Hauptsache der Schrifttyp stimmt.


    Also grundsätzlich: Ein Foto kann für ein schönes Modell reichen.


    Drei- oder Fünfseiten-Ansichten sind besser, gute Übersichtszeichnungen helfen enorm - und was immer man als Zusatzinformationen bekommen kann (einschließlich Innenansichten und Detailfotos) kann nicht schaden.

    Wie im richtigen Leben: Erst dauert es ewig, bis man das herannahende Ungetüm erkennen kann - und ruck zuck ist es vorbei.

    Da hattest Du ja Glück, daß an dem gut gewählten Fotostandort so ein reger Zugverkehr zu beobachten war.

    (oder: immer wieder schön anzuschauen)

    Die Personenloren sind signiert und ab sofort von meiner Seite ladbar.

    Wie angekündigt sind es 6 Modelle geworden.


    Ebenfalls neu sind 2 Spline. Die Gleise S12 600 Holz Kies und Schotter haben jeweils eine "kleine Schwester" bekommen - will sagen: Beide Gleise gibt es in einer "light" Version als '* schmal'.


    Im Bild vorne die beiden neuen Gleise mit deutlich schmalerem Gleisbett. Im Hintergrund sind die "normalen" Varianten zu sehen.
    Das Kies-/Schotterbett ist bei den "normalen " ± 2 Meter breit, bei den "schmalen" ± 1,5 Meter.
    Wann immer die 4 Meter Breite zu Problemen führt, kann man die "schmalen" verwenden (z.B. für die 750mm Dahndämme von GK3).


    Mir persönlich sind angesprochenen Bahndämme allerdings entschieden zu steil.
    Wenn man Dämme entsprechend der Bauvorschriften anlegt, dann dürften die Seiten eine Steigung von 1:15 (also bummelig 40°) nicht übersteigen (gilt übrigens auch für Einschnitte). Dann würde der Bahndamm etwa so aussehen:


    Auch die Hölzernen Kipploren sind weitgehend fertig (die Kippbewegungen müßen nochmal feinjustiert werden - und dann kommen die üblichen Farbvarianten dazu).




    Die Verriegelung der O&K Loren war recht einfach: Auf jeder Seite ein Locheisen mit zwei Löchern in kurzem und etwas längerem Abstand.

    Wenn diese Locheisen auf beiden Seiten mit dem kurzen Abstand eingehängt wurden, so war der Kipper in aufrechter Stellung fixiert.

    Zum Kippen wurde die Stange ausgehängt. Das Loch mit größerem Abstand ermöglichte das Feststellen mit nahezu waagerechter Seitenwand. Dadurch war ein einfacheres Beladen möglich.


    Links: Position zum Ausladen. Rechts: Fixierte Position zum Beladen.

    Und mit der Stange auf der Rückseite konnte die Beladestellung auf der anderen Wagenseite festgestellt werden.

    Hallo Uli,


    eine Kette als solche ist ja schon ein größerer Aufwand (und in 3D-Ausführung auch mit etlichen Dreiecken verbunden - bei meinen bisherigen Versuchen kommen gut 140 Dreiecke pro Kettenglied dazu).
    Um so ein Ding dann noch beweglich zu machen, fehlen dem NOS wohl noch ein paar Funktionen.

    Ggf. könnte man die Bewegung durch gekreuzte Kettenglieder erreichen, die dann per manueller Transformation entsprechend ein - und ausgeschaltet werden können.
    Aber das würde bedeuten, daß man für jedes Kettenglied eine zusätzliche Achse bräuchte, und sich dann quasi Stück für Stück schalten müsste (vielleicht sogar per Skript möglich?)


    Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde derzeit beide Fragen mit Ja beantworten, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Dank der Cubemap von Steffen (SM1) und den entsprechenden Tipps für die richtigen Einstellungen im HomeNos, sind die Verschlüße der MFLL Lore Nr 44 jetzt als verchromt zu erkennen.


    8 Modelle sind fertig und haben den Weg zu den Testern angetreten.


    Und für den Personenverkehr sind weitere Loren (insgesamt 6 Stück) mit Holzbänken vorgesehen. Auch die sind soweit fertig (zunächst ohne Fahrgast) und warten auf eine Frei-Signierung.


    Du meinst sicher das Video

    Genau, das war es.

    In meiner Erinnerung war es eine Köf II, die den Tender bewegt hat (wahrscheinlich, weil man die 01 nicht automatisch mit der Schweiz verbindet).

    vorbildgerecht ist das:

    In irgend einem Film war mal zu sehen, wie eine 01er auf einer kleinen Drehscheibe (müßte sogar kleiner als die 20m Scheibe gewesen sein) gedreht wurde.


    Tender auf der Drehscheibe abkuppeln - Lok von der Scheibe fahren und Tender drehen - Tender von der Scheibe stoßen und anschließend die Lok solo drehen - wieder ankuppeln - schon fertig.

    Jetzt sind auch die Verschlüsse dran, und die Seitenwände lassen sich klappen.



    Es wird einen Wagen mit festen Seitenwänden und Kohleladung (& TT) und einen ohne Ladung aber dafür mit klappbaren Wänden geben. Und, wie üblich,in verschiedenen Ausführungen, was Holz und Farbe angeht.

    Dann können wir ja bald im Ford fort fahren.


    Aber warum gibt es auf der Hinterachse Räder mit Holzspeichen (gelbbraun) und vorne weiße ? :ac_1::an_1: